Samstag, 6. Februar 2021

Rezension zu In den Straßen die Wut von Ryan Gattis

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 528
Erschienen am 22. Januar 2016
Selbstgekauft

Beschreibung

Sechs Tage im Jahr 1992. Polizisten misshandeln einen schwarzen Bürger und Los Angeles explodiert. Plünderungen, überall brennt es; ein Bürgerkrieg mitten im Herzen der westlichen Welt. Was passiert, wenn die Polizei eine Stadt den Armeen der Gangs überlässt? Rechnungen werden beglichen, noch und noch. Davon erzählt dieser ungeheuerliche Roman. Am Anfang ein unmenschlicher Mord: Wir erleben ihn aus der Sicht des Opfers. Dann kommen andere zu Wort: skrupellose und weniger skrupellose Gangster, rassistische Polizisten, Krankenschwestern, Junkies, jugendliche Mitläufer. Und es entsteht das Bild einer Gesellschaft, in der der Stärkere den Schwächeren frisst und die sich im Ausnahmezustand gänzlich enthüllt. 


Über den Autor

Ryan Gattis, geboren 1987 in Illinois, lebt in Los Angeles. Sein Roman „In den Straßen die Wut“ war eine internationale Sensation und wird von HBO als TV-Serie adaptiert werden. Die Filmrechte von „Safe“ sind bereits von der 20th Century Fox optioniert. 

Meine Meinung:

Das Buch fängt wirklich grandios und sehr überraschend gut an. Das erste Drittel habe ich förmlich verschlungen. Dann allerdings zog es sich sehr und das letzte Drittel fand ich wieder richtig gut.

Einige Protagonisten begleiten wir über die kompletten sechs Tage hinweg immer mal wieder. Andere nur kurz und wieder andere beobachten wir nur um sie sterben zu sehen.

Alles in allem ein sehr gut geschriebenes Buch. Mit viel Abwechslung und einem interessanten Plot auf einer erschütternden wahren Begebenheit aufgebaut.

Ich hatte einige spannende Lesestunden aber es war kein Highlight und nichts was ich nochmal lesen würde.

3,5 Sterne, für eine gute und simple Unterhaltung.




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