Freitag, 11. September 2026

Meine Gedanken zu Glaszeit von Leh-Wei Liao

 

Format: Hardcover 
Erschienen am 19. August 2026
im Luchterhand Literaturverlag
Umfang: 288 Seiten
Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Worum geht es:
Überlebensgroß. Auf einem Werbedisplay in der unterirdischen Taipei Mall. So sieht die junge Ärztin Novana ihre Mutter wieder, die taiwanische Künstlerin March. Achtzehn Jahre ist es her, dass March sie ohne jede Erklärung in Deutschland zurückließ.

Alles, was Novanas Leben zuletzt bestimmt hat, verblasst angesichts dieses unerwarteten Wiedersehens: ihr Wunsch nach einem Neuanfang, der sie aus Köln weggehen ließ. Der Alltag auf der Neugeborenen-Intensivstation in Taipei. Die Nächte, in denen sie schlaflos durch die Millionenstadt streift.

Dann lernt Novana auf einem Karaokeabend Sihan kennen. Eine furchtlose Aktivistin – lebendig, entschlossen. Novana fühlt sich zu ihr hingezogen, und etwas, das längst verloren schien, kehrt in ihr Leben zurück: die Möglichkeit von Nähe. 

Die Autorin:
Leh-Wei Liao [ˈlə wɛɪ̯ liaʊ̯], geboren 1993 in Göttingen, ist Ärztin und studiert zurzeit Bildende Kunst in Kassel. Seit 2022 schreibt sie und hat seither in zahlreichen Literaturzeitschriften veröffentlicht, u.a in »Jenny« und »Edit«. 2024 war sie Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung und der Kölner Schmiede. »Glaszeit« ist ihr erster Roman. 

Meine Gedanken:
Kaum ein anderes Buch hat mich so sehr angesprochen, wie dieses, von der Longlist des Deutschen Buchpreises 2026. Titel und Cover machen neugierig. Der Klappentext verspricht eine Protagonistin die plötzlich eine lang nicht gesehen Person wiedersieht, die ausgerechnet ihre leibliche Mutter ist, die sie fast 20 Jahre nicht mehr gesehen. Was für ein Schockmoment. Die Leseprobe machte mich neugierig. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Beim Lesen fieberte ich zunächst auf eine Begegnung zwischen Mutter und Tochter hin. Dann auf ein Wiedersehen zwischen Novana und Sihan. Ich brannte darauf zu erfahren wen Novana in Deutschland zurückließ und wie der Kontakt zu dem zurückgelassenen Leben wohl aussieht.
Ein zutiefst zwischenmenschlicher Roman der mich sehr berührt hat.
Zudem hat mir die Kulisse vor der die Geschichte spielt sehr in ihren Bann gezogen. Die Autorin schaffte es mir die Atmosphäre nachzubringen und so konnte ich tief in diese Stadt eintauchen. Gemeinsam mit Novana durch die Gasse zu streifen hat mir das Gefühl vermittelt direkt dabei zu sein.
Ich bin inhaltlich und sprachlich beeindruckt. Und würde jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen.

Montag, 7. September 2026

Meine Gedanken zu Die Schattenhand von Miss Marple

 

Format: Taschenbuch 
Erschienen am 15. Juli 2015
im Atlantik Verlag
Umfang: 240 Seiten

Worum geht es:
In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben, hat sich der junge Jerry Burton mit seiner Schwester im idyllischen Städtchen Lymstock niedergelassen. Doch in kürzester Zeit verwandelt sich der Ort zum Schauplatz einer Reihe von Intrigen. Was mit anonymen Hassbriefen beginnt, gipfelt im Selbstmord einer Bewohnerin. Miss Marple ist zur Stelle, um den Geheimnissen von Lymstock auf die Spur zu kommen.

Die Autorin:
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren. 

Meine Gedanken:
Es ist mal wieder sehr schade, dass Miss Marple erst im letzten Drittel der Geschichte in Erscheinung tritt und sich nur am Rand etwas einmischt, wenn auch wohl der entscheidende Hinweis von ihr kommt, mit ermittlelt. Finde ich im allgemeinen ja immer sehr unglücklich. Der Fall an sich hat mich mehrfach in die Irre geführt und kam nicht auf des Rätsels Lösung aber es war wieder viel Geplenkel dabei und damit ein Buch mit gerade Mal 240 Seite doch einige Längen. Ja ganz nett und für Agatha Christie Fans trotz allem ein Muss. 

Sonntag, 6. September 2026

Meine Gedanken zu Sehnsucht nach dir: Lost in Love Die Green-Mountain-Serie 5 von Marie Force

 

Format: Taschenbuch 
Erschienen am 24. Mai 2017
im Fischer Verlag
Umfang: 402 Seiten

Worum geht es:I will always love you. »Sehnsucht nach dir« von Bestseller-Autorin Marie Force ist ein prickelnder, in sich abgeschlossener Liebesroman und zugleich der fünfte Band der ›Lost in Love – Die Green-Mountain-Serie‹.

Gibt es etwas Schlimmeres, als jemanden von ganzem Herzen zu lieben, der diese Gefühle nicht erwidert? Der 31-jährigen Ella Abbott ist dieser Schmerz seit vielen Jahren bekannt – seit sie sich als Mädchen in den wilden und gutaussehenden Gavin Guthrie verliebt hat. Schon mehrfach hat er sie abgewiesen. Nun hat sie sich endgültig geschworen, ihn nie wieder in ihr Herz zu lassen - obwohl Ellas Zuneigung und Unterstützung für Gavin von enormer Bedeutung sind, denn der Tod seines Bruders hat ihn völlig aus der Bahn geworfen. Aber in dieser einen Nacht ändert sich alles: Als die sonst so ruhige und warmherzige Ella Gavin wutentbrannt das erste Mal die Meinung sagt, gibt Gavin der Anziehungskraft, die er zu ihr verspürt nach – und auch Ella kann ihre Vorsätze nicht einhalten. Die beiden verbringen leidenschaftliche Stunden völliger Hingabe miteinander. Vielleicht kann die Sache zwischen ihnen ja doch funktionieren? Ella nimmt Gavin ein folgenreiches Versprechen ab und in den nächsten Tagen können die beiden ihre Hände kaum voneinander lassen. Erfüllt von prickelnder Begierde vergessen die beiden die Welt um sich herum völlig – bis die Vergangenheit Gavin einholt …. 

Die Autorin:
Als Marie Force Urlaub in Vermont, USA, machte, spürte sie sofort, dass diese wunderschöne, unberührte Landschaft die perfekte Kulisse für unwiderstehlichen Lesestoff bietet. Auf der Suche nach Souvenirs entdeckte sie in einer idyllischen Kleinstadt den Green Mountain Country Store und lernte dessen Besitzer kennen: eine moderne und sympathische Familie, die mit großer Freude heimische Produkte verkauft. Und schon sah Marie Force das Setting für die Romane vor sich. Fehlt nur noch die Liebe … aber die findet sich in Butler, dem fiktiven Städtchen in dieser Serie, zum Glück an jeder Ecke. Marie Force lebt mit ihrer Familie in Rhode Island, USA, sie ist New-York-Times- sowie SPIEGEL-Bestsellerautorin, und allein in den USA verkauften sich ihre Bücher über 4 Millionen Mal. 

Meine Gedanken:
Der bisher schwächste Band der Reihe. Eine se6y Time reiht sich an die nächste und das wars. Inhaltlich passiert nicht viel bis gar nichts. Keine Entwicklung. Keine Spannung. Kaum Gefühl. Es wird gevögelt und das wars. Dann werde die gleichen Probleme immer und immer wieder durchgekaut. Die Geschichte dreht sich im Kreis und es von einem Bett ins nächste gehüpft. Extrem enttäuschend die ganze Geschichte. 

Samstag, 5. September 2026

Meine Gedanken zu Woman on fire von Dr. med. Sheila de Liz

 

Format: Taschenbuch 
Erschienen am 15. September 2020
im rowohl Polaris Verlag
Umfang: 288 Seiten

Worum geht es:
Deutschlands beliebteste Gynäkologin weiß: Die Wechseljahre sind cooler, als wir glauben! Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen – kaum eine Frau sieht den Wechseljahren gelassen entgegen. Dabei ist unser Bild von der Perimenopause hoffnungslos veraltet und benötigt dringend ein Makeover. Viele Frauen leiden heute unnötig, und keine „muss da durch“. Sind die Beschwerden erst mal identifiziert, können wir viel für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun – und uns auch in der zweiten Lebenshälfte noch stark und sexy zu fühlen. 

Die Autorin:
Dr. med. Sheila de Liz, geboren 1969 in New Jersey, hat in Mainz Medizin studiert. Bis 2025 arbeitete sie in ihrer eigenen Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe in Wiesbaden. 2022 gründete sie außerdem die Hormone Online Clinic. Sie ist eine gefragte Expertin zu allen Themen rund um weibliche Gesundheit. 2019 erschien ihr Buch Unverschämt. Alles über den fabelhaften weiblichen Körper, 2020 folgte Woman On Fire. Alles über die fabelhaften Wechseljahre, 2022 Girl on Fire. Alles über die "fabelhafte" Pubertät und 2024 Endometriose - Alles, was du wirklich wissen müsst.  

Meine Gedanken:
Inhaltlich vom Sachbuch Charakter her ist das schon eine 5 von 5 Sternen. Der Informationsgehalt dieses Buch ist sehr hoch und darauf kam es für mich bei dieser Lektüre in erster Linie. Ich wollte geballte Wissen in einem Buch und das habe ich bekommen.
Die Kritik an mancher Stelle kann ich aber nachvollziehen und auch bestätigen. Etwas fragwürdig fand ich schon, dass die Autorin sehr teure Maßnahmen zur Behandlung anpreist die von keiner Kasse übernommen werden. Wenn sie dies einmal gemacht hätte um eben mitzuteilen, dass es die gibt und Punkt, hätte ich es als Wissensvermittlung eingeordnet und gut ist. Aber sie streut das eine oder andere immer mal wieder ein. Das kann man kritisieren oder überlesen, ich habe zweiteres getan und deswegen ist mir wohl nicht so aufgefallen. Aber es stimmt. Ob jetzt Hormone nehmen möchte oder nicht, ist dann wieder eine persönliche Entscheidung. Auf jeden Fall sind in diesem Buch die Möglichkeit aufgezählt und sie räumt mit manchem Altenmuster auf. Insgesamt war es genau das Buch was ich lesen wollte und ich würde es schon jeder Frau ab 35 ans Herz legen. Einfach um einen gewissen Kenntnisstand zu erlangen oder aufzufrischen. 

Montag, 31. August 2026

Gelesen im August 2026

August

36. Dem Sturm entgegen / Seiten 448 / Rezension
37. Lauter reizende Damen / Seiten 224 / Rezension
38. Die acht Leben der Frau Mook / Seiten 336 / Rezension
39. Malibu Rising / Seiten 432 / Rezension

Dienstag, 25. August 2026

Meine Gedanken zu Malibu Rising von Taylor Jenkins Reid

 

Format: Taschenbuch 
Erschienen am 27. April 2023
im ullstein Verlag
Umfang: 432 Seiten

Worum geht es:
Malibu, 1983. Die jährliche Sommerparty von Nina Riva, Surfstar und Supermodell, steht bevor. Es ist das Event des Jahres, und niemand möchte die Gelegenheit missen, um mit den berühmten Riva-Geschwistern zu feiern. Nur Nina wünscht sich an diesem Tag so weit weg wie möglich: Nachdem ihr Mann sie betrogen hat, würde sie die Party am liebsten abblasen. Doch ihre Geschwister, Surfweltmeister Jay, Starfotograf Hud und das Nesthäkchen Kit stecken schon mitten in den Vorbereitungen und kurz darauf kommt der erste Überraschungsgast ... 

In dieser wilden Partynacht kommen Familiengeheimnisse zum Vorschein, die seit Jahrzehnten unter der Oberfläche brodeln und drohen, das fragile Familiengefüge auseinander zu brechen. Weder Nina noch ihre Gäste ahnen, dass am Ende der Nacht alles in Flammen stehen wird ...  

Die Autorin:
Taylor Jenkins Reid ist die internationale Erfolgsautorin von Die sieben Männer der Evelyn Hugo, Daisy Jones & The Six und Carrie Soto is Back. Ihre Romane sind millionenfach gelesen, in über zwanzig Sprachen übersetzt, werden verfilmt und stürmen zahlreiche Verkaufslisten. Sie lebt mit ihrer Familie in Los Angeles. 

Meine Gedanken:
Mein viertes Buch der Autorin und es war wieder ein absolutes Lesevergnügen. Ich würde euch empfehlen zunächst Die Sieben Leben der Evelyn Hugo, dann Daisy Jones and the Six, dann Carrie Soto is Back und dann Malibu Rising zu lesen. Aber auf jeden Fall Malibu Rising nach diesen dreien. Denn in Malibu Rising gibt es einige Verweise auf die anderen drei Bücher. Ich habe sie nicht erkannt weil ich mir die Namen nicht gemerkt habe aber für Leser:innen mit einem besseren Gedächnis macht dies bestimmt noch eine zusätzliche Freude.
Die Geschichte der River Geschwister hat mich sehr berührt. Zunächst auf zwei Zeitebenen. Lernt man auf der ersten die Eltern und deren Kennenlerngeschichte kennen und deren diverse Auf und Abs in der Beziehung. Auf der anderen Zeitebene ist der Zeitraum kurz vor der Party. Und nach und nach nähert sich die erste Ebene der zweiten an. Bis man nur noch am Tag der Party angelangt ist und das fand ich einen echt tollen Plotaufbau.
Zudem mochte ich auch die Figuren und diese nach und nach kennenzulernen. Die Entwicklung von Nina bis zum Schluss hab ich gern gelesen und hat mich echt gefreut.
Alles in allem wieder ein wunderbaren Reid Buch und eine absolute Empfehlung. 

Samstag, 15. August 2026

Meine Gedanken zu Die acht Leben der Frau Mook von Mirinae Lee

 

Format: Hardcover 
Erschienen am 10. Juli 2025
im Unionsverlag
Umfang: 336 Seiten

Worum geht es:
Sklavin, Fluchtkünstlerin, Mörderin, Terroristin, Spionin, Geliebte, Mutter, Hochstaplerin – wer ist diese Frau, die sich durch ein ganzes Jahrhundert mogelt?
Dass die Bewohner des Pflegeheims Golden Sunset Geschichten erfinden, ist nicht ungewöhnlich, doch was die geheimnisvolle Frau Mook über ihr Leben erzählt, kann kaum wahr sein: Geschichten von Gefangenschaft, Freundschaft, Mord und Spionage, die von Nordkorea über Südkorea bis nach Indonesien und China führen – Geschichten so bunt und vielfältig, dass unmöglich alle in das Leben einer einzigen Frau passen können. Oder etwa doch?
Im Spiegel eines Menschenlebens erzählt Mirinae Lee ein asiatisches Jahrhundert.

Die Autorin:
Mirinae Lee, geboren und aufgewachsen in Südkorea, studierte Englische Literatur in den USA. Mit ihrem Debütroman Die acht Leben der Frau Mook stand sie 2024 auf der Longlist des Women’s Prize for Fiction und erhielt den William Saroyan International Prize for Writing. Der Roman wurde in über zehn Sprachen übersetzt. Lee lebt als Autorin mit ihrer Familie in Hongkong.

Meine Gedanken:
Dieses Buch habe ich gelesen und vergessen. Deswegen kann ich tatsächlich zum Inhalt nicht mehr viel sagen. Leider war ich nur wenig begeistert von der Geschichte. Ich hatte zudem was anderes erwartet. Die Geschichte startet damit, dass eine Angestellte des Pflegeheims Interviews mit den Bewohner:innen führte über deren Leben und dabei trifft sie auf Frau Mook. Die Interaktion der beiden am Anfang und am Ende der Geschichte habe ich gerne gelesen.
Dann ist das Buch in acht Kapitel aufgeteilt, die die Titelgebenen Acht Leben erzählen. Diese werden aber nicht in der richtigen Reihenfolge erzählt sondern durcheinander und das machte es mir schwer die Geschichte verfolgen zu können. Es war mitunter sehr verwirrend. Ich wusste oft nicht wo und wann ich war. Die einzelnen Acht Leben schienen fast zusammenhanglos dahingestellt zu sein. Ich war mir nicht mal sicher, ob sie tatsächlich immer von der selben Frau erzählten.
Ich weiß nicht was ich erwartet hatte aber auf jeden Fall was ganz anderes. Leider eher eine Enttäuschung.

Dienstag, 11. August 2026

Meine Gedanken zu Lauter reizende alte Damen von Agatha Christie

 

Format: Taschenbuch 
Erschienen am 2. Februar 2021
im Atlantik Verlag
Umfang: 224 Seiten

Worum geht es:
Schreckliche Gerüchte stören die Beschaulichkeit des Altenheims, in dem Tommy Beresfords Tante Ada lebt. Spätestens als eine der alten Damen spurlos verschwindet, glauben Tommy und Tuppence nicht mehr an bloße „Schauermärchen“. Und tatsächlich sind die beiden bald einem lange gesuchten, eiskalten Mörder auf der Spur, was für Tuppence sehr gefährlich wird...  

Die Autorin:
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren. 

Meine Gedanken:
Die Geschichte fing gut an. Tuppence und Tommy besuchen Ada in dem Altenheim. Tuppence begegnet bei diesem Buch einer anderen alten reizenden Damen und unterhält sich kurz mit ihr. Dabei erzählt die Damen eine Geschichte die zunächst sehr wirr klingt. Als Tommy und Tuppence das nächste Mal zurückkehren ist diese Frau verschwunden. Tuppence lässt dies keine Ruhe. Und während Tommy zu einem Treffen reist macht Tuppence auf und ermittelt. Und das fand ich echt gut. Tuppence hab ich gern begleitet. Sie macht eigenständig auf den Weg und macht dabei einen sehr resuluten und selbstbewussten Eindruck. Zunächst. Aus Tommys Sicht ist Tuppence nicht mehr als eine schwache Frau die männliche Unterstützung braucht. Seine Sicht ging mir richtig auf den Keks. Zudem war der Fall zwar nicht vorhersehbar aber auch nicht sonderlich spannend. Und das beides macht das Buch doch eher zu einer Enttäuschund als zu einem großen Lesespaß. 

Donnerstag, 6. August 2026

Meine Gedanken zu Dem Sturm entgegen von Cecelia Ahern

 

Format: Hardcover 
Erschienen am 24. Oktober 2024
im Piper Verlag
Umfang: 448 Seiten

Worum geht es:
In einer verregneten Nacht im Dezember versucht die Ärztin Enya, einen Teenager wiederzubeleben, den sie auf einer Bergstraße in der Nähe von Dublin gefunden hat. Das Opfer einer Fahrerflucht. Der Junge überlebt, aber Enyas Leben zerbricht. Schon lange kämpft sie mit ihren inneren Dämonen, diese Nacht im Sturm treibt sie zum Handeln: Sie verlässt ihre Familie und flieht aufs Land. Doch selbst in ihrem abgelegenen Zufluchtsort wird Enya von der Regennacht heimgesucht. Kann sie unter den Zweigen eines uralten Baumes, der tausend Geschichten erzählt, den Mut finden, ihre eigene zu erzählen?

Die Autorin:
Cecelia Ahern erzählt Geschichten über Menschen, die gerade durch eine Phase der Veränderung gehen. Sie selbst beschreibt ihre Bücher mit den Worten: „Ich fange meine Figuren dort auf, wo sie gefallen sind, und begleite sie von ganz unten wieder zurück. Ich mische gern Dunkelheit und Licht, Trauer und Humor.“ 

Meine Gedanken:
Dass ich das mal sagen würde, aber meine Lieblingsautorin Cecelia Ahern hat mich enttäuscht. Und ich kann es noch immer nicht richtig glauben, dass mich dieses Buch so wenig überzeugt hat. Und dabei fing es so gut an. Das Kapitel war atmosphärisch und voller Naturgewalt und emotional überwältigend. Der Sturm, der Wind, der Regen, diese Nacht, ich konnte alles auf der Haut spüren. Fast schon überwältigend. Aber von Kapitel zu Kapitel wurde es weniger. Die Atmosphäre ging verloren und die Protagonistin wird von Seite zu Seite unsympathischer. Zudem haben wir es hier auch noch mit einer unzuverlässigen Erzählerin und das ist ja etwas was nicht gern lesen mag.
Das Buch ist nach den Jahreskreisfesten Irlands gegliedert und irgendwie hatte ich hier wohl einfach viel mehr erwartet, dass eben mehr daraus gemacht wird und mehr bezug darauf genommen wird. Aber für "normale" Leser ohne diesen ausgeprägten Irland-Bezug, wie bei mir, wäre das vielleicht zu viel gewesen. Aber so war das für mich fast überflüssig. Hätte man auch weglassen können.
Ja es war einfach schade.
Das Fass zum überlaufen brachte es dann noch dieses Ende. Dieses Ende - echt jedes Ende - aber bitte doch nicht dieses Ende. Damit kam ich irgendwie gar nicht klar und damit war es dann für mich auch gelaufen. Leider für mich eines der schwächsten Bücher meiner Lieblingsautorin. 

Freitag, 31. Juli 2026

Gelesen im Juli 2026

Juli

32. Fünf, sechs, sieben, acht / Seiten 240 / Rezension
33. Vorhang / Seiten 272 / Rezension
34. I am the Blade / Seiten 608 / Rezension
35. Das Haus des Exorzisten / Seiten 368 / Rezension