Freitag, 3. Juni 2016

Gedanken

Wenn ich morgens so an den vielen Schulen vorbei fahre, die mein Bus streift, in dem ich sitze und ich dabei die vielen Kinder und Jugendlichen sehe wie sie sich begrüßen.
Sich umarmen, sich die Hände reichen oder sich die Ghetto Fäuste entgegen strecken. Schaue ich diesen Kindern dann in die Augen und frage mich dann oft das selbe. Bzw. ich würde gerne wissen was diese Kinder und Jugendlichen in diesem Moment der Begrüßung tatsächlich denken. Denn in den meisten Gesichtern sehe ich keine Freunde darüber ihr gegenüber zu umarmen. Oder wollen sie einfach nur nicht in die Schule?


Wenn das Mädchen die von dem sportlichen Jungen umarmt wird und dieser sofort weiter geht mit seinem Kumpel, der keines der Mädchen begrüßt hat, frage ich mich, wollte der sportliche Junge das und hätte der Kumpel vielleicht lieber das Mädchen umarmt? Und wenn da die fünfer Truppe Mädels steht, alle extrem unterschiedlich gekleidet sind und eine von denen etwas abseits steht, frage ich mich, wie sicher ist ihr Platz in dieser Gruppe? Und muss sie vielleicht nur einmal das Falsche sagen und fliegt dann sofort raus?
 
Manche sind wahrscheinlich froh einfach nicht der Außenseiter zu sein und überhaupt einen Platz in einer der vielen Grüppchen zu haben.
Die Unbeholfenheit in den Umarmungen und Küsschen könnte auch daran liegen, dass dieses Ritual gerade erst eingeführt wurde in die Gruppe. Vielleicht von der heimlichen Anführerin. Weil die es in einem Film gesehen hat.



Ich frage mich, was wird wohl aus dieser Generation werden? Zu was können sie es bringen? Ich wünsche ihnen allen genug Selbstbewusstsein und Unterstützung um ihre Träume und Wünsche alle zu erreichen. Denn ohne Hilfe geht es nie.


In diesem Sinne, wünsche ich Euch einen schönen Freitag und einen guten Start in das Wochenende!

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