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Samstag, 6. Juni 2020

Rezension zu Der Zyklop von Jeff Strand


Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten der Printausgabe: 407
Verlag: Festa Verlag
Rezensionsexemplar vom Verlag
Worum geht es:
Nach dem Tod seiner Frau verliert Evan komplett den Halt. Als er auf einem seiner langen, ziellosen Spaziergänge den Überfall auf eine junge Frau beobachtet, will er eingreifen. Doch die Frau braucht seine Hilfe gar nicht. Im Gegenteil: Sie ist sehr, sehr gut darin, sich selbst zu verteidigen. Harriett umgibt ein Geheimnis. Sie hat noch nie ein Handy gesehen. Sie saß noch nie in einem Auto. Und sie sagt, sie reist durch das Land, um in Arizona einen Zyklopen zu töten. Normalerweise hängt Evan nicht mit gestörten Frauen ab, die er gerade erst kennengelernt hat. Aber wäre so ein verrückter Roadtrip nicht genau der Kick, den er jetzt braucht?

Der Autor:
Jeff Strand (geboren 1970) ist Amerikaner. Er hat viele Romane und Kurzgeschichten geschrieben, aber auch Drehbücher und Sketche für Comedy-Shows. Seine Werke sind geprägt durch einen eigenwilligen makabren Humor. Als Einflüsse auf sein eigenes Schreiben nennt er Autoren wie Douglas Adams, Richard Laymon, Dave Barry oder Jack Ketchum.

Meine Meinung:
Wohl der ungewöhnlichste aber auch einer der besten Thriller die ich bisher gelesen habe. Obwohl das Buch eher ein ruhiger Thriller ist aber mit einem konstanten Spannungsbogen, der jedoch seinen Gipfel auf den letzten 100-150 Seiten erreicht.
Ich bin ehrlich, eine gewisse Zeit dachte ich wirklich, dass die Figur Harriett einfach nur durchgeknallt ist. Es ist auch wirklich sehr phantastisch was die Frau so von sich gibt.
Das Buch lebt von seinen ungewöhnlichen und spannenden Protagonisten und von einem wilden Roadtrip quer durch Amerika. Und ebenfalls von einem unvorhersehbaren Handlungsverlauf.
Ich hatte großen Spaß mit dem Buch.

5 Sterne.

Freitag, 8. Mai 2020

Rezension zu Ich lebe noch von Kate Alice Marshall

Allgemeines: 
Format: Hardcover
Seiten der Printausgabe: 383
Verlag: Festa Verlag
Rezensionsexemplar vom Verlag

Worum geht es:
An manchen Tagen scheint es, als wolle die Wildnis sie zerstören, aber Jess ist stärker als sie es sich je vorgestellt hat. Nachdem ihre Mutter bei einem Autounfall gestorben ist, reist die 16-jährige Jess in die einsamen Wälder Kanadas, um für ein Jahr bei ihrem Vater, an den sie sich kaum erinnert, zu leben. Eines Tages stürmen mehrere bewaffnete Männer die Holzhütte und nehmen ihren Vater gefangen. Jess beobachtet aus einem Versteck, wie ihr Vater verhört und ohne Mitleid erschossen wird. Dann verbrennen die Mörder die Hütte und fliegen mit einem kleinen Flugzeug davon. Nun ist Jess der Wildnis schutzlos ausgeliefert. Und der eisige Winter naht. Sie und Bo, der Hund ihres Vaters, brauchen Nahrung, Wärme und eine Zuflucht. Jeder Fehler kann tödlich sein. Aber noch lebt Jess …

Die Autorin:
Kate Alice Marshall begann schon mit dem Schreiben, als sie gerade erst einen Stift halten konnte. Seither hat sie nie damit aufgehört. Kate lebt mit ihrem Mann, einem Baby, dem Hund Vonnegut und einer Katze im Nordwesten Amerikas. Im Sommer fährt sie gerne mit dem Kajak durch die Meeresbuchten und zeltet am Strand. I AM STILL ALIVE erschien 2018 und wurde sofort in mehrere Sprachen übersetzt. 2019 folgte der unheimliche Roman RULES OF VANISHING. Universal Pictures plant I AM STILL ALIVE mit Ben Affleck zu verfilmen.

Meine Meinung:
Jess ist 16 Jahre alt und somit eine noch sehr junge Protagonistin. Aber mit ihren jungen Jahren hat sie bereits einige Schicksalsschläge erlebt und das lässt sie schnell erwachsen werden. Ihre schnelle und starke Entwicklung ist nachvollziehbar und unausweichlich an die Storyline gebunden.
Die Erzählung der Geschichte ist sehr interessant. Die Protagonistin erzählt zu nächst abwechselnd. Ein Teil der Geschichte spielte Davor und der andere Danach. Im Verlauf des Buches konzentriert sich die Story aber auf das Danach. Das Davor ist aber wichtig um zu wissen und um zu verstehen was Danach geschieht.
Der Schreibstil ist sehr eindringlich, flüssig und packend. Und auch wenn die Handlung die meiste Zeit quasi allein von Jess getragen wird, hält der Spannungsbogen von Anfang bis zum Schluss an. Die Geschichte braucht nicht mehr Personen.
Der heimliche Star ist jedoch der Hund Bo, der seine ganz eigene Geschichte hat und trägt.
Ich war wirklich gefesselt von diesem Buch und wenn es am Ende nicht ein oder zwei Punkte gegeben hätten, die mir den Spaß am lesen genommen haben, dann hätte ich auch sehr gerne fünf Sterne vergeben aber so gibt es wirklich sehr gut gemeinte vier Sterne und eine ausdrückliche Weiterempfehlung.

Samstag, 28. März 2020

Rezension zu Die Secret Runners von New York von Matthew Reilly


Allgemeines: 
Format: Hardcover
Seiten der Printausgabe: 432
Verlag: Festa Verlag
Rezensionsexemplar vom Verlag
HIER direkt beim Verlag bestellen

Zum Inhalt:
Die Welt steht vor dem Untergang. Ein Himmelskörper mit einer extrem hohen Gammastrahlung soll auf die Erde zurasen …

Eines Tages erzählt Red seiner Schwester Skye von einem seltsamen Rennen, das er mit einigen Mitgliedern einer Gang durch einen Tunnel unter dem Central Park gelaufen ist. Kurz darauf erfahren die beiden, dass dieser geheimnisvolle Tunnel den Secret Runners Zugang zu einem Portal verschafft, das in die Zukunft führt. Und was sie dort entdecken, ist entsetzlich: eine verseuchte und nahezu entvölkerte Welt. Um die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, versuchen Skye und Red die Gegenwart zu ändern. Doch wie soll das möglich sein?

Die Grenze zwischen Arm und Reich ist die Grenze zwischen Leben und Tod.

Der Autor:
Der Australier Matthew Reilly wurde 1974 in Sydney geboren. Seine Eltern waren Theaterschauspieler. Seinen ersten Roman schrieb er mit 19 Jahren. Da er von den Verlagen nur Absagen erhielt, ließ er 1000 Hardcover drucken und klapperte die Buchläden ab. So wurde der Verlag Pan Macmillan auf den jungen Autor aufmerksam und nahm ihn unter Vertrag. Schon mit seinem nächsten Roman ›Ice Station‹ gelang ihm ein weltweiter Bestseller. Inzwischen sind seine Thriller in 20 Sprachen übersetzt und über 7 Millionen Mal verkauft worden

Meine Meinung:
Die neue All Age Reihe aus dem Festa Verlag hat mich echt positiv überrascht. Bei dem Titel und dem Cover habe eine eher andere Geschichte erwartet, als die mir dann zwischen den über 430 Seiten geboten wurde. Ich dachte, es geht mehr um den erwähnte Lauf, aus dem Klappentext, an sich, ja es wird viel gelaufen, aber mehr um den Kampf um das nackte Überlebe heraus, als aus Spaß oder einem Wettbewerb heraus. Secret Runners klang für mich auch nach einer Geheimorganisation aber das trifft es nicht wirklich.
Für ein Buch aus dem Festa Verlag ist es aber ein vergleichbar harmlose Geschichte und trotzdem nimmt der Autor Szenenweise kein Blatt vor den Stift. ;-) Meine persönliche Altersempfehlung liegt bei 16 aber zu zart beseitet sollten die jüngeren Leser trotzdem nicht sein.
Die Geschichte baut sich langsam auf. Nach und nach lernen wir die Protagonistin Skye und ihr neues Umfeld kennen und erleben mit wie sich langsam entwickelt und Stückchenweise zu sich selbst zurück findet.
Das Buch enthält typische High School Szenen, diese mischen sich mit einer abgefahrenen und sehr durchdachten Zeitreise Geschichte mit einige tollen Thriller Elementen. Bei Zeitreisen bin ich immer etwas skeptisch und suche gerade zu nach den Logikfehlern aber ich konnte keine finden. Der Autor hielt sich konsequent an seine eigenen Zeitreiseregeln und sein Konzept hat mir gut gefallen.
Secret Runners ist für mich eine Mischung aus verschienenden Genres die sich wirklich toll ergänzen.

Ein kurzweiliges Lesevergnügen und ein echter Pageturner.
Sehr empfehlenswert.

5 Sterne.

Montag, 30. September 2019

Meine Festa Verlag Bücher


So ganz langsam wächst meine kleine feine Sammlung (hier ein kleiner Teil) aus dem Hause des Festa Verlags.
Kennst du den Verlag?
Hast du bereits Bücher aus dem Feste Verlag gelesen?

Freitag, 27. September 2019

Rezension zu All die Finsternis inmitten der Sterne von Bryn Greenwood


Allgemeines:
Format: Hardcover
Seiten: 512 Seiten
Preis: 22,99 €
Erschienen am 28. August 2019
Verlag: Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
Worum geht es: 
Als Tochter eines Drogendealers hat Wavy schon früh gelernt: Traue niemandem. Am wenigsten deinen Eltern. Die Achtjährige ist den schizophrenen Launen ihrer Mutter ausgeliefert und kümmert sich ganz alleine um den Haushalt und ihren kleinen Bruder. Frieden findet sie nur beim Betrachten des Sternenhimmels über den Feldern hinter dem Elternhaus. Und dort begegnet sie dem Riesen Kellen, dem tätowierten Ex-Häftling mit einem Herz aus Gold. Er erweckt in Wavy ein Gefühl, das sie inmitten ihrer Welt aus Gewalt und Vernachlässigung für unmöglich gehalten hat. Als eine Tragödie Wavys Familie auseinanderreißt, wird unter dem strengen Blick der Welt das, was Wavy so schön erscheint, auf einmal hässlich …

Übersetzt von Simona Turin

Die Autorin:
BRYN GREENWOOD ist die Tochter eines ehemaligen Drogendealers. Seit dem Abschluss ihres Studiums arbeitet sie in der Verwaltung einer Universität. Ihre Essays und Kurzgeschichten wurden u. a. in der New York Times veröffentlicht. Mit ihrem kontroversen Roman ALL THE UGLY AND WONDERFUL THINGS erreichte Bryn die US-Bestsellerlisten. Sie lebt in Lawrence, Kansas.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich überrascht und das sehr positiv. Das Thema empfinde ich als wirklich sehr heikel aber das ganze Buch ist gut geschrieben und das Thema extrem gut umgesetzt. Und dabei hätte so viel schief laufen können aber nichts von meinen Befürchtungen ist eingetroffen. Die Autorin hat sehr interessante Figuren erschaffen. In die man sich hineinfühlen kann und ihre Bewegründe und Taten auch meistens nachvollziehen kann. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die kleinen kurzen Perspektivwechsel, die Kapitelweise geschehen sind. Manchmal tauchte die Sicht nur ein einziges Mal auf, aber diese Sicht ist jedes Mal sehr wichtig gewesen für die Geschichte. Der Leser bekommt somit eine Draufsicht auf die Protagonisten und kann die Geschichte kurz aus einem fremden Blickwinkel beobachten. Es war sehr interessante zu lesen wie die Wavy und Kellen auf andere wirken. Es ließ mich meine eigenen Denkweise überdenken und machte die Geschichte einfach abwechslungsreich. Das Buch hat keine Längen und war an keiner Stelle langweilig. Ich hätte es gut und gerne an einem Stück so weglesen können, wenn es mich nicht gleichzeitig mitunter so erschüttert und positiv schockiert hätte. Ab und an brauchte ich eine Verschnaufpause. Das Buch ist an einigen Stellen hart und das Thema für manche sehr grenzwertig und wahrhscheinlich auch drüber. Ich glaube man muss sich schon genau überlegen ob man sich auf das Thema einlassen kann und vorteilsfrei daran gehen kann und will. Ansonsten hat es nicht viel Sinn dieses Buch zu lesen. Das Geschichte ist grandiös geschrieben und ich war echt sehr fasziniert von der Umsetzung.

Ganz klare 5 Sterne für dieses Buch.

Montag, 16. September 2019

#currentlyreading All die Finsternis inmitten der Sterne von Bryn Greenwood


Ein Buch dessen Anfang mich aktuell echt überrascht.
Ich weiß noch nicht wo das hinführen wird.
Aber ich bin sicher, dass ich viel darüber nachdenken werde und muss.

Worum geht es:
Als Tochter eines Drogendealers hat Wavy schon früh gelernt: Traue niemandem. Am wenigsten deinen Eltern. Die Achtjährige ist den schizophrenen Launen ihrer Mutter ausgeliefert und kümmert sich ganz alleine um den Haushalt und ihren kleinen Bruder. Frieden findet sie nur beim Betrachten des Sternenhimmels über den Feldern hinter dem Elternhaus. Und dort begegnet sie dem Riesen Kellen, dem tätowierten Ex-Häftling mit einem Herz aus Gold. Er erweckt in Wavy ein Gefühl, das sie inmitten ihrer Welt aus Gewalt und Vernachlässigung für unmöglich gehalten hat. Als eine Tragödie Wavys Familie auseinanderreißt, wird unter dem strengen Blick der Welt das, was Wavy so schön erscheint, auf einmal hässlich …

Übersetzt von Simona Turini


Donnerstag, 12. September 2019

Rezension zu Going Under von S. Walden


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 448 Seiten
Preis: 14,99 €
Erschienen am 26. Juni 2019
Verlag: Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar


Zum Inhalt:
Als sie an ihrer neuen High School einem geheimen Sexclub auf die Spur kommt, wittert Brooke endlich ihre Chance, sich von einer Schuld zu befreien, die schwer auf ihr lastet.


Brooke erfährt, dass die Mitglieder des Schwimmteams an einer ›Fantasy Slut League‹ teilnehmen. Sie erhalten Punkte, indem sie ahnungslose Mädchen zum Sex verführen – oder zwingen, wie Brooke weiß, denn sie kennt einen von ihnen. Er ist schuld am Tod ihrer besten Freundin.


Dafür soll er jetzt büßen. Auch wenn das bedeutet, dass Brooke dasselbe durchmachen muss wie ihre Freundin.


Doch sie unterschätzt, wie weit die Jungs gehen, um ihren perversen Club geheim zu halten.


Die Autorin:
Summer Walden ist die Bestsellerautorin von GOING UNDER und weiteren Romanen. Sie unterrichtete Englisch, bevor sie hauptberuflich Schriftstellerin wurde und damit die beste Entscheidung ihres Lebens traf. Summer lebt mit ihrem Ehemann in Georgia, USA. Wenn sie nicht schreibt, denkt sie zumindest darüber nach.


Meine Meinung:
Going Under ist wieder eines dieser Bücher bei denen die Trigger Warnung am Anfang des Buches fehlt. Ich habe eine schlechte Angewohnheit, ich lese Danksagungen gerne zu erst und in der Danksagung von Going Under steht diese Trigger Warnung. Auf den letzten drei Seiten! Die Autorin rät Opfern von sexueller Gewalt davon ab ihr Buch zu lesen. Warum steht das nicht am Anfang? Des Weiteren verweist die Autorin in ihren persönlichen Worten an den Leser auf eines der Kapitel ihres Buchs. Geschrieben steht Kapitel 21 aber es handelt sich tatsächlich um Kapitel 20. Fehler bei der Umsetzung? Fehler bei der Autorin? Naja es sei erwähnt, es geht um Kapitel 20. Dieses habe ich aufgrund der Warnung der Autorin, die ich nur kenne, weil ich eine schlechte Angewohnheit habe, dann auch nur grob überflogen. Und trotzdem weiß ich, dieses Kapitel ist heftig. Es wird nichts geschönt und es ist echt hart und brutal geschrieben.


Ich finde den letzten Satz des Klappentextes sehr irreführend, denn eigentlich hat Brooke sie nicht unterschätzt. Sie wusste ganz genau was da abgeht. Dieser Club hat sie aber eben dann doch gekriegt (siehe eben dieses Kapitel 20) und damit hat sie nicht gerechnet. Auch wenn ihr mehr als dämlicher ursprünglicher Plan, damit doch dann total aufgegangen ist. Eigentlich hat Brooke noch mehr bekommen als sie mal geplant hatte.


Brooke als Protagonisten konnte ich nichts abgewinnen. Sie ist unsympathisch und ihre Beweggründe und Ideen kann ich Null nachvollziehen. Und diese zusätzliche Klaustrophobie fand ich sehr überflüssig. Mit Hilfe einiger sehr guter Nebenfiguren gelingt Brooke aber eine Entwicklung die zumindest in die richtige Richtung geht. Das hat mir gefallen. Und die Nebenfiguren wie Ryan und Gretchen auch.


Auf den letzten 40 ca. macht die Autorin einen Zeitsprung von drei Jahren. Dieser und alles nach Kapitel 20 hat mir auch sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin wird um einige emotionaler und die Gefühle von Brooke kommen sehr gut zur Geltung. Brooke und ihr Leben nach dieser Tat haben mich wirklich sehr berührt und da fand ich Brooke auch plötzlich sympathisch. Ich hätte mir gewünscht, weniger Rumgerede um diesen Club und dann eine längere Heilungsphase und Prozessphase. Das danach fand ich viel spannender. Denn das davor zog sich gefühlte unendlich in die Länge.


Leider nicht mein Buch.


3 Sterne.







Dienstag, 3. September 2019

#currentlyreading Going Under von S. Walden aus dem Festa Verlag


Am Wochenende habe ich mit Going Under von S. Walden aus dem Festa Verlag angefangen.
Eine Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür.

Und heute gestehe ich Euch eine schlimme Marotte von mir:
Ich lese immer als aller erstes die Danksagung. Und die, hat mich dieses Mal echt schockiert.

Der Inhalt spoilert extrem und sie warnt.
Eine Trigger - Warnung auf den letzten zwei Seiten.
Wie sinnvoll ist das bitte?
Die Autorin rät davon ab dieses Buch zu lesen wenn man Opfer sexueller Gewalt ist. Sie rät keinem Vergewaltigungsopfer ihr Buch zu lesen. Und die Autorin entschuldigt sich sogar für etwas was sie geschrieben hat (ich möchte niemanden spoilern).
Ich weiß jetzt was mich ungefähr erwartet aber meine Lust dieses Buch überhaupt zu lesen, geht gegen Null. Das merke ich auch. Am Wochenende begonnen und ich habe erst 30 Seite gelesen. Das ist extrem wenig für mich. Vielleicht lege ich das Buch auch erstmal wieder weg. Ich weiß es noch nicht. Die bisherigen Rezensionen loben die Geschichte auch nicht gerade in die höhe.

Mal sehen ich weiß es noch nicht.

Würdet ihr das Buch abbrechen?

Mittwoch, 14. August 2019

Rezension zu Racheengel von Graham Masterton



Allgemeines:

Format: Taschenbuch
Seiten: 456 Seiten
Preis: 14,99 €
Erschienen am 27. Februar 2019
Verlag: Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
Zum Inhalt:
In einer schmutzigen Wohnung in Cork wird eine männliche Leiche gefunden. Das Gesicht ist von Schüssen vollständig zerfetzt. Doch Ermittlerin Katie Maguire findet bald heraus, um wen es sich handelt: Der Tote war ein somalischer Zuhälter. Kurz darauf wird einer seiner Komplizen ermordet. Katie muss den Mörder finden. Aber die Toten waren erbarmungslose Männer, die blutjunge Mädchen nach Irland holten, um sie dort für Sex zu verkaufen. Und jetzt, da sie tot sind, ist die Stadt ein viel sicherer Ort geworden.

Der Autor:
Graham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. Er schreibt Thriller, Horrorromane und erotische Ratgeber. 1975 erschien mit Der Manitou sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde und mit Tony Curtis and Susan Strasberg in den Hauptrollen verfilmt wurde. Inzwischen sind etwa 50 Horrorromane erschienen, deren verkaufte Auflage bei über 20 Millionen liegt.

Meine Meinung:
Das Buch ist ein typischer Masterton. Brutal und detailreich geschrieben. Liest sich flüssig allerdings ist der Fall in diesem drittel Teil tatsächlich ziemlch vorhersehbar. Das Motiv und auch der Täter sind schnell ermittelt und so bleibt die Spannung leider etwas aus. Eine oder andere Wendung hat mich geschockt weiter blättern lassen und hat mich bestürzt. Aber auch das ist typisch Masterton. Was mir in den ersten beiden Teilen besonders gut gefallen hat und zwar das privat Leben von Katie, blieb dieses Mal etwas auf der Strecke. Wirklich schade. Das Buch war gut aber lange nicht so gut wie die ersten beiden Teil.

Ich vergebe dennoch 4 Sterne, da ich mich gut unterhalten gefühlt habe und das Buch trotzdessen nur schwer zur Seiten legen konnte.

Mittwoch, 31. Juli 2019

SuB-Abbau: I want to read in August

Macht Ihr Euch Lesepläne?
Ich manchmal.
 Im August ist es mal wieder soweit.
Diese vier Bücher möchte im August auf jeden Fall lesen.


AchtNacht von Sebastian Fitzek



Belgariad 3: Der Blinde von David Eddings



Tanz meine Seele von Kira Minttu



Racheengel von Graham Masterton



Ich bin gespannt ob mein Plan funktioniert.

Freitag, 31. Mai 2019

Rezension zu Das Leben, das wir begraben von Alles Eskens


Allgemeines: 
Format: Hardcover
Seiten: 416 Seiten
Preis: 19,99 €
Erschienen am 14. Mai 2018
im Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Verlag als Rezensionsexemplar

Der Inhalt:
Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson. Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden … Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

Der Autor:
Allen Eskens ist der Bestseller-Autor von "The Life We Bury" und weiteren Thrillern. Er arbeitet als Anwalt in der Strafverteidigung in Minnesota.

Meine Meinung:
Das Buch war auf jeden Fall ganz anders als ich es erwartet hatte. Das Buch fängt ganz langsam an und erzählt eine tiefe Geschichte. Die ohne viel Spannung und Thriller auskommt und trotzdem dabei nicht langweilig wird. Die Charaktere werden langsam vorgestellt und man hat am Anfang nicht wirklich einen Plan wo der Autor mit einem eigentlich hin will.
Meine Erwartungen waren vielleicht etwas hoch und gingen auf jeden Fall in eine ganz andere Richtung. Ich hatte nicht so eine tiefe Geschichte erwartet und auch hatte ich mehr Spannung erwartet.
Die Spannung und die Aktion kommt erst zum Ende des Buches hoch und verweilt auch nur ganz kurz am Höhepunkt.
Ich hab das Buch gerne gelesen. Und ich fand die Geschichte auch wirklich gut. Der Schreibstil ist flüssig und wird nicht langweilig oder langatmig. Die Charaktere haben mir gut gefallen und kamen für mich auch glaubwürdig rüber.
Trotzdem hätte ich mir etwas meher Spannung und Aktion gewünscht.

Ich vergebe gerne 4 Sterne.

Montag, 27. Mai 2019

Gast-Rezension von Florian zu One Second After von William R. Forstchen


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 512
Preis: 14,99€
Erschienen am 27. Februar 2019
im Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Verlag als Rezensionsexemplar
 
Zum Inhalt:
Was wäre, wenn eine Waffe über Nacht jegliche elektronischen Geräte in einem Land zerstört? Was würde mit unserer Gesellschaft passieren? Dieser Frage widmet sich das Buch „One Second After – Die Welt ohne Strom“, in dem die USA von einer EMP-Waffe getroffen wird. John Matherson, ein Ex-Colonel und nun Geschichtsprofessor, lebt mit seiner Familie in einem beschaulichen Städtchen in North Carolina. Doch das geruhsame Leben nimmt ein jähes Ende, als die Staaten von einer neuartigen Waffe getroffen werden, die jegliche Elektronik im Land lahm legt und die Gesellschaft über Nacht zurück ins 18. Jahrhundert katapultiert. Als um John langsam jegliche Ordnung zusammenbricht, sieht er sich nicht nur der Herausforderung des eigenen Überlebens gegenüber, sondern auch der Frage, wie weit er zum Schutz der eigenen Familie gehen würde. Denn seiner diabetiskranken Tochter läuft die Zeit davon…

Der Autor:
William R. Forstchen (1950 geboren in New Jersey), ist ein amerikanischer Historiker und Autor, der seit 1978 publiziert. Er ist Professor für Geschichte am Monreat College in North Carolina und hat bereits fast 50 Bücher geschrieben. „One Second After“ ist hierbei der erste Teil seiner John Matherson-Serie, welche insgesamt drei Teile umfasst. Forstchen gilt als Experte im Bereich Militärgeschichte, dem amerikanischen Bürgerkrieg und der Geschichte der Technologie.

Florians Meinung:
Das Buch beginnt mit einem Vorwort Newt Ginrichs, ehemaligem Sprecher des Repräsentantenhauses und Republikaner. An dieser Stelle wird der Leser direkt darauf eingestimmt, was ihn auf den folgenden Seiten erwartet: Dieses Buch ist eine Warnung an alle (Amerikaner), die sich der Gefahren eines EMP-Angriffs nicht bewusst sind. Wie zu erwarten, lullt einen das Buch am Anfang mit kuschelig heimeligem Lokalpatriotismus ein, der einem als Nicht-Amerikaner immer etwas merkwürdig anmutet. Der Hauptcharakter ist ein harter, einsamer Soldat, dessen einziger Schwachpunkt seine kranke Tochter zu sein scheint. Das Buch liest sich schnell wie eine Lion-Cereals-Werbung in der USA-Sonderedition: „Weck‘ den Ami in dir.“ Als recht früh das handlungsbestimmende Ereignis geschieht, bereitet man sich innerlich bereits auf die klassische Alter-Soldat-wird-wieder-in-den-Dienst-gerufen-Leier vor, wie man sie bereits aus zig mäßig unterhaltsamen Hollywood-Actionstreifen kennt. Doch an dieser Stelle muss man überraschend feststellen, dass das Buch mit herkömmlichen Konventionen bricht: Die Prämisse, dass Realismus hier an erster Stelle steht, zieht sich von dort an wie ein roter Faden durch das Buch, was sich herrlich konsequent und erfrischend liest. Denn die Hauptfigur wird nicht nach Washington zu etwaigen super geheimen Treffen abgerufen, sondern befindet sich einsam mitten in der abgeschiedenen Kleinstadthölle. „One Second After“ umgeht an vielen Stellen die klassischen Regeln der Dramaturgie, um die Handlung zugunsten des Realismus voran zu treiben. Schnell bekommt man als Leser das Gefühl, dass so tatsächlich ein EMP-Angriff aussehen könnte, denn das Buch geizt nicht mit drastischen Konsequenzen und brutalen Darstellungen. Leider fallen dadurch kleinere Fauxpas, wie der Umstand, dass jede einzelne Frau im Bereich unter 50 in diesem Ort ein Topmodel zu sein scheint, unangenehm auf. Auch der Bruch mit der alten „Show, don`t tell“-Regel reißt einen ab und an aus der Geschichte, wenn zum Teil wichtige Passagen übersprungen und dann in Rückblenden erzählt werden. Hier wird einiges Potential ausgelassen. Insgesamt jedoch ist das Buch wirklich fesselnd und exploriert sehr schonungslos, wie schnell eine Gesellschaft – wenn es um das nackte Überleben geht – in barbarische Verhaltensmuster abgleitet. Wer mit der zum Teil heftigen Gewaltdarstellung und düsteren Stimmung klar kommt, findet hier eine interessante Studie, welche Auswirkungen ein EMP-Angriff auf die Menschheit (oder zumindest die USA) haben könnte.
Ich vergebe 40/50 Sternen.

Sonntag, 19. Mai 2019

Rezension zu Auge um Auge von Graham Masterton


Allgemeines:
Format: eBook
Seiten der Printausgabe: 75
Preis: 0,00€
Verlag: Festa Verlag

Inhalt:
In dieser Novelle jagt Katie den Mörder eines Priesters. Während man in der Grafschaft Cork von Satan selbst spricht, der die Gegend heimsucht, darf Katie sich nicht verwirren lassen …


Der Autor:
Graham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. Er schreibt Thriller, Horrorromane und erotische Ratgeber. 1975 erschien mit Der Manitou sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde und mit Tony Curtis and Susan Strasberg in den Hauptrollen verfilmt wurde. Inzwischen sind etwa 50 Horrorromane erschienen, deren verkaufte Auflage bei über 20 Millionen liegt.

Meine Meinung:
Von der Reihenfolge aus gesehen, empfehle ich dieses Buch nach Bleiche Knochen und vor Gequälte Engel zu lesen. Ansonsten kann es zu Verwirrungen und auch zu Spoilern kommen, wenn man es ganz genau nimmt. Und nachdem ich bereits zwei Bände der Reihe gelesen habe, kann ich diese Novelle auch nicht als Einstieg empfehlen, sie hat längst nicht die Qualität, die die Romane haben. Das Potenzial von Katie bleibt weitergehens verborgen und kommt nicht gut rüber.
Der Autor zeigt jedoch mal wieder was er kann. Sei komplettes gigantisches Schreibpotenzial kann man auf diesen wenigen Seiten finden. Er zeigt perfekt wie eine Thriller Kurzgeschichte aufgebaut sein muss.
Kurzweilig und knackig. Aber das Potenzial der Protagonistin Katie bleibt weitergehens verborgen. Leider hatte ich dann noch ein Problem mit der Story an sich, sie war leider sehr vorhersehbar. Insbesondere was das Motiv der Tat anbelangte. Die Geschichte hielt wenige Überraschungen bereit.

Ich vergebe 3 Sterne. Die Geschichte war okay und ein netter Snack für zwischendurch. Aber gelesen haben muss man sie auch nicht unbedingt.

Rezension zu Gequälte Engel von Graham Masterton


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 464 Seiten
Preis: 13,99 €
Erschienen am 12. Dezember 2017
Verlag: Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

Zum Inhalt:
Welches Geheimnis verbirgt die katholische Kirche von Irland? An einem kalten Frühlingsmorgen in der Grafschaft Cork finden zwei Fischer im Blackwater River den aufgeblähten Körper von Father Heaney. Hände und Füße sind gefesselt und um den Hals trägt er die Würgemale einer Garrotte. Zudem ist er kastriert worden. Kurz darauf wird ein zweiter Priester auf die gleiche Weise zu Tode gefoltert. Katie Maguire befürchtet, dass ein Serienmörder gerade erst mit seinen Taten begonnen hat …

Der Autor:
Graham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. Er schreibt Thriller, Horrorromane und erotische Ratgeber. 1975 erschien mit Der Manitou sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde und mit Tony Curtis and Susan Strasberg in den Hauptrollen verfilmt wurde. Inzwischen sind etwa 50 Horrorromane erschienen, deren verkaufte Auflage bei über 20 Millionen liegt.

Meine Meinung:
Der zweite Fall von Katie ist im Gegensatz zum ersten weniger mystisch aber dafür um einiges brutaler und sehr nahe an einer möglichen Realität. Denn leider sind Schlagzeilen über Missbrauchsfälle von Priestern an Schutzbefohlenen auch in der Realtität keine Seltenheit. Und genau dieses sensible Thema greift der Autor hier auf und geht noch einen Schritt weiter, was das Motiv der Täter anbelangt.
Man hat wirklich wenig Mitleid für die Opfer und kann die Täter auf eine bizarre Art und Weise sogar irgendwie verstehen.
Hinzu kommt in diesem Band, dass wir Katie und ihr Umfeld noch ein bißchen mehr kennelernen und wieder miterleben dürfen, wie unperfekt ihr Leben ist und sie trotzdem eben einen perfekten Polizeijob macht.
Katies Prioritäten sind klar und dennoch bleibt sie dabei ein Mensch.

Der zweiten Fall von Katie steht dem ersten in nichts nach und ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen. Der Fall ist spannend und der Autor hat es geschafft mich desöfteren in eine falsche Richtung zu locken und so blieben meine Nerven bis zur letzen Seite gestrafft. Denn auch das möchte ich positiv hervorheben. Der Autor hält die Spannung und strikt die Geschichte wirklich bis zum letzten Absatz durch ohne irgendein unnütziges Gepläckel dazwischen zu schieben und das ist meiner Meinung wirklich hohe Thriller Kunst.

5 Sterne.

Dienstag, 14. Mai 2019

SuB-Vorstellung: Das Leben das wir begraben von Allen Eskens


Rezensionsexemplar vom Festa Verlag

Das Leben, das wir begraben von Alles Eskens
aus dem Festa Verlag
erschienen am 14. Mai 2018
416 Seiten

Worum geht es:
»Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte - wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde - hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? Wäre ich links abgebogen, wo ich rechts abgebogen bin?«

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson. Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden … Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!


Sonntag, 12. Mai 2019

Rezension zu TRACKERS: Buch 1 von Nicholas Sansbury Smith


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 384 Seiten
Preis: 14,99 €
Erschienen am 25. April 2019
Verlag: Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

Zum Inhalt:
Die USA, so wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. In ihren Städten ist es dunkel geworden. Und das ist nur der Anfang ...

Der Polizeichef Marcus Colton und Tracker Sam ›Raven‹ Spears haben sich noch nie gemocht. Doch als im Rocky-Mountain-Nationalpark ein junges Mädchen vermisst wird, heuert Colton den Fährtenleser an, um es zu finden. Sehr schnell wird den beiden bewusst, dass sie sich auf der Spur eines wahnsinnigen Mörders befinden. Und dann erfolgt durch Nordkorea ein EMP-Angriff auf die Vereinigten Staaten. Ohne Strom versinkt das Land in ein blutiges Chaos – und die Jäger werden zu Gejagten ...

Der Autor:
Nicholas Sansbury Smith gab vor einigen Jahren seinen Job in der Verwaltung einer Stadt in Iowa auf, um sich ganz seiner wahren Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben. Inzwischen hat er mehrere postapokalyptische Romane veröffentlicht. Die Reihe THE EXTINCTION CYCLE (bisher 7 Bände) erreichte Bestsellerstatus und wird gefeiert als genialer Vorreiter eines neuen Genres. Nicholas lebt mit seiner Familie und einigen geretteten Tieren in Des Moines, Iowa, und wenn er gerade mal nicht seinen Weltuntergangsfantasien nachgeht, nimmt er an Triathlon-Wettkämpfen teil.

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Der Schreibstil ist flot und lässt einen zwischendurch kaum Luft holen. Die Protatgonisten sind bis zu den Nebenfiguren sehr gut ausgearbeitet. Da in der Handlung zwischen den eizelnen Figuren öfter hin und her gesprungen wird und an allen Handlungsorten wirklich sehr viel sehr schnell passiert fiel es mir sehr leicht durch die Geschichte zu fliegen. Ich habe die Figuren sehr schnell ins Herz geschlossen und hatte manchmal richtig Angst und Bange um einige Personen. Aber in dem Bezug bin ich wirklich sehr zufrieden mit der Geschichte. Kein Geschehnis empfand ich überflüssig oder schlecht geplant oder gar geschrieben.
Die Story um das verschwinden des Mädchen und den Serienkiller war eine gute Ergänzung zu der eigenlichen Handlung rund um den EMP Angriff. Obwohl ich das Ende etwas so sehr in die Länge gezogen empfand. Aber ab einem gewissen Punkt war für mich einfach klar wer es war und wieso und deswegen hätte das dann gern etwas schneller abgehandelt werden dürfen.
Die Story an sich lässt viel Raum und ich bin mir sehr sicher, dass die Folgebände noch viel für uns parat haben werden. Und ich werde die Geschichte gerne weiter verfolgen.

Ich vergebe gerne 4 Sterne. Da ich noch etwas Luft nach oben sehe.

Samstag, 11. Mai 2019

SuB-Vorstellung: Racheengel von Graham Masterton


Rezensionsexemplar vom Festa Verlag


Racheengel von Graham Masterton
Katie Maguire 3. Fall
Erschienen am 27. Februar 2019
im Festa Verlag
464 Seiten

Worum geht es:
In einer schmutzigen Wohnung in Cork wird eine männliche Leiche gefunden. Das Gesicht ist von Schüssen vollständig zerfetzt. Doch Ermittlerin Katie Maguire findet bald heraus, um wen es sich handelt: Der Tote war ein somalischer Zuhälter. Kurz darauf wird einer seiner Komplizen ermordet. Katie muss den Mörder finden. Aber die Toten waren erbarmungslose Männer, die blutjunge Mädchen nach Irland holten, um sie dort für Sex zu verkaufen. Und jetzt, da sie tot sind, ist die Stadt ein viel sicherer Ort geworden.

Freitag, 10. Mai 2019

SuB-Vorstellung: Gequälte Engel von Graham Masterton


Rezensionsexemplar vom Festa Verlag

Gequälte Engel von Graham Masterton
Katie Maguire 2. Fall
Erschienen am 12. Dezember 2017
im Festa Verlag
464 Seiten

Worum geht es:
Welches Geheimnis verbirgt die katholische Kirche von Irland?
An einem kalten Frühlingsmorgen in der Grafschaft Cork finden zwei Fischer im Blackwater River den aufgeblähten Körper von Father Heaney. Hände und Füße sind gefesselt und um den Hals trägt er die Würgemale einer Garrotte. Zudem ist er kastriert worden. Kurz darauf wird ein zweiter Priester auf die gleiche Weise zu Tode gefoltert. Katie Maguire befürchtet, dass ein Serienmörder gerade erst mit seinen Taten begonnen hat …

Freitag, 15. März 2019

Rezension zu Schänderblut von Wrath James White


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 332 Seiten
Preis: 13,95 €
Erschienen am 25. Juni 2013
Verlag: Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

Zum Inhalt:
Sind Serienmörder nur Opfer einer ansteckenden Krankheit?

Vor 15 Jahren wurde Joseph Miles von einem Kinderschänder verschleppt. Er ist das einzige Opfer des wahnsinnigen Mörders, das überlebte.

Nun fühlt Joseph ein brennendes Verlangen, einen irren Drang nach Blut und Gewalt. Er verwandelt sich langsam selbst in einen Mörder. Und es wird schwerer und schwerer, dieser Mordlust zu widerstehen.

Kann irgendetwas ihn stoppen oder heilen - bevor er die einzige Frau, die er jemals liebte, töten wird? Oder bevor er jemanden anderen ansteckt?

Der Autor:
Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedliche Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan. Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen. Zusammen mit dem »Meister des Extreme Horror« Edward Lee schrieb er Der Teratologe.

Meine Meinung:
Das Buch hat mehr Handlung als man auf den ersten Blick vermuten mag, so im nachhinein betrachtet. In erster Linie ist dieses Buch aber wirklich eklig, brutal und vollgepackt mit widerwertigen Szenen. Aber bitte nicht falsch verstehen, ich hatte nichts anderes erwartet und war somit auf eine höchst blutige und von gewaltgeprägte Story vorbereitet und wurde deswegen ins keinster Weise enttäuscht oder überrascht. Das Buch hielt genau das ein, was es versprochen hat.

Unser Protagonist ist höchst gestört und versucht eine körperliche Erklärung für seine Art von Leiden zu finden. Bei seiner Suche wird er aber mehr und mehr in seine eigene triebhafte Sucht hinein gezogen,  wo ich mich als Leserin gefragt habe, vielleicht wäre es gesünder für ihn gewesen nicht so sehr auf die Ursachen zu konzentrieren. Aber wer kann sich schon in so einen Menschen hineinversetzen? ich verzichte dann doch lieber drauf.

Im ersten Teil des Buches bzw. am Anfang fand ich die Geschichte eigentlich noch zu harmlos aber die Story und die Brutalität steigern sind fast ins unermessliche.

Wirklich eine krasse Story. Mit vielen kranken Gestalten aber noch mit Luft nach oben.

Ich vergebe vier Sterne.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Rezension zu Bleiche Knochen von Graham Masterton


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 448 Seiten
Preis: 13,99 €
Erschienen am 26. September 2017
Verlag: Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

Zum Inhalt:
Der erste Fall für Katie Maguire.

Auf der Spur des uralten Bösen. Die Skelette von elf Frauen werden bei Bauarbeiten auf einer Farm im ländlichen Irland gefunden, grausam verstümmelt und bei lebendigem Leib gehäutet. Die Ermittlerin Katie Maguire erfährt nach den ersten Untersuchungen, dass die Toten schon seit vielen Jahrzehnten unter der Erde liegen. Ihr Vorgesetzter will den Fall bereits zu den Akten legen, da taucht ein frisches Opfer auf. Welche Verbindung besteht zwischen dem Killer der Gegenwart und den Toten aus der Vergangenheit? Und warum sind merkwürdige Stoffpuppen an die Oberschenkelknochen sämtlicher Leichen gebunden?

Katie Maguire stößt auf ein uraltes Ritual und muss den Mörder stoppen, bevor er erneut zuschlägt.

Der Autor:
Graham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. Er schreibt Thriller, Horrorromane und erotische Ratgeber. 1975 erschien mit Der Manitou sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde und mit Tony Curtis and Susan Strasberg in den Hauptrollen verfilmt wurde. Inzwischen sind etwa 50 Horrorromane erschienen, deren verkaufte Auflage bei über 20 Millionen liegt.

»Leute zu erschrecken, hat mir schon als kleiner Junge Spaß gemacht«, erklärt er vergnügt.
»Als ich 11 war, schrieb ich eine Story über einen Mann ohne Kopf, der aber immer noch singen konnte und der ständig Tiptoe through the tulips (Auf Zehenspitzen durch die Tulpen) trällerte. Vor kurzem traf ich einen Schulfreund, der sich immer noch sehr gut an diese Geschichte erinnert. Er gestand mir, dass ihm heute noch, sobald er einen Topf mit Tulpen sieht, ein Schauder über den Rücken läuft.«

Meine Meinung: 
Das war mein erstes Buch von Graham Masterton und mein zweites aus dem Festa Verlag. Und ich bin echt sowas von begeistert.

Bleiche Knochen ist für mich einer besten Thriller die ich jemals gelesen habe. Und ich habe schon viele gelesen. Das Buch wurde an keiner Stelle langweilig und ließ mir nicht den Hauch einer Chance den wahren Täter vor den Protagonisten zu entlarven. Die Geschichte ist extrem spannend und hält nicht nur eine Überraschung für den Leser parat. Viele Wendungen und Ereignisse die einem das Pause einlegen beim Lesen wahrlich schwer machen gibt es zu entdecken.

Katie ist für mich eine sehr interessante Protagonistin und einfach genau nach meinem Geschmack. Extrem stark mit kleinen Schwächen und ich fand sie durchweg sympatisch und extrem gut beschrieben.

Sowieso sind die Beschreibungen in dem Buch extrem gut. Ich mache mir selten bis nie Makierungen in Büchern, aber dieses Mal war es soweit. Weil ich manche Metaphern einfach nur noch geil fand. Schocken konnte mich dabei so einiges aber es hat mir den Lesespaß niemals genommen. Bleiche Knochen ist ein harter Thriller durch und durch und hat nichts mit einem Ponyhof zu tun, dass sollte einmal klar und bewusst sein bevor nach diesem Buch greift.

Die Tötungsszenen und Beschreibungen sind nicht lieblich und süß, sondern brutal und blutig. Genau richtig, würde ich sagen.

Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert.
Extrem gutes Buch.

5 Sterne.