Freitag, 17. Februar 2023

Abgebrochen: Altes Leid von Lea Stein

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 18. Januar 2023
im Heyne Verlag
Seiten der Printausgabe: 448
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Worum geht es:
Hamburg, 1947. Nach nur wenigen Wochen Ausbildung tritt Ida Rabe ihre erste Stelle als Polizistin an. Mitten auf St. Pauli, in der Davidwache, soll sie die neu gegründete Weibliche Polizei verstärken. Und schon bald bekommt sie viel zu tun: Im nachkriegszerbombten Hamburg trifft man das Elend an jeder Ecke – in Form von Bettlern, Prostituierten und stehlenden Kindern. Als eine Frau im Umland tot aufgefunden wird, grausam verstümmelt und mit aufgeschnittenem Unterleib, scheint sich niemand besonders für den Fall zu interessieren. Doch Ida, deren eigene dunkle Vergangenheit mit der Unterwelt Hamburgs verschlungen ist, macht sich auf die Suche nach dem Täter. Bald ist klar: In Hamburg geht ein Monster um. Und um es zu fassen, muss Ida ihm gefährlich nahe kommen ...
Der erste Fall für Ida Rabe​

Die Autorin:
Lea Stein ist das Pseudonym der Autorin und Journalistin Kerstin Sgonina, die bereits mehrere Romane veröffentlichte. Als sie mit 18 nach Hamburg zog, verliebte sie sich sofort in die Stadt. Nach dem Abitur schlug sie sich auf der Reeperbahn als Türsteherin und Barfrau durch. Heute lebt sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Brandenburg. „Altes Leid“ ist ihr erster Kriminalroman und der Auftakt der Reihe um Polizistin Ida Rabe.

Zum Abbruch:
Ich habe jetzt knapp über 100 Seite gelesen und ich warte noch immer auf die Leiche aus dem Klappentext. Die Geschichte zieht sich bisher wie Kaugummi. Nach den ersten 40 Seiten hatte ich über eine Woche keine Lust mehr dazu nach dem Buch zu greifen. Dann habe ich weitere 60 Seiten gelesen und es fehlt immer noch komplett die Spannung. Die Beschreibung des Hamburgs in der Nachkriegszeit finde ich zwar Interessant aber dafür muss ich keinen langweiligen Krimi lesen. Wenn mich ein Buch in die Leseflaute zieht, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es an der Zeit ist dieses Buch abzubrechen.

Schade, eine schlichte Zeitverschwendung.

Rezension zu Zombie Zone Germany: Zirkus von Carolin Gmyrek

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 15. Oktober 2017
im Amrûn Verlag
Seiten der Printausgabe: 217
Selbstgekauft

Worum geht es:
»Hallo? … Hallo? Ist da wer? Wenn du keine Hoffnung mehr hast und nicht weißt, wohin du sollst. Komm zu uns. Wir haben es geschafft. Wir haben überlebt. Unsere Geschichte ist nicht kurz, aber kurze Geschichten sind auch langweilig. Sie haben versucht uns zu besiegen, doch wir sind wie Kakerlaken und damit haben sie nicht gerechnet. Sie haben alles zerstört, was wir aufgebaut haben, aber uns nicht. Wir bauen immer noch! Wir lassen uns doch nicht von ein paar Bomben unterkriegen. Statt uns auszulöschen werden wir nur stärker. Es gibt sogar noch Kaffee. Wenn ihr also in der Nähe seid, so kommt vorbei und verhaut mit uns ein paar dieser verfickten Madenköpfe.«

Die Autorin:
Sie schreibt, sie studiert und sie liebt Seifenblasen. Um sie herum tanzen die Flaslinge und sie hat sich freiwillig nach einem Gemüse benannt. Das fasst das Leben der Herausgeberin der „Geheimnisvollen Bibliotheken“ und der „Ungeziefer“ (Verlag Torsten Low) recht gut zusammen. Ihre Texte umkreisen das Verständnis von Realität und Traum, verfeinert mit einer Prise Horror und einem Fünkchen Phantastik. Zwischen blumenpflückenden Zombies, betrunkenen Zentauer und leuchtenden Fröschen versucht sie ihre Karriere als Autorin und Welteroberin zu verwirklichen. In ihren Träumen ist sie diesen Zielen sogar schon recht nah.

Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher der Zombie Zone Germany Reihe gelesen und dieser Band war ganz nett, hat mich aber nicht wirklich vom Hocker gerissen. Es war nett für zwischendurch aber doch auch eher nichtssagend.
Jedoch hat mir das Ende ausgesprochen gut gefallen aber das wars. Der Weg dorthin war etwas zäh und es war schon ein kleiner Kampf das Buch nicht abzubrechen.

Sehr schade.

Rezension zu Wie Papierschiffchen im Fluss von Julia Stumpp

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 1. Februar 2023
im Droemer Knaur Verlag
Seiten der Printausgabe: 352
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch den Verlag

Worum geht es:
Janna hat ihr Leben perfekt geplant, und dieser Plan hängt an Simon. Mit ihm hat sie eine Familie gegründet, mit ihm führt sie ein erfolgreiches Architekturbüro, mit ihm will sie alt werden. Aber vor Simon gab es Maris, mit dem das Leben ein ungeplantes, flirrendes Abenteuer war. Maris, der nicht aufhörte, die Welt neu zu entdecken. Maris, der Janna damals ohne Vorwarnung und ohne Erklärung verlassen hat. Als er nach vielen Jahren in ihrem Architekturbüro auftaucht, droht Jannas sorgfältig aufgebaute Sicherheit wie ein Kartenhaus in sich zusammenzufallen. Ihr Kopf sagt, dass sie sich von ihrer Jugendliebe fernhalten soll, aber ihr Herz weiß, dass das unmöglich ist …

Die Autorin:
Julia Stumpp schreibt, seit sie einen Stift halten kann. Sie hat Architektur studiert und in mehreren Büros gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Unter verschiedenen Namen hat sie erfolgreich Sach- und Jugendbücher sowie augenzwinkernde Krimiromanzen veröffentlicht. Zu Wie Papierschiffchen im Fluss inspirierte sie die Liebe zur Architektur ebenso wie die Frage, warum wir in einem Multiversum voller Möglichkeiten genau dieses Leben leben. Julia Stumpp wohnt mit ihrem Mann und ihrem erwachsenen Sohn nahe Hamburg am Deich, wo sie sich in Schreibpausen mit ihrem zotteligen Hund den Wind um die Nase wehen lässt.

Meine Meinung:
Ich mag den Schreibstil von Julia sehr. Mit ihrer Northern Love Reihe hat sie mich überzeugt und als Leserin gewonnen.
Leider aber kommt dieses Buch für mich nicht ansatzweise an die Northern Love Reihe heran. Das liegt nicht am Schreibstil, sondern ganz allein an dem Inhalt. Inhaltlich hat mich diese Geschichte leider eher geärgert. Es gibt Plotelement die für mich beim Lesen bzw. bei Büchern schlicht und ergreifend ein No Go sind. Sowas mag ich und will ich schlicht nicht lesen. Zu dem fehlt den Buch ganz dringend eine Triggerwarnung im Bezug auf bestimmte Krankheiten. Da mich die Figuren leider zunehmend nur wütend gemacht haben, kann ich dieses Buch leider nicht sonderlich gut bewerten. Trotzdem habe ich das Buch nicht abgebrochen weil ich dann doch wissen wollte wie es ausgeht. Und auch das Ende war für mich enttäuschend. Ich möchte an dieser Stelle trotzdem nicht spoilern. Das einfach nicht mein Buch, leider. Trotz allem habe ich es, aber wegen dem sehr schönen Schreibstil, schnell durchgelesen. Einfach schade. Ich hätte mir was anderes gewünscht.

Sterne möchte ich an dieser Stelle daher nicht vergeben.

Rezension zu Der Club der toten Dichter von N.H. Kleinbaum

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 26. Juni 1990
im Bastei Lübbe Verlag
Seiten der Printausgabe: 160
Selbstgekauft

Worum geht es:
Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen. Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben - einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schhönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks. Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ... 

Die Autorin:
Nancy H. Kleinbaum ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Bekannt wurde sie als Autorin des Romans zum Film „Der Club der toten Dichter“, den sie 1989 auf der Grundlage des Drehbuchs von Tom Schulman schrieb.

Meine Meinung:
Hätte ich mir mal den Film angesehen, denn das Buch war eher einschläfernd und leider gar nicht mitreißend und leider auch extrem vorhersehbar. Langweilig und unnötig. Zeitverschwendung.

2 Sterne

Rezension zu Wilde Stille von Raynor Winn

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 14. Dezember 2022
im Goldmann Verlag
Seiten der Printausgabe: 336
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Worum geht es:
Die Fortsetzung zum SPIEGEL-Bestseller »Der Salzpfad«: Raynor und Moth sind nach ihrer entbehrungsreichen Wanderung auf dem South West Coast Path in einem Ort an der Küste Englands untergekommen. Doch das geregelte Leben, die Sicherheit eines kleinen Einkommens und ein Dach über dem Kopf reichen Raynor nicht aus, um anzukommen. Da erreicht sie ein Anruf, der alles verändert: Ein Unbekannter bietet ihnen seine Farm zur Bewirtschaftung an. Noch einmal das Risiko eingehen, alles zu verlieren? Auf gar keinen Fall! Und doch sie lässt sich auf das Wagnis ein und die Farm wird ihr neues Lebensprojekt. Aus der Nähe zur Natur schöpft sie Zuversicht und Vertrauen – und Kraft für ein weiteres Abenteuer: Eine Wanderung in der rauen Wildnis Islands.

Die Autorin:
Seitdem Raynor Winn, geboren 1962, den kompletten South West Coast Path gelaufen ist, unternimmt sie regelmäßig Fernwanderungen und schreibt über Natur und Wildcampen. Sie lebt mit Ehemann Moth und Hund Monty in Cornwall. »Der Salzpfad« ist ihr erstes Buch, es wurde zum international gefeierten Bestseller und war auf der Shortlist für den renommierten Costa-Award.

Meine Meinung:
Das erste Buch der Autorin "Der Salzpfad" hatte mich völlig begeistert und sehr berührt. Deswegen musste ich dieses zweite Buch von Raynor Winn lesen aber leider kommt dieses Buch für mich nicht ansatzweise an das erste heran.
Leider muss ich sogar sagen, dass es mich passagenweise eher gelangweilt hat. Es hatte einige nette Teilstücke. Der Umzug in das neue Haus und wie es zu der Veröffentlichung von Buch 1 kam und das letzte drittel mit der Wanderung. Auch wenn die Schilderungen der Wanderung nicht so gut bei mir ankamen wie die Wanderung auf dem Salzpfad, mir fehlten da die Emotionen und das Besondere eben.
Im Großen und Ganzen war es dann doch eher Enttäuschung für mich, ich hatte was anderes erwartet.
Ich vergebe trotzdem noch 3 Sterne, da die Autorin und ihr Leben in mir sehr viel Sympathie wecken, aber es sind wirklich sehr gut gemeinte 3 Sterne, leider.

Sonntag, 15. Januar 2023

Rezension zu MORVANJA 2: Sie haben Dich von Mia Hazel

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 30. November 2022
im Selfpublishing
Seiten der Printausgabe: 378
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch den Autor

Worum geht es:
Willkommen in Bluajan, einem Land, das Europa wieder aufblühen lässt. Terrorangriffe und Kriege haben die einst florierenden Länder gebeutelt und Regierungen zerbrechen lassen. Einzig und allein einer Firma ist es zu verdanken, dass die Menschen wieder Hoffnung fassen konnten. Und sie haben es erschaffen: Bluajan, das Land der Zukunft. Etwa 100 Jahre in der Zukunft ist Europa nicht mehr das, was es einst war. Die Staaten wurden zusammengelegt, die Menschen in große Megacitys umgesiedelt. Autos und Straßen nahezu verbannt. Der Mensch von heute fährt mit dem Zug von A nach B. Wohnung, Essen, Arbeit? Alles kein Thema, denn Bluajan hat für jeden seiner Bürger einen vorbestimmten Platz. Doch nicht ohne Preis. Denn wer in Bluajan leben will, der hat sich der Firma zu beugen, inklusive all seiner Gedanken. Und wer sich nicht beugt, wird in Lager gesteckt. Gefängnisse, fernab der Zivilisation, in denen die Gefangenen um ihr Leben kämpfen. Nach dem Boykott der Dezemberrede steht die Morvanja vor ihrem Tiefpunkt. Benji wurde verhaftet und kämpft in den Bergen mit anderen Gefangenen ums bittere Überleben. Die restlichen Mitglieder haben sich in den Untergrund zurückgezogen. Denn ohne die schützende Wärme der Städte drohen sie im Winter zu erfrieren. Doch wie sollen sie Benji helfen, wenn sie sich verstecken? Mechante kämpft unermüdlich dafür, dass sie seinen Freund befreien. Nichts ahnend, dass ihm diese Reise mehr als nur einen Bruder nehmen könnte. Auf ihrem Weg erhalten sie unerwartete Hilfe durch Informanten und bekommen Einblicke in eine Hölle aus Schmerzen und Grausamkeiten. Werden sie es rechtzeitig schaffen, Benji aus den Klauen dieser Hölle zu retten?

Der Autor:
Mia Hazel wurde 1993 in Salzburg geboren und wuchs in einem kleinen Dorf mitten im Nirgendwo auf. Nur eine Hand voll Häuser, noch weniger Einwohner und dafür umso mehr Tiere. Die Abgeschiedenheit sollte nicht immer schlecht sein, denn Nebel, seltsame Angewohnheiten von Nachbarn und dazu das melodische Zirpen von Grillen ließen die ersten Geschichten in seinem Kopf und die Liebe zu gedruckten Worten entstehen. Auch heute noch schafft er fantastische, romantische und dystopische Welten, selbst wenn es ihn mittlerweile in die Mozartstadt gezogen hat. Wenn er mit seinem Kopf nicht in den eigenen Welten steckt, liebt Mia den Austausch mit seinen Leser*innen und verschlingt auch selbst noch wahnsinnig gerne die Bücher von Autor*innen Kollegen.

Meine Meinung:
Band 2 ist dominiert von dem Handlungsstrang was aus Benji geworden ist und wie seine Freunde der MORVANJA auf unterschiedliche Art und Weise damit umgehen und ihm versuchen auf ihre Art zu helfen, jeder für sich und auf die eigene Art und nach den eigenen Möglichkeiten. Zudem lernt man als Leser neue Perspektive und damit eine Vielzahl an neuen Protagonisten kennen. Damit sei unbedingt auf das Namensverzeichnis am Ende des Buches verwiesen. Das ist dabei wirklich sehr hilfreich.

Der Untertitel "Sie haben dich" passt hier wie die Faust aufs Augen zu diesem Buch. Denn die Autorin zeigt ungeschönt was mit Menschen in dieser Welt geschieht wenn die "Firma" sie in ihre Finger bekommt.

Das Buch ist nichts für Leser mit schwachen Nerven aber widerum finde ich auch, dass alle Greultaten so geschrieben sind, dass man sie gut lesen kann und es einem gleichzeitig eiskalt den Rücken runter läuft.

Die Fortsetzung ist hier wirklich sehr gut gelungen. Besonders gut haben mir die unterschiedlichen Perspektiven gefallen. Die Geschichte kommt voran und besonders der Epilog gibt wieder viele neue Rätsel auf. Die MORVANJA haben ihren Kampf erst begonnen und es bleibt abzuwarten was sie als nächstes tun werden.

Eine wirklich gute Geschichte. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

5 Sterne

Samstag, 14. Januar 2023

Rezension zu Run, Rose, Run - Eine Nacht in Nashville von Dolly Parton und James Patterson

 

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Erschienen am 30. November 2022
bei blanvalet
Seiten der Printausgabe: 528

Die Autoren:
Dolly Parton ist die Country-Ikone schlechthin. Die Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin, Filmproduzentin und Geschäftsfrau ist zudem eine große Wohltäterin und unterstützt zahlreiche gemeinnützige Projekte, zum Beispiel zur Leseförderung mit ihrer Stiftung »Dolly Parton’s Imagination Library«. Sie hat mehr als 3.000 Lieder geschrieben und über 100 Millionen Platten weltweit verkauft. Dolly Parton lebt in Nashville, Tennessee.
James Patterson, geboren 1947, war Kreativdirektor bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Seine Thriller um den Kriminalpsychologen Alex Cross ebenso wie die um den »Women's Murder Club« machten ihn zu einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren der Welt. Regelmäßig tut er sich für seine Bücher mit anderen namhaften Autoren oder Stars zusammen. James Patterson lebt mit seiner Familie in Palm Beach und Westchester County, N.Y..

Worum geht es:
Seitdem sie denken kann, hat AnnieLee den Traum, Countrysängerin zu werden und ganz groß rauszukommen. Mit Mitte zwanzig beschließt sie: Die Zeit ist gekommen, und nichts wird sie aufhalten. Sie trampt nach Nashville, um dort ihr Glück zu versuchen. Und tatsächlich schafft sie es, den Manager einer Bar dazu zu überreden, sie spielen zu lassen. Ihr Auftritt ist ein voller Erfolg! Findet auch Ethan Blake – Countrysänger und Gitarrist für Ruthanna Ryder, der Country-Ikone schlechthin. Ethan ist so angetan von AnnieLee, dass er sie unbedingt Ruthanna vorstellen will. Ihr Traum scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein. Doch AnnieLee ist nicht, wer sie vorgibt zu sein. Und die Kraft ihrer herzergreifenden Songs basiert auf einem dunklen Geheimnis – ein Geheimnis, das sie bald einzuholen droht …

Meine Meinung:
Run, Rose, Run ist kein Thriller. Auch kein romantischer Thriller.
Ich persönlich mochte die Geschichte sehr. Aber ich hatte auch keinen Thriller erwartet. Sondern eher eine Story die so in die Richtung geht wie die Serie Nashville und diese Richtung schlägt dieses Buch auf jeden Fall auch ein, zumindest empfinde ich das so.
AnnieLee entflieht ihrem Leben um endlich ihren Traum zu leben. Den Traum einer Sängerin auf den großen Bühnen der Country Hochburg Nashville.
Tja zum Glück sieht sie gut aus und kann zu dem auch noch Gitarre spielen und singen und natürlich auch selbst Songs schreiben. Und natürlich tritt sie ausgerechnet in der richtigen Bar auf, wo sie dann auch schnell entdeckt wird. Ja es ist irgendwie alles viel zu einfach aber mich hat das tatsächlich nicht sonderlich gestört.
Ich mochte die Figuren und deren Entwicklung sehr. Ich mochte die Songs und kann auch nur empfehlen sich die Songs mal anzuhören, denn natürlich gibt es ein Album zu dem Buch.
Das Geheimnis von AnnieLee hat mich nun nicht wirklich vom Hocker gehauen. Und das Ende war auch etwas zu einfach gestrickt und das Ende ist wirklich sehr stark ala FriedeFreudeEierkuchen aber tja was soll ich sagen, mir hat es gefallen.

Deswegen vergebe ich gerne 4 Sterne.

Freitag, 13. Januar 2023

Rezension zu Frauen, die wandern, sind nie allein von Kerri Andrews

 

Allgemeines: 
Format: Hardcover
Erschienen am 31. August 2022
im Goldmann Verlag
Seiten der Printausgabe: 352
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Die Autorin:
Kerri Andrews ist Dozentin für Englische Literatur an der Edge Hill University in Ormskirk, Lancashire, Großbritannien. Sie hat zahlreiche Artikel über schreibende Frauen und Dichterinnen veröffentlicht und ist selbst eine begeisterte Wanderin.

Worum geht es:
In einer Welt, die von Männern entworfen und selbstbewusst in Besitz genommen wurde, wurden Frauen traditionell andere Rollen als die der Denkerin zugebilligt. Doch auch sie haben sich schon immer in dieser Welt bewegt. Sie haben Landschaften erkundet, Berge erklommen oder ließen sich durch belebte Städte treiben. Sie waren in Begleitung oder allein, oft ihren Lebensumständen trotzend und sich in der Bewegung ihrer selbst als Frauen und Autorinnen vergewissernd. Unterwegs zu sein war für sie nichts weniger als der radikale Akt einer Selbstbefreiung. Gemeinsam mit Kerri Andrews, selbst leidenschaftliche Wanderin und Dozentin für Englische Literatur, begleiten wir zehn der wegweisendsten Protagonistinnen weiblicher Wanderlust durch die letzten dreihundert Jahre. In kenntnisreichen Porträts folgen wir ihren Spuren durch Zeit und Raum – mit Dorothy Wordsworth streifen wir durch Cumbria im Nordwesten Englands, an der Seite von Virginia Woolf erkunden wir Londons Künstlerviertel Bloomsbury, mit Cheryl Strayed nehmen wir den amerikanischen Pacific Crest Trail in Angriff. Ein unwiderstehliches Lesevergnügen für alle Frauen, die heute mehr denn je dem Ruf des Berges und der Freiheit folgen.
 
Meine Meinung:
Die Idee hinter diesem Buch hätte so schön sein können und die Idee ist es ja auch tatsächlich auch, aber die Umsetzung hat mir leider nicht gefallen. Für mich zusätzlich probelmatisch war zu dem auch noch, dass ich die meisten der beschriebenen Frauen nicht kannte. Eigentlich habe ich damit kein Problem, da dies nicht das erste Buch dieser Art ist, dass ich gelesen habe (bei den anderen Büchern ging es auch um Frauen aber dann war eben Wandern nicht das Hauptthema). Aber in diesem Fall, war eben das Problem, dass die Autorin Kerri Andrews mir diese fremden Frauen nicht näher bringen konnte und sie mir nicht interessant vorgestellt hat. Ich fand einfach keine Verbindung zu diesen Frauen und was ich ganz besonders schade fand war, dass ich auch Kerri Andrews kaum kennenlernte. Es gab einige wenige und kurze Passagen über das Wandern von Kerri Andrews selbst und diese habe ich auch gerne gelesen aber sie waren schlicht zu kurz und viel zu wenig vorhanden. Das Buch hatte eher was von einer Abschlussarbeit die Fakten runtergerattert hat und konnte mich leider gar nicht faszinieren oder in seinen Bann ziehen. Sehr schade.

2 Sterne.

Donnerstag, 12. Januar 2023

Rezension zu Black Heart 16: Das Herz des Königs von Kim Leopold

 

Allgemeines:
Format: eBook / Hörbuch
129 Seiten / 3 Std. 34 Minuten
gehört bei Audiobooky by Deezer

Worum geht es:
Das große Finale! Sie sagten, der Palast sei ein sicherer Ort. Doch wie sicher kann etwas sein, wenn die Grenzen von Gut und Böse verwischen, wenn Geheimnisse und Intrigen an der Tagesordnung stehen und wenn jeder bereit ist, für seine Ziele einen hohen Preis zu zahlen?

Die Autorin:
Kim Leopold wurde 1992 geboren und lebt derzeit mit ihrer Familie im schönen Münsterland. Schreiben und Reisen gehören zu ihren Hobbies, die sie gerne verbindet, in dem sie ihre Handlung an Orten spielen lässt, die sie schon besucht hat. Mit dem Schreiben hat sie schon früh begonnen, am liebsten schreibt sie Geschichten für junge Erwachsene. Wenn sie nicht gerade an ihrem nächsten Buch schreibt, gestaltet sie Buchcover für ungecovert - Buchcover und mehr, liest oder tobt sich in ihrem Podcast und Instagram kreativ aus – immer mit dabei: ein heißer Kaffee und ihr Kater Filou.

Meine Meinung:
Diese letzte Episode habe ich fast in einem Rutsch durchgehört und es ist wirklich ein würdiges Finale. Fragen werden beantworten und alles fügt sich nun endgültig und endlich zusammen. Wir bekommen einen Ausblick auf die Zukunft und begleiten die uns liebgewonnenen Figuren in ein neues und anderes Leben. Die Autorin bricht uns das Herz, das möchte ich nicht verschweigen aber es ist ein würdiger Abschluss für eine sehr empfehlenswerte Buchreihe.

5 Sterne

Mittwoch, 11. Januar 2023

Rezension zu Die Bullet Journal Methode von Ryder Carroll

 

Allgemeines:
Format: Hardcover
Erschienen am 6. November 2018
bei Rowohlt
Seiten der Printausgabe: 352

Worum geht es:
Der Erfinder der bahnbrechenden Bullet-Journal-Methode Ryder Carroll zeigt in diesem Buch, wie Sie endlich zum Pilot Ihres Lebens werden und nicht länger Passagier bleiben. Seine Methode hilft mit einer strukturierteren Lebensweise achtsamer und konzentrierter zu werden. Inzwischen lassen sich Millionen Menschen von ihm inspirieren. In diesem Buch erklärt er seine Philosophie und zeigt, wie Sie Klarheit ins Gedankenchaos bringen, wie Sie Ihre täglichen Routinen entwickeln und vage Vorhaben in erreichbare Ziele verwandeln. Mit nur einem Stift und einem Notizblock und Carrolls revolutionärer Technik werden Sie produktiver, fokussierter und lernen, was wirklich zählt - bei der Arbeit und im Privaten.

Der Autor:
Ryder Carroll ist Digital Product Designer und der Erfinder des Bullet Journals. Er wurde in Wien geboren (und spricht fließend Deutsch) und wuchs dort als Sohn des Schriftstellers Jonathan Carroll auf, bevor er zum Studium in die USA ging. Heute lebt er in New York.

Meine Meinung:
Brauch man dieses Buch um mit dem Bullet Journal beginnen zu können? Das kann ich mit einem klaren Nein beantworten. Ich führe seit 2016 ein Bullet Journal und das hat wunderbar geklappt ohne dieses Buch gelesen zu haben. Es gibt unzählige Blogs und Internetseiten, so dass man wirklich genug Informationen zusammen bekommt. Aber das Buch hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Ich habe es mit Absicht im Dezember 2022 lesen weil ich meine Bullet Journal Führung doch gerne noch etwas optimieren wollte und das konnte ich mit dem Buch auf jeden Fall.
Ob das Buch nun so ausführlich sein hätte sein müssen weil ich finde schon das es hier und da etwas abschweift, darüber könnte man durchaus diskutieren aber ich möchte dieses Wissen und dieses Buch nicht mehr missen und ich könnte mir vorstellen, dass ich in Zukunft immer mal wieder danach greifen werde.

Im Großen und Ganzen sehr empfehlenswert. 4 Sterne.