Donnerstag, 25. Februar 2021

Abgebrochen: Bella Germania von Daniel Speck

 

 

Worum geht es:

München, 2014: Die Modedesignerin Julia ist kurz vor dem ganz großen Durchbruch. Als plötzlich ein Mann namens Vincent vor ihr steht, der behauptet, er sei ihr Großvater, gerät ihre Welt aus den Fugen. Mailand, 1954: Der junge Vincent fährt von München über den Brenner nach Mailand, um dort für seine Firma zu arbeiten. Er verfällt dem Charme Italiens, und er begegnet Giulietta. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch sie ist einem anderen versprochen. Eine tragische Liebe nimmt ihren Lauf, die auch Jahrzehnte später noch das Leben von Julia völlig verändern wird.

Fazit:
Den Anfang fand ich noch ganz nett und war dann schon neugierig was Vincent wohl in Mailand erlebt aber kaum war er dort angekommen, konnte mich die Geschichte nicht mehr mitnehmen. Ich habe dann noch etwas weitergelesen aber schlicht schnell das Interesse verloren.

Leider nichts meins und eindeutig nicht gut genug um meine wenig Zeit damit zu verschwenden.

Zuviele Bücher und zu wenig Zeit. ;-)

Rezension zu Dinosaurier auf anderen Planeten von Danielle McLaughlin

 

Allgemeines: 
Format: Hardcover
Seiten: 254
Erschienen am 22. Februar 2021
Rezensionsexemplar

Die Autorin:
Danielle McLaughlin hat als Rechtsanwältin praktiziert, bevor sie mit 40 Jahren zu schreiben begann. Ihre Geschichten wurden in The New Yorker, The Irish Times, The Stinging Fly und verschiedenen Anthologien veröffentlicht, sie gewann u.a. die William Trevor/Elizabeth Bowen International Short Story Competition und den Willesden Herald International Short Story Prize. Ihr Erzählungsband »Dinosaurier auf anderen Planeten« kam 2015 auf die Shortlist der Irish Book Awards Newcomer of the Year und wurde 2019 mit einem der höchstdotierten literarischen Preise weltweit ausgezeichnet, dem Windham-Campbell Prize. Danielle McLaughlin lebt im County Cork, Irland und schreibt an ihrem ersten Roman.

Über das Buch: 
Eine junge Frau lernt ihren Mann ganz neu kennen, als sie zum ersten Mal seine Heimat an der nordirischen Küste besuchen; eine Mutter will verstehen, warum ihr kleiner Sohn so besessen ist von Tierknochen und der Apokalypse … In diesen Geschichten ist die Welt ebenso schön wie fremd. Männer und Frauen, Alt und Jung bewegen sich durchs Leben, wie ein Tourist ein fernes Land erkundet: aufmerksam, mit einer Mischung aus Staunen und Misstrauen. Sie leben in ständiger Gefahr, missverstanden, verletzt oder abgelehnt zu werden, und wollen doch nur begreifen, wer sie sind, in welcher Welt sie leben.

Rezension:
In dem Buch befinden sich zwölf sehr unterschiedliche Kurzgeschichten.
Jede auf eine eigene Art erzählt und interessant.

Ich glaube das wir hier mit Danielle McLaughlin einen wahren Stern am irischen Autoren Himmel gefunden haben. Eine Schriftstellerin die sich ohne jeden Zweifel neben Cecelia Ahern und Sally Rooney behaupten kann.

Die Geschichten haben Tiefe, Gefühl und strotzen nur so von Emotionen. Ebenson habe ich sie als Null vorhersehbar empfunden.

Die Storys sind auf den Punkt erzählt.
Die Autorin steigt spät in die Handlung ein und geht dann ohne zu viel Spielraum zu lassen wieder hinaus. Man kann nur erahnen und raten was den Figuren passieren könnte nachdem die Autorin uns nicht weiter an ihrem Leben teilhaben lässt. Aber der Moment den die Schrifstellerin eingefangen hat ist faszinierend und lässt einen manchmal nachdenklich und manchmal auch geschockt fasziniert zurück.

Ich hatte ein paar schöne Lesestunden und hoffe sehr auf mehr Lesestoff der Autorin.

4 von 5 Sternen.

Rezension zu Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera

 

Allgemeines: 
Format: Hardcover
Seiten: 451
Erschienen in24. Juni 1988
Selbstgekauft
 
Der Autor:
Milan Kundera, 1929 in Brünn, ehemals Tschechoslowakei, geboren, ging 1975 ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebt und publiziert. Sein Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.

Worum geht es:
Der Prager Chirurg Tomas, der die Frauen begehrt und zugleich fürchtet, ein Erotomane, der seine Scheidung wie eine Hochzeit feierte und fortan der Liebe aus dem Weg ging, bricht für die Kellnerin Teresa mit einigen seiner Grundsätze. Seine erotischen Freundschaften, wie jene mit der Malerin Sabina, führt er aber weiter. Teresa verlässt ihn in Zürich, wo sich die beiden, inzwischen verheiratet, nach dem russischen Einmarsch in Prag, niedergelassen haben. Sie kehrt in ihr Heimatland zurück, er folgt ihr, verliert seine Stellung und arbeitet als Fensterputzer, später als Lastwagenfahrer in einem Dorf fern von Prag. Das Glück endet in der Katastrophe - Tomas und Teresa sterben bei einem Verkehrsunfall nach einem Tanzabend. 

Rezension:
Ich konnte diesem Buch nichts abgewinnen.
Ich befürchte ich habe diese Geschichte eventuell einfach nicht verstanden.
Es hatte wirklich etwas von Geschichte wie damals in der Schule.

Und nebenbei der Spoiler im Klappentext ist wirklich ein Spoiler, denn das kommt im Buch gar nicht vor.

Das war eines der Buch, die ich einfach nur ganz schnell wieder vergessen möchte.
Zum Glück ist das schon fast geschehen.

2 von 3 Sternen.

Rezension zu Salz auf unserer Haut von Benoîte Groult

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch 
Seiten: 319
Erschienen in 1989
Selbstgekauft
 
Die Autorin: 
Benoîte Groult (* 31. Januar 1920 in Paris; † 20. Juni 2016 in Hyères) war eine französische Journalistin, Feministin und Schriftstellerin. Ihr bekanntestes Werk ist der Roman Salz auf unserer Haut. Die Tochter der in Frankreich bekannten Modedesignerin Nicole Poiret (1887–1967) und des Innenarchitekten André Groult (1884–1966) wuchs in der Pariser Oberschicht auf. Ihr Studium der Literaturwissenschaften beendete sie mit dem Titel "Professeur de lettres". Sie arbeitete zunächst als Lehrerin, danach als Journalistin bei dem damals noch öffentlich-rechtlichen Fernsehsender RTF. Zwischen 1962 und 1968 verfasste sie zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Flora (1924–2001) drei Werke. Benoîte Groults erster Roman "La part des choses" erschien 1972. Im März 1944 heiratete sie den Medizinstudenten Pierre Heuyer, der acht Monate nach der Heirat an Tuberkulose starb. Von 1946 bis 1950 war sie mit dem französischen Journalisten Georges de Caunes verheiratet. Der Ehe entstammen zwei Töchter, die 1946 und 1948 geboren wurden. 1951 heiratete sie den Schriftsteller Paul Guimard (1921–2004), mit dem sie ebenfalls eine Tochter bekam.

Worum geht es:
Die Geschichte einer einzigartigen Liebe: George, die Pariser Intellektuelle, und Gauvain, der bretonische Fischer - Welten trennen die beiden, die Barrieren von Erziehung und Bildung, von Weltanschauung und Geschmack stehen zwischen ihnen. Ein Leben miteinander halten beide für unmöglich. Und doch zieht sie ein Verlangen zueinander, das stärker ist als Vernunft und Konvention, eine Leidenschaft, die, auch als die Liebenden älter und reifer werden, nicht erlischt. Ein Roman voll Zärtlichkeit und Sinnlichkeit, der zugleich das Porträt einer freien, selbstständigen Frau entwirft, die zu ihren Gefühlen steht.

Rezension:
Ich habe zu diesem Buch gegriffen weil es hieß, es sei eines der emotionalsten Bücher die es jemals gegeben hat. Aber ich muss leider sagen, dass ich selten so einen geschwollenen und gefühlslosen Kram gelesen habe.
Zudem viel es mir auch schwer darüber hinwegzusehen wie veraltet und mitunter auch rassistisch die Schreibweise ist. Ich mache selte Makierungen in Büchern aber dieses Mal habe ich jede rassistische Bemerkung makiert. Es würde wirklich nicht schaden an der Übersetzung nochmal zu arbeiten und dem Ton die Schärfe zu nehmen.
Der Geschichte fand ich schon gut. Auch wenn man das Verhalten der Figuren eben akzeptieren muss. Es ist eben eine Geschichte und Fiktion.
Im großen und ganzen würde ich das Buch aber nicht weiter entfehlen.
War mitunter schon echt ein Kampf dieses Buch zu lesen.

2 Sterne von 5

Samstag, 6. Februar 2021

Rezension zu In den Straßen die Wut von Ryan Gattis

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 528
Erschienen am 22. Januar 2016
Selbstgekauft

Beschreibung

Sechs Tage im Jahr 1992. Polizisten misshandeln einen schwarzen Bürger und Los Angeles explodiert. Plünderungen, überall brennt es; ein Bürgerkrieg mitten im Herzen der westlichen Welt. Was passiert, wenn die Polizei eine Stadt den Armeen der Gangs überlässt? Rechnungen werden beglichen, noch und noch. Davon erzählt dieser ungeheuerliche Roman. Am Anfang ein unmenschlicher Mord: Wir erleben ihn aus der Sicht des Opfers. Dann kommen andere zu Wort: skrupellose und weniger skrupellose Gangster, rassistische Polizisten, Krankenschwestern, Junkies, jugendliche Mitläufer. Und es entsteht das Bild einer Gesellschaft, in der der Stärkere den Schwächeren frisst und die sich im Ausnahmezustand gänzlich enthüllt. 


Über den Autor

Ryan Gattis, geboren 1987 in Illinois, lebt in Los Angeles. Sein Roman „In den Straßen die Wut“ war eine internationale Sensation und wird von HBO als TV-Serie adaptiert werden. Die Filmrechte von „Safe“ sind bereits von der 20th Century Fox optioniert. 

Meine Meinung:

Das Buch fängt wirklich grandios und sehr überraschend gut an. Das erste Drittel habe ich förmlich verschlungen. Dann allerdings zog es sich sehr und das letzte Drittel fand ich wieder richtig gut.

Einige Protagonisten begleiten wir über die kompletten sechs Tage hinweg immer mal wieder. Andere nur kurz und wieder andere beobachten wir nur um sie sterben zu sehen.

Alles in allem ein sehr gut geschriebenes Buch. Mit viel Abwechslung und einem interessanten Plot auf einer erschütternden wahren Begebenheit aufgebaut.

Ich hatte einige spannende Lesestunden aber es war kein Highlight und nichts was ich nochmal lesen würde.

3,5 Sterne, für eine gute und simple Unterhaltung.




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