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Freitag, 23. September 2016

[Urban Life in Hamburg] Essen mit Groupon im Arabella in Winterhude

Groupon kennt bestimmt inzwischen jeder bzw. fast jeder. Für alle unter Euch die Groupon nicht kennen, sei kurz erklärt: Über die Internetseite von Groupon können Unternehmen Rabatte anbieten. Um sich zum Beispiel bekannter zu machen oder neue Kunden in ihren Laden zu locken.

Ich selbst nutze Groupon selten bis nie. Ich bin zwar angemeldet aber hab eigentlich noch nie etwas dort gekauft. Bis vor kurzen. Da gab es nämlich von Groupon selbst noch ein zusätzliches Angebot und das habe ich genutzt.
Mein Mann und ich entschieden uns für einen kulinarischen Deal. Und besuchte somit gestern das Ristorante Arabella in Winterhude.

Das Ristorante Arabella bietet mediterranen Spezialitäten aus Italien. Pasta, Pizza, Pesce und von der Sonne verwöhnter Wein an. Und natürlich noch diverse andere Gerichte. Zur regulären Karte gibt es noch einen Mittagstisch und Tagesempfehlungen.


Wir hatten von Groupon einen Deal für ein dreigängige Menü ohne Getränke. Wir konnten uns die Gerichte komplett aus der regulären Karten aus suchen. Ausgenommen waren nur das Rinderfilet und das Lammfilet. Somit also drei oder vier Gerichte.


Zum Trinken entschieden wir uns für ein großes Alster (3,50€), das war schon mal sehr köstlich.
Die Karte bietet wirklich sehr viel Auswahl.

Sieben Vorspeisen standen zur Auswahl die sich preislich zwischen 4,90€ und 10,50€ bewegten.


Für mich gab es Mozzarella su Pomodoro (Mozzarellakäse auf Tomaten) für 7,50€









Mein Mann entschied sich für das Carpaccio di Manzo mit frischen Champignons und frischem Parmesankäse für 10,50€



Ach ja vorweg, als Gruß aus der Küche gab es warmes Weißbrot mit zweierlei Dip. Zum einen eine Kräuteraioli und ein grünes Pesto.

Wir hatten beide als Hauptgang jeweils ein Steak. Ich bin Kräuterbutter und mein Mann mit einer Pfeffersoße. Als Beilage hatten wir beide Karotten, Brokoli und Rosmarinkartoffeln. Mein bestellte sein Steak Medium. Ich wollte es erst Durch bestellen, aber die Kellnerin empfahl mir Medium+. Ich folgte dem Rat und war mehr als nur begeistern. Das Fleisch war perfekt zubereitet und die Beilagen waren super lecker. Beide Gerichte lagen bei 15,50€.



Als Nachtisch hatten mein Mann und ich beide das Tartufo bestellt.
Als die Kellnerin allerdings dann mit dem Dessert an den Tisch kam, hatte sie einmal Tartufo dabei und einmal die Zabaione. Mein Mann entschied sich dafür die Zabaione zu probieren. Davon fehlt leider das Foto. Es hat beides sehr gut geschmeckt. Die Zabaione war wohl hervorragend. Ist nicht so meins. Mein Eis war ganz ok. So richtig hab ich den Amaretto Geschmack leider nicht heraus geschmeckt. Aber es sah sehr schön aus. Das Tartufo gibt es für 4€ und die Zabaione für 4,50€.





Preislich wäre man also für ein dreigänge Menü und jeweils einem großen Getränk bei 64,50€. Und das ist es auf jeden Fall wert. Es war alles sehr lecker und die Atmosphäre war auch schön und man da super nett sitzen können.
Parken ist allerdings eine Herausforderung. Das nächsten mal würden wir auf jeden Fall die Bahn bzw. den Bus nehmen. Die Anbindung ist super.

Wir empfehlen das Arabella gerne weiter und werden bestimmt mal wieder hin gehen. Mein Mann möchte gerne noch das Filet probieren und ich den Lachs oder die Scampi oder ....

Ich gebe dem Arabella 4,5 Sterne von 5. Den halben muss ich abziehen, da ja leider eigentlich die falsche Nachspeise an den Tisch kam. Ansonsten hätte es volle Sterne gegeben.




Dienstag, 10. November 2015

[Urban Life in Hamburg] Auf der Alster

Ja genau Ihr habt richtig gelesen, nicht in der Alster sondern auf der Alster und ich meine auch nicht mit einem Boot auf der Alster, sondern mit den puren Füssen bzw. Schuhen. Alle paar Jahre geschieht es. Die Alster friert zu und so auch 2012. Und da ich, obwohl ich Hamburgerin bin, es nie geschafft hatte die Alster zu betreten, bin ich damals von Bremen nach Hamburg gefahren, einzig und allein um auf ihr spazieren zu gehen. Und hier sind die Beweisfotos.
















 Ichi






Freitag, 25. September 2015

[Urban Life in Hamburg] DIE alsterradio rock 'n pop PIZZA


Im Büro höre ich so nebenbei immer Radio, Alsterradio. Gestern hörte ich den Aufruf, dass man Pizza satt gewinnen kann für sich und seine Firma. Tja gehört und getan. Ich registrierte mein Büro auf der Homepage und wartete ab. Bis heute hatte ich es schon wieder vergessen bis mein Büro Telefon klingelte. Und dran war Lars Lorenz von Alsterradio. Das ganze Gespräch wurde aufgezeichnet und dann später im Radio übertragen und um 12Uhr kam unsere Pizza. Sie war scharf aber lecker.

Vielen Dank an Alsterradio, uns hat es sehr gut geschmeckt.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins Wochenende und noch einen schönen Abend.

Freitag, 18. September 2015

[Urban Life in Hamburg] Impressionen einer Großstadt namens Hamburg

Die St. Nikolai Kirche !!!   


30. April 2002

Langsam tragen mich meine Füße entlang der stark befahrenen Ost – West – Straße. Der dumpfe Donner der Maschinen der modernen Technik, über tönt die sanften Laute meiner Atmung. Durch das spärliche grün der Baumkronen, erblicke in die goldene Spitze einer Kirche am Horizont, wie sie langsam in den Himmel wächst. Während meine Füße mich des Weges weiter tragen, um spielt eine sanfte Brise des Windes mein Gesicht. Das Antlitz der wenigen Grünflächen, wird durch den Müll der heutigen Zeit zerstört. Meine seichten Schritte tragen mich über ein Monument der Zeit, eine Brücke aus dem Jahre 1959. Ich verharre einen Moment und blicke auf das fast stille, sehr trübe Kanalwasser.
Nach wenigen Schritten des Wanderns, erstrecken sich vor mir, in ihrer ganzen schwarzen Grausamkeit die Überreste der St. Nikolai Kirche. Das dunkle hohe Bauwerk der Alten Zeit wirkt zwischen den Gebäuden des Jahres 2002 wie eine einzelne Palme in der Wüste. In mir erwacht ein schwermütiges Gefühl, während ich am Fuße der Kirche stehen und meine Augen über das Mauerwerk des dunklen Glockenturms schweifen lasse. Vor nicht all zur langer Zeit, stand dieses heilige Bauwerk noch in ihrer vollendeten Pracht und Schönheit da.
Was fühlten damals die Menschen als sie vor dieser Stätte des Christentums standen? Sie fühlten nicht dieselbe Trauer die ich verspüre. Welch ein entsetzen mußten die Menschen ertragen, als sie sahen wie der Ort des Friedens, der Gnade, der Vergebung und der Gemeinschaft in der Gewalt der explosiven Flammen erbarmungslos zerbrach? Wenn ich dieses Bild des Schreckens in meinen Geiste zum leben erwecke, spüre ich wie das Flammenmeer mein Herz verzerrt. Es erfühlt mich mit tiefer Trauer zu sehen wie die vergangene Pracht der einst so schönen St. Nikolai Kirche durch Menschenhand geschaffenes in Momenten puren Hasses in wenigen Augenblicken für die Ewigkeit den Glanz von diesem Ort verbannt wurde. Was zurück bleibt ist ein Ort der Vernichtung.
Ich stehe in der Mitte eines Platzes, der damals der Raum der Gläubigen war, von wo aus sie ihre Nöten und Bitten an Gott richteten und auf Antwort hofften. Wenn ich meinen Blick empor richte, sehe ich den glanzlosen Himmel, anstand einer prunkvollen verzierten Kirchendecke.
Mich überschattet ein Gefühl von Hilflosigkeit, Trauer und auch ein wenig Wut während ich meine Blicke wandern lasse entlang dieses Mahnmals.
Langsam siegt die Nacht über den Tag, nun wird die Kirche von künstlichem Neonlicht teilweise erhellt und ich spüre wie die Kälte in mir empor steigt. Umhüllt von der Dunkelheit der späten Abend Stund` hinterläßt das Mahnmal des Krieges ein Gefühl von Angst in mir aufkommen, das der Schrecken der Vergangenheit die Zukunft von Morgen werden könnte.
Ich verlasse zögernd mit schweren Schritten diesen Ort, in meinen Geiste das friedvolle Bild der St. Nikolai Kirche und vor meinen Augen die kalte bittere Realität. Das Gefühl der Ratlosigkeit kommt in mir auf. Dieses Gefühl hielt mich leicht zurück den Ort der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft den Rücken zukehren, ich schreite nun schweren Herzens den Weg den ich gekommen bin zurück.
Ein letztes wende ich mich der Kirche zu und mein Blick trifft auf den schwarzen Glockenturm. Ich spüre wie das Gefühl der Traurigkeit noch stärker wird. Langsam schaue ich zu Boden, sehe nun vor mir den kalten Steinfußboden. In meinen Gedanken bildet sich eine Frage. Mußte das alles passieren? Warum nur?
Ohne Blick wieder zu heben, drehe ich mich um und trete meinen Weg nach Hause an.   


  Inspiriert von der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft

  


Samstag, 12. September 2015

[Urban Life in Hamburg] Heute bei den Kattas

Heute war es endlich soweit ich hatte meinen zweiten ehrenamtlichen Tag bei den Kattas. 


So sieht es dort aus. 
Ein Frosch hat sich heute auch mal sehen lassen.
Die Kattas haben sich die Weide schmecken lassen und saßen wie die Affen auf ner Stange herum.


Meine Schicht ging 9Uhr bis 12Uhr. Aber circa 10:45Uhr haben die Kattas jedoch nur noch geschlafen.
Bevor ich nach Hause gefahren bin, hab ich noch ne kurze Runde durch das Tropen Aquarium gedreht und Nemo und Dori gesichtet.


Der Tierpark Hagenbeck ist eindeutig einer meiner Lieblingsorte in Hamburg,

Warst Du schon mal dort?
Oder gehst Du allgemein gern in den Zoo?

Ich wünsche Euch noch einen schönen Samstag.
Bis zum nächsten Mal.

Montag, 7. September 2015

[Urban Life in Hamburg] Ehrenamtlich tätig sein

Aus der Vernunft heraus habe ich den Beruf der Steuerfachangestellten ergriffen, aber glücklich bin ich damit ganz und gar nicht. Ja ok ich verdiene damit ganz gutes Geld, hab ganz nette Kollege und der Chef ist auch ok Das alles macht es einigermassen erträglich aber mir fehlt einfach irgendwas.

Vor einiger Zeit hatte, noch in Bremen, ich schon mal die Idee mich deswegen ehrenamtlich zu betätigen. Um einen gewissen Ausgleich zubekommen, um einfach was zu finden was mir Spaß macht und mich erfüllt. Ich besuchte einen eintägigen Kurs an der VHS, ein Kurs zum Thema ehrenamtlich tätig sein. Der war auch wirklich sehr interessant. Ich war danach auch noch bei einer Börse für ehrenamtliche Helfer und hab mir noch mehr Informationen geholt wo ich etwas machen könnte und auch schon Telefonnummern und Adressen von interessanten Stellen.Tja und dann bin ich durch meine Prüfung gefallen und da war das Thema erstmal erledigt.

In Hamburg angekommen war die Idee und der Wunsch wieder da und sehr real. Ich dachte zu erst an ein Tierheim, weil das ich etwas Tiere machen wollte war für mich ganz eindeutig klar, aber dann bin ich zufällig auf was ganz anderes gestossen.

Eigentlich wollte ich nur wissen was die Jahreskarte für den Zoo Hagenbeck kostet und dabei hab ich zufällig entdeckt, dass es möglich ist sich dort ehrentamtlich zu betätigen. Ich war sofort begeistert aber ich hab trotzdem noch einige Tage gebraucht bis ich mich getraut habe dort anzurufen. Nach meinem Anruf hat es widerum auch wieder ein paar Tage gedauert bis man mich zurück rief. Aber dann ging alles ziemlich schnell.
An einem Samstag hatte ich meinen ersten Tag. Um 9Uhr trafen wir uns vor dem Haupteingang und dann ging es los. Ich verbrachte den ersten Tag an der Hütte. Dort gibt es den Bollerwagen Verleih und die Besucher können gegen eine Spende Gemüse in Papiertüten bekommen um zum Beispiel die Elefanten zu füttern und dieses Gemüse habe ich an diesem Tag mit vorbereitet.

Das sah dann so aus:

Das Eichhörnchen oben links, war sehr zutraulich und man konnte es auch füttern. Der Tag hat mir viel Spaß gemacht. Also habe ich gerne gesagt, das ich wieder kommen möchte. Leider war es beim zweiten mal, Anfang August, gar nicht mehr so schön. An dem Tag war alles voll mit Wespen. Es war nicht möglich irgendwas in die Hand zu nehmen, an dem keine Wespen dran waren. Seit dem hab ich mich da nicht mehr hin getraut.

An dem ersten Tag war ich noch kurz bei den Elefanten.

Eine zweite Station ist dann noch die Giraffen Fütterung die Samstags und Sonntags und an Feiertagen von 12 bis 14 Uhr stattfindet. Gegen 11Uhr fängt man an die Zweige und Blätter vorzubereiten und gegen kurz vor 12Uhr wird dann der Fütterungsstand eröffnet. Die Besucher des Zoos können gegen eine kleine Spende die Giraffen mit den vorbereiteten Zweigen und Blättern füttern. Die ehrenamtliche Helfer passen dann noch auf, das niemand die Giraffen anfässt oder mit anderen Dingen füttert. Das hat auch wirklich sehr viiel Spaß gemacht, denn man kommt ganz dicht an die Tiere ran.

Aber leider sind auch dort im Sommer sehr viel wespen unterwegs und deswegen ist auch die Station nichts für mich, zumindest nicht bei dieser Jahreszeit.
Kurz vorher hatten die Wildschweine Babys bekommen und die hab ich mir noch kurt angesehen. Die waren zu süss.


Zum Glück gibt es noch ein dritte Möglichkeit, die drinnen stattfindet. Ich fand es erst nicht so toll, denn es bedeutet drei Stunden am Stück nur rumstehen und davon war ich erst gar nicht begeistert. Aber vor drei Wochen hatte ich meine erste komplette drei Stundenschicht und ich hatte einfach nur Spaß und die Zeit veging wie im Fluge.
Im Tropen Aquarium sind gleich am Anfang die Kattas. Die laufen dort frei herum. Wir die Helfer sorgen dafür, das die Zoo Besucher die Kattas nicht anfassen und nicht füttern und nicht Blitz fotografieren. Und versuchen die neugierigen Fragen der Besucher zu beantworten, ich muss mein Katta-Wissen noch eindeutig etwas aufbessern. Die Kattas sind aber sehr zutraulich und springen einem schon mal auf die Schultern und klettern auf einem herum. Es macht wirklich Spaß sie zubeobachten und so sind diese drei Stunden wirklich sehr entspannend.


Ich freu mich schon auf das nächste mal und ich freu mich das ich etwas gefunden habe was mir gefällt und was ich auch ganz Jahr über machen kann. Nächste Woche ist es wieder soweit.

Vielen Dank für´s lesen!

Bist Du auch vielleicht irgendwo ehrenamtlich tätig? Wie bist Du dazu gekommen? Ich würd mich freuen wenn Du mir vielleicht davon erzählen magst. Schreib mir doch vielleicht einen Kommentar wenn Du lust hast.

Einen schönen Abend noch und bis zum nächstenmal.

Sonntag, 12. Juli 2015

[Urban Life in Hamburg] Food Truck Market

Herzlich Willkommen zu meiner kleinen feinen neuen Rubrik auf meinem Blog. Ich dachte nach meiner Wiederkehr zurück nach Hamburg, darf sowas hier nicht fehlen. Da wir grad dabei sind Hamburg neu und/bzw. wieder zu entdecken und dabei so manche Herrlichkeit entdecken und dabei ebenfalls so manche Veranstaltung mitnehmen, gibt es auch genug Material um diese Rubrik bald und ganz schnell mit viel Leben zu erfüllen.

Und heute starte ich mit einem kleinen Bericht zum Food Truck Market.

Schon vor einigen Wochen bin ich bei Facebook über diese Veranstaltung gestolpert und habe mein Kommen mit einem Vielleicht angekündigt aber eigentlich nur um zu sehen, wie die gepostete Veranstaltung weiter mit Leben gefüllt wird. Mein Mann, hat gleich mal auf Zusage geklickt, nach meiner Einladung zu der Veranstaltung. 

Ich für meinen Teil wenig motiviert, sind wir aber also gegen 11:45Uhr heute los marschiert um uns das ganze mal anzusehen. Das Frühstück hatten wir in weiser Voraussicht schon mal lieber weggelassen. Einen Kaffee konnte ich mir natürlich nicht verkneifen. :-)

Mit der U3 fuhren wir bis zur Sternschanze um von da aus zu Fuss zur Lagerstraße 11 zu laufen. Das Wetter machte den Veranstaltern gewiss keine Freunde. Denn Hamburg zeigt sich heute nicht gerade von seiner schönsten Seite. Es nieselt fast die ganze Zeit und es ist durchgehend bewölkt.

Wir kamen gegen 12:30Uhr an, Beginn war um 12Uhr. Dementsprechend war auch noch wenig los. Die angekündigte Life Musik von Audiokind lief bereits und das auch in einer super angenehmen Lautstärke. Wir musste jedoch feststellen, das es nicht alle Food Trucks es geschafft hatten pünktlich auf zu machen. Trotz des ständigen Nieselregens entschieden wir uns was zu probieren. Die Veranstalter hatten jedoch auch ein Zelt aufgestellt, mit einigen Sitzgelegenheit, so war es auch möglich seinen Burger im Trockenen zu probieren.

Für mich war klar ich wollte etwas vegetarisches bzw. vorzugsweise was veganes probieren. Aufgrund meiner Laktoseintoleranz esse ich unterwegs am liebsten vegan, denn da kann ich sicher sein, dass nichts passiert. Klar kann ich die Tabletten benutzen aber die sorgen nur dafür das ich die Laktose vom Magen her vertrage, jedoch reagiert auch meine Haut ganz empfindlich auf zu viel Laktose und dabei helfen mir die Tabletten auch nicht.

Ich entschied mich, für den aus dem Fernsehen bekannten Food Truck Vincent Vegan.

Mein Mann wollte was außergewöhnliches und so entschied er sich rein zufällig für die mit Finalisten der Fernsehsendung und zwar für den Food Truck von The Big Balmy.


Also Erdbeeren empfand ich schon wirklich als eine sehr außergewöhnliche Zutat für einen Burger. Aber mein Mann fand ihn sehr lecker. Allerdings landete ein großteil der Soße und des Ziegenkäses in der Tüte und nicht dahin wo es hingehört in den Mund.

Ich war auch sehr zufrieden mit meinem Burger. Jedoch habe ich mal wieder gelernt, dass ich fragen sollte was genau auf den Burger kommt. Denn dann wäre ich nicht so erschrocken gewesen, als ich plötzlich eine Peperoni im Mund hatte. Hätte ich gefragt, hätte ich sie nämlich einfach weggelassen, genauso wie die Röstzwiebeln. Jedoch erwiesen die sich als wenig störent, da ich sie gar nicht schmeckte. Jeder der sich auf die Röstzwiebeln gefreut hat, war wahrscheinlich wenig erfreut. Aber ansonsten war der Burger wirklich sehr lecker. Besonders die veganen Soßen war der Hammer. Jedoch landete auch hier viel in der Tüte. Ich fand es aber wirklich sehr schade, dass man gar keine Auswahl hatte, denn der Truck von Vincent Vegan bot nur diese einen Burger an. Bei allen anderen Trucks war die Auswahl umfangreicher, selbst bei dem zweiten veganen Truck der vor Ort war. (Dieser gehört allerdings zu denen, die es aus Schwierigkeiten nicht geschafft hatten pünktlich zu eröffnen und ich hatte keine Lust mehr weiter zu warten, so ohne Frühstück hatte ich nämlich echt Hunger gegen 13Uhr).
Wir probierten von Vincent Vegan auch noch die Sweet Potato Fries mit einer veganen Mayo. Die Fries waren gut, so gut wie überall, aber die Mayo war einfach nur der Hammer!!! Ich hatte kurz überlegt mir die auch noch auf den Burger schmieren zu lassen und wurde das sogar vom Besitzer gefragt (der hatte sich das wohl gemerkt wie toll ich die fand, bzw. wohl eher hatte er sich an meine Nachfrage erinnert ob die Mayo auch auf dem Burger ist) aber ich wollte den Burger so probieren wie er auf der Karte steht.

Zum Nachtisch gönnten wir uns dann noch ein veganes Eis am Stil. Und man muss hier wirklich das Wort "GÖNNEN" hervor heben. Denn mit 3€ fand ich die schon wirklich teuer und als einen kleinen Luxus. Ich hatte Espresso/Kokos und der Mann Matcha/Kokos. Die jeweilige Espresso bzw. Matcha Krone war wirklich sehr lecker. Der untere Kokosteil war einfach zu süss und auch nicht wirklich spannend, ich hätte es sogar fast weggeschmissen, wenn es nicht so teuer gewesen wäre.

Bevor wir gingen füllten wir noch brav unsere Bewertungszettelchen aus. Denn Sinn hinter Veranstaltung ist es ja DEN Burger zu finden. Na ich bin mal gespannt. Ich werde später mal bei Facebook gucken, ob man den Gewinner dort heraus bekommt. Noch läuft die Veranstaltung. 

Im allgemeinen hat es sich aber gelohnt hinzufahren. Es war ein kurzweiliges und größtenteils sehr leckeres Erlebnis.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Rest-Sonntag, startet gut in die neue Woche.
Eure Emily!