Freitag, 30. April 2021

Rezension zu More than Love - Was dein Blick mir sagt von Nicole Knoblauch


Allgemeines:
Format: Taschenbuch / eBook
Seiten: 246
Erschienen am 30. April 2021
bei beHEARTBEAT

Worum geht es:
Josh und Mia waren unzertrennlich - bis zu jener verhängnisvollen Nacht, in der alles zerbrach, was sie sich aufgebaut hatten. Zehn Jahre später hat Josh nur einen Wunsch: die Hochzeit zwischen seiner großen Liebe Mia und seinem ehemals besten Freund Ben zu verhindern. Am Standesamt angekommen ist er sich seiner Sache jedoch nicht mehr so sicher. Als ihm dann plötzlich ausgerechnet Mia, im Brautkleid und völlig aufgelöst, direkt in die Arme läuft, sieht er seine Chance. Er weiß, dass sie eigentlich zusammengehören. Aber kann er ihr Vertrauen überhaupt noch zurückgewinnen?

Die Autorin:
Nicole Knoblauch schreibt auch unter dem Pseudonym Nicci Cole und ist fasziniert von romantischen Geschichten und starken Frauenfiguren. Das spiegelt sich oft in ihren Büchern wider. Sie ist Mitglied bei DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autor*innen und Jurymitglied beim DELIA-Literaturpreis 2020. Wenn sie nicht schreibt, entwirft und näht die studierte Germanistin und Historikerin historische Kostüme. Zusammen mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie ihr persönliches Happy End im Rhein-Main Gebiet.

Meine Meinung:
Wenn Josh und Mia keinen Verlag gefunden hätten, dann hätte ich selbst einen nur für sie gegründet! 

Die Geschichte von Josh und Mia gehört zu diesen Geschichten die viel zu gut sind um sie nicht zu erzählen. Josh ist ein Protagonist bei dem ich zwar auch mal die Fausthandschuhe rausholen und ihm die Leviten lesen wollte aber eben auch eine Figur die sich entwickelt. Eine Storyline die einfach Sinn ergibt und mich als Leser mit sehr viel Freude erfüllt hat.

Und dann ist da Mia. (Bitte stellt Euch hier mindestens 1.001 Herzen vor, denn diese möchte ich Mia schenken). Zwischendurch wollte ich sie einfach nur in den Arm nehmen und wiegen und halten. Ich hätte so gern die Möglichkeit gehabt ihre Hand zu nehmen. Auch sie meistert die Storyline die für sie gedacht ist auf eine besondere und herzerwärmende Art.

Ja ich bin ein bisschen verliebt. Verliebt in Josh und auch in Mia. Und natürlich in die besonderen Nebendarsteller auf vier Beinen mit den flauschigen Körpern. Denn ein paar Alpakas spielen dann auch noch eine Rolle in dieser Geschichte und sie sind ganz bezaubernd. Eine Bereicherung für das Buch aber keine Angst, sie nehmen genau den richtigen Platz ein und drängen sich nicht in den Vordergrund. Die Autorin hat da genau das richtige Maß der Dinge erkannt und umgesetzt.

Diese Geschichte lebt. Der Schreibstil von Nicole Knoblauch auch durch ihre natürlichen Dialoge der Story ein eigenes Leben ein. Dadurch ist die Geschichte immer im Fluss und verfliegt quasi im Fluge beim lesen. Man vergisst die Zeit und den Raum um einen herum und wird eins mit der Geschichte und den Figuren. Das gelingt nicht vielen Autoren und Nicole Knoblauch hat diese Art zu Erzählen perfektioniert.

More than Love erzählt gefühlvoll und voller Liebe die Geschichte von Josh und Mia. Manchmal bricht kurz das Herz des Lesers aber durch ihre Worte schafft es die Autorin genauso gut die Herzen der Leser und ihrer Figuren wieder zu heilen.

Nicole Knoblauch schenkt mir ihren Geschichten Licht und Zuversicht. Schafft eine Zuflucht und läßt einen kurz die Welt vergessen. DANKE!

Eine absolute Empfehlung, dieses Buch, jedes andere ebenso!

5(000) Sterne!

Donnerstag, 22. April 2021

Rezension Der Preis der Zeit von Tim Tigner

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 448
Erschienen am 30. März 2021
Rezensionsexemplar vom Festa Verlag

Worum geht es:
Würdest du ein besserer Mensch werden, wenn du für immer leben könntest? Als ein Team von Wissenschaftlern ein Jugendserum entwickelt, das mehr oder weniger Unsterblichkeit garantiert, glauben sie, damit würden alle Probleme der Menschen auf magische Weise verschwinden. Aber sie irren sich. Denn sie haben mit ihrer Erfindung Ereignisse mit unvorstellbaren und tödlichen Folgen in Gang gesetzt ... 

Der Autor:
Tim Tigner begann seine Karriere in der sowjetischen Spionageabwehr bei den US Army Special Forces, den Green Berets. Er studierte Psychologie in Frankreich, Radiologie in England und Philosophie in Griechenland. Heute lebt er mit seiner Frau Elena und ihren beiden gemeinsamen Töchtern als freier Schriftsteller in Nordkalifornien. Seine literarischen Vorbilder sind Robert Ludlum, Ken Follett, John Grisham, Lee Child und Vince Flynn.

Meine Meinung:
Ein Klappentext der zwar das wesentliche verrät aber doch gleichzeitig nichts verrät und einen zudem gekonnt mit seinen eigenen Gedanken auf ein komplett falsche Fährte bringen kann. Ist bei mir zu 100% geglückt. Ich hatte etwas anderes erwartet und wurde dadurch positiv überrascht.

Die Geschichte wird erzählt durch unterschiedliche Hauptfiguren, Erzählperspektiven und Zeitebenen. Dadurch verliert das Buch zu keiner Zeit seine Spannung und macht es einem quasi unmöglich es zur Seiten zu legen.

Bei diesem Buch kommt zudem das beste zum Schluss. Das Ende ist völlig unvorhersehbar. Es hat mich wirklich sehr überrascht und ich fand diesen Plot äußers gut gemacht.

Der Schreibstil des Autors ist spannend, flüssig und egal welche Perspektive er wählt, er schaffte es mich völlig mitzunehmen und seine Figuren glaubwürdig, interessant und spannend zu gestalten.

Ich wurde sehr gut unterhalten und empfehle dieses Buch gerne weiter.

4 Sterne.

Rezension zu Wie Salz auf der Zunge von Charlotte Runcie

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 400
Erschienen am 13. April 2021
Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Klappentext:
Das Meer hat Charlotte Runcie schon immer magisch angezogen - die beruhigende, meditative Seite ebenso wie die wilde unbezähmbare. Als Charlotte ihre geliebte Großmutter verliert und zum ersten Mal schwanger ist, verspürt sie diesen Drang so stark wie noch nie. 

 In »Wie Salz auf der Zunge« geht die Autorin nicht nur ihrer ganz persönlichen Faszination auf den Grund. Sie schreibt zugleich eine Kulturgeschichte der See aus weiblicher Sicht: wir erfahren von Meerjungfrauen und Najaden, griechischer Mythologie und schottischen Legenden, Schiffbrüchigen und Sirenen. 

»Runcie wirft ihr Netz weit aus und kombiniert sehr einfühlsam persönliches Memoir mit profunder Kulturgeschichte.« (The Times)

Die Autorin:
Charlotte Runcie ist Kolumnistin und Kulturredakteurin des »Daily Telegraph«. Sie hat einige Jahre in Edinburgh gelebt und gearbeitet, wo sie u.a. auch einen Folk Music-Chor leitete. Heute lebt sie im schottischen Grenzland. Runcie hat außerdem eine geheime Vergangenheit als Lyrikerin: Sie war Foyle Young Poet of the Year. »Wie Salz auf der Zunge« ist ihr erstes Buch. 

Meine Meinung:
Ein Buch so wild und frei wie das Meer. Eine Geschichte so wahr und faszinierend wie der Atlantik. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise an Wasser, in ihre Gedanken, zu ihren Gefühlen und lässt uns teilhaben wie es ist zu spüren wenn neues Leben entsteht, heranwächst und geboren wird und das Leben alles verändert. Eine sehr persönliche und herzerwärmende Geschichte und zudem gepickt und erweitert durch Geschichte von, über und mit dem Meer.

Hat mir gut gefallen.

4 Sterne,

Rezension zu Die Form des Wasser von Andrea Camilleri

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 249
Erschienen am 1. Januar 2002 

Worum geht es:
Commissario Salvo Montalbano aus Sizilien ist der neue Star unter den Mordkommissaren der internationalen Krimiliteratur: ein liebenswerter Eigenbrötler mit einer Vorliebe für schöne Frauen und gutes Essen. Aber auch jemand, der "seine" Sizilianer kennt und mit südlicher Nonchalance und nüchternem Realitätssinn die vertracktesten Fälle löst - und deshalb schon bald das raffiniert inszenierte Spiel um den Fall Luparello durchschaut ...
Commissario Montalbano löst seinen ersten Fall.

Der Autor:
Bekannt geworden ist Andrea Camilleri, einer der meistgelesenen Autoren Italiens, durch seine Bestsellerkrimis um den Commissario Montalbano. Doch sein Werk hat noch eine ganze Reihe anderer Facetten. In vielen weiteren Romanen und Erzählungen beeindruckt er seine Leser, erscheinen sie nun in historischem oder kriminalistischem Gewand. Außerdem hat Camilleri Gedichte und Essays verfasst sowie als Regisseur und Universitätsdozent gearbeitet. Fast immer präsent ist dabei ein verbindendes Element: Camilleris Heimat Sizilien, wo er 1925 zur Welt kam. Auch wenn er in Rom lebt, ist der dreifache Vater seinen sizilianischen Wurzeln immer treu geblieben und holt sich die Inspiration für seine Werke immer wieder auch bei Spaziergängen durch seinen Geburtsort und Zweitwohnsitz Porto Empedocle.

Meine Meinung:
Der Autor hat einen tollen Schreibstil. Sehr flüssig. Interessant und spannend erzählt. Die Figuren werden nach und nach vertraut. Ich habe sie schnell wie gute Freunde und Bekannte empfunden. Die Umgebung wird deutlich aber nicht blumig beschrieben. Alles hat genau die richtige Erzählstruktur. Ich habe das Buch zudem sehr schnell lesen können. Aber es war eher unaufgeregt und ruhig. Eine angenehme Geschichte, die zwar nicht den Puls schneller schlagen ließ aber doch neugierig auf die Auflösung machte. Ich wurde gut unterhalten und manchmal reicht eben genau das auch aus.

Rezension zu Totenlied von Tess Gerritsen

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten: 336
Erschienen am 15. Januar 2018
blanvalet Verlag
 
Worum geht es:
Eine verstörende Melodie, ein tragisches Schicksal, ein tödliches Geheimnis ... 
Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit. Es enthält eine handgeschriebene, bislang unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas Bösartiges geht von dem Walzer aus; es scheint das Wesen von Julias dreijähriger Tochter zu verändern. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen ...
 
Die Autorin:
So gekonnt wie Tess Gerritsen vereint niemand erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Bevor sie mit dem Schreiben begann, war die Autorin selbst erfolgreiche Ärztin. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Thriller »Die Chirurgin«, in dem Detective Jane Rizzoli erstmals ermittelt. Seither sind Tess Gerritsens Thriller um das Bostoner Ermittlerduo Rizzoli & Isles von den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Maine.

Meine Meinung:
Dieses Buch enthällt eine völlig andere Geschichte als ich sie erwartet hatte. Und ich hatte schon einige Probleme mich auf diese Thematik einzustellen. Aber trotzdem fand ich die Hintergründe und die Idee dahinter dann wiederum sehr interessant. Das Buch hatte hier und da ein paar Längen aber enthält zudem eine sehr Geschichte vor der ich irgendwie tiefe Respekt aber auch Trauer emfunden habe.
Ich finde den Klappentext nur leider echt unglücklich und ich glaube wenn es ein paar Hinweise auf die eigentlichen Hintergründe gegeben hätte, dann hätte ich mich auch besser von Anfang an darauf einstellen können. Ich hätte zum Beispiel nie in der Buchhandlung nach dem Buch gegriffen aufgrund von Titel und Klappentext und das wäre im Nachhinein doch schade gewesen. Denn ich finde diese Menschen sollten heut zu Tage mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Alles in allem empfehlenswert.

Rezension zu Die Falle von Melanie Raabe

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten: 352
Erschienen am 11. April 2016
btb - Verlag

Worum geht es:
Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen - Köder ist sie selbst. 
 
Die Autorin:
MELANIE RAABE wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin – und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT, 2018 dann DER SCHATTEN. Ihr vierter Bestseller heißt DIE WÄLDER. Ihre Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht, mehrere Verfilmungen sind in Arbeit. Seit 2019 betreibt Melanie Raabe zudem gemeinsam mit der Künstlerin Laura Kampf einen erfolgreichen wöchentlichen Podcast rund um das Thema Kreativität, „Raabe & Kampf“. 2020 erscheint ihr erstes Sachbuch: KREATIVITÄT - Wie sie uns mutiger, glücklicher und stärker macht. Melanie Raabe lebt und arbeitet in Köln.
 
Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch KREATIVITÄT von der Autorin gelesen hatte, war ich auch neugierig geworden auf die Thriller der Schriftstellerin. Also wählte ich DIE FALLE aus, da es auch das Debüt gewesen ist. Zudem hat mich die Grundidee einer vollständig zurückgezogenen Hauptfigur sehr neugierig gemacht. In den Inneren Monologen der Figur wird ihre Verletztlichkeit und Zerrissenheit, die alten Verletzungen und die nicht überwundenen Traumata sehr deutlich.
Man wird zusammen mit ihr in einen Strudel aus Wirklichkeit, Einbildung und Schmerz gezogen und versucht einen Weg dadurch zu finden.
Ich fand die Geschichte sehr faszinierend und nicht vorhersehbar. Zu erst dachte ich, ja klar, genau, ist doch völlig logisch aber dann kommt die Autorin mit Wendungen um die Ecke mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen.
Ich bin auf die weiteren Thriller gespannt.

Samstag, 13. März 2021

Rezension zu Die Stunde der Wut von Horst Eckert

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten: 446
Erschienen am 8.März 2021
Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Worum geht es: 
Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht. Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde. Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut. 

Der Autor:
Horst Eckert, geboren 1959, lebt in Düsseldorf. Er gilt als "der wichtigste Vertreter des hartgesottenen Kriminalromans in Deutschland" (Ulrich Noller, WDR), "der seine Leser mit einer Sprache fesselt, wie sie hierzulande kaum ein anderer Krimiautor beherrscht: stimmig, rasant, illusionslos" (Martin Schöne, ZDF). Homepage: www.horsteckert.de - Facebook: www.facebook.com/horsteckert Eckert studierte Politikwissenschaft in Erlangen und Berlin. 15 Jahre lang arbeitete er als Fernsehjournalist (u.a. für "Tagesschau", "RTL-Nachtjournal"). 1995 erschien sein Krimidebüt "Annas Erbe" im Grafit-Verlag. 2013 erschien mit "Schwarzlicht" der erste Band der Vincent-Veih-Reihe bei Wunderlich. Sein aktueller Thriller "Wolfsspinne" (Herbst 2016) behandelt das rechte Terrornetzwerk um den NSU und die Verflechtungen der Verfassungsschutzbehörden. "Auf höchstem Niveau", urteilte hr-Info. Eckerts Romane sind ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt sowie mehrfach preisgekrönt (Marlowe für "Aufgeputscht", Friedrich-Glauser-Preis für "Die Zwillingsfalle"). Der "Deutschlandfunk" bezeichnet sie als "im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit". Horst Eckert schreibt auch Kurzgeschichten (im Kindle-Shop für das E-Book: "Crime Stories 1-5") und gibt Workshops für angehende Autoren. 

Rezension:
Obwohl dies Band 2 einer Reihe ist und ich Band 1 nicht gelesen habe und dieses Buch auf die Geschehnisse zurückgreift aus Teil 1, konnte ich der Story problemlos folgen. 
Durch die kurzen Kapitel und vielen Szenenwechsel ist der Einstieg in die Geschichte ziemlich rasant und das hat mir zu Anfang auch gut besonders gut gefallen. Aber je weiter die Story voranschreitet umso mehr hätte ich mir ausführlichere Szenen gewünscht. Die Vielzahl an Handlungsorte und die hohen Anzahl von unterschiedlichen Perspektiven überfüllt die Geschichte nach und nach ohne dabei an Tiefe zu gewinnen. Es bleibt alles sehr oberflächlich und dadurch kam leider kaum Spannung auf. 

Zudem ist mir leider immer wieder negativ aufgestossen, dass auf die Hautfarbe der weiblichen Ermittlerin hingewiesen wurde ohne das es überhaupt nötig ist, denn dies wird aus der Story an sich schon ersichtlich und mal ehrlich was ist daran so wichtig? Wenn jemand weiß ist wird doch auch nicht immer wieder darauf hingewiesen und es nahezu so sehr verdeutlich, dass der Leser es nicht kapieren würde. Dabei hätte ich mir wirklich viel mehr Sensitivität gewünscht. Aus diesem Grund kann ich nur 2 Sterne vergeben, sonst wären es 3 gewesen.

Samstag, 6. März 2021

Rezension zu Animalis – Die Legende des ersten Drachen von Nicole Knoblauch

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten: 424
Erschienen am 1. Februar 2021
Rezensionsexemplar
 
Worum geht es:
Ein romantisches Abenteuer voller Fabelwesen und Magie – für alle Leser*innen von Cassandra Clares »Chroniken der Unterwelt«
 
Das Leben der angehenden Journalistin Pamina Candela gerät völlig aus den Fugen, nachdem sie in der U-Bahn mit einem jungen Mann zusammenstößt. Wer ist dieser Typ? Und warum verfolgt er sie? Doch das ist nur der Beginn eines Abenteuers, von dem sie nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Fabelwesen sind real und sie muss sich schnell damit arrangieren, denn alles Leben wird von dem Erzdämonen Abaddon bedroht und nur eine Allianz aus Fabelwesen des Lichtes und der Dunkelheit kann den Untergang der Welt verhindern.
 
Die Autorin:
Nicole Knoblauch schreibt auch unter dem Pseudonym Nicci Cole und ist fasziniert von romantischen Geschichten und starken Frauenfiguren. Das spiegelt sich oft in ihren Büchern wider. Sie ist Mitglied bei DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autor*innen und Jurymitglied beim DELIA-Literaturpreis 2020. Wenn sie nicht schreibt, entwirft und näht die studierte Germanistin und Historikerin historische Kostüme. Zusammen mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie ihr persönliches Happy End im Rhein-Main Gebiet. 

Rezension:
Leben sie unter uns?
Drachen? Phönixe? Undinen? Einhörner? Oder sogar auch Feen und Elfen?
Und was ist wenn du eine von Ihnen bist und es dein ganzes Leben nicht gemerkt hast?

Nicole Knoblauch hat mit Animalis eine überraschende und spannende Urban Fantasy Geschichte geschaffen, mit realistischen und erwachsenen Figuren, die trotzdem noch sehr viel potenzial zur Weiterentwicklung im Verlauf der Geschichte mit sich bringen und diese auch voll ausschöpfen.

Magie und Liebe gepaart mit einem Abenteuer vereinen sich in diesem Roman über den es sehr schwer fällt etwas zu sagen, ohne zu viel zu verraten. ;-)

Der Autorin gelingt es auch in diesem Roman schwierige und realistischen Themen in einen Roman zu verweben, der nicht nur zum nachdenken und reflektieren einlädt, sondern auch viele schöne Lesestunden bescherrt.
 
Eine klare Weiterempfehlung.
 
5 Sterne.

Rezension zu Nordwesttod von Svea Jensen

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten: 416
Erschienen am 16. Februar 2021
Rezensionsexemplar
 
Worum geht es:
Mord an der idyllischen Nordseeküste? Der erste Fall für die Soko St. Peter-Ording 
 
 Aus der Landeshauptstadt Bayerns ins ferne Kiel: Kommissarin Anna Wagner braucht nach ihrer Scheidung einen Tapetenwechsel. Sie zieht in den Norden, um im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein eine Stelle aufzubauen, die auf Vermisstenfälle spezialisiert ist. Gleich ihr erster Fall führt sie nach St. Peter-Ording an die Nordseeküste: Nina Brechtmann, eine junge Umweltaktivistin aus einer einflussreichen Hoteliersfamilie, wird vermisst. Hat ihr Verschwinden etwas mit den aggressiven Expansionsplänen ihrer Familie zu tun, wurde sie vielleicht entführt? Oder hütete die junge Frau ein Geheimnis? Anna Wagner und der örtliche Dienststellenleiter Hendrik Norberg ermitteln unter Hochdruck, denn niemand weiß, wann genau Nina Brechtmann verschwunden ist … und jede Minute zählt. 

Die Autorin:
Svea Jensen ist das Pseudonym einer erfolgreichen Krimiautorin. Sie ist in Hamburg aufgewachsen und dem Norden stets treugeblieben: Nach vielen Jahren beim Norddeutschen Rundfunk lebt sie heute in Schleswig-Holstein, wo sie sich mittlerweile ganz dem Schreiben widmet. Während sie Verbrechen für ihre nächsten Bücher plottet, lässt sie sich am liebsten eine Nordseebrise um die Nase wehen. Svea Jensen ist Mitglied im »Syndikat« und bei den »Mörderischen Schwestern«.

Rezension:
Ich würde sagen, ich bin schwer zu überraschen und oft habe ich beim lesen schon den einen oder anderen Verdacht. Aber bei diesem Krimi hatte ich keine Idee und wurde am Ende wirklich sehr überrascht, was nun tatsächlich hinter dem Verschwinden von Nina Brechtmann steckt.

Der Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden, aber es ist eher eine dezente und ruhige Spannung, ohne starke Ausbrüche nach oben oder nach unten.
Die Geschichte hat mir gut gefallen aber so richtig fesseln konnte mich die Story nicht.

Der Schreibstil ist angenehm.
Die Figuren werden sehr gut eingeführt in die Geschichte und werden interessant vorgestellt.
Etwas störend fand ich jedoch die Gewichts und Abnehmfiktion von der Figur Anna Wagner.
Ich finde es immer sehr störend wenn eine Frau in einem Buch zu sehr darauf achtet was sie wann und wie isst. Es gibt doch nun wirklich wichtigeres im Leben einer Frau als ihre Figur.
Während die männliche Hauptfigur in seinen elterlichen Pflicht versagt und von den Frauen in seinem Umfeld unterstützt wird damit er seiner neuen Kariere verfolgen kann, wird die weibliche Hauptfigur oft auf ihr Aussehen und auf ihre gescheiterte Ehe reduziert. Das war mir leider etwas zu altmodisch. Durch diese private Nebenschauplätze hatte die Geschichte leider so einige Längen, die ich zudem als sehr störend empfunden habe. Hat schlicht nicht meinen Lesegeschmack getroffen.

Der Krimi Anteil war wie gesagt eher dezent aber interessant.

Eine schöne Ergänzung waren die atmosphärisch beschriebenen Schauplätze. Die haben sehr gut gefallen.
 
Alles in allem ein gutes Buch, dass sich zu lesen lohnt.
 
3 Sterne.

Donnerstag, 25. Februar 2021

Abgebrochen: Bella Germania von Daniel Speck

 

 

Worum geht es:

München, 2014: Die Modedesignerin Julia ist kurz vor dem ganz großen Durchbruch. Als plötzlich ein Mann namens Vincent vor ihr steht, der behauptet, er sei ihr Großvater, gerät ihre Welt aus den Fugen. Mailand, 1954: Der junge Vincent fährt von München über den Brenner nach Mailand, um dort für seine Firma zu arbeiten. Er verfällt dem Charme Italiens, und er begegnet Giulietta. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch sie ist einem anderen versprochen. Eine tragische Liebe nimmt ihren Lauf, die auch Jahrzehnte später noch das Leben von Julia völlig verändern wird.

Fazit:
Den Anfang fand ich noch ganz nett und war dann schon neugierig was Vincent wohl in Mailand erlebt aber kaum war er dort angekommen, konnte mich die Geschichte nicht mehr mitnehmen. Ich habe dann noch etwas weitergelesen aber schlicht schnell das Interesse verloren.

Leider nichts meins und eindeutig nicht gut genug um meine wenig Zeit damit zu verschwenden.

Zuviele Bücher und zu wenig Zeit. ;-)

Rezension zu Dinosaurier auf anderen Planeten von Danielle McLaughlin

 

Allgemeines: 
Format: Hardcover
Seiten: 254
Erschienen am 22. Februar 2021
Rezensionsexemplar

Die Autorin:
Danielle McLaughlin hat als Rechtsanwältin praktiziert, bevor sie mit 40 Jahren zu schreiben begann. Ihre Geschichten wurden in The New Yorker, The Irish Times, The Stinging Fly und verschiedenen Anthologien veröffentlicht, sie gewann u.a. die William Trevor/Elizabeth Bowen International Short Story Competition und den Willesden Herald International Short Story Prize. Ihr Erzählungsband »Dinosaurier auf anderen Planeten« kam 2015 auf die Shortlist der Irish Book Awards Newcomer of the Year und wurde 2019 mit einem der höchstdotierten literarischen Preise weltweit ausgezeichnet, dem Windham-Campbell Prize. Danielle McLaughlin lebt im County Cork, Irland und schreibt an ihrem ersten Roman.

Über das Buch: 
Eine junge Frau lernt ihren Mann ganz neu kennen, als sie zum ersten Mal seine Heimat an der nordirischen Küste besuchen; eine Mutter will verstehen, warum ihr kleiner Sohn so besessen ist von Tierknochen und der Apokalypse … In diesen Geschichten ist die Welt ebenso schön wie fremd. Männer und Frauen, Alt und Jung bewegen sich durchs Leben, wie ein Tourist ein fernes Land erkundet: aufmerksam, mit einer Mischung aus Staunen und Misstrauen. Sie leben in ständiger Gefahr, missverstanden, verletzt oder abgelehnt zu werden, und wollen doch nur begreifen, wer sie sind, in welcher Welt sie leben.

Rezension:
In dem Buch befinden sich zwölf sehr unterschiedliche Kurzgeschichten.
Jede auf eine eigene Art erzählt und interessant.

Ich glaube das wir hier mit Danielle McLaughlin einen wahren Stern am irischen Autoren Himmel gefunden haben. Eine Schriftstellerin die sich ohne jeden Zweifel neben Cecelia Ahern und Sally Rooney behaupten kann.

Die Geschichten haben Tiefe, Gefühl und strotzen nur so von Emotionen. Ebenson habe ich sie als Null vorhersehbar empfunden.

Die Storys sind auf den Punkt erzählt.
Die Autorin steigt spät in die Handlung ein und geht dann ohne zu viel Spielraum zu lassen wieder hinaus. Man kann nur erahnen und raten was den Figuren passieren könnte nachdem die Autorin uns nicht weiter an ihrem Leben teilhaben lässt. Aber der Moment den die Schrifstellerin eingefangen hat ist faszinierend und lässt einen manchmal nachdenklich und manchmal auch geschockt fasziniert zurück.

Ich hatte ein paar schöne Lesestunden und hoffe sehr auf mehr Lesestoff der Autorin.

4 von 5 Sternen.

Rezension zu Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera

 

Allgemeines: 
Format: Hardcover
Seiten: 451
Erschienen in24. Juni 1988
Selbstgekauft
 
Der Autor:
Milan Kundera, 1929 in Brünn, ehemals Tschechoslowakei, geboren, ging 1975 ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebt und publiziert. Sein Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.

Worum geht es:
Der Prager Chirurg Tomas, der die Frauen begehrt und zugleich fürchtet, ein Erotomane, der seine Scheidung wie eine Hochzeit feierte und fortan der Liebe aus dem Weg ging, bricht für die Kellnerin Teresa mit einigen seiner Grundsätze. Seine erotischen Freundschaften, wie jene mit der Malerin Sabina, führt er aber weiter. Teresa verlässt ihn in Zürich, wo sich die beiden, inzwischen verheiratet, nach dem russischen Einmarsch in Prag, niedergelassen haben. Sie kehrt in ihr Heimatland zurück, er folgt ihr, verliert seine Stellung und arbeitet als Fensterputzer, später als Lastwagenfahrer in einem Dorf fern von Prag. Das Glück endet in der Katastrophe - Tomas und Teresa sterben bei einem Verkehrsunfall nach einem Tanzabend. 

Rezension:
Ich konnte diesem Buch nichts abgewinnen.
Ich befürchte ich habe diese Geschichte eventuell einfach nicht verstanden.
Es hatte wirklich etwas von Geschichte wie damals in der Schule.

Und nebenbei der Spoiler im Klappentext ist wirklich ein Spoiler, denn das kommt im Buch gar nicht vor.

Das war eines der Buch, die ich einfach nur ganz schnell wieder vergessen möchte.
Zum Glück ist das schon fast geschehen.

2 von 3 Sternen.

Rezension zu Salz auf unserer Haut von Benoîte Groult

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch 
Seiten: 319
Erschienen in 1989
Selbstgekauft
 
Die Autorin: 
Benoîte Groult (* 31. Januar 1920 in Paris; † 20. Juni 2016 in Hyères) war eine französische Journalistin, Feministin und Schriftstellerin. Ihr bekanntestes Werk ist der Roman Salz auf unserer Haut. Die Tochter der in Frankreich bekannten Modedesignerin Nicole Poiret (1887–1967) und des Innenarchitekten André Groult (1884–1966) wuchs in der Pariser Oberschicht auf. Ihr Studium der Literaturwissenschaften beendete sie mit dem Titel "Professeur de lettres". Sie arbeitete zunächst als Lehrerin, danach als Journalistin bei dem damals noch öffentlich-rechtlichen Fernsehsender RTF. Zwischen 1962 und 1968 verfasste sie zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Flora (1924–2001) drei Werke. Benoîte Groults erster Roman "La part des choses" erschien 1972. Im März 1944 heiratete sie den Medizinstudenten Pierre Heuyer, der acht Monate nach der Heirat an Tuberkulose starb. Von 1946 bis 1950 war sie mit dem französischen Journalisten Georges de Caunes verheiratet. Der Ehe entstammen zwei Töchter, die 1946 und 1948 geboren wurden. 1951 heiratete sie den Schriftsteller Paul Guimard (1921–2004), mit dem sie ebenfalls eine Tochter bekam.

Worum geht es:
Die Geschichte einer einzigartigen Liebe: George, die Pariser Intellektuelle, und Gauvain, der bretonische Fischer - Welten trennen die beiden, die Barrieren von Erziehung und Bildung, von Weltanschauung und Geschmack stehen zwischen ihnen. Ein Leben miteinander halten beide für unmöglich. Und doch zieht sie ein Verlangen zueinander, das stärker ist als Vernunft und Konvention, eine Leidenschaft, die, auch als die Liebenden älter und reifer werden, nicht erlischt. Ein Roman voll Zärtlichkeit und Sinnlichkeit, der zugleich das Porträt einer freien, selbstständigen Frau entwirft, die zu ihren Gefühlen steht.

Rezension:
Ich habe zu diesem Buch gegriffen weil es hieß, es sei eines der emotionalsten Bücher die es jemals gegeben hat. Aber ich muss leider sagen, dass ich selten so einen geschwollenen und gefühlslosen Kram gelesen habe.
Zudem viel es mir auch schwer darüber hinwegzusehen wie veraltet und mitunter auch rassistisch die Schreibweise ist. Ich mache selte Makierungen in Büchern aber dieses Mal habe ich jede rassistische Bemerkung makiert. Es würde wirklich nicht schaden an der Übersetzung nochmal zu arbeiten und dem Ton die Schärfe zu nehmen.
Der Geschichte fand ich schon gut. Auch wenn man das Verhalten der Figuren eben akzeptieren muss. Es ist eben eine Geschichte und Fiktion.
Im großen und ganzen würde ich das Buch aber nicht weiter entfehlen.
War mitunter schon echt ein Kampf dieses Buch zu lesen.

2 Sterne von 5

Samstag, 6. Februar 2021

Rezension zu In den Straßen die Wut von Ryan Gattis

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 528
Erschienen am 22. Januar 2016
Selbstgekauft

Beschreibung

Sechs Tage im Jahr 1992. Polizisten misshandeln einen schwarzen Bürger und Los Angeles explodiert. Plünderungen, überall brennt es; ein Bürgerkrieg mitten im Herzen der westlichen Welt. Was passiert, wenn die Polizei eine Stadt den Armeen der Gangs überlässt? Rechnungen werden beglichen, noch und noch. Davon erzählt dieser ungeheuerliche Roman. Am Anfang ein unmenschlicher Mord: Wir erleben ihn aus der Sicht des Opfers. Dann kommen andere zu Wort: skrupellose und weniger skrupellose Gangster, rassistische Polizisten, Krankenschwestern, Junkies, jugendliche Mitläufer. Und es entsteht das Bild einer Gesellschaft, in der der Stärkere den Schwächeren frisst und die sich im Ausnahmezustand gänzlich enthüllt. 


Über den Autor

Ryan Gattis, geboren 1987 in Illinois, lebt in Los Angeles. Sein Roman „In den Straßen die Wut“ war eine internationale Sensation und wird von HBO als TV-Serie adaptiert werden. Die Filmrechte von „Safe“ sind bereits von der 20th Century Fox optioniert. 

Meine Meinung:

Das Buch fängt wirklich grandios und sehr überraschend gut an. Das erste Drittel habe ich förmlich verschlungen. Dann allerdings zog es sich sehr und das letzte Drittel fand ich wieder richtig gut.

Einige Protagonisten begleiten wir über die kompletten sechs Tage hinweg immer mal wieder. Andere nur kurz und wieder andere beobachten wir nur um sie sterben zu sehen.

Alles in allem ein sehr gut geschriebenes Buch. Mit viel Abwechslung und einem interessanten Plot auf einer erschütternden wahren Begebenheit aufgebaut.

Ich hatte einige spannende Lesestunden aber es war kein Highlight und nichts was ich nochmal lesen würde.

3,5 Sterne, für eine gute und simple Unterhaltung.




Montag, 25. Januar 2021

Rezension zu Trümmer von Simona Turini

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 106
Erschienen am 24. Juli 2015
Selbstgekauft

Beschreibung:

Wenn die Straßen nicht mehr sicher sind. Wenn das Überleben ein täglicher Kampf ist. Wenn der Traum von einem friedlichen Miteinander in Trümmern liegt. Was wird geschehen, wenn die Verzweiflung die Überlebenden zum Äußersten treibt? 


Bisher in der Reihe erschienen:

ZZG: Die Anthologie
ZZG: Trümmer (Simona Turini)
ZZG: Tag 78 (Vincent Voss)
ZZG: Letzter Plan (Jenny Wood)
ZZG: Zirkus (Carolin Gmyrek)
ZZG: Blutzoll (Matthias Ramtke)
ZZG: XOA (Lisanne Surborg)
ZZG Anthologie: Der Beginn


Die Autor:

1981 in Mainz geboren, wurde Simona Turini früh gezwungen, etwas Anständiges zu lernen. Seitdem bemüht sie sich um die Bewahrung ihrer geistigen Gesundheit, indem sie wirre Texte zwischen Stephen King, Neil Gaiman und Abdul Alhazred verfasst, die sie nun auch endlich der Öffentlichkeit vorstellen darf. Sie lebt und arbeitet im schönen Karlsruhe. Seit einigen Jahren darf sie auch übersetzen - Extreme-Horror für den Festa Verlag.

Meine Meinung:

Die Novelle ließ sich gut weg lesen. Eine gute Geschichte für zwischendurch. Es kommt zwischendurch ein leichter Ekel Faktor auf und es gibt durchaus einige spannende und vor allem überraschende Passagen.
Die unterschiedlichen Perspektiven ergeben nach und ihren Sinn und es fügt sich zusammen.
Das Ende jedoch fand ich sehr plötzlich und auch nicht besonders logisch. Auch nach längeren nachdenken verstehe ich es einfach nicht und finde es auch durch die wirklich sehr kurze Abhandlung zu gedrungen und zu schnell abgefrühstückt.

Ich vergebe aber gerne 3,5 Sterne, für die durchaus empfehlenswerte und lesenswerte Novelle.







Sonntag, 24. Januar 2021

Rezension zu Play with me 2: Feuer frei von Julia Will

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 140
Erschienen am 26. Mai 2019
Selbstgekauft

Kurzbeschreibung

Mike hat eine Leidenschaft. Role-Play-Games, kurz RPGs. Und am liebsten spielt er zusammen mit Chain. Er kennt ihn schon seit eineinhalb Jahren, aber eigentlich weiß er überhaupt nichts von ihm. Chain will keinen privaten Kontakt, doch durch eine Verkettung (un)glücklicher Ereignisse, hat Mike jetzt immerhin Chains Nummer. Mit Nick, den er vor Kurzem wiedergetroffen hat, läuft alles super und sogar Leon, der Freund seiner besten Freundin Hannah, fügt sich scheinbar endlich in die Clique ein. Wenn Chain sich nun noch zu einem Treffen überreden lassen würde, wäre alles perfekt! 


Über die Autorin

'Warum den heißen Typen mit einer anderen Frau teilen, wenn man auch einfach zwei heiße Typen haben kann?' 
Das ist der Satz, mit dem Julia meistens auf die Frage antwortet: Warum Homoerotik? Denn: Warum auch nicht? 

Geboren und Aufgewachsen im schönen Bayern, direkt an der Tschechischen Grenze, als Tochter einer Bäckersfamilie, hat sie schon einiges verkauft. Brötchen, neue Frisuren oder Autos; Julia verkauft alles. Und jetzt auch ihre eigene Fantasie, mit einem kleinen, anzüglichen Lächeln auf den Lippen, direkt aus dem Kopf auf den Bildschirm. 
Inzwischen hat es sie dreimal quer durchs Land verschlagen, bis sie nun schlussendlich mit ihrem Kater in Düsseldorf gelandet ist. Einen Steinwurf vom Rheinufer entfernt wohnt sie nun quasi im Paradies und verkauft keine Brötchen oder Autos mehr, sondern arbeitet in einem wundervollen Team als Sachbearbeiterin in der Lohnbuchhaltung, wenn sie nicht gerade in der Bahn oder im Bus sitzt, und an ihrer nächsten Geschichte schreibt. 

Auf die Frage: Kommst du dir nicht komisch vor, 'sowas' in der Öffentlichkeit zu schreiben? antwortet sie mit: 'Wer mitliest, ist selbst dran schuld!'


Meine Meinung
Es ist schon sehr lange Weile her, dass ich Band 1 gelesen hatte. Aber der war mir wirklich außerordentlich im Gedächtnis geblieben, so dass ich problemlos in Teil 2 rein kam.
Die Geschichte schließt nahtlos an und bekommt mehr Inhalt, Leben, Beweggründe und die Figuren wirken greifbarer, echter und realer.
Für mich eine deutliche Steigerung zum ersten Teil.
Wir Lernen alle Figuren näher kennen und die Verbindungen zwischen ihnen werden fühlbar.
Allgemein verliert es an oberflächlichen und gewinnt an tiefe.
Hat er mir somit überraschend gut gefallen, hatte ich nicht mit gerechnet.
Die Sprache ist mitunter schon vulgär und sehr direkt aber auch dabei witzig und sehr humorvoll.

Ich bin gespannt wo es noch hinführt und vergebe gerne 3,5 Sterne.









Samstag, 23. Januar 2021

Rezension zu Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 288
Erschienen am 1. März 2009
Selbstgekauft

Kurzbeschreibung

Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt. 


Über den Autor 

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er ist der Autor von neunzehn Romanen, darunter ›Der Junge im gestreiften Pyjama‹, der sich weltweit über zehn Millionen Mal verkaufte, zahlreiche internationale Buchpreise gewann und mit großem Erfolg verfilmt wurde. John Boynes Romane wurden in über fünfzig Sprachen übersetzt.

Meine Meinung 
»Der Junge im gestreiften Pyjama«ist zwar in kindlicher Sprache geschrieben und aus der Sicht von neunjährigen Kindern erzählt, aber nun wirklich kein Kinderbuch.
Das war mir aber vorher natürlich schon klar. Es ist nur die Art des Autors an diesen Teil der Geschichte der Menschheit respektvoll herab zu gehen. Und das ist dem irischen Autor John Boyne auch sehr gut gelungen.
Die Geschichte ist ruhig erzählt. Zeigt einerseits die kindliche naive Sichtweise und gleichzeitig den furchtbaren Schrecken der Menschheitdgeschichte.
Dabei würde ich sagen, dass es eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit ist.
Ein grandioses Werk. Eine ehrliche Geschichte. Schonungslos erzählt.
Sollte man wohl gelesen haben.

Ich vergeben 4,5 Sterne.


Montag, 18. Januar 2021

Rezension zu Flammende Kirschküsse von Brina Capriolo

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 208
Erschienen am 3. März 2019
Zur Verfügung gestellt durch die Autorin
Anmerkung: Das Buch ist aktuell leider nicht mehr erhältlich 

Worum geht es:
Lee Anne ist Poledancerin aus Leidenschaft in einem New Yorker Nachtklub. Connor macht als erfolgreicher Physiotherapeut Karriere. Ihre Leben könnten nicht unterschiedlicher sein, und dennoch prallen ihre Welten heftig aufeinander. Die knisternde Anziehung zwischen ihnen ist nicht zu leugnen. Doch sie stehen sich selbst im Weg, denn Lees dunkle Vergangenheit greift unerbittlich nach ihr und will sie endgültig verschlucken. Kann Connor sie retten und dabei über seinen eigenen Schatten springen?

Die Autorin (Quelle: Amazon):
Brina Capriolo ist 1987 in Frankfurt am Main geboren worden, bis heute verbindet sie eine große Liebe zu dieser Stadt. Über die Stationen Düsseldorf und Stade landete sie mittlerweile in einer chaotischen, aber liebenswerten WG mit ihrem besten Freund in Niedernhausen im Taunus. Ihr tägliches Brot verdient sie in der Schriftgutverwaltung für das Land Hessen. Wenn sie nicht gerade schreibt, kocht und backt sie für ihr Leben gern oder bringt die heimischen Konsolen zum Glühen. Mit zwei Gedichten konnte sie 2004 beim Freundeskreis Düsseldorfer Buch´75 eV an einer Lesung teilnehmen. Ihre Kurzgeschichte „Eine zertretene Rose“ gewann 2008 den 1.bodylyrics-Kurzgeschichtenwettbewerb von Mumate und w-id.

Meine Meinung:
Hot Hot Hot
Heiß
Sinnlich
Erotisch
Dieses Buch ließ mein Herz hören schlagen und dann erlitt ich fast einen Herzstillstand.
Diese Geschichte ist eine Achterbahnfahrt.
Ein ziemlich heiße Achterbahnfahrt.
Ich klebte an den Seite und habe das Buch nur widerwillig zur Seite gelegt um ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.

Ich muss jedoch sagen, das mir das Geheimnis der Protagonistin etwas zu sehr in die Länge gezogen war. Die Auflösung zum Schluss hätte für meinen Geschmack noch etwas flotter und rasanter erzählt wurden
sein können. Ich wollte dann einfach wissen was es nun ist. Aber das ist Meckern auf hohen Niveau und meiner Ungeduld geschuldet.

Aber das Finale danach ist die absolute Granate und auch unglaublich hot.

Schade das man das Buch nicht mehr kaufen kann.
Es ist wirklich ein Verlust für jedes Bücherregal.

Von mir gibt 4,5 Sterne und eine klare Weiterempfehlung!








Sonntag, 17. Januar 2021

Rezension zu TRACKERS: Buch 2 von Nicholas Sansbury Smith

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 374 Seiten
Preis: 14,99 €
Erschienen am 4. Juli 2019
Verlag: Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

Zum Inhalt: 
Die Vereinigten Staaten wurden durch mehrere Atombomben aus Nordkorea nahezu zerstört. Wie weit werden die Überlebenden gehen, um die zu retten, die sie lieben? 

In einer Zeit, in der die Bedrohung noch nie so real war, schildert die Trackers-Serie, welche Auswirkungen ein EMP-Angriff haben könnte. Explosive, harte Action, geradezu aus den Schlagzeilen gerissen. 

Der Autor:
Nicholas Sansbury Smith gab vor einigen Jahren seinen Job in der Verwaltung einer Stadt in Iowa auf, um sich ganz seiner wahren Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben. Inzwischen hat er mehrere postapokalyptische Romane veröffentlicht. Die Reihe THE EXTINCTION CYCLE (bisher 7 Bände) erreichte Bestsellerstatus und wird gefeiert als genialer Vorreiter eines neuen Genres. Nicholas lebt mit seiner Familie und einigen geretteten Tieren in Des Moines, Iowa, und wenn er gerade mal nicht seinen Weltuntergangsfantasien nachgeht, nimmt er an Triathlon-Wettkämpfen teil.

Meine Meinung:
Mir hat weiterhin der Schreibstil des Autors gut gefallen.

 Aber leider konnte mich die Geschichte noch weniger überzeugen, als Band 1, denn dieser hatte bereits Schwächen.

Die Idee der Story ist eigentlich sehr spannend.

Amerika wird durch einen EMP und Atom Angriff aufs Mark erschüttert und alles bricht zusammen.

Das Problem für mich an der Story sind die vielen einzelnen Baustellen. Die Story springt von Schauplatz zu Handlungsort. Und von der einen Figur zum nächsten Protagonisten. Dabei kommt die Geschichte gefühlt nicht voran und zieht sich sehr in die Länge.

Das die Figuren dabei fast schon übermenschlich erscheinen macht es nicht besser und zudem fast schon zufällig ihre Missionen erfüllen, ist dann eher weniger mitreißend.

Ab dem letzten Drittel des Buchs habe ich nur noch quer gelesen. Es war einfach leider sehr langatmig und kam nicht voran.

Sehr schade. Ich hätte gerne mehr darüber gelesen was mit dem Land passiert und weniger davon wie die Protagonisten zu Superhelden mutieren.

Ich kann nur 2,5 Sterne vergeben und die sind schon echt gut gemeint.

Gar nicht meins.

Mittwoch, 13. Januar 2021

Rezension zu Kreativität: Wie sie uns mutiger, glücklicher und stärker macht von Melanie Raabe



Allgemeines: 
Format: Hardcover 
Seiten: 352
Erschienen am 2. November 2020
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Worum geht es: 
Kreativität macht glücklich – und sie hilft uns dabei, die Herausforderungen des Lebens zu meistern, im Großen wie im Kleinen. Melanie Raabe, SPIEGEL-Bestsellerautorin und selbst lange auf der Suche nach ihrem „ganz persönlichen Ding“, erklärt in diesem Buch, weshalb wir alle kreativ sind und wie wir die Inspiration finden, um auf das zu stoßen, was uns im Innersten ausmacht und weiterbringt. Dabei geht es um Mut und Beharrlichkeit, Leichtigkeit und Durchhaltevermögen, um Originalität und Schnapsideen, um Produktivität und Prokrastination, ums Scheitern und vor allem: ums Weitermachen, auch wenn ein rauer Wind bläst. Denn Kreativität ist mehr als der gelegentliche Geistesblitz. Kreativität ist eine Lebenseinstellung.

Die Autorin:
Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Sie ist gescheiterte Schauspielerin, gescheiterte Tänzerin, gescheiterte Lyrikerin. Erst, als sie damit begann, Prosa zu schreiben, fand sie eine künstlerische Heimat. Für ihre erste Veröffentlichung brauchte sie zwar zehn Jahre und fünf Anläufe, aber ihr offizieller Debütroman DIE FALLE wurde 2015 schließlich zu einem Bestseller. 2016 folgte DIE WAHRHEIT, 2018 DER SCHATTEN und 2019 DIE WÄLDER. Melanie Raabes Werke werden in über 20 Ländern veröffentlicht, mehrere Verfilmungen sind in Arbeit. 2019 erschien DER ABGRUND, eine Hörspielserie aus der Feder der Autorin, die zuerst als Fiction Podcast veröffentlicht wurde und Platz 1 der deutschen iTunes-Charts erreichte. Gemeinsam mit Künstlerin Laura Kampf betreibt Melanie Raabe einen wöchentlichen Podcast rund um das Thema Kreativität, „Raabe & Kampf“. Zudem ist sie offizielle Lesebotschafterin der Stiftung Lesen. Melanie Raabe lebt und kreiert in Köln.

Meine Meinung:
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und das Buch ist mit seinen sehr schönen Illustrationen toll aufgemacht. Das Buch liefert Inspirationen für die eigene Kreativität. Zeigt Wege und regt zum nachdenken an.
Dabei geht die Autorin nicht nur auf das Schreiben ein sondern auch auf viel andere Möglichkeiten sich kreativ auszuleben.
Bereits beim lesen des Buches bekommt man Lust irgendwas zu erschaffen und es wird schwer die Finger stillzuhalten.
Die Autorin erzählt ein wenig über ihren eigenen Werdegang und teilt das Geheimnis ihres „Erfolges“ bzw. wie sie es schafft kreatives zu erschaffen und am Ball zu bleiben.

Das Buch ist eine kleine Wunderwaffe für Erschaffende und alle die meinen es nicht zu sein. Dieses Buch kann da einem glatt das Gegenteil beweisen. Oder einen auch aus einer Schaffenskrise ziehen.

Sehr empfehlenswert.
4 Sterne!



Montag, 11. Januar 2021

Rezension zu Das Buch deines Lebens von Jule Pieper

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 348
Erschienen am 12. Juli 2019
Selbstgekauft

Worum geht es:
Jule Pieper möchte alles sein - nur nicht sie selbst. Jeder Tag ist für sie eine Herausforderung. Langweiliger Job, ätzende Kollegen, nervtötende Mitbewohnerin und ein liebloser Freund mit dem sie nur Sex verbindet. Und der ist noch nichtmal gut. Am Ende eines weiteren enttäuschenden Tages entdeckt sie "Das Buch deines Lebens". Jule beginnt darin zu lesen und das stellt ihr Leben total auf den Kopf. Sie spürt, dass sie etwas verändern kann, wenn sie nur will. Doch ist sie überhaupt bereit für eine Veränderung?

Die Autorin:
Jule Pieper ist das offene Pseudonym von Sandy Mercier. Sandy Mercier wurde 1986 in Berlin geboren, wo sie heute als freiberufliche Schriftstellerin arbeitet. Nach einigen Jahren in einer Kanzlei, gefolgt von der Arbeit in einer Menschenrechtsorganisation, hat sie sich mit der Veröffentlichung ihres ersten Krimi Thrillers "Die Todesküsserin" ihren lang gehegten Traum vom Schreiben verwirklicht. "Ich brauche das Schreiben, um zu leben. Eine Leidenschaft, die mir mehr hilft, als alles andere auf der Welt. Und wenn ich dann mit meinen Worten auch nur einen einzigen Menschen berühre, habe ich schon mehr erreicht, als in meinem alten Leben."

Meine Meinung:
Das Buch hat mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig und zielführend.
Das Buch kam mir kürzer vor als es eigentlich ist, was immer dafür spricht, das es an keiner Stelle langatmig oder langweilig wurde. Nein, es war durchgehend eine interessante Geschichte.
Spannend jedoch wäre das falsche Wort.
Die Hauptfigur findet ein Buch, dass ihr Leben verändern kann, wenn sie sich voll darauf einlässt.
Ich denke, dieses Buch bringt auch gutes Potenzial mit, dass leben des Lesers zu verändern oder zumindest den Leser dazu anzuregen, über das eigene Leben zumindest mal nachzudenken.
Um so jünger man ist umso besser. Die Hauptfigur ist Mitte zwanzig, was das identifizieren für mich schwierig machte, um diese Lebensverändernden Maßnahmen als für mich persönlich als Genug zu empfinden.
Die Protagonistin hat ganz andere Baustellen als ich und die Lektionen die das Buch mit sich bringt, sind nun auch nicht neu aber regen auf jeden Fall zum nachdenken an. Das ganze Buch und die Geschichte regen auf jeden Fall zum reflektieren an.
Es ist mehr als ein Roman, so viel steht fest und je nach Leser nimmt man mehr oder weniger daraus mit für das eigene Leben.

Von mir gibt es dafür 4 Sterne.


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