Freitag, 17. Februar 2023

Rezension zu Wie Papierschiffchen im Fluss von Julia Stumpp

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 1. Februar 2023
im Droemer Knaur Verlag
Seiten der Printausgabe: 352
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch den Verlag

Worum geht es:
Janna hat ihr Leben perfekt geplant, und dieser Plan hängt an Simon. Mit ihm hat sie eine Familie gegründet, mit ihm führt sie ein erfolgreiches Architekturbüro, mit ihm will sie alt werden. Aber vor Simon gab es Maris, mit dem das Leben ein ungeplantes, flirrendes Abenteuer war. Maris, der nicht aufhörte, die Welt neu zu entdecken. Maris, der Janna damals ohne Vorwarnung und ohne Erklärung verlassen hat. Als er nach vielen Jahren in ihrem Architekturbüro auftaucht, droht Jannas sorgfältig aufgebaute Sicherheit wie ein Kartenhaus in sich zusammenzufallen. Ihr Kopf sagt, dass sie sich von ihrer Jugendliebe fernhalten soll, aber ihr Herz weiß, dass das unmöglich ist …

Die Autorin:
Julia Stumpp schreibt, seit sie einen Stift halten kann. Sie hat Architektur studiert und in mehreren Büros gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Unter verschiedenen Namen hat sie erfolgreich Sach- und Jugendbücher sowie augenzwinkernde Krimiromanzen veröffentlicht. Zu Wie Papierschiffchen im Fluss inspirierte sie die Liebe zur Architektur ebenso wie die Frage, warum wir in einem Multiversum voller Möglichkeiten genau dieses Leben leben. Julia Stumpp wohnt mit ihrem Mann und ihrem erwachsenen Sohn nahe Hamburg am Deich, wo sie sich in Schreibpausen mit ihrem zotteligen Hund den Wind um die Nase wehen lässt.

Meine Meinung:
Ich mag den Schreibstil von Julia sehr. Mit ihrer Northern Love Reihe hat sie mich überzeugt und als Leserin gewonnen.
Leider aber kommt dieses Buch für mich nicht ansatzweise an die Northern Love Reihe heran. Das liegt nicht am Schreibstil, sondern ganz allein an dem Inhalt. Inhaltlich hat mich diese Geschichte leider eher geärgert. Es gibt Plotelement die für mich beim Lesen bzw. bei Büchern schlicht und ergreifend ein No Go sind. Sowas mag ich und will ich schlicht nicht lesen. Zu dem fehlt den Buch ganz dringend eine Triggerwarnung im Bezug auf bestimmte Krankheiten. Da mich die Figuren leider zunehmend nur wütend gemacht haben, kann ich dieses Buch leider nicht sonderlich gut bewerten. Trotzdem habe ich das Buch nicht abgebrochen weil ich dann doch wissen wollte wie es ausgeht. Und auch das Ende war für mich enttäuschend. Ich möchte an dieser Stelle trotzdem nicht spoilern. Das einfach nicht mein Buch, leider. Trotz allem habe ich es, aber wegen dem sehr schönen Schreibstil, schnell durchgelesen. Einfach schade. Ich hätte mir was anderes gewünscht.

Sterne möchte ich an dieser Stelle daher nicht vergeben.

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