Donnerstag, 13. Juli 2023

Rezension zu Einfach ein Buch veröffentlichen von Dr. Birgit Constant

 


Allgemeines: 
Format: Taschenbuch 
Erscheint am 12. Juni 2023 im Selfpublishing 
Seiten der Printausgabe: 215 
Danke für das Rezensionsexemplar

Die Autorin:
Birgit Constant ist promovierte Mediävistin, hat elf Sprachen gelernt und sich in Übersetzung, IT und PR herumgetrieben, bevor sie in der Buchwelt landete. Seit 2014 arbeitet sie als freie Autorin, Texterin und Lektorin in Landshut.

Worum geht es:
Der kompakte Leitfaden für alle, die noch nicht wissen, wie sie ihr erstes Buch erfolgreich auf den Buchmarkt bringen. Sie sind frustriert, weil Sie keine Zeit zum Schreiben finden, mit einer Schreibblockade kämpfen oder sich mit der Überarbeitung Ihres Manuskripts überfordert fühlen? Sie sind unsicher, wie Sie das Schreibhandwerk lernen, einen Verlag finden oder Ihr Buch selbst veröffentlichen können? Ihnen graut vor Marketing, dem Aufbau Ihrer Internetpräsenz oder der deutschen Bürokratie? Lösen Sie die obigen Probleme doch einfach durch diesen Autorenratgeber! Darin lernen Sie Schritt für Schritt mithilfe vieler Aufgaben, Tipps und Checklisten: - wie Sie schneller und effizienter Ihr Manuskript fertigstellen und für eine Veröffentlichung vorbereiten - aus den vielfältigen Veröffentlichungsmöglichkeiten die für Sie und Ihre Bücher passende auszuwählen - welche Marketingmaßnahmen notwendig sind, um Ihr Zielpublikum zu erreichen, eine treue Leserschaft zu gewinnen und sich im Büchermarkt zu etablieren - wie Sie Ihre Schreibkarriere systematisch und unter Erfüllung gesetzlicher Vorschriften aufbauen - wie Sie sich ein unterstützendes Netzwerk aus lesenden und schreibenden Gleichgesinnten schaffen, mit dem Sie Ihren Traum vom Schreiben leben können Umfangreich erweiterte, aktualisierte und komplett überarbeitete Neuausgabe von „Autor werden in vier Schritten“

Rezension:
Für die Rezension des Buchs habe ich es nun von Seite 1 bis zur letzten Seite am Stück gelesen. Das möchte ich an dieser Stelle eher weniger empfehlen. Ich würde eher empfehlen, die Kapitel dann zu lesen, wenn man eben an dem jeweiligen Punkt ist. Ansonsten kann es eventuell dazu kommen, wie es eben bei mir war, das einige Stellen sich zum aktuellen Zeitpunkt als Zeitverschwendung anfühlen, um es mal ganz direkt zu sagen.

Das Buch ist im großen und ganzen ein gutes Nachschlagewerk, was aber das Rad nicht neu erfindet. An einigen Stellen geht es sehr in die Tiefe, und für mich zum Beispiel, auch etwas zu tief und für meinen Geschmack auch etwas zu langatmig. Für andere kann das bestimmt aber auch sehr hilfreich sein. Und an anderen Stellen bleibt es dann eher oberflächlicher aber was auch ganz gut ist. 

Wie schon gesagt, eine gute Zusammenfassung aller notwendigen Schritte und mit zusätzlichen Tipps und Wegweisern wo man weitere Informationen finden kann.

Für mich war nichts neues dabei. Dafür habe ich einfach schon Dutzende Bücher zu dem Thema gelesen aber wer einen ersten Überblick braucht, wird mit dem Buch genau das finden was gesucht wird.

Mir persönlich hat die unpersönliche Anredeform (Siezen) gar nicht gefallen. Das machte das Buch für mich eher zu einem Schulbuch und hat mir das flüssige Lesen eher erschwert und ich kam so immer wieder aus dem Lesefluss und der Spaß Faktor wurde stark geschmälert.

So kann ich nur 3,5 Sterne vergeben.

Dienstag, 4. Juli 2023

Rezension zu Ein Geist in der Kehle von Doireann Ní Ghríofa

 


Allgemeines:
Format: Hardcover
Erschienen am 29. März 2023
im btb Verlag
Seiten der Printausgabe: 384
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Worum geht es:
DIES IST EIN WEIBLICHER TEXT
ZWEI SCHRIFTSTELLERINNEN, Jahrhunderte voneinander getrennt: In ihrem ungewöhnlichen Prosadebüt verbindet Doireann Ní Ghríofa Essay und Autofiktion, um das Innenleben und die tiefe Verbundenheit zwischen zwei schreibenden Frauen aus zwei verschiedenen Epochen zu erkunden. Es ist eine Feier des Lebens, der Liebe und des rechten Umgangs mit Leiden. Im 18. Jahrhundert trinkt eine irische Adelige, als sie erfährt, dass ihr Mann ermordet wurde, eine Handvoll seines Blutes und verfasst ein außergewöhnliches Gedicht, das zum nationalen Mythos werden wird. In der Gegenwart entgeht eine junge Mutter nur knapp einer Tragödie und stößt auf ein Gedicht, das sie bereits als Schulkind gelesen hat. Besessen von den Parallelen zu ihrem eigenen Leben macht sie sich auf die Suche nach dem verschwiegenen Rest des Geschehens. Eine große Geschichte über eine Frau, die ihre Stimme befreit, indem sie in die Vergangenheit vordringt und die einer anderen findet.

Die Autorin:
Doireann Ní Ghríofa ist eine irische Dichterin und Essayistin. Ihre Themen kreisen um Mutterschaft und Begehren, Tod und Familie, in ihrem Schreiben überbrückt sie die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sie ist vielfach preisgekrönt, und ihre Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Für ihre Texte erhielt sie unter anderem das Lannan Literary Fellowship (USA), den Ostana-Preis (Italien), ein Seamus Heaney Fellowship (Queen's University), den Hartnett Poetry Award und den renommierten Rooney Prize for Irish Literature. Mit »Ein Geist in der Kehle« gelang ihr ein international gefeierter Bestseller und der vielfach beachtete Durchbruch auf literarischer Ebene, sie gewann damit u.a. den An Post Irish Book of The Year Prize. 

Meine Rezension:
Während mich die Leseprobe förmlich aus den Socken gehauen hat, hat mich das gesamte Buch mitunter doch eher eingeschläfert. Ich finde auch schwer zu sagen wie viel Fiktion und wie viel Realität in diesem Buch steckt. Zunächst hat sich der Anfang eher wie eine erfundene Geschichte gelesen und unter diesem Gesichtspunkt, fand ich es wirklich einfach nur schrecklich. Aber je mehr mir klar wurde, dass es biografisch ist, fand ich es höchst emotional. Und ich konnte mich mit der Autorin identifizieren und ich konnte auch gut hinein- und mitfühlen.

Aber richtig überzeugt war ich trotzdem bis zum Schluss nicht.

Ich würde auf jeden Fall auch ein zweites Buch von der Autorin lesen aber diesem hier kann ich leider nur 3 Sterne geben.

Montag, 3. Juli 2023

Rezension zu Der Bojenmann von Kester Schlenz und Jan Jepsen

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 12. April
im btb Verlag
Seiten der Printausgabe: 320
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Worum geht es:
So einen exzentrisch exponierten Toten hat der Hamburger Kommissar Thies Knudsen, leitender Ermittler des LKA in Altona, noch nie gesehen: Die hölzerne Kunstfigur »Bojenmann«, die bei Övelgönne im Fluss auf einer Tonne steht, ist über Nacht abgesägt und ausgetauscht worden. Durch eine ähnlich aussehende, besonders makabre Leiche. Knudsen und sein Team, die toughe Dörte Eichhorn und die Forensikerin »Spusi« Diercks, sind ratlos. War hier ein Spinner am Werk? Oder steckt mehr dahinter? Schon bald ist klar: Ein Serientäter sucht Hamburg heim, denn weitere kunstvoll hergerichtete Opfer folgen. Kommissar Knudsen tut schließlich das, was er immer tut, wenn er nicht weiter weiß: er fragt seinen alten Freund Oke La Lotse Andersen um Rat. Der ehemalige Lotse lebt direkt an der Elbe in Övelgönne, unweit vom Tatort, hat Elbwasser im Blut, kennt sich bestens aus im Hafen der Hansestadt, ist außerdem belesen und denkt scharf. Andersen bringt Knudsen und sein Team schließlich auf die richtige Spur. Sie führt zu einem Mann, der seit Jahren verschwunden ist - und einer internationalen Seemannsmission, dem Duckdalben. Hier laufen alle Fäden zusammen. Doch können sie den Mörder stoppen, bevor er erneut zuschlägt?
 
Die Autoren:
Kester Schlenz, geboren 1958, ist ein echtes Nordlicht. Sternzeichen Fische. Geboren in Kiel, aufgewachsen in Schleswig. Mit 16 Jahren samt Family in Richtung Hamburg gezogen. Dort auch studiert und Journalist geworden. Stationen, unter anderem: Szene Hamburg, Cinema, Brigitte und Stern. In der Stern-Kantine ist auch die Idee zum »Bojenmann« geboren worden. Denn regelmäßig wird Schlenz von seinem Kumpel Jepsen mittags im Verlag besucht. Ansonsten spielte Schlenz in seiner Jugend Schlagzeug, und zwar in einer Band, die in Hamburg-Bergedorf weltbekannt war. Der Name der Gruppe tut hier nichts zur Sache. »Sadoboys« klingt ja nun wirklich gewöhnungsbedürftig.
 
Jan Jepsen, geboren 1962, wurde in der Nacht der großen Hamburger Sturmflut gezeugt. Er wuchs – größtenteils in Gummistiefeln – in der ehemaligen Lotsensiedlung Övelgönne auf: „Unten am Hafen, wo die großen Schiffe schlafen.“ Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben, Reisen und die Fotografie. Sein erster Roman („Wie die Wilden“) handelt von einer Kindheit an der Elbe und wurde von der Kritik als Hamburger Antwort auf Tom Sawyer und Huckleberry Finn bezeichnet. Auf einer gemeinsamen Reportage in Norwegen lernte er Kester Schlenz kennen. Aus Kennenlernen wurde Freundschaft, aus Freundschaft in Co-Autorenschaft ihr erster gemeinsamer Krimi „Der Bojenmann“. Das Motto der beiden: Vier Gehirnhälften schreiben (und morden) besser als zwei.

Meine Meinung:
Dieses Buch war ein Kampf, anders kann ich es nicht sagen, leider. Es war sehr anstrengend zu lesen. Und der Roman war manchmal (eigentlich sehr oft) mehr Hamburg Reiseführer als eine Kriminalgeschichte. Zudem hat das Buch ein offenes Ende und das hat mir geschmacklich echt den Rest gegeben. Am Ende habe ich mich einfach nur geärgert. Diese Lesezeit war verschwendete Lesezeit. Anders kann ich das nicht sagen. Die Handlung bleibt auf der Strecke, steht gefühlt bis zum Ende still und viel zu viel Hamburg-Füllmaterial den eine Hamburgerin und sonst auch niemand braucht.
Hat mir gar nicht gefallen und kann ich überhaupt nicht empfehlen.

 

Sonntag, 11. Juni 2023

Rezension zu Wenn wir Sternen wären von Josephine Cantrell

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erscheint am 13. Juni 2023
bei Tinte & Feder
Seiten der Printausgabe: 397
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch die Autorin

Die Autorin:
Josephine Cantrell lebt in Baden-Württemberg. Von Beruf ist sie Psychologin M.Sc. und Heilerziehungspflegerin.
Sie liebt Geschichten, denen es gelingt, schwere Themen leicht zu verpacken und viele Facetten des Lebens einzufangen. Nachdem sie ihre ersten Bücher im Selbstverlag veröffentlicht hat, erschien ihr Roman "Als der Sommer verschwand" bei Tinte & Feder. Er kletterte auf den ersten Platz der Kindle-Bestsellerliste und schaffte es sogar auf den ersten Platz der BILD-Bestsellerliste. Auch ihr zweiter Roman "Als die Tage leiser wurden" wurde zum Bestseller. Es folgten der berührende Irland-Roman "Als der Wind die Wellen rief" sowie im Juni 2023 "Wenn wir Sterne wären". 

Wenn sie nicht schreibt, ist sie am liebsten mit Mann & Hund in der Natur unterwegs. Sie liebt Bücher, Wälder, Kaffee und die wilde Atlantikküste - außerdem schlägt ihr Herz für Musik. Lieblingslieder hört sie in Endlosschleife und für Konzerte tingelt sie durch die ganze Welt.

Worum geht es:
Eine junge Frau auf den Spuren ihrer Vergangenheit im malerischen Irland, zwischen Liebe, einem emotionalen Abschied und neuer Hoffnung

Vergessene Gefühle und alte Geheimnisse …

Es ist Sommer, als Lilian nach Carraig zurückkehrt, in den malerischen Ort inmitten des irischen Hügellands, wo sie ihre Kindheit verbracht hat. Sie ist gekommen, um ihre geliebte Tante Violet in deren letzten Wochen zu begleiten. Die Zeit mit Violet ist kostbar und das Leben gewinnt eine neue, nie gekannte Intensität. Als sie Tiernan wiedertrifft, ihren ehemals besten Freund und Seelenverwandten, brechen alte Wunden auf. Nach einem schlimmen Unfall hat er den Kontakt zu ihr abgebrochen – bis heute weiß sie nicht, warum. Endlich kann Lilian ihm all ihre Fragen stellen. Doch es ist Violet, die das größte Geheimnis enthüllt …

Meine Meinung:
Endlich ein neues Buch von Josephine Cantrell. Kaum eine Autorin schafft es so wie Josephine mich emotional so zu catchen. Und auch dieses Buch war wieder eine emotionale Achterbahnfahrt. Ich habe bisher jedes Buch von Josephine geliebt, dementsprechend waren meine Erwartungen sehr hoch und was soll ich sagen, meine Erwartungen wurden wieder einmal übertroffen.

Der Klappentext sagt es bereits und trotzdem möchte ich an dieser Stelle gerne noch zusätzlich eine Triggerwarnung aussprechen. Zum Thema Krebs und Verlust einer nahen Angehörigen an dieser wirklich miesen Krankheit.

Erwartet man aber nun eine schwere schwarze Geschichte, möchte ich dieses unbedingt verneinen. Diese Geschichte schenkt auch Hoffnung und mir persönlich hat es noch so viel mehr gegeben.

Ich habe im Oktober 2015 meine Mutter an diese heimtückische Krankheit verloren. Ich konnte sehr mit Lily mitfühlen und aber auch beim lesen etwas mehr diesen Schicksalsschlag verarbeiten. Ich fühlte mich irgendwie verstanden und irgendwie weniger allein mit meinem Verlust. Ich bin dankbar für diese Geschichte. Ich fühle mich und mein Herz irgendwie etwas geheilter nach dem ich das Buch beendet hatte. 

Josy versteht es zudem kaum wie eine andere die Atmosphäre und die Landschaft Irlands in Worte zu fassen. Ich fühlte mich wie angekommen auf der Insel und einfach nur warm und herrlich umarmt. Einfach sehr schön.

Die Second Chance Story von Lily und Tiernan hatte für mich genau das richtige Tempo. Ob ich wie Lily gehandelt hätte und ihre Entscheidung nachvollziehen konnte sei mal dahingestellt aber ich liebte es einfach diese Entwicklung zu lesen und fand es schlicht schön. Und ich wünschte mir einfach ein bisschen mehr so wie Lily empfinden und heilen zu können.

Der Autorin ist auf jeden Fall gelungen nicht nur eine schöne Atmosphäre zu schaffen, sonder auch Figuren mit den man mitfühlen, mitleiden und sich mitfreuen konnte und bei denen es fast unmöglich ist, sie nicht gern zu haben.

Zum Schluss noch ein Tipp: Taschentücher sind wahrscheinlich unumgänglich beim Genuss dieses Buches.

Eine absolute Lese Empfehlung und ich vergebe aus ganzem Herzen und sehr gerne 5 Sterne.




Mittwoch, 7. Juni 2023

Rezension zu Die Wärme die wir teilen von Phillippa Penn

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 08. Dezember 2022
im Selfpublishing
Seiten der Printausgabe:116
Selbstgekauft

Worum geht es:
"Was glaubst du? Warum kommen die Leute zum Glühweinstand?" "Um sich zu betrinken?" "Nein. Sie kommen, um sich zu wärmen." Es ist nicht der Traum. Aber es ist schon in Ordnung. Seit der Druck in ihrem früheren Job zu groß wurde, hält sich die 25-jährige Luzia als Putzfrau über Wasser. Mit ihrer ehrgeizigen Mutter liegt sie im Streit und von ihren Freundinnen hört sie nichts mehr, also stellt sie sich auf ein einsames Weihnachten ein. Dann begegnet ihr Phil. Er führt pflichtbewusst den Stand seiner Familie auf dem Weihnachtsmarkt weiter, obwohl ihn das Schaustellerleben so gar nicht in Festtagslaune bringt. In einer verschneiten Dezembernacht funkt es zwischen Luzia und Phil. Sie spüren, dass sie einander etwas geben können, das ihnen gerade schmerzlich fehlt. Doch reichen ihre Gefühle aus, um warm durch den Winter zu kommen?
 
Die Autorin:
Phillippa Penn bewohnt mit ihrem Mann ein Blockhaus, in dem es zur Weihnachtszeit besonders gemütlich zugeht. Wenn sie nicht gerade Kekse backt oder nach neuen Positionen für den Mistelzweig sucht, findet man sie mit einer Tasse Kaffee am Schreibtisch. Schon zwei Jugendbücher hat sie sich dort von der Seele geschrieben. Mit "Die Wärme, die wir teilen" veröffentlicht sie ihren ersten romantischen Kurzroman für junge Erwachsene.

Meine Meinung:
Die Wärme die wir teilen spielt im Winter auf dem Weihnachtsmarkt, aber das Buch kann man auch sehr gut im Frühling und Sommer lesen, dass kann ich auf jeden Fall bestätigen. Und vielleicht habe ich einen großen Faibel für Weihnachten.

In der Geschichte geht es um Luzia die stark geprägt ist durch ihre vorherige Beziehung und ihrem alten Leben, Job und ihrer Familie insbesondere ihrer Mutter, den Rücken zugewandt hat. Luzia trifft auf Phil, ein junger Mann der sich seiner Familie verpflichtet fühlt und als Schausteller auf Märkte, wie dem Weihnachtsmarkt, arbeitet. Und genau dort treffen Luzia und Phil zufällig aufeinander.
 
Diese Geschichte lebt durch ihre Figuren, Haupt- wie auch Nebenfiguren. Insbesondere Luzias Arbeitskollegen und dessen Mitbewohnerin sind mir sehr ans Herz wachsen. Wundervolle diverse und tiefgründigen Figuren, die ich mir persönlich in jeder Geschichte wünschen würde.
Weitere Kleinigkeit wie die vegane Milch im Kühlschrank, Barrierefreiheit auf dem Weihnachtsmarkt, Homesexualität, Heterosexualität und Co wie selbstverständlich in diese Geschichte hineingeflossen sind, fand ich einfach wundervoll und habe mich strahlen und mein Herz hüpfen lassen.
 
Ich lese eher selten Kurz-Romane und das hier ist natürlich einer. Aber ich brauchte auch etwas kurzweiliges in diesem Moment. Für einen Kurz-Roman hat die Entwicklung der Figuren natürlich die perfekte Länge und die Geschichte hat auch alles was sie braucht. Aber trotz der knappen 166 Seite, habe ich einige Abende für die Geschichte gebraucht. Es hat mir das Quäntchen mehr Sogwirkung gefehlt für ein absolutes Highlight Buch. Aber Die Wärme die wir teilen ist nur ganz knapp daran vorbei geschlittert.
 
Mir hat der Schreibstil gefallen und insbesondere die tollen lebhaften und sehr sympathischen Figuren. Vergebe aus ganzen Herzen und mit viel Liebe 4 Sterne.
 

Sonntag, 21. Mai 2023

Rezension zu Weißes Feuer von Tiffany D. Jackson


 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 18. April 2023
im Festa Verlag
Seiten der Printausgabe: 448
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch den Verlag

Worum geht es:
Die 16-jährige Marigold leidet unter einem Trauma, doch der Umzug könnte der Neuanfang sein, den sie braucht. Mit der gesamten Familie zieht sie in ein Haus im schwarzen Viertel von Cedarville im Mittleren Westen. Doch das tolle Bilderbuchhaus wird von den Nachbarn misstrauisch beäugt und hat seine Geheimnisse: Schränke öffnen sich von selbst, Geschirr verschwindet und in den Wänden hört man ein gespenstisches Flüstern. Was aber noch viel unheimlicher ist: Maris kleine Stiefschwester redet dauernd mit etwas, das nur sie sehen kann. Und es will, dass Mari aus dem Haus verschwindet. Nun ja, vor Geistern davonlaufen ist albern, die gibt es ja nicht, oder? Doch Mari erwartet eine Wahrheit, die viel grausamer ist.

Die Autorin:
Tiffany D. Jackson ist Schriftstellerin, Filmproduzentin und Horror-Fan. Die gebürtige Brooklynerin studierte Filmkunst und Medienwissenschaften und lebt mit ihrem Hund in New York. Ihr Debütroman ALLEGEDLY (DER BITTERE TROST DER LÜGE) über ein neunjähriges Mädchen, das beschuldigt wird, ein Baby ermordet zu haben, war ein großer Erfolg. Mit ihrem zweiten Roman MONDAY’S NOT COMING (MONDAY, WO BIST DU?) knüpfte sie an diesen Erfolg an. Inspiriert von zahlreichen Vermisstenfällen afroamerikanischer Kinder in den USA erzählt Jackson die Geschichte eines Mädchens, dessen beste Freundin auf mysteriöse Weise verschwindet.

Meine Meinung:
Ich hatte hohe Erwartungen und ich wollte mich gerne ein bisschen gruseln. Leider wurden weder meine Erwartungen erfüllt, noch habe ich mich gegruselt. Leider wirkte gerade die „Horror Elemente“ (diese kann ich tatsächlich nur in Anführungszeichen setzen, denn für mich hatte das absolut nichts mit Horror zu tun) mehr als gewollt als gekonnt. Die Story war doch wirklich sehr offensichtlich dargestellt.
Was mich zudem nicht überzeugen konnte war die Protagonisten Mari. Dann kam noch ihre Angststörung dazu, die mehr als nur überthematisiert war und dann noch ihre totale Fiktion darauf irgendwie an Drogen (Gras) zu kommen, machten die Geschichte sehr eindimensional. Allgemein gab es kaum Abwechslung und gerade die ersten drei Drittel der Story waren für mich mehr ein Kampf als ein Lesevergnügen.
Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstill aber leider ist das auch das einzige was für mich positiv war an diesem Buch. Echt schade.

Ich kann deswegen leider nur 2 Sterne vergeben.

Freitag, 19. Mai 2023

ABGEBROCHEN: Tanz, meine Seele von Kirs Minttu

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 2. Februar 2018
im Amrûn Verlag
Seiten der Printausgabe: 350
Selbstgekauft

Worum geht es:
Harper liebt das Tanzen, ihre Unabhängigkeit und daneben nur noch Molly, ihre eigensinnige Perserkatze. Reicht völlig aus, findet Harper, und beobachtet kopfschüttelnd, wie ihre beste Freundin Andra von einer Beziehungskatastrophe in die nächste stolpert. Bis Harper beim Tanzen plötzlich vor einer Herausforderung steht, die sich weder durch Kampfgeist noch mit Sarkasmus lösen lässt: Wie soll sie Gefühle auf der Bühne zeigen, die sie nicht spürt? Einen gäbe es vielleicht, der ihr helfen könnte. Doch vor ihm hält Harper ihr Herz erst recht unter Verschluss …

Grund für den Abbruch:
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und es auch kurz nach Erscheinung gekauft und dann lag es leider aber fast fünf Jahre auf dem SuB. Und das ist auch das Problem: Ich bin aus der Geschichte inzwischen heraus gewachsen und deswegen konnte mich die Story und auch die Protagonisten leider nicht erreichen.

Mittwoch, 17. Mai 2023

ABGEBROCHEN: Cool Kisses von Sabrina Lange

 




Allgemeines:
Format: Taschenbuch 
Erschienen am 2. Juni 2020
bei Piper Digital
Seiten der Printausgabe: 288
Es war ein Geschenk

Worum geht es:
Eigentlich wollte Sam nur eins: ans College gehen und ihre neu gewonnene Freiheit genießen. Doch der Sport fehlt ihr, schließlich hat sie schon Eishockey gespielt, bevor sie laufen konnte. Leider gibt es an ihrem College jedoch nur eine Männermannschaft. Aber was, wenn das Team und der Coach gar nicht wissen, dass sie ein Mädchen ist? Was, wenn sie so eine ehrliche Chance bekommt zu zeigen, was sie kann? Die Jungs und allen voran Jayden Hayrem sind allerdings alles andere als begeistert von ihrem Trick und wollen nur eins: Sam auf keinen Fall im Team haben.

Warum habe ich abgebrochen?
Das Buch konnte mich von der ersten Seite an nicht packen. Zudem fand ich es schlicht zu frauenfeindlich. Die Art der Sprache hat mir nicht gefallen und ich habe schnell gemerkt, dass mich die Story mehr ärgern wird, als dass ich sie genießen werde und dann ist es immer schlauer abzubrechen und nicht auf Teufel komm raus ein Buch zu beenden und dann schlecht zu bewerten.

Samstag, 8. April 2023

Lesemonat März 2023

 

7. Postscript von Cecelia Ahern / Seiten 432 / 4 Sterne / Rezension
8. Love with Pride von Lea Kaib / Seiten 384 / 2 Sterne / Rezension
9. Absolutely Ausgesperrt von Stephan Orth / Seiten 224 / 2 Sterne / Rezension

Gesamt im März: 1.040 Seiten

Rezension zu Absolutely Ausgesperrt von Stephan Orth

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 1. September 2022
im Malik Verlag
Seiten der Printausgabe: 224
Selbstgekauft

Worum geht es:
Von London bis Newcastle, ohne einen Innenraum oder ein geschlossenes Fahrzeug zu betreten – so trotzt Bestsellerautor Stephan Orth in England der Pandemie.

Er wandert, radelt und paddelt, zeltet in Vorgärten, Wäldern und Stadtparks. In Manchester jubelt er bei einem Fußballmatch, in Oxford erlebt er die Eigenarten britischer Trinkkultur, am Rochdale-Kanal entdeckt er das schönste Klo der Welt. Er schildert, wie er sich mit Brexit-Fans und streitlustigen Katzen auseinandersetzt, mit Obdachlosen, Lebenskünstlern und Umwelt-Aktivisten ins Gespräch kommt.

Dabei greift sein mitreißender Bericht hochaktuelle Themen auf, zeigt, wie Spaß trotz Verzicht möglich ist – und wird zum Plädoyer für eine neue Art des Reisens. 

Der Autor:
Stephan Orth, Jahrgang 1979, studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL ONLINE, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor des Nr.1-Bestsellers "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt". Bei Malik erschien u.a. der Spiegelbestseller 'Couchsurfing in Saudi-Arabien'.

Meine Meinung:
Leider hat mich dieses Buch in erster Linie gelangweilt und besonders in Erinnerung geblieben ist es mir auch nicht.
Hier und da habe mich die Anekdoten amüsiert aber nichts davon hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Im allgemeinen blieb es mir zu oberflächlich. Eventuell wäre es spannender das Buch gelesen zu haben in einer Zeitspannen die näher an der Pandemie war aber so waren einige Stelle mit dem heutigen Wissensstand sehr zum Augenverdrehen.

Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen und somit nur 2 Sterne vergeben.