Freitag, 24. Juli 2026

Meine Gedanken zu I am the Blade von Marie Graßhoff

 

Format: Taschenbuch 
Erschienen am 29. Juni 2026
im bastei lübbe Verlag
Umfang: 608 Seiten

Worum geht es:
»Das Haus« entscheidet über Leben und Tod, um die Welt vor der alles verzehrenden Dunkelheit zu retten - und Seren ist die Assassine, die von ihm geschickt wird, um zu richten. Als sie den Rebellen Vale tötet, wird seine Seele zur mächtigsten Waffe in ihrem Besitz. Doch er lässt sich nicht einfach bändigen. Seren will seine Kraft, Vale will ihren Tod. Als ein Verrat das Haus erschüttert, müssen sie sich entscheiden: einander vernichten oder Seite an Seite überleben? Doch in dem Netz aus Lügen, Gewalt und Verrat wächst etwas zwischen ihnen, das ebenso gefährlich sein könnte wie die Dunkelheit selbst. 

Die Autorin:
Marie Graßhoff, geboren 1990 in Halberstadt im Harz, studierte in Mainz Buchwissenschaft und Linguistik. Anschließend arbeitete sie als Social-Media-Managerin bei einer großen Agentur. Mittlerweile ist sie als Autorin und Grafikdesignerin tätig und lebt in Leipzig. Ihre Bücher wurden für mehrere Preise nominiert, u. a. stand sie zweimal auf der Shortlist des Phantastik-Preises SERAPH. Bereits zweimal gewann sie den LOVELYBOOKS LESERPREIS. 

Meine Gedanken:
Einer der spannendsten Plots die ich dieses Jahr gelesen habe. Aber auch eines der Bücher, bei denen es mir am schwestern fällt, es zu beschreiben. Eigentlich möchte ich nichts zum Inhalt verraten weil ich der Meinung bin, ihr solltet des unbedingt selbst lesen. Weil die Story wirklich grandios ist.
Der Weltbenbau ist für mich absolut outstanding. Allein sich vorzustellen wie "Das Haus" aussieht und wirkt fand ich fast unmöglich. Aber ich liebs, dass die Autorin wirklich viele tolle Illustrationen von sich selbst erstellt zu ihren eigenen Bücher zur Verfügung stellt. Diese müsste ich eigentlich nochmal ganz allein herausstellen und eine separtate Sternevergabe verteilen.
Die Idee, dass die Opfer der Protagonistin (und auch von weiteren Figuren) zu Waffen in einem Lager in ihrem Inneren werden und sie diese dann in die Welt projezieren kann um damit widerum kämpfen zu können fand ich sehr spannend und fast nicht vorstellbar. Die größe dieses Lagers hat meine Vorstellungskraft fast überstiegen. Irgendwie musste ich an eine Szene in der Matrix denken und dadurch wurde es dann doch möglich und umso faszinierender zu lesen.
Der Prolog war im ersten Moment nur krass und mit dem weiterlesen der Geschichte ergab er immer mehr und mehr Sinn.
Diese allumfassende Dunkelheit konnte ich mir hingegen schon vorstellen. In meiner Vorstellung wie eine schwarze verschlingene Kraft die alles auffrisst und zerstört. Der beklemmend und angsteinflössend. Die Welt und der Plot haben mich schon überzeugt. Und zum Glück waren auch die Figuren ganz nach meinem Geschmack.
Der Verrat am "Haus" war für mich persönlich allerdings etwas zu klar. Ich hatte sehr schnell einen Verdacht und diese bestätigte sich auch. Das ist so der einzige Punkt den ich einwenig für mich persönlich kritisiere, obwohl Kritik hier sehr barsch klingt. Vom Ding her war es der Ausgang der logisch war und auch perfekt zum Plot passte aber ich wäre gerne später erst daraufgestossen oder gänzlich überrascht wurden.
Dieses Buch erhält von mir aber eine hundertprozentige weiterempfehlung. Wenn ihr eine starke Dark-Fantasy Story lesen wollte, seid ihr hier auf jeden Fall richtig. 

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