Dienstag, 20. April 2021

#sub-Vorstellung: Totenweg von Romy Fölck

 

Worum geht es:
In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida brutal niedergeschlagen und liegt seither im Koma. Ein Mordversuch? Sie kehrt in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch zurück, auf den Obsthof ihrer Eltern, wo sie auf Kriminalhauptkommissar Haverkorn trifft. Beinahe zwanzig Jahre sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen, seit dem Mord an Fridas bester Freundin Marit, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Frida fällt die Rückkehr ins Dorf schwer: die Herbststürme, die Abgeschiedenheit, das Landleben zwischen Deichen, Marsch und Reetdachhäusern. Ihre alte Schuld scheint sie hier zu erdrücken: dass sie Marits Mörder kennt, aber niemandem davon erzählte ...

Donnerstag, 15. April 2021

#sub-Vorstellung: Blutfehde von Linda Fairstein

Worum geht es:
Raffiniert und höchst fesselnd: ein dramatischer neuer Fall für Staatsanwältin Alexandra Cooper und ihr Team! 

Staatsanwältin Alex Cooper steht am Beginn einer schwierigen Gerichtsverhandlung. Da versetzt eine Explosion unter den Straßen von Manhattan die Stadt in Angst und Schrecken. Bei der Explosion kam Duke Quillian, ein bisher unbekannter Bruder des Angeklagten in ihrem aktuellen Fall, ums Leben. Alex glaubt nicht an einen Zufall. Anders als sein etablierter Bruder war Duke, wie schon sein Vater und Großvater, in Tunnelbauer im New Yorker Untergrund. Ein tödlicher Vorfall löste zwischen den Quillians und einer anderen Familie einst eine Blutfehde aus, die bis heute gnadenlos ausgetragen wird …

Mittwoch, 14. April 2021

#sub-Vorstellung von Wer will schon eine Null von Christine Corbeau

 

Worum geht es:
Über eine Idee, die einem um 22 Uhr nach dem dritten Glas Wein kommt, sollte man besser noch einmal eine Nacht schlafen. Dumm nur, dass die Romance-Autorin Agata Finocchio-Schröder genau das nicht getan hat, denn nun steht sie als Nestbeschmutzerin da und wird von ihrem Verleger kurzerhand in Zwangsurlaub geschickt, um sie aus dem zu erwartenden Shitstorm herauszuhalten. So fährt die quirlige Hauptstädterin plötzlich in einem Auto, mit dem sie nicht klarkommt, durch ein Land, das sie nicht kennt, zu einem Hotel, in das sie nicht will. Während sie noch versucht, sich der entschleunigenden Wirkung Süditaliens zu entziehen, trifft sie auf zwei Männer, die verschiedener kaum sein könnten. Oder sind diese Männer in Wirklichkeit auf sie getroffen?

Montag, 12. April 2021

#sub-Vorstellung: Hauptsache die Chemie stimmt von Bryan Cranston

 

Worum geht es:
Bryan Cranston ist Walter White - die Hauptfigur der erfolgreichsten Serie aller Zeiten

Ein Chemielehrer, der an Krebs erkrankt, und sich zum gefürchteten Crystal-Meth-Koch entwickelt. Walter White war die Rolle seines Lebens. Spannend wie die Serie selbst, nimmt uns Bryan Cranston mit auf eine Reise durch sein Leben, wie er sich einmal als Standesbeamter im Hawaihemd Geld verdiente, wie er beim Casting für BB Matthew Broderick ausstach und wie die Serie sein Leben komplett auf den Kopf gestellt hat. »So viele Launen des Schickals und Zufälle, die im Moment, als sie passierten, völlig unbedeutend, traurig oder katastrophal wirkten – All diese Erlebnisse haben mich zu dieser Rolle geführt.« Bryan Cranston

Mittwoch, 7. April 2021

#sub-Vorstellung: Yeats ist tot!

 

Worum geht es:
Es beginnt mit Roddy Doyle und endet mit Frank McCourt. Dazwischen spinnen Marian Keyes, Hugo Hamilton, Joseph O?Connor und zehn weitere hochtalentierte irische Schriftsteller mit überbordender Erzählfreude einen kunstvoll ausgeklügelten Kriminalfall voller überraschender Wendungen, literarischer Clownerien und schier unglaublicher Situationskomik. Rätseln Sie mit den Autoren, was sich hinter der geheimnisvollen Gleichung Y8S = +! verbergen könnte ...

Samstag, 3. April 2021

#sub-Vorstellung: Der schönste Grund, Briefe zu schreiben von Ángeles Donate

Worum geht es:
Ein Wohlfühlroman für alle Liebhaber von Briefen und Büchern und ein Liebesroman der ganz besonderen Art von der spanischen Autorin Ángeles Doñate. Im kleinen spanischen Dorf Porvenir soll die Postfiliale geschlossen werden. Der Postbotin Sara wird ein Job in der Stadt angeboten – fern von ihrer Heimat und den Menschen, die sie liebt. Das aber kann Saras Nachbarin, die 80-jährige Rosa, keinesfalls zulassen: Briefe müssen her, also beginnt sie zu schreiben und bittet den Empfänger, dasselbe zu tun. Schon bald reicht eine Briefkette durch ganz Porvenir, enthüllt Schicksale und Leidenschaften – und füllt die Postfiliale. Eine neue Chance für Sara - und eine neue Liebe?

Donnerstag, 1. April 2021

#sub-Vorstellung: Frequenz von Licoln Child

 

Worum geht es:
In der Zentrale von «Lux» in Newport, Rhode Island, dem ältesten und berühmtesten Thinktank der USA, dreht der angesehene Wissenschaftler Willard Strachey plötzlich durch und enthauptet sich mit einem Schiebefenster. Niemand kann sich erklären, was den bisher so bedächtigen Mann in den Wahnsinn getrieben hat. Enigmatologe Jeremy Logan, der zu Hilfe gerufen wird, findet in einem stillgelegten Flügel des Anwesens einen vergessenen Raum. Bizarre Gerätschaften aus dem vorigen Jahrhundert stehen darin, die einem hochgeheimen Projekt namens «Sin» dienten. Offenbar gibt es in der Zentrale von «Lux» jemanden, der genau weiß, was es damit auf sich hatte. Und dieser Jemand verfolgt ein zerstörerisches Ziel. Bald hat er auch Logan im Visier …

Samstag, 13. März 2021

Rezension zu Die Stunde der Wut von Horst Eckert

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten: 446
Erschienen am 8.März 2021
Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Worum geht es: 
Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht. Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde. Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut. 

Der Autor:
Horst Eckert, geboren 1959, lebt in Düsseldorf. Er gilt als "der wichtigste Vertreter des hartgesottenen Kriminalromans in Deutschland" (Ulrich Noller, WDR), "der seine Leser mit einer Sprache fesselt, wie sie hierzulande kaum ein anderer Krimiautor beherrscht: stimmig, rasant, illusionslos" (Martin Schöne, ZDF). Homepage: www.horsteckert.de - Facebook: www.facebook.com/horsteckert Eckert studierte Politikwissenschaft in Erlangen und Berlin. 15 Jahre lang arbeitete er als Fernsehjournalist (u.a. für "Tagesschau", "RTL-Nachtjournal"). 1995 erschien sein Krimidebüt "Annas Erbe" im Grafit-Verlag. 2013 erschien mit "Schwarzlicht" der erste Band der Vincent-Veih-Reihe bei Wunderlich. Sein aktueller Thriller "Wolfsspinne" (Herbst 2016) behandelt das rechte Terrornetzwerk um den NSU und die Verflechtungen der Verfassungsschutzbehörden. "Auf höchstem Niveau", urteilte hr-Info. Eckerts Romane sind ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt sowie mehrfach preisgekrönt (Marlowe für "Aufgeputscht", Friedrich-Glauser-Preis für "Die Zwillingsfalle"). Der "Deutschlandfunk" bezeichnet sie als "im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit". Horst Eckert schreibt auch Kurzgeschichten (im Kindle-Shop für das E-Book: "Crime Stories 1-5") und gibt Workshops für angehende Autoren. 

Rezension:
Obwohl dies Band 2 einer Reihe ist und ich Band 1 nicht gelesen habe und dieses Buch auf die Geschehnisse zurückgreift aus Teil 1, konnte ich der Story problemlos folgen. 
Durch die kurzen Kapitel und vielen Szenenwechsel ist der Einstieg in die Geschichte ziemlich rasant und das hat mir zu Anfang auch gut besonders gut gefallen. Aber je weiter die Story voranschreitet umso mehr hätte ich mir ausführlichere Szenen gewünscht. Die Vielzahl an Handlungsorte und die hohen Anzahl von unterschiedlichen Perspektiven überfüllt die Geschichte nach und nach ohne dabei an Tiefe zu gewinnen. Es bleibt alles sehr oberflächlich und dadurch kam leider kaum Spannung auf. 

Zudem ist mir leider immer wieder negativ aufgestossen, dass auf die Hautfarbe der weiblichen Ermittlerin hingewiesen wurde ohne das es überhaupt nötig ist, denn dies wird aus der Story an sich schon ersichtlich und mal ehrlich was ist daran so wichtig? Wenn jemand weiß ist wird doch auch nicht immer wieder darauf hingewiesen und es nahezu so sehr verdeutlich, dass der Leser es nicht kapieren würde. Dabei hätte ich mir wirklich viel mehr Sensitivität gewünscht. Aus diesem Grund kann ich nur 2 Sterne vergeben, sonst wären es 3 gewesen.

Samstag, 6. März 2021

Rezension zu Animalis – Die Legende des ersten Drachen von Nicole Knoblauch

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten: 424
Erschienen am 1. Februar 2021
Rezensionsexemplar
 
Worum geht es:
Ein romantisches Abenteuer voller Fabelwesen und Magie – für alle Leser*innen von Cassandra Clares »Chroniken der Unterwelt«
 
Das Leben der angehenden Journalistin Pamina Candela gerät völlig aus den Fugen, nachdem sie in der U-Bahn mit einem jungen Mann zusammenstößt. Wer ist dieser Typ? Und warum verfolgt er sie? Doch das ist nur der Beginn eines Abenteuers, von dem sie nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Fabelwesen sind real und sie muss sich schnell damit arrangieren, denn alles Leben wird von dem Erzdämonen Abaddon bedroht und nur eine Allianz aus Fabelwesen des Lichtes und der Dunkelheit kann den Untergang der Welt verhindern.
 
Die Autorin:
Nicole Knoblauch schreibt auch unter dem Pseudonym Nicci Cole und ist fasziniert von romantischen Geschichten und starken Frauenfiguren. Das spiegelt sich oft in ihren Büchern wider. Sie ist Mitglied bei DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autor*innen und Jurymitglied beim DELIA-Literaturpreis 2020. Wenn sie nicht schreibt, entwirft und näht die studierte Germanistin und Historikerin historische Kostüme. Zusammen mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie ihr persönliches Happy End im Rhein-Main Gebiet. 

Rezension:
Leben sie unter uns?
Drachen? Phönixe? Undinen? Einhörner? Oder sogar auch Feen und Elfen?
Und was ist wenn du eine von Ihnen bist und es dein ganzes Leben nicht gemerkt hast?

Nicole Knoblauch hat mit Animalis eine überraschende und spannende Urban Fantasy Geschichte geschaffen, mit realistischen und erwachsenen Figuren, die trotzdem noch sehr viel potenzial zur Weiterentwicklung im Verlauf der Geschichte mit sich bringen und diese auch voll ausschöpfen.

Magie und Liebe gepaart mit einem Abenteuer vereinen sich in diesem Roman über den es sehr schwer fällt etwas zu sagen, ohne zu viel zu verraten. ;-)

Der Autorin gelingt es auch in diesem Roman schwierige und realistischen Themen in einen Roman zu verweben, der nicht nur zum nachdenken und reflektieren einlädt, sondern auch viele schöne Lesestunden bescherrt.
 
Eine klare Weiterempfehlung.
 
5 Sterne.

Rezension zu Nordwesttod von Svea Jensen

 

Allgemeines: 
Format: Taschenbuch
Seiten: 416
Erschienen am 16. Februar 2021
Rezensionsexemplar
 
Worum geht es:
Mord an der idyllischen Nordseeküste? Der erste Fall für die Soko St. Peter-Ording 
 
 Aus der Landeshauptstadt Bayerns ins ferne Kiel: Kommissarin Anna Wagner braucht nach ihrer Scheidung einen Tapetenwechsel. Sie zieht in den Norden, um im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein eine Stelle aufzubauen, die auf Vermisstenfälle spezialisiert ist. Gleich ihr erster Fall führt sie nach St. Peter-Ording an die Nordseeküste: Nina Brechtmann, eine junge Umweltaktivistin aus einer einflussreichen Hoteliersfamilie, wird vermisst. Hat ihr Verschwinden etwas mit den aggressiven Expansionsplänen ihrer Familie zu tun, wurde sie vielleicht entführt? Oder hütete die junge Frau ein Geheimnis? Anna Wagner und der örtliche Dienststellenleiter Hendrik Norberg ermitteln unter Hochdruck, denn niemand weiß, wann genau Nina Brechtmann verschwunden ist … und jede Minute zählt. 

Die Autorin:
Svea Jensen ist das Pseudonym einer erfolgreichen Krimiautorin. Sie ist in Hamburg aufgewachsen und dem Norden stets treugeblieben: Nach vielen Jahren beim Norddeutschen Rundfunk lebt sie heute in Schleswig-Holstein, wo sie sich mittlerweile ganz dem Schreiben widmet. Während sie Verbrechen für ihre nächsten Bücher plottet, lässt sie sich am liebsten eine Nordseebrise um die Nase wehen. Svea Jensen ist Mitglied im »Syndikat« und bei den »Mörderischen Schwestern«.

Rezension:
Ich würde sagen, ich bin schwer zu überraschen und oft habe ich beim lesen schon den einen oder anderen Verdacht. Aber bei diesem Krimi hatte ich keine Idee und wurde am Ende wirklich sehr überrascht, was nun tatsächlich hinter dem Verschwinden von Nina Brechtmann steckt.

Der Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden, aber es ist eher eine dezente und ruhige Spannung, ohne starke Ausbrüche nach oben oder nach unten.
Die Geschichte hat mir gut gefallen aber so richtig fesseln konnte mich die Story nicht.

Der Schreibstil ist angenehm.
Die Figuren werden sehr gut eingeführt in die Geschichte und werden interessant vorgestellt.
Etwas störend fand ich jedoch die Gewichts und Abnehmfiktion von der Figur Anna Wagner.
Ich finde es immer sehr störend wenn eine Frau in einem Buch zu sehr darauf achtet was sie wann und wie isst. Es gibt doch nun wirklich wichtigeres im Leben einer Frau als ihre Figur.
Während die männliche Hauptfigur in seinen elterlichen Pflicht versagt und von den Frauen in seinem Umfeld unterstützt wird damit er seiner neuen Kariere verfolgen kann, wird die weibliche Hauptfigur oft auf ihr Aussehen und auf ihre gescheiterte Ehe reduziert. Das war mir leider etwas zu altmodisch. Durch diese private Nebenschauplätze hatte die Geschichte leider so einige Längen, die ich zudem als sehr störend empfunden habe. Hat schlicht nicht meinen Lesegeschmack getroffen.

Der Krimi Anteil war wie gesagt eher dezent aber interessant.

Eine schöne Ergänzung waren die atmosphärisch beschriebenen Schauplätze. Die haben sehr gut gefallen.
 
Alles in allem ein gutes Buch, dass sich zu lesen lohnt.
 
3 Sterne.