Dienstag, 12. Mai 2026

Meine Meinung zu Phytopia Plus von Zara Zerbe

 

Format: Hardover
Erschienen am 15. März 2024
im Verbrecher Verlag
Umfang: 271 Seiten

Worum geht es:
Brütende Hitze, Artensterben, Dürreperioden und leere Regale im Supermarkt: Für die Menschheit sieht es in den 2040er Jahren nicht allzu rosig aus. Zumindest nicht für die ärmeren Teile der Bevölkerung. Wer Geld hat, lebt in komfortablen, eingezäunten Siedlungen mit eigenem Biosupermarkt und könnte die Klima krise überleben, indem das Bewusstsein digitalisiert und auf der DNA einer Pflanze gespeichert wird. Die Drosera AG, ein Biotech-Konzern mit Sitz in Hamburg, vermarktet ein solches Verfahren. Kostenpunkt: 350.000 Euro. Aylin gehört nicht zu den Menschen, die sich so etwas leisten können. Sie arbeitet als Aushilfsgärtnerin in den Gewächshäusern der Drosera AG und tauscht mit Besserverdienern seltene Zierpflanzen gegen frische Lebensmittel. Gern hätte sie für ihren Großvater einen Speicherplatz auf einer Pflanze. Als ungewöhnliche Panaschierungen auf den Blättern der Speicherpflanzen auftauchen, beginnt Aylin auf dem Schwarzmarkt Profit daraus zu schlagen, um sich ihren Wunsch zu erfüllen. »Phytopia Plus« ist eine gesellschaftskritische Reflexion einer nicht allzu weit entfernten Zukunft. 

Die Autorin:
ZARA ZERBE wurde 1989 in Hamburg-Harburg geboren, hat Literatur- und Medienwissenschaften studiert und lebt als freie Autorin in Kiel. Sie ist Mitherausgeberin des Literaturmagazins »Der Schnipsel« und veranstaltet die »Lesebühne FederKiel« in der Hansa48 in Kiel. Ihre Erzählung »Limbus«, für die sie mit dem Preis Neue Prosa Schleswig-Holstein 2018/ 2019 ausgezeichnet wurde, ist 2020 im Sukultur Verlag erschienen. 2021 erschien die Novelle »Das Orakel von Bad Meisenfeld« im stirnholz Verlag. 2022 wurde sie mit dem Kunstförderpreis des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. »Phytopia Plus« ist ihr Debütroman.

Meine Gedanken:
Ich frage mich immer noch warum ich dieses Buch nicht einfach abgebrochen habe. Dieses Buch hat mir echt so gar nichts gegeben. Es liest sich wie Kaugummi, es ist zäh, es ist langatmig und es passiert so unglaublich wenig. Und das Ende empfand ich endgültig als eine Katastrophe.
Es gab so zwischen den Kapitel so kleine Einschübe/Gespräche, die fand ich überraschend und das hatte ich so nicht erwartet und das war das einzige was ich an dem Buch mochte aber selbst dies wurde am Ende hin irgendwie nur noch verwirrend. Ich mochte es leider gar nicht.
Die Protagonistin hat so gar keinen eigenen Charakter und blieb von der ersten bis zur letzten Seite blaß. Alles was ich von ihr kennenlernte war oberflächlich und hat gar keine Tiefe. Auch die Nebenfigur fand ich nicht greifbar. Die Autorin hält sich damit auf die Figur durch die Stadt zu schicken und wie ein D-Kurier Pflanzen zu verteilen. Und für mich hat das nichts zur Geschichte beigetragen. Am Ende beweist so kurz etwas Charakter aber das hat das Ende auch nicht gerettet.
Ich war hier wohl einfach nicht die Zielgruppe. War nicht meins. Vielleicht hab ich es auch mal wieder einfach nicht verstanden.

Donnerstag, 30. April 2026

Gelesen im April 2026

 April

17. Piper House 2: Chasing Harmony / Seiten 400 / Rezension
18. Die Tribute von Panem L: Der Tag bricht an / Seiten 464 / Rezension
19. Karibische Affäre / Seiten 224 / Rezension
20. Lemontree / Seiten 200 / Rezension
21. Rosen & Knochen: Die Hexenwald Chroniken / Seiten 200 / Rezension
22. Botschaften an mich selbst / Seiten 224 / Rezension
23. Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch / Seiten 140 / Rezension

Meine Gedanken zu FISH! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch von Stephen C. Lundin, Harry Paul und John Christensen

 

Format: Hardover
Erschienen am 1. Januar 2001
im Wirtschaftsverlag Ueberreuter
Umfang: 128 Seiten
Ich habe eine andere Ausgabe als die abgebildete Ausgabe gelesen!

Worum geht es:
Menschen, die jeden Tag aufs Neue dynamisch, energiegeladen und mit Freude ihre Arbeit anpacken... Ein Arbeitsumfeld, in dem sich Mitarbeiter völlig mit ihren Aufgaben identifizieren und wo Kundenwünsche jederzeit gutgelaunt erfüllt werden... Unvorstellbar für Mary Jane Ramirez, Managerin einer Firma in Seattle, deren Auftrag darin besteht, eine lustlose, lahme Abteilung endlich zu einem effektiven Team umzuwandeln. Zufällig wird sie in ihrer Mittagspause Zeugin der mitreißenden Atmosphäre auf dem Pike Place Fischmarkt, erlebt den Spaß, den die Fischverkäufer dort an ihrer Arbeit haben und wie sich diese positive Einstellung auf die Kunden überträgt. Spaß am Job ist also doch möglich! FISH! ist ein ungewöhnliches Motivationsbuch, das veranschaulicht, wie jeder Gefallen an seiner Arbeit finden und dadurch wesentlich mehr leisten kann. Eine wahre Geschichte! 

Die Autoren:
Stephen C. Lundin, Filmemacher, Unternehmensberater, gefragter Redner und Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher. Er ist Professor am Institute for Management Studies and Innovation in Minneapolis.

Harry Paul ist Vice President bei Ken Blanchard Companies und hat sich vor allem redaktionell und in geschäftlichen Fragen als unentbehrlich im Autorenteam erwiesen.

John Christensen ist CEO der ChartHouse Learning Organisation, des führenden Unternehmens für Lehrvideos, und hat sich nicht nur als Co-Autor der Fish!-Bücher verdient gemacht, sondern auch die preisgekrönten Dokumentarfilme zu den Geschichten gedreht.

Ken Blanchard ist internationaler Bestsellerautor und Motivationstrainer, dessen Bücher, wie beispielsweise "Der Minuten-Manager", "Der Minuten-Manager und der Klammer-Affe" oder "Whale done!", in 13 Sprachen übersetzt wurden. Sie haben sich mehr als 18 Millionen Mal verkauft. Er lebt in San Diego, Kalifornien. 

Meine Gedanken:
Leider war das Buch nicht das was ich erwartet habe. Ich dachte, dass ich als Angestellte ein paar Werkzeuge in die Hand gelegt bekomme. Aber nein, ich muss eigentlich hoffe, dass meine Chefs dieses Buch lesen und nicht ich. Deswegen ist dieses Buch eine Empfehlung für Führungskräfte aber nicht für Angestellte die von ihren Führungskräft abhängig sind. Leider eher eine Enttäuschung. 

Meine Gedanken zu Botschaften an mich selbst von Emilie Pine

 

Format: Taschenbuch
Erschienen am 13. Oktober 2022
im btb Verlag
Umfang: 224 Seiten

Worum geht es:
Ein radikal aufrichtiges Debüt. Der Nummer-1-Bestseller aus Irland: Emilie Pine spricht wie niemand sonst darüber, was es heißt, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein. Es ist das Buch einer ganzen Generation. Ein Buch über Geburt und Tod, sexuelle Gewalt und Gewalt gegen sich selbst, weiblichen Schmerz, Trauer und Infertilität. Es ist ein Buch über den alkoholkranken Vater, über Tabus des weiblichen Körpers. Und es ist trotz allem ein Buch über Freude, Befriedigung und Glück – unbändig, mutig, und absolut außergewöhnlich erzählt.

Die Autorin:
Emilie Pine ist Professorin für Modernes Drama an der School of English, Drama and Film am University College Dublin. Ihre zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden vielfach ausgezeichnet. »Botschaften an mich selbst« ist ihre erste Samlung persönlicher Essays, die international euphorisch gefeiert und unter anderem mit dem »Irish Book of the Year«-Award ausgezeichnet wurden.

Meine Gedanken:
Die Autorin gewährt uns tiefe, ungeschönte, ehrliche Einblicke in ihr privates Leben. Es ist sehr beeindruckend in welcher Intensität sie uns an ihren Erlebnissen teilhaben lässt.
Für mich persönlich war sehr interessant mal wieder einige irische Eindrücke vermittelt und gezeigt zu bekommen. Auch da ist sie ehrlich und schönt nichts. Nicht immer einfach zu lesen aber wichtig. Dieses Buch ist zu recht ausgezeichnet.
Leider erkennt man sich als Frau in mancher Erzählung wieder und fühlt sich dadurch weniger allein. Ich finde es beeindruckend wenn man so offen über seine Erlebnisse schreiben kann. Sehr empfehlenswert. 

Mittwoch, 29. April 2026

Meine Gedanken zu Rosen & Knochen von Christian Handel

 

Format: Taschenbuch
Erschienen am 6. September 2017
im Drachenmond Verlag
Umfang: 200 Seiten

Worum geht es:
Fürchtest du dich, bei Mondschein das Grab einer Hexe zu betreten? Unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot ziehen die Dämonenjägerinnen Muireann und Rose durch die Lande. Sie bekämpfen Trolle, retten Jungfrauen vor Wassermännern und vertreiben Kobolde aus Mühlen und Bauernhäusern. Als sie von den Bewohnern eines kleinen Dorfs angeheuert werden, den spukenden Geist einer Hexe unschädlich zu machen, geraten sie allerdings in ein alptraumhaftes Abenteuer, das sie an ihre Grenzen führt. Und das ein gut gehütetes Geheimnis ans Licht bringt, das eine von ihnen vor der anderen gern für immer verborgen hätte … 

Der Autor:
Christian Handel wurde in der Schneewittchen-Stadt Lohr am Main geboren, die im sagenumwobenen Spessart liegt. Inzwischen lebt er allerdings in Berlin und ist selbst davon überrascht, wie sehr er sich als Landpflanze im Großstadtdschungel wohl fühlt. Er begeistert sich für Stoffe über starke Frauen, märchenhafte Motive und queere Themen. Außerdem ist er einer der größten Buffy-Nerds überhaupt. Sein Debut ROSEN & KNOCHEN bezeichnet es selbst gern als „dunkles Märchen“.  

Meine Gedanken:
Das Buch besitze ich schon sehr lange und genauso lange stand es ungelesen in meinem Regal. Ich hatte Lust auf ein bißchen leichte und nicht zu sehr ausschweifende Fantasy und deswegen habe ich zu dieser Märchen Adaption gegriffen und genau das habe ich bekommen. Deswegen ist es vielleicht seltsam, dass dies genau mein Kritikpunkt ist. Das Buch ist mir irgendwie zu kurz geraten. Es sind zwar knappe 200 Seiten Buchlänge aber die Geschichte um die beiden Dämonenjägerinnen ist um einiges kürzer weil hinten Buch einiges an Bonusmaterial zu finden ist inkl. noch einer Kurzgeschichte.
Leider hat mich die Spannung nicht gepackt und die Story plätscherte irgendwie so dahin. Dann liegt noch ein Geheimnis zwischen den beiden Frauen, dass jetzt zum Vorschein kommt. Das fand ich wenig nachvollziehbar. Leider nicht ganz das was ich erwartet hatte. Trotzdem habe ich dem Buch direkt nach dem Lesen 4 Sterne gegeben. Das Buch kam zum richtigen Zeitpunkt aber so im nachhinein würde ich es nicht wirklich empfehlen. Weil mir auch kaum etwas von der Geschichte im Gedächnis geblieben ist.

Dienstag, 28. April 2026

Meine Gedanken zu Lemontree von Julia Will

 

Format: Taschenbuch
Erschienen am 9. August 2022
im Amrûn Verlag
Umfang: 200 Seiten

Worum geht es:
Vier Junge Männer, vier sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Stille, Abstand, ein Dach über dem Kopf … und endlich zum ersten Mal miteinander schlafen! Den Sex haben sie immerhin alle bekommen. Zufall? Nicht in diesem Buch. 

Meine Gedanken:
Für alle Leser die gerne Gay Romance mit einem ordentlichen Spice Anteil lesen, für die ist dieses Buch eine große Empfehlung. Also für mich eher weniger. Für mich ging es da viel zu sehr zur Sache und das auch zu explizit. Ich mag das nicht mehr so gerne lesen. Und Kurzgeschichten allgemein sind in den letzten Jahre auch immer weniger meins. Wenn ich das Buch damals vielleicht direkt gelesen hätte, hätte es mir wahrscheinlich besser gefallen aber mein Lesegeschmacht hat sich schlicht geändert. Und das ist auch okay so. 

Sonntag, 26. April 2026

Meine Gedanken zu Karibische Affäre von Agatha Christie

 

Format: Taschenbuch
Erschienen am 8. September 2014
im Atlantik Verlag
Umfang: 224 Seiten

Worum geht es:
Natürlich, die karibische Sonne tut ihren vom Rheuma geplagten Gliedern gut, ansonsten aber langweilt sich Jane Marple fürchterlich in der Karibik. Doch dann wird Major Palgrave, einer der Hotelgäste ermordet. Noch am Vortag hat er Miss Marple ein mysteriöses Foto zeigen wollen. Nun ist er tot und das Foto unauffindbar. Wer hatte ein Interesse an seinem Tod? Warum verhalten ich die anderen Gäste so seltsam? Eines ist sicher: Über Langeweile kann Miss Marple sich nicht mehr beschweren.

Die Autorin:
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren.

Meine Gedanken:
Das Cover mutet an es könnte wieder um eine Kreuzfahrt gehen aber Miss Marple macht Urlaub auf einer karibischen Insel und bewegt sich davon auch nicht weg.

Leider war diese Geschichte ziemlich langweilig muss ich sagen. Ich hatte zwar die ganze Zeit bis zum Schluss keine Idee wer der oder die Übeltäter/in ist aber es war trotzdem leider nicht spannend.

Mir ist auch nicht viel im Gedächnis geblieben. Dieses Christie Buch kann ich nicht wirklich empfehlen. 

Samstag, 18. April 2026

Meine Gedanken zu Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an von Suzanne Collins

 

Format: Hardcover 
Erschienen am 18. März 2025
im Oetinger Verlag
Umfang: 464 Seiten

Worum geht es:
Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte von Panem. In diesem Jahr werden zu Ehren des Jubel-Jubiläums doppelt so viele Tribute aus ihrem Zuhause gerissen. In Distrikt 12 versucht Haymitch Abernathy, nicht allzu sehr über seine Chancen nachzudenken. Alles, was ihn interessiert, ist, den Tag zu überstehen und bei dem Mädchen zu sein, das er liebt. Als Haymitchs Name aufgerufen wird, spürt er, wie all seine Träume zerbrechen. Er wird von seiner Familie und seiner großen Liebe getrennt und zusammen mit den drei anderen Tributen aus Distrikt 12 zum Kapitol gebracht: einer Freundin, die fast wie eine Schwester für ihn ist, einem besessenen Quotenmacher und dem arrogantesten Mädchen der Stadt. Als die Spiele beginnen, wird Haymitch klar, dass er nur verlieren kann. Aber etwas in ihm will kämpfen - und diesen Kampf weit über die tödliche Arena hinaus klingen lassen.

Die Autorin:
Suzanne Collins ist eine internationale Bestsellerautorin. Ihre Trilogie Die Tribute von Panem wurde zum Weltbestseller und verfilmt. Ihre Bücher wurden weltweit in 53 Sprachen übersetzt.

Meine Gedanken:
Warum ist Haymitch in der Trilogie so wie er ist? Das habe ich mich und wahrscheinlich noch viele weitere Leser sicherlich gefragt. Hier ist das Buch, dass uns endlich eine Antwort gibt. Und seine Geschichte herzzereissend.
Das Buch zeigt wieder einmal die Abgründe dieser dystopischen Welt. Mitunter ist das schwer zu lesen und zu ertragen.
Aber die Welt der Tribute von Panem hat mich wieder völlig in seinen Bann gezogen und mich nicht losgelassen.
Ich freu mich darauf den Film zu schauen und bin froh, vorher das Buch gelesen zu haben. Ich würde es auf jeden Fall als ein Muss für alle Fans der ersten drei Bücher sehen. Es gibt nochmal ordentlich Input und Hintergrund Wissen. Und ich hab jetzt richtig Lust nochmal die Trilogie zu lesen.
 

Mittwoch, 15. April 2026

Meine Gedanken zu Piper House 2: Chasing Harmony von Phillippa Penn

 

Format: Taschenbuch
Erschienen am 16. März 2026
im Selfpublishing
Umfang: 400 Seiten

Worum geht es:
Willow Rose steht auf dem Höhepunkt ihrer Musikkarriere; mit knapp 30 Jahren hat sie sich in die Herzen der ganzen Welt gesungen. Doch dann wirft sie ein Vertrauensbruch ihres Managements völlig aus der Bahn. Sie sucht Zuflucht in Piper House. Hier, auf der Insel Nantucket, will sie Kraft schöpfen und ungestört an ihrem nächsten Album arbeiten. Doch die erhoffte Ruhe währt nicht lange ... Nate ist als jüngster Sohn der millionenschweren Wainstead-Familie eine glatte Enttäuschung. Anstatt mit 28 Jahren endlich in das Familienbusiness einzusteigen, hält er lieber an seiner Leidenschaft, der Musik, fest. Nach einem heftigen Streit mit seinem Vater sucht er seinen eigenen Rückzugsort - und landet mitten in Willows kreativer Auszeit. Die Popikone und der Möchtegern-Rockstar spüren bald eine tiefe Verbindung, die über die gemeinsame Liebe zur Musik hinausgeht. Doch als die Realität sie einholt, stehen sie vor der Frage: Können sie sich auf die Melodien ihrer Herzen einlassen? Oder wird der Lärm der Welt sie auseinanderbringen? 

Die Autorin:
Phillippa Penn legt mit "Piper House - Chasing Harmony" ihr achtes Buch und den zweiten Band ihrer Romance-Reihe rund um das Ferienhaus auf Nantucket vor. Wenn sie sich nicht gerade auf idyllische Atlantikinseln träumt, verbringt die hauptberufliche Romantikerin ihre Freizeit gern im heimischen Blumengarten. Meistens mit einer Tasse Kaffee und Augenringen von nächtlichen Schreibsessions. Sie liebt es Selfpublisherin zu sein, weil sie ihre Ideen gerne in Eigenregie auslebt. Wer das live miterleben will, kann Phillippa auf diversen Social-Media-Kanälen folgen.

Meine Gedanken:
Bereits in Band 1 lernten wir kurz die beiden Hauptfiguren Willow und Nate kennen und besonders Willow schloss ich bereits durch ihre wenigen Auftritte in Band 1 zu tiefst in mein Herz. Das war Liebe auf das erste Worte und ich hatte sehr gehofft, dass genau Willow ihre eigene Geschichte bekommt. Sie erschien mir so tough und zugleich so unendlich zerbrechlich. Als wäre ihr Leben mehr eine Fassage und ein Leben, dass eigentlich gar nicht ihres ist. Und Willow vielleicht auch selbst mehr ein Spiegelbild das insziniert bis ins kleinste Detail ist und weniger sie selbst.
Nate lernte man auch bereits in Band 1 als einen Mann kennen der ganz andere Pläne für sich und sein Leben hat als es seine Familie, insbesondere sein Vater, es sich wünschen und lenken wollte. Er war im laufe von Band 1 schon auf der Flucht und jetzt in Band 2 kommt es zum Ausbruch aus der Enge der Familie.
Für Willow zerschlägt sich der Spiegel und so sieht sie sich kaum noch selbst und bricht auf ihre Weise aus.
Diese beiden Ausbrecher treffen Ende September in einem Haus aufeinander welches wir nur zu gut aus Piper House 1 kennen.
Für Willow ist es ein Versteck und für Nate die einzige mögliche Zuflucht.
Was ich nicht erwartet hatte, dass sich Willow und Nate schon mal begegnet waren vor einigen Jahren aber das machte ihre Verbindung umso interessanter. Zudem fand ich es angenehm, keine komplett neue Bekanntschaft zu lesen, dies machte es zudem auch sehr nachvollziehbar, warum es beide in das Haus zieht und eben auch dazu bewegt, einige Tage dort gemeinsam zu verbingen.
Die Geschichte zwischen Willow und Nate entwickelt sich langsam und das hat mir echt gut gefallen. Denn stehen zunächste andere Themen im Vordergrund.
Willow muss sich selbst und ihre Musik wieder zusammmenfügen und Nate muss herausfinden wie es weitergehen soll. Und trotzdem agieren beide miteinander so rücksichtsvoll und wertschätzen und gefühlvoll miteinander, so dass diese Zwangswohngemeinschaft sich für beide nicht anfühlt wie ein Zwang sondern eben "gewinnbringend". Wobei "gewinnbringend"nicht ganz das richtige Wort ist. Und trotzdem profitieren sie voneinander. Denn es gibt auch Musik in dieser Geschichte und das nicht zu wenige, sondern genau so wie ich es mir gewünscht habe. Ich liebe Country Musik und ich liebe Storys in Nashville. Und alles was irgendwie damit zu tun hat mag ich lesen oder mir anschauen usw.
Auf jeden Fall ist Nate für Willow musikalisch gesehen schon ein echter "Gewinn". Es hilft ihr ihre Stimme wieder zu finden und auch vertrauen dazu zubekommen, Die beiden sind zusammen einfach Zucker und beide für sich, haben eine Geschichte. Die jeweils genug Raum bekommt und deren Entwicklung, aber auch den Ausgangspunkt, sehr nachvollziehbar und glaubhaft machte.
Ich habe das Buch zum Beginn des Frühlings gelesen aber ich würde sagen es ist der perfekte Herbst-Read.
Ich mochte alles an dem Buch und habe keinen Kritikpunkt. Das Ende ist so schön. Es ist nicht zu übertrieben oder überzogen, genauso haben ich es mir für die beiden gewünscht. Was kurz vor Schluss passiert habe ich mir zwischendurch echt gewünscht und um happier war ich, als ich genau diese Szene bekommen haben.
Ich habe Piper House und seine Umgebung ins Herz geschlossen und mochte es einfach nicht mehr Missen. Ich drück uns allen die Daumen, dass wir noch einen dritten Band bekommen. Die Chancen stehen gar nicht schlecht.

Aber bis dahin holt euch schnell Band 1 und Band 2. Denn diese Bücher sind sehr akute Leseempfehlungen von mir.

5 Sterne deluxe !  

Dienstag, 31. März 2026

Gelesen im März 2026

März

13. Der Tod auf dem Nill / Seiten 320 / Rezension
14. Grand Hotel Avalon / Seiten 432 / Rezension
15. 22 Bahnen / Seiten 208 / Rezension 
16. Frankie: Unter Menschen / Seiten 240 / Rezension