Juni
28. BLOOM / Seiten 256 / Rezension
29. Mord im Orientexpress / Seiten 256 / Rezension
30. Eine ganze Welt / Seiten 288 / Rezension
31. Ein Earl für Lady Georgina / Seiten 352 / Rezension
Format: Taschenbuch
Worum geht es:Eine Baronin, die sich keinen Skandal erlauben kann, und ein verrufener Earl, der ihre Leidenschaft weckt … Die mitreißende Regency Romance für Fans von Bridgerton Nach dem Tod ihres um Jahre älteren Mannes reist die Witwe Georgina für das Debüt ihrer jüngeren Schwestern nach London. Die beiden sollen mit einer guten Partie ihre Zukunft sichern. Zur selben Zeit taucht jedoch der berüchtigte Earl of Chadwick nach langer Abwesenheit wieder in London auf. Ihn und Georgina verbindet eine gemeinsame Vergangenheit und sie setzt alles daran, dass keine ihrer Schwestern ihr Herz an den verruchten Earl verliert. Dabei vergisst sie allerdings ihr eigenes, das höherschlägt, sobald Chadwick den Raum betritt …
Die Autorin:Format: Taschenbuch
Worum geht es:
Eine Frau am Wendepunkt. Ein Geheimnis, das sie von allen trennt, die ihr wichtig sind. Und die Möglichkeit, mit viel Verständnis füreinander Brücken zu schlagen.
Surie Eckstein erfüllt ihr Leben als Oberhaupt einer Großfamilie. Sie erwartet gerade ihr erstes Urenkelkind, als eine Katastrophe eintritt – oder ist es ein Gottesgeschenk? Mit 57 Jahren ist sie noch einmal schwanger - mit Zwillingen! Plötzlich fühlt sich Surie, in der chassidischen Gemeinde von Brooklyn hochangesehen und ständig von Menschen umgeben, völlig allein. Nicht einmal Yidel, der nicht nur ihre große Liebe, sondern auch ihr bester Freund ist, wagt sie sich anzuvertrauen, so groß ist ihre Scham. Denn was sollen bloß die Leute denken? Zum ersten Mal stellt Surie die starren Regeln infrage, die ihr ganzes Leben geprägt haben.
Die Autorin:
Goldie Goldbloom, geboren 1964 in Perth, Australien, wurde für ihren ersten Roman The Paperbark Shoe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman Eine ganze Welt war in den USA ein großer Erfolg und erscheint in zahlreichen Sprachen. Goldbloom lebt als Chassidin in Chicago und hat acht Kinder.
Meine Gedanken:
War leider nicht meins. Mich hat während des Lesens so ein unangenehmes Gefühl gar nicht los gelassen. Ich mochte Surie nicht. Ich mochte ihr Verhalten nicht. Sie ist eine erwachsene Frau. Auch wenn sie in dieser Glaubensgemeinschaft lebt, lebt sie nicht hinterm Mond und kennt die Moderne. Sie hat auch schon ein paar Kinder zur Welt gebracht und weiß wie es funktioniert und wie man sich verantwortungsbewusst verhalten sollten und an vielen Stellen ist es einfach unerträglich über ihr Verhalten und Handeln zu lesen. War leider nicht meins.
Format: Taschenbuch
Die Autorin:
Agatha Christie begründete den modernen britischen
Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten
Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss
Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum
bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb
1976 im Alter von 85 Jahren.
Worum geht es:
Nach einigen Mühen hat Hercule Poirot ein Abteil im Kurswagen Istanbul - Calais des Luxuszugs ergattert. Doch auch jetzt ist ihm keine Ruhe vergönnt: Ein amerikanischer Tycoon ist ermordet worden, der ganze Zug voller Verdächtiger. Und der Mörder könnte jederzeit wieder zuschlagen.
Eine Aufgabe, wie gemacht für den Meisterdetektiv.
Meine Gedanken:
Vermutlich der bekannteste Christie den es gibt. Vermutlich mehrfach verfilmt und mehrfach verlegt. Mehrfach adaptiert und immer wieder erwähnt. Ich war durch Miss Merkel frisch gespoilert und ich habe auch die Verfilmung mit Johnny Depp gesehen, aber daran erinnerte ich mich kaum. Ich kannte also die/den Täter:innen aber an den Grund erinnerte ich mich nicht mehr. Das Motiv war mir also fremd aber auf das kommt Poirot relativ schnell. Für mich sicherlich nicht der spannendste Christie aber einer den man gelesen haben sollte, wenn man denn die Bücher der Autorin lesen mag,
Format: Taschenbuch
Worum geht es:
Auf einem Bauernmarkt verliebt sich Rosemary Hals über Kopf in die umwerfend schöne Ash. An ihrem Stand verkauft sie duftende Seifen und Kerzen, die sie alle aus natürlichen Zutaten herstellt. Und obwohl Rosemary sich bisher nie zu Frauen hingezogen fühlte, weckt Ash eine Neugier in ihr, die sich schnell zu einer Obsession entwickelt.
Woche um Woche kommen die beiden sich näher – bis eine Tür aufgestoßen wird, die besser verschlossen geblieben wäre.
Die Autorin:
Delilah S. Dawson ist Bestsellerautorin zahlreicher Romane, darunter The Violence und Star Wars: Phasma sowie der Shadow-Reihe, die sie unter dem Pseudonym Lila Bowen veröffentlicht. Für ihre Werke wurde sie unter anderem mit dem Dragon Award ausgezeichnet. Sie hat früher mal in einer Geisterbahn gearbeitet – als Leiche. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Norden von Atlanta.
Meine Gedanken:
Ein Horror Roman? Nicht auf den ersten Blick. Aber wenn man genau hinsieht erkennt man sehr gut wie sich nach und nach der Horror aufbaut bis er nicht mehr zu übersehen ist.
Die Autorin nimmt die Leser mit auf eine atmosphärische Reise. Die Kulinarisch beginnt und es schafft alle Sinne des Lesenden zu wecken.
Von Seite zu Seite waren meine Nerven mehr gespannt. Man rechnet förmlich damit, dass jeden Moment etwas passieren muss. Die Geschichte geht dabei sehr langsam voran aber genau das fesselt von Kapitel zu Kapitel immer mehr.
Zu lesen wie Ro langsam ihre Gefühle entdeckt und lernt zu ihnen zu stehen aber gleichzeitig die Warnsignale entdeckt und gekonnt ignoriert, war ein ganz eigener und besonderer Horror.
Und das Ende ist mal ein ganz eigenes Level von krass.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Format: Taschenbuch
Worum geht es:
Eines verregneten Abends stößt Saki auf dem Weg zum Klavierunterricht mit einem Mädchen zusammen. Als die Klaviernoten zu Boden fallen, hebt die schöne Fremde wortlos die Papiere auf, reicht sie Saki und läuft davon. Noch ahnt Saki nicht, dass sie schon bald das Geheimnis des mysteriösen Mädchens lüften wird …
Meine Gedanken:
Es ist ein zweiter Band, deswegen kann ich nicht viel dazu sagen. Aber die Geschichte ist zum einen wirklich zuckersüß und zum anderen wichtig zu lesen. Eine klare Empfehlung wenn ihr es mal mit einem Manga und Sapphic Romance versuchen wollt.
Format: Taschenbuch
Worum geht es:
Der Tod eröffnet ein Callcenter – und die Mitarbeitenden entscheiden, wer lebt und wer stirbt!
2096: Die Welt ist überbevölkert, Ressourcen und Jobs sind rar. Der Tod gründet die Firma Death Call, die über den Todeszeitpunkt aller Menschen entscheidet. Kurz nachdem die 21-jährige Blue erfährt, dass ihre Lebenszeit beinahe abgelaufen ist, trifft sie auf einer Party den geheimnisvollen Creek, einen Mitarbeiter von Death Call. Blue geht mit ihm einen Deal ein: Um dreißig weitere Jahre leben zu dürfen, nimmt sie einen Job bei der Firma des Todes an. Doch über Leben und Tod zu entscheiden, hat seinen Preis …
Die Autorin:
Justine Pust ist ein typisches Küstenmädchen, tanzt am liebsten zu Songs aus den 80ern und verliert sich oft in mitreißenden Geschichten. Das Schreiben hat sie schon früh für sich entdeckt und teilt ihre Lesesucht begeistert auf ihrem Instagram Kanal.
Meine Gedanken:
Mir hat das Buch echt gut gefallen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ich mochte die dystopische Welt und die Figuren. Diese Ungerechtigkeit hat mich wütend gemacht und so war ich voll into it in der Geschichte. Ich mochte die Anspielungen auf die jetzt Zeit (auch wenn diese in einigen Jahren vielleicht nicht mehr ganz so lustig sein könnten) und die Entwicklung der Figuren war nachvollziehbar und fühlbar für mich. Es gab Szenen in dem Buch die mich sehr berührt haben und ich war froh, das der Schlag in die Magengegend immer mal wieder abgefedert wurde.
Es gibt einen Fall zu lösen und ich hatte echt keinen Schimmer von der Auflösung. Das einzige Manko an dem Buch ist für mich die Lovestory. Die zwar nicht im Fordergrund steht aber eben doch Raum einnimmt. Im Nachhinein denk ich auch, dass sie nur für eine einzige Szene wirklich wichtig war, weil sich Blue vielleicht sonst nicht so entschieden hätte, wie sie es eben tut. Deswegen konnte dieses Buch kein Highlight für mich sein aber trotzdem eine Empfehlung von mir.
Format: Taschenbuch
Die Autorin:
Agatha Christie begründete den modernen britischen
Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten
Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss
Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum
bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb
1976 im Alter von 85 Jahren.
Worum geht es:
Mr Sattersways Gespür für dramatische Entwicklungen ist untrüglich. Aber so richtig wertvoll wird es erst, wenn auch Mr Harley Quin auf der Bildfläche erscheint, der von Unglücksfällen und den Rätseln, die sie aufgeben, magisch angezogen wird. Zusammen sind sie ein unschlagbares Duo, das überall dort, wo Scotland Yard längst aufgegeben hat, zur ermittlerischen Hochform aufläuft. „Ein seltenes Vergnügen.“ (The New York Times)
Meine Gedanken:
Kurzgeschichte Bücher haben es nicht einfach bei, da hilft auch Agatha Christie nicht. Auch wenn die Geschichte teilweise aufeinander aufbauen, wird trotzdem viel wiederholt. Es wird jedes Mal erklärt wer die Figuren sind und wie sie ausehen zum Beispiel usw. In jeder Geschichte ein neuer Fall und der seltsame Mr Quin spielt kaum eine Rolle. Denn die Hauptfigur ist immer Mr Sattersway und irgendwie habe ich schlicht etwas anderes erwartet und leider waren die Geschichten an sich ziemlich langweilig und hatten alle ihre Längen. Für mich nicht empfehlenswert.
Format: Hardover
Worum geht es:
Brütende Hitze, Artensterben, Dürreperioden und leere Regale im Supermarkt: Für die Menschheit sieht es in den 2040er Jahren nicht allzu rosig aus. Zumindest nicht für die ärmeren Teile der Bevölkerung. Wer Geld hat, lebt in komfortablen, eingezäunten Siedlungen mit eigenem Biosupermarkt und könnte die Klima krise überleben, indem das Bewusstsein digitalisiert und auf der DNA einer Pflanze gespeichert wird. Die Drosera AG, ein Biotech-Konzern mit Sitz in Hamburg, vermarktet ein solches Verfahren. Kostenpunkt: 350.000 Euro. Aylin gehört nicht zu den Menschen, die sich so etwas leisten können. Sie arbeitet als Aushilfsgärtnerin in den Gewächshäusern der Drosera AG und tauscht mit Besserverdienern seltene Zierpflanzen gegen frische Lebensmittel. Gern hätte sie für ihren Großvater einen Speicherplatz auf einer Pflanze. Als ungewöhnliche Panaschierungen auf den Blättern der Speicherpflanzen auftauchen, beginnt Aylin auf dem Schwarzmarkt Profit daraus zu schlagen, um sich ihren Wunsch zu erfüllen. »Phytopia Plus« ist eine gesellschaftskritische Reflexion einer nicht allzu weit entfernten Zukunft.
Die Autorin:
ZARA ZERBE wurde 1989 in Hamburg-Harburg geboren, hat Literatur- und Medienwissenschaften studiert und lebt als freie Autorin in Kiel. Sie ist Mitherausgeberin des Literaturmagazins »Der Schnipsel« und veranstaltet die »Lesebühne FederKiel« in der Hansa48 in Kiel. Ihre Erzählung »Limbus«, für die sie mit dem Preis Neue Prosa Schleswig-Holstein 2018/ 2019 ausgezeichnet wurde, ist 2020 im Sukultur Verlag erschienen. 2021 erschien die Novelle »Das Orakel von Bad Meisenfeld« im stirnholz Verlag. 2022 wurde sie mit dem Kunstförderpreis des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. »Phytopia Plus« ist ihr Debütroman.
Meine Gedanken:
Ich frage mich immer noch warum ich dieses Buch nicht einfach abgebrochen habe. Dieses Buch hat mir echt so gar nichts gegeben. Es liest sich wie Kaugummi, es ist zäh, es ist langatmig und es passiert so unglaublich wenig. Und das Ende empfand ich endgültig als eine Katastrophe.
Es gab so zwischen den Kapitel so kleine Einschübe/Gespräche, die fand ich überraschend und das hatte ich so nicht erwartet und das war das einzige was ich an dem Buch mochte aber selbst dies wurde am Ende hin irgendwie nur noch verwirrend. Ich mochte es leider gar nicht.
Die Protagonistin hat so gar keinen eigenen Charakter und blieb von der ersten bis zur letzten Seite blaß. Alles was ich von ihr kennenlernte war oberflächlich und hat gar keine Tiefe. Auch die Nebenfigur fand ich nicht greifbar. Die Autorin hält sich damit auf die Figur durch die Stadt zu schicken und wie ein D-Kurier Pflanzen zu verteilen. Und für mich hat das nichts zur Geschichte beigetragen. Am Ende beweist so kurz etwas Charakter aber das hat das Ende auch nicht gerettet.
Ich war hier wohl einfach nicht die Zielgruppe. War nicht meins. Vielleicht hab ich es auch mal wieder einfach nicht verstanden.