01. Die Tote in der Bibliothe / Seiten 208 / Rezension
02. Stars von Katja Kullmann / Seiten 256 / Rezension
03. Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich ... / Seiten 320 / Rezension
04. Nur nicht unsichtbar werden: Ein irisches Leben / Seiten 256 / Rezension
05. Ich bin nicht Sam / Seiten 176 / Rezension
06. Annette, ein Heldinnenepos / Seiten 207 / Rezension
Wunderbar ... im Norden
Samstag, 31. Januar 2026
Gelesen im Januar 2026
Dienstag, 27. Januar 2026
Meine Gedanken zu Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber
Format: Hörbuch
Erschienen am 31. März 2022
im Matthes & Seitz Verlag
Umfang: 207 Seiten
Worum geht es:
Was für ein Leben! Geboren 1923 in der Bretagne, aufgewachsen in einfachen Verhältnissen, schon als Jugendliche Mitglied der kommunistischen Résistance, Retterin zweier jüdischer Jugendlicher – wofür sie von Yad Vashem später den Ehrentitel »Gerechte unter den Völkern« erhalten wird –, nach dem Krieg Neurophysiologin in Marseille, 1959 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wegen ihres Engagements aufseiten der algerischen Unabhängigkeitsbewegung … und noch heute an Schulen ein lebendiges Beispiel für die Wichtigkeit des Ungehorsams. Anne Weber erzählt das unwahrscheinliche Leben der Anne Beaumanoir in einem brillanten biografischen Heldinnenepos. Die mit großer Sprachkraft geschilderten Szenen werfen viele Fragen auf: Was treibt jemanden in den Widerstand? Was wird dafür geopfert? Wie weit darf man gehen? Was kann man erreichen? Annette, ein Heldinnenepos erzählt von einer wahren Heldin, die uns etwas angeht.
Die Autorin:
Anne Weber, 1964 in Offenbach geboren, lebt seit 1983 als freie Autorin und Übersetzerin in Paris. Sie hat sowohl aus dem Deutschen ins Französische übersetzt (u. a. Sibylle Lewitscharoff, Wilhelm Genazino) als auch umgekehrt (Pierre Michon, Marguerite Duras). Ihre eigenen Bücher schreibt sie sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache. Ihre Werke wurden u. a. mit dem Heimito von Doderer-Literaturpreis, dem 3sat-Preis, dem Kranichsteiner Literaturpreis, dem Johann-Heinrich-Voß-Preis und dem Solothurner Literaturpreis 2024 ausgezeichnet. 2024 erhielt sie außerdem den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis. Für ihr Buch Annette, ein Heldinnenepos wurde Anne Weber mit dem Deutschen Buchpreis 2020 ausgezeichnet.
Meine Gedanken:
Eigentlich wollte ich dieses Buch nicht lesen. Dann habe ich mitbekommen, dass dieses Buch in einer bestimmten Versform im Fließtext geschrieben ist. Und dann hat mich interessiert wie sich dieser Text gesprochen anhört. Und was soll ich sagen? Ich bin hängen geblieben und habe das Hörbuch mit einigen größeren Unterbrechungen zu Ende gehört.
Ich kann und möchte nicht ein wahres Leben abwerten noch aufwerten oder wirklich bewerten. Die Hörbuchsprecherin hat mich begeistert. Das Buch war ok.
Montag, 26. Januar 2026
Meine Gedanken zu Ich bin nicht Sam von Jack Ketchum & Lucky McKee
Format: Hardcover
Erschienen am 24. Oktober 2024
im Festa Verlag
Umfang: 123 Seiten
Worum geht es:
Patrick wird durch ein Weinen aus dem Schlaf gerissen. Seine Frau Sam liegt zusammengerollt auf dem Boden des Schlafzimmers und schluchzt.
Als er versucht, Sam zu trösten, lässt sie sich nicht von ihm anfassen. Und dann dreht sie sich zu ihm um und sagt mit der unschuldigen Stimme eines kleinen Mädchens: »Ich bin nicht Sam«.
In den folgenden Tagen muss Patrick zusehen, wie seine geliebte Frau eine völlig neue Persönlichkeit entwickelt. Die Frau, die einst Sam Burke war, ist jetzt die fünfjährige Lily ...
Der Autor:
In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.
Meine Gedanken:
Ein gern genommener Plot und doch irgendwie ganz anders umgesetzt. Sehr interessant fand ich tatsächlich das Vorwort des Autors zu lesen, ich denke ohne, hätte ich einen ganz anderen Blick auf diese Geschichte gehabt.
Ich muss jedoch sagen, dass die Autoren es nicht geschafft haben, mir zu vermitteln warum Patrick so handelt und vorgeht wie er es macht.
Warum Sam nicht mehr Sam ist und Lily ist, ist klar. Als Lesende bekommen wir die Erklärung, ob diese wirklich genötigt gewesen ist, bleibt mal dahingestellt, wer sich damit auskennt braucht eigentlich keine Erklärung.
Die Geschichte ist gut geschrieben. Aber wie gesagt Patrick hab ich nicht verstanden. Zum Schluss passiert etwas, von dem ich in andere Rezensionen gelesen habe, ob das denn wirklich Not getan hat. Es ist ein weiterer Auslöser und deswegen nötig für die Geschichte so wie die Autoren es erzählen wollten. Keine Ahnung was ich davon halten soll. Patrick blieb für mich bis zum Schluss unverständlich, ebenso wie Sam und Lily.
Deswegen nur eine eingeschränkte Empfehlung von mir.
Ich habe jedoch 4 Sterne vergeben, weil es für mich eines der besten Bücher mit diesem Plot Element ist.
Samstag, 24. Januar 2026
Meine Gedanken zu Nur nicht unsichtbar werden: Ein irisches Leben von Nuala O´Faolain
Format: Taschenbuch
Erschienen am 2. Mai 2001
im Rowohlt Verlag
Umfang: 256 Seiten
Worum geht es:
Nuala O'Faolain rebelliert gegen ein Leben, wie es im erzkatholischen Irland für Frauen vorgesehen ist: Heirat, Kinder und männliche Gewalt. Sie sucht immer wieder Zuflucht in Affären und im Alkohol. Doch dann trifft sie Nell und entdeckt mit ihr zusammen eine andere Welt.
Die Autorin:
Nuala O'Faolain wurde in Dublin als Tochter eines Journalisten geboren. Aufgewachsen in einer Großfamilie mit neun Kindern, verbrachte sie ihre Pubertät teilweise in einem katholisches Mädcheninternat. Später schlug sie sich zunächst als Kellnerin, Verkäuferin und Dienstmädchen durch. Schließlich wurde sie dann Dozentin an der Universität, Fernsehproduzentin und Journalistin. Ihre Erinnerungen wurden in Irland zum Bestseller. Nach zeitweiligem Aufenthalt in London, lebt sie heute wieder in ihrer Geburtsstadt.
Meine Gedanken:
Mir hat dieses Buch nichts gegeben. Ungefähr die Hälfte hab ich nur quer gelesen. Leider konnte mich die eigene Geschichte der Autorin nicht mitfühlen lassen.
Mittwoch, 21. Januar 2026
Meine Gedanken zu Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat von Annett Gröschner & Peggy Mädler & Wenke Seemann
Format: Taschenbuch
Erschienen am 10. Dezember 2025
im btb Verlag
Umfang: 320 Seiten
WERBUNG: Rezensionsexemplar vom Blogger Portal
Worum geht es:
Drei Freundinnen, ein Küchentisch, vor den Fenstern
die Nacht: Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann reden. Über
sich als „Ostfrauen“, was auch immer diese Schublade bedeutet, über das
Glück krummer Lebensläufe, über die Gegenwart mit ihrer sich ständig
reindrängelnden Vergangenheit. Es wird getrunken, gelacht und gerungen,
es geht um Erinnerungsfetzen und Widersprüche, um die Vielschichtigkeit
von Prägungen und um mit den Jahren fremd gewordene Ideale. Im
japanischen Volksglauben gibt es Geister, die aus achtlos weggeworfenen
Dingen geboren werden – »wie sähe der Dinggeist der DDR aus?«, fragen
die drei. Ihr Buch ist dem Erinnern und dem Sich-neu-Erfinden gegenüber
so gewitzt und warmherzig, wie es jede große Gesellschaftsdiskussion
verdient.
Die Autorinnen:
ANNETT GRÖSCHNER, geboren 1964 in Magdeburg, lebt seit 1983 als Schriftstellerin in Berlin. Bekannt wurde sie vor allem mit ihren Romanen »Moskauer Eis« (2000) und »Walpurgistag« (2011) sowie dem gemeinsam mit Peggy Mädler und Wenke Seemann verfassten Bestseller »Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat« (2024). Zuletzt erschien ihr Roman »Schwebende Lasten« (2025), mit dem sie für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde. Annett Gröschner wurde vielfach ausgezeichnet: mit dem Brandenburger Lotto Literaturpreis (für Walpurgistag), mit dem Großen Kunstpreis Berlin (Fontanepreis), dem Klopstock-Preis und dem Mainzer Stadtschreiber Literaturpreis von ZDF, 3sat und der Landeshauptstadt Mainz.
PEGGY MÄDLER, geboren 1976 in Dresden, lebt seit 1994 in Berlin und ist Autorin und Dramaturgin. Für ihren zweiten Roman »Wohin wir gehen« erhielt sie 2019 den Fontane-Literaturpreis der Fontanestadt Neuruppin und des Landes Brandenburg.
WENKE SEEMANN, geboren 1978 in Rostock, lebt seit 2000 in Berlin und ist freie Künstlerin und Sozialwissenschaftlerin. Ihre Arbeiten waren u.a. in der Kunsthalle Rostock, dem Albertinum Dresden und dem Sprengel Museum Hannover zu sehen.
Meine Gedanken:
Zunächst habe ich dieses Buch sehr interessiert gelesen. Aufmachung fand ich spannend. Denn das Buch ist aufgebaut wie ein Gespräch unter Freundinnen. Ein bißchen wie im Interview Stil. Es wird schnell klar, dass eine Tonbandaufnahme lief und die thematischen Abende aufgezeichnet wurde und daraus wurde dieses reportagemässige Buch. Den Aufbau fand ich zunächst gut und bin schnell durch die Seite geflogen mit einigen Ausnahmen allerdings. Es gibt immer mal wieder Fußnote. Diese bringen Informationen ein die wahrscheinlich nicht in den Aufnahmen vorkamen und im Kontext hinzugefügt wurden. Das hat mich immer wieder rausgebracht. Zudem waren diese Fußzeilen sehr klein gedruckt, der gesamte Druck des Taschenbuchs ist klein und dann noch die Fußnote halb so groß wie der sonstige Fließtext, machte das lesen oft sehr unangenehm. Das fliest nicht in meine inhaltliche Bewertung mit ein aber nichst desto trotz, war es unangenehm zu lesen.
Inhaltlich wird es nach und nach auch leider langweiliger. Zudem wird auch erwähnt, dass immer wieder Alkohol und Zigaretten konsumiert werden. Wobei ich mich frage, was hat das mit dem Thema zu tun? Ich habe es nicht verstanden und diese ständige Erwähnung der Drogen war nervig und eben für mich überflüssig.
Leider hat mich das Buch schlussendlich mehr gelangweilt als unterhalten. Inhaltlich wird auch immer mal wieder um den zukünftigen Buchtitel diskutiert und was soll ich sagen, jeder andere hätte besser gepasst. Denn wenn eines nicht passiert, denn, das ein idealer Staat gegründet wird.
Von mir keine Empfehlung.
Montag, 19. Januar 2026
Meine Gedanken zu Stars von Katja Kullmann
Format: Hardcover
Erschienen am 15. April 2025
im Hanser Berlin Verlag
Umfang: 256 Seiten
Worum geht es:
Carla Mittmann, einst hoffnungsfrohe
Philosophiestudentin, hat ihr Leben in der Serviceabteilung einer
Möbelfirma geparkt. Nebenher betreibt sie eine Horoskop-Website – aus
Spaß, als Zuverdienst, Schicksalsglauben liegt ihr fern. Doch dann steht
ein Schuhkarton vor ihrer Tür, darin zehntausend Dollar, Absender
unbekannt. Sie ergreift die Chance, setzt alles auf eine Karte, steigt
in großem Stil ins Astrobusiness ein – und da ist er endlich, der
Erfolg. Schnell wird sie zur gefragten Starastrologin und bewegt sich in
höchsten gesellschaftlichen Sphären, bis sie sich plötzlich nicht mehr
sicher ist: Lenkt sie die Sterne oder lenken die Sterne sie? Ein
brillanter, scharfsinniger Roman über die Lust der Verführung und die
Sehnsucht nach kosmischer Ordnung in Zeiten der Krise.
Die Autorin:
Katja Kullmann, *1970, lebt als Essayistin und Journalistin in Berlin. Sie schreibt über soziales Statusgerangel, Geschlechterfragen, die Arbeitswelt und die Populärkultur. 2003 erhielt sie den Deutschen Buchpreis.
Meine Gedanken:
Eines der Bücher bei denen ich mich fragen, warum ich es beendet habe. Im großen und ganzen hat mich dieses Buch leider ziemlich gelangweilt. Der Anfang zieht sich gefühlt endlos dahin. Und so kann ich auch beantworten, was mich dazu bewegt das Buch zu beenden. Ich war also kurz davor das Buch abzubrechen, als ich deswegen anfing Rezensionen zu lesen und eine davon versprach ein am Ende eine Wendung, die dem Buch eine ganz andere Bedeutung gibt. Also habe ich weitergelesen und was soll ich sagen, die Resenzentin hatte recht. Das Ende war schon cool und hat das Buch ziemlich aufgewertet. Aber mir persönlich war das Ende zu offen. Es bleibt eine für mich sehr elementare Frage ungelöst. Diese Frage und die Hoffnung auf die Antwort hat mich auch dran bleiben lassen. Und jetzt ohne Antwort darzustehen, nervt schon echt. Von mir gibt es keine Empfehlung für dieses Buch.
Samstag, 17. Januar 2026
Meine Gedanken zu Die Tote in der Bibliothek von Agatha Christie
Format: Taschenbuch
Erschienen am 8. September 2014
im Atlantik Verlag
Umfang: 208 Seiten
Worum geht es:
Es ist sieben Uhr morgens. In der Bibliothek der Bantrys liegt eine Leiche in einem Abendkleid. Wer ist sie? Wie kommt sie hierher? Fragen, auf die weder der Colonel noch seine Frau eine Antwort wissen. Vielleicht kann eine Freundin von Mrs. Bantry helfen - Jane Marple macht sich sofort auf die Jagd. Schnell ist die Leiche identifiziert und das Motiv erkannt: Es ging um Geld, viel Geld.
Die beiden Damen quartieren sich im Majestic Hotel in Danemouth ein, wo Miss Marple den Täter zur Strecke bringen will - mit viel Gespür und noch mehr Verstand.
Die Autorin:
Agatha Christie begründete den modernen britischen
Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten
Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss
Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum
bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb
1976 im Alter von 85 Jahren.
Meine Gedanken:
Im Vorwort erzählt Agatha Christie, dass sie sich lange mit dem Plot Element, das eine Tote Person in einer Bibliothke gefunde hat, auseinander gesetzt hat. Sie wollte einen besonderen Plottwist haben und erst als sie diesen gefunden hat, hat sie sich daran gemacht dieses Buch zu schreiben. Ich finde, ihr ist es besonders spannend gelungen diese doch irgendwie bekannte Geschichte zu schreiben.
Auf jeden Fall eine der spannendsten und gelungensten Geschichten die ich bisher gelesen habe.
Donnerstag, 15. Januar 2026
Want to Read 2026: Drei ostdeutschte Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat von Annett Gröschner
Worum geht es:
Drei Freundinnen, ein Küchentisch, vor den Fenstern die Nacht: Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann reden. Über sich als „Ostfrauen“, was auch immer diese Schublade bedeutet, über das Glück krummer Lebensläufe, über die Gegenwart mit ihrer sich ständig reindrängelnden Vergangenheit. Es wird getrunken, gelacht und gerungen, es geht um Erinnerungsfetzen und Widersprüche, um die Vielschichtigkeit von Prägungen und um mit den Jahren fremd gewordene Ideale. Im japanischen Volksglauben gibt es Geister, die aus achtlos weggeworfenen Dingen geboren werden – »wie sähe der Dinggeist der DDR aus?«, fragen die drei. Ihr Buch ist dem Erinnern und dem Sich-neu-Erfinden gegenüber so gewitzt und warmherzig, wie es jede große Gesellschaftsdiskussion verdient.
Mittwoch, 14. Januar 2026
Want to Read 2026: Phytopia Plus von Zara Zerbe
Worum geht es:
Brütende Hitze, Artensterben, Dürreperioden und leere Regale im Supermarkt: Für die Menschheit sieht es in den 2040er Jahren nicht allzu rosig aus. Zumindest nicht für die ärmeren Teile der Bevölkerung. Wer Geld hat, lebt in komfortablen, eingezäunten Siedlungen mit eigenem Biosupermarkt und könnte die Klima krise überleben, indem das Bewusstsein digitalisiert und auf der DNA einer Pflanze gespeichert wird. Die Drosera AG, ein Biotech-Konzern mit Sitz in Hamburg, vermarktet ein solches Verfahren. Kostenpunkt: 350.000 Euro. Aylin gehört nicht zu den Menschen, die sich so etwas leisten können. Sie arbeitet als Aushilfsgärtnerin in den Gewächshäusern der Drosera AG und tauscht mit Besserverdienern seltene Zierpflanzen gegen frische Lebensmittel. Gern hätte sie für ihren Großvater einen Speicherplatz auf einer Pflanze. Als ungewöhnliche Panaschierungen auf den Blättern der Speicherpflanzen auftauchen, beginnt Aylin auf dem Schwarzmarkt Profit daraus zu schlagen, um sich ihren Wunsch zu erfüllen. »Phytopia Plus« ist eine gesellschaftskritische Reflexion einer nicht allzu weit entfernten Zukunft.
Dienstag, 13. Januar 2026
Want to Read 2026: Panem L von Suzanne Collins
Worum geht es:
Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte von Panem. In diesem Jahr werden zu Ehren des Jubel-Jubiläums doppelt so viele Tribute aus ihrem Zuhause gerissen. In Distrikt 12 versucht Haymitch Abernathy, nicht allzu sehr über seine Chancen nachzudenken. Alles, was ihn interessiert, ist, den Tag zu überstehen und bei dem Mädchen zu sein, das er liebt. Als Haymitchs Name aufgerufen wird, spürt er, wie all seine Träume zerbrechen. Er wird von seiner Familie und seiner großen Liebe getrennt und zusammen mit den drei anderen Tributen aus Distrikt 12 zum Kapitol gebracht: einer Freundin, die fast wie eine Schwester für ihn ist, einem besessenen Quotenmacher und dem arrogantesten Mädchen der Stadt. Als die Spiele beginnen, wird Haymitch klar, dass er nur verlieren kann. Aber etwas in ihm will kämpfen - und diesen Kampf weit über die tödliche Arena hinaus klingen lassen.








