Samstag, 5. Dezember 2020

Rezension zu Invalidum 1: Gefährliche Perfektion von Phillippa Penn

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 384
Erschienen am 28. Juni 2019
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch Books on demand

Worum geht es:
Linn und Runa leben in einer Zukunft, in der alles optimiert wurde. Auch die Menschen. Ausgefeiltes Gen-Design sorgt dafür, dass jedes Baby perfekt ist. Doch was, wenn etwas schiefgeht? Linn liebt es als Geburtshelferin die Neugeborenen zu versorgen. Doch dann muss die 17-Jährige erfahren, welches Schicksal einem Kind droht, das nicht der Norm entspricht... Runa steht vor einer großen Herausforderung: der Aufnahme in die renommierte Lamarck-Akademie. Doch die Prüfung, die sie dafür bestehen muss, ist nicht, was die junge Studienanwärterin erwartet hätte... Beide blicken hinter die Maske ihrer scheinbar makellosen Welt und entdecken ein Geheimnis, das alles verändert.
 
Die Autorin:
Phillippa Penn ist eine unabhängige, deutsche Autorin. Sie liebt und lebt Gegensätze. Ihr Zuhause ist ein idyllisches Dörfchen, in ihren Geschichten träumt sich Phillippa aber mit Vorliebe in dystopische Zukunftsszenarien. Telefonieren macht ihr überhaupt keinen Spaß, obwohl sie es liebt lange Gespräche zu führen. Ihre Fantasie hegt und pflegt Phillippa am liebsten beim Lesen von Jugendbüchern, auch wenn sie schon lange über ihre Teenager-Jahre hinaus ist. 
 
Meine Meinung:
Dieses Buch spielt in einem Zeitraum von wenigen Tagen und das macht diese Geschichte richtig gut. Der Spannungsbogen hält vom Anfang bis zum Ende an. Besonders lebt diese Story von ihren mutigen und sehr durchdachten Protagonistinnen. Eigentlich ist fast unmöglich das Buch überhaupt mal aus der Hand zu legen, da die Autorin eine Meisterin ist, an jedes ihrer Kapitel einen Cliffhanger zu platzieren und man will einfach wissen wie es weitergeht.
Es passiert jedoch aufgrund der kurzen Zeitspannen nicht viel, das stimmt schon aber die Ereignisse sind sehr tiefgreifend und die Figuren stehen am Ende ganz woanders als am Anfang. Sie werden aus ihren Leben und ihren Glaubenssätze in eine ganz andere Welt geworfen und stehen förmlich vor dem Nichts. Und da steht auch der Leser am Ende dieses Buch. Das Buch bzw. Geschichte die endet ziemlich plötzlich und wieder mit einem ziemlichen Cliffhanger. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, den ich auch gerne lesen möchte.

Aber aufgrund dessen, dass mir dieses Buch für seine fast vierhundert Seiten irgendwie zu wenig Handlung hat aber weil die Geschichte wirklich sehr gut und äußers spannend geschrieben ist, kann ich trotzdessen nur 3,5 Sterne mit einer Tendenz nach oben vergeben. Und ich kann dieses Buch wirklich weiter empfehlen, das auf jeden Fall.

Rezension zu Wilde Iris von Louise Glück

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 133
Erschienen am 4. August 2008
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Worum geht es:
Ausgezeichnet mit Literaturnobelpreis 2020
Die 56 Gedichte in diesem Band besingen den unüberwindlichen Gegensatz zwischen dem ewigen Kreislauf der Natur und dem individuellen menschlichen Leben, die Diskrepanz zwischen dem Garten Eden und der Conditio humana. Louise Glück interessiert dabei nicht der Sündenfall. Mit ihrer klaren, scheinbar schlichten Sprache versetzt sie sich mal in eine Pflanze, mal in einen Gärtner, mal in Gott – und erkundet so die Essenz des menschlichen Seins.
Zweisprachige Ausgabe. Ins Deutsche übertragen von Ulrike Draesner. 
 
Die Autorin und die Übersetzerin:
Louise Glück hat bisher zwölf Gedichtbände und zwei Essaysammlungen veröffentlicht. 2020 wurde sie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Glück erhielt u. a. auch den Pulitzerpreis, den Bollingen Prize und den National Book Award. Sie lehrtan der Yale und der Stanford University und lebt in Cambridge, Massachusetts. 
 
Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, eine der profiliertesten deutschsprachigen Autorinnen, lebt in Berlin und Leipzig. Sie schreibt Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte und interessiert sich für Naturwissenschaften ebenso wie für kulturelle Debatten. Für ihre Romane und Gedichte wurde Ulrike Draesner mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Gertrud-Kolmar-Preis (2019), dem Nicolas-Born-Preis (2016), dem Usedomer Literaturpreis (2015), dem Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik (2014), dem Roswitha-Preis (2013), dem Solothurner Literaturpreis (2010) und dem Drostepreis (2006). Von 2015-2017 lehrte und lebte sie an der Universität Oxford, seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. 

Meine Meinung:
Ich lese sehr gerne ab und an mal Gedichte. Als ich erfuhr, dass der diesjährige Literaturnobelpreis an Louise Glück ging, war klar, diese Gedichte möchte ich lesen. Und nun endlich sind die vergriffenen Gedichtbände wieder vorrätig. Und sie sollte unbedingt Pflichtlektüre in der Schule werden.
Diese zweisprachige Ausgabe ist sehr schön. Ich habe immer zu erst die deutsche Version und dann die englische und möchte auf jeden Fall gerne die gute Übersetzung loben.
Louise Glück schreibt sehr gefühlvoll und ihre Texte haben eine wundervolle tiefe. Ihre Texte habe mich immer wieder innehalten und nachdenklich aus dem Fenster blicken lassen.

Wer Lyrik mag, sollte sich diese Gedichte wirklich nicht entgehen lassen.

5 Sterne.

Rezension zu Der Duft der weiten Welt: Speicherstadt-Saga (Die Kaffeehändler, Band 1) von Fenja Lüders

 

  Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 318
Erschienen am 31. Oktober 2019
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch den Bastei Lübbe Verlag

Worum geht es:
Hamburg, 1912: Mina Deharde liegt der Kaffeehandel im Blut. Kein Wunder, verbringt sie doch jede freie Minute im Kaffeekontor ihres Vaters, mitten in der Hamburger Speicherstadt. Doch beide wissen, dass sie als Frau das Geschäft nicht übernehmen kann, und einen männlichen Erben gibt es nicht. Während Mina davon träumt, mit ihrem Jugendfreund Edo nach New York auszuwandern, hat ihr Vater andere Pläne für sie. Mina muss sich entscheiden: zwischen Pflicht und Freiheit, Liebe und Familie ... Auftakt der großen Familiensaga vor der farbenprächtigen Kulisse der Hamburger Speicherstadt
 
Die Autorin:
Fenja Lüders, Jahrgang 1961, ist eine waschechte Friesin. Als Jüngste von vier Geschwistern wuchs sie auf einem Bauernhof direkt an der Nordseeküste auf. Für ihr Studium der Geschichte und Politik zog sie nach Oldenburg, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Neben dem Schreiben ist klassische Musik ihre große Leidenschaft. 

Meine Meinung:
Ich und dieses Buch hatten extreme Startschwierigkeiten. Bereits kurz nach dem ET ist es hier eingezogen und ich habe auch sofort reingelesen. Aber die ersten 30 Seiten waren eher langweilig und nicht besonders interessant, so das ich nicht wieder danach gegriffen habe. Aber wie das nun mal so ist mit Rezensionsexemplaren, habe ich nochmal danach gegriffen und mir vorgenommen, die ersten 100 Seiten am Stück. Tja was soll ich sagen? Die ersten 30 Seiten waren nicht besser aber dann wurde es immer besser. Die Geschichte nimmt Fahrt auf und entwickelt sich wirklich gut. Im Endeffekt habe ich die Geschichte dann sehr schnell durchgelesen und hatte auch viel Spaß damit.

Da der Anfang aber wirklich schleppend war und die Geschichte wirklich etwas braucht bis man rein kommt und ich an einigen Stellen mit der Protagonistin gehardert habe, kann ich am Ende nur 3,5 Sterne vergeben aber ich möchte die Reihe trotzdem gerne weiterlesen.

Vielleicht keine direkte hundertprozentige Weiterempfehlung aber man der Geschichte schon eine Chance geben.

Rezension zu Privat Affairs 1: Tödliche Liebe von Nicci Cole

Allgemeines:
Format: eBook
Seiten der Printausgabe: 246
Erschienen am 3. Dezember 2020
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch den be.ebooks Verlag


Worum geht es:
Er könnte alles für sie sein - oder ihre größte Gefahr. Ex-Navy-SEAL Violet Drake kehrt nach L.A. zurück, um in der Detektei ihres Vaters zu arbeiten. Und schon ihr erster Auftrag hat es in sich. Sie soll den reichen CEO Maxton Johnson des Mordes an seiner Ex-Freundin überführen. Um Beweise zu sammeln, schleicht sie sich in sein Unternehmen und sein Leben ein. Doch ihr Plan geht nicht auf. Denn vom ersten Moment an fühlt sie sich unwiderstehlich zu Maxton hingezogen. Und der tut alles dafür, ihr näherzukommen. Violet versucht ihm zu widerstehen, schließlich könnte er ein Mörder sein. Aber kann etwas falsch sein, das sich so richtig anfühlt?

Die Autorin:
Nicci Cole ist das Pseudonym der Autorin Nicole Knoblauch. Seit ihrer Jugend schreibt sie Liebesromane und fühlt sich in verschiedenen Genres heimisch. Ihre Romane umfassen das ganze Spektrum von historisch über fantastisch bis modern und als Nicci Cole jetzt auch den Bereich Spannung. Die Liebe bleibt dabei immer das Hauptthema. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen am Rande des Rhein-Main-Gebiets ihr ganz persönliches Happy End.  

Meine Meinung:
Nicci Cole ist das Pseudonym von Nicole Knoblauch und auch wenn die Autorin mit Privat Affairs 1: Tödliche Liebe einen Ausflug ist das neue Genre Romantic Suspence macht, ist doch ganz klar die Handschrift von Nicole Knoblauch zuerkennen.

Ich möchte gar nicht so viel zum Inhalt sagen, denn ich möchte niemandem Spoilern. Auf Euch warten tolle Protagonisten vor der erstaunlichen Kulisse von Los Angeles. Viel mehr möchte ich auf mein Leseerlebnis eingehen in meiner Rezension.


Locker, leicht, flüssig. Man fliegt quasi von Seite zu Seite und man merkt fast gar nicht wie die Kapitel vergehen.


Der zusätzliche Aspekt der Spannung, die dieses Genre nun mal mit sich bringt, läßt die Zeit beim lesen nur so im Fluge vergehen.


Die letzten Sätze eines jeden Kapitels machen es einem quasi unmöglich das Buch auch nur mal kurz aus der Hand zu legen. Jeder Absatz hat eine unglaubliche Sog Wirkung.


Der Spannungsbogen ist zum Reißen gespannt, vom ersten bis zum letzten Wort hält die Autorin den Leser fest und bereitet spannende und schöne Lesestunden.


Der Plot ist dabei sehr durchdacht und ist sehr überraschend und in niemals vorhersehbar. Bis kurz vor Schluss tappt man mit den Protagonisten im Dunkeln. Das Ende ist knackig und flott und fügt sich perfekt in das Bild dieser Geschichte.


Eine klare Weiterempfehlung. 

 

5 Sterne.

Sonntag, 29. November 2020

Unser irischer Adventskranz




»»» Merry Christmas #fckcorona #pandemie We all celebrate today
'Cause it's one day closer to your death ««« 

1. #advent und wieder ein Tag näher am #impfstoff 

Auf dem Bild seht ihr unseren #adventskranz Der traditonelle Adventskranz auf meiner geliebten grünen Insel Irland besteht nicht aus vier Kerzen so wie wir es hier in Deutschland kennen, sondern aus fünf Kerzen. Alle fünf Kerzen haben eine besondere Bedeutung und auch die Farbwahl ist nicht zufällig sondern speziell gewählt. Drei violette Kerzen, eine in rose und eine in weiß. An den ersten beiden Adventssonntagen werden die ersten beiden violetten Kerzen angezündet. Als Zeichen für Besonnenheit und Buße. Am dritten Adventssonntag wird dann die rosane Kerzen entzündet. Diese Kerze symbolisiert die Vorfreude. Die Adventszeit endet dann mit der dritten violetten Kerzen, diese steht für das Ende. Am Heiligen Abend wird die fünfte Kerze entzündet, die weiße Kerze. Viele Iren feiern während der Mitternachtsmesse Christis Geburt mit dem entzünden einer weißen Kerze. Und hierfür steht die fünfte und letzte Kerze. Auf diese Weise erzählt der Adventskranz in Irland eine ganz eigene Geschichte und gibt freundliche Hinweise, was in der Adventszeit im Vordergrund stehen sollte.

Habt ihr einen Adventskranz?



 

Mittwoch, 25. November 2020

Frage: Liebesroman Ode romantische Komödie?

 


Ihr müsst wählen: Liebesroman oder romantische Komödie? Was würdet ihr lieber lesen? Oder was würdet ihr lieber schreiben?

Ich hätte aktuell echt Lust so eine urkomische und romantische und flockig leichte Chick-Lit Geschichte zu schreiben. Das Problem? Ich finde mich selbst nicht lustig. 

Habt ihr #buchempfehlungen in diese Richtung?

Ob man es wohl lernen kann lustig zu sein. 


Montag, 23. November 2020

Bloggersonntag: Leserunde? Buddyread? Oder lieber allein?

 


#gemeinsam statt #einsam ? Oder doch lieber #allein und #ganzinruhe ? Beim #bloggersonntag von @christins_wunderkiste geht es heute um #leserunden #buddyreads oder doch lieber alleine lesen.

Ich mag es mal bei einer #leserunde von @lovelybooks.de mit zu machen. Diese suche ich aber wirklich sehr gezielt und selten aus. Weil ich es schon recht Zeit intensiv finden.

Bisher hab ich genau bei einem #buddyread mitgemacht. Das fand ich schon echt toll. Aber leider finde ich nur selten Leutchen die meinen #lesegeschmack teilen und auch grad das selbe #buch lesen möchten.

Im Rahmen eines #bloggerteams habe ich schon mal ganz locker so mehr oder weniger ein Buch zur ähnlichen Zeit gelesen. Aber ein richtiger Austausch hat dann auch nicht stattgefunden.

Meistens lese ich also allein für mich.

Gibt schlimmeres.

Aber ich würde schon gerne öfter mal einen #buddyread mit einer oder zwei weiteren Personen machen.

Wie sind Eure Erfahrungen und was mögt ihr?


Samstag, 21. November 2020

Leben mit dem Mond?

 


Hast du schon mal darüber nachgedacht, dein Leben nach dem Mond auszurichten? 🌝 Werbung 🌝 #rezensionsexemplar von @dasmondjournal / @johannakramer_autorin 🌝 Ich mag den #mond schon immer hat sein Anblick mich magisch angezogen. Mich inspiriert aber nie hab ich überlegt nach seinen Phasen zu leben oder gar zu schreiben.

Aber #dasmondjournal von #johannakramer soll genau dazu anregen. Und irgendwie glaube ich bzw. es war für mich klar, das es für mich ein guter neuer Ansatz ist.

Was ist drin:
🌝 Notizbuch mit inspirierendem Wissen in Form eines kleinen Ratgebers rund um den Mond und die Heilkraft des Schreibens
🌝 Edles Leinen-Hardcover mit zwei Lesebändchen
🌝 Über 200 Seiten Raum für dein Schreibritual (dot grid)
🌝 Wunderschöne Illustrationen von Mond und Universum von Studio Zo aus Edinburgh
🌝 Inklusive gratis Mondkalender (der Link zum Download befindet sich im Buch)
🌝 Einladung zu den Mondbriefen, die zum gemeinsamen Schreiben mit der Autorin motivieren (der Link zu den Mondbriefen befindet sich im Buch)

Johanna Kramer teilt in ihrem Mondjournal das Wissen, das ihr selbst dabei geholfen hat, Krisen zu überwinden, ihrem Leben eine positive Wendung zu geben und ihre Träume zu leben. Die Kombination aus Ratgeber und Notizbuch enthält inspirierendes Wissen rund um den Mond und leitet zu einem regelmäßigen und heilsamen Schreibritual an.

Ich freue mich sehr auf meine gemeinsame Zeit mit diesem besonderen Journal.


Samstag, 14. November 2020

Rezension zu Wir haben alles falsch gemacht von C. V. Hunt

 

 
  Allgemeines:
Format: Hardcover
Seiten: 283
Erschienen am 5. Oktober 2020
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag

Worum geht es:
Für den 65-jährigen Abe ist das Leben nur noch eine Last: Seine Frau ist tot, seine Kinder sind egoistische Arschlöcher und sein Telefonjob als Verkäufer von Dr. Wiwis Selbsthilfe-Hörkassetten ist im 21. Jahrhundert ein trauriger Witz. Aber genau in dem Moment, als er eine Überdosis Schlaftabletten einwerfen will, steht Abes alter Kumpel Horace vor der Tür – mitsamt seiner widerlichen neuen Flamme. Jeder Versuch, die beiden narzisstischen Säufer wieder loszuwerden, scheitert. Und schlimmer noch: Horace hat beschlossen, die Lebensunlust von Abe mit Sex, Alkohol und einem Roadtrip ins Nirgendwo zu heilen.

Die Autorin:
C.V. Hunt ist ein amerikanischer Autor. Sie genießt das Lesen, Schreiben, Malerei, Musik, und beobachtete Horrorfilme.

Meine Meinung:
Das Buch hat einen sehr interessanten Schreibstil.
Er ist mitunter sehr vulgär aber auch sehr emotional und tiefgründig.
In dem Buch geht es um Verlust, Trauer, Depressionen, Trauerbewältigung, Freundschaft und Vertrauen.
Die Geschichte von Abe hat mich sehr berührt.
Horace versucht ihm ein Freund zu sein aber seine eigenen Unzulänglichkeiten stehen ihm dabei im Weg, aber er ist wirklich sehr bemüht. Einige Situationen sind zum lachen und andere haben mich mit dem Kopf schütteln lassen.

Ich empfand die Geschichte als eher unaufgeregt. Und auch eher ruhig. Sie lebt jetzt nicht von Thriller Momenten und Schockaugenblick. Sie berührt das Herz.

Nach dem letzten Satz hatte ich jedoch das starke Gefühl, dass doch jetzt nicht alles sein kann.
Sie wirkt nicht ganz zu Ende erzählt. Und ich hoffe einfach das es mit Abe und Horace noch irgendwie weitergeht.

Mir hat auf jeden Fall was gefehlt, deswegen nur 4 Sterne.
Aber trotz allem ein sehr empfehlenswertes Buch.

Rezension zu EDEN von Tim Lebbon

 
 Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 550
Erschienen am 12. Oktober 2020
Preis: 15,00€
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch den Cross Cult Verlag und der Simply Easy Marketing Agentur

Worum geht es:
 
Ein brandneuer Horror-Öko-Thriller vom Bestsellerautor des Netflix-Hits The Silence. 
 
In einer Zeit, in der die steigenden Ozeane riesige Müllinseln enthalten, der Amazonas-Regenwald fast komplett zerstört ist und zahllose Arten vom Aussterben bedroht sind, wurden die Virgin Zones eingerichtet, um gegen die Veränderung anzukämpfen. Diese dreizehn gewaltigen, für die Menschen verbotenen und der Natur zurückgegebenen Landflächen sollten zur grünen Lunge der Welt werden. Heimlich führt Dylan ein Team von Abenteurern nach Eden, der ältesten der Zones. Sie fühlen sich von den Herausforderungen und Gefahren der primitiven Natur angezogen und wollen sie mit einem Mindestmaß an Ausrüstung, vor allem mit Hilfe ihrer Fähigkeiten und ihrem Mut durchqueren. Mit dabei ist Dylans Tochter Jenn und sie hat ein Geheimnis – Dylans Frau Kat, die sie vor Jahren verlassen hat, befindet sich bereits in Eden. Jen ist fest entschlossen, ihre Mutter zu finden, doch weder sie noch der Rest ihres Teams ist auf das vorbereitet, was vor ihnen liegt. Die Natur ist auf eine elementare und primitive Weise nach Eden zurückgekehrt und nicht mehr der Freund der Menschheit.

Meine Meinung:
 
Ich hatte etwas anderes erwartet.
Leider ist Eden kein Thriller für mich.
 
In erster Linie haben wir hier wohl eine Dystopie. 
 
Das sagt eigentlich auch schon der Klappentext.
Allerdings hatte ich durch die Vermarktung mit dem Stempel Thriller schon etwas, wie sage ich es, normaleres Setting erwartet.

Die Gruppe gelangt sehr schnell nach Eden und das im Klappentext angedeutete Geheimnis der Tochter spielt nicht lange eine Rolle.

Sobald die Truppe in Eden angekommen ist, verliert das Buch jedoch für mich seine Spannung und pläschert sehr lange einfach nur so vor sich hin. Die Figuren und deren Geschichten werden lang und breit ausführlich erzählt, während die Gruppe durch Eden wandert und auf alte Hinterlassenschaften der Menschheit stösst.

Die Beschreibungen der Natur haben mir gut gefallen und wurde glaubwürdig beschrieben und erzählt. Bis zu einem gewissen Punkt erlebt man eine Dystopie und zumindest ich haben auf die Thriller Momente gewartet.

Als Truppe auf die ersten Überbleibsel von Menschen stösst, die dieses Abenteuer vor ihnen versucht haben zu meistern, kehrt endlich wieder Spannung ein.

Aber leider wird es dann echt abgehobene und die ScyFy Elemente nehmen echt überhand.
Abgedreht, die Story ist ab einem gewissen Punkt einfach nur noch abgedreht, brutal, blutig und echt gewöhnungsbedürftig.

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

3 Sterne.