Samstag, 21. Juli 2018

Rezension zu Die Mitternachtsschwestern von Tracy Buchanan

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 448
Preis: 9,99 €
Erschienen am 19. Februar 2018
Verlag:blanvalet
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal
Klappentext:
Willows Kindheit war unbeschwert – bis zu dem Tag, an dem ihre geliebten Eltern bei einem Schiffsunglück starben. Als sie Jahre später eine Einladung zu einer Ausstellung erhält, auf der Fotografien von wunderschönen Unterwasserwäldern gezeigt werden, bekommt sie Zweifel an ihrer Version der Vergangenheit. Denn der Fotograf hat Willows Mutter Charity geliebt. War die Ehe ihrer Eltern nicht so perfekt wie gedacht? Und warum erfuhr sie nie von dem tragischen Verlust, der Charitys Leben vor Jahrzehnten zerriss? Um Antworten zu finden, muss Willow den Spuren ihrer Mutter folgen – und die führen sie um die ganze Welt und tief unter die Oberfläche des Wassers …

Die Autorin:
Tracy Buchanan lebt als Schriftstellerin in England. Wenn sie nicht gerade schreibt, liebt sie es, durch Wälder zu streifen, einsame Strände zu erkunden und mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem Hund Brontë auf Städtetrips zu gehen.

Meine Meinung:
Das Buch hat einen starken Anfang, eine wirklich schwache und mühsame Mitte und ein sehr trauriges aber schönes Ende.

Ich wollte es aufgrund des wunderschönen Covers lesen und der Klappentext klang auch sehr interessant. Aber ich hatte was anderes erwartet.

Die Geschichte spielt zu zwei Zeiten und wird aus der Sicht von zwei Frauen erzählt. Die beiden Frauen sind Mutter und Tochter. Die Tochter wandelt auf den Spuren ihrer Mutter. Was auf den ersten Blick interessant klingt, ist es leider nicht wirklich. Gerade im Mittelteil des Buches doppelt es sich. Da erst erzählt wird wie die Tochter an einem Ort ist und dann eben wie es war als die Mutter dort war.

Das Ende konnte mich dann doch noch überraschen und erschüttern, deswegen vergebe ich vier Sterne. Auch weil der Schreibstil der Autorin wirklich schön flüssig und inspierend ist.

Samstag, 30. Juni 2018

Rezension zu Die verlorene Hälfte meines Herzens von Ann O'Loughlin


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 350
Preis: 10,00 €
Erschienen am 16. April 2018
Verlag: Goldmann
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Klappentext:
Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in eine Irrenanstalt eingewiesen. Dreißig Jahre später kommt Graces Tochter Emma der Wahrheit auf die Spur: Als Emma nach dem Tod des Vaters nach Dublin zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln, enthüllt sie die tragische Geschichte ihrer Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr ...

Die Autorin:
Ann O'Loughlin hat fast dreißig Jahre als Journalistin gearbeitet, unter anderem für den Irish Independent, den Evening Herald und den Irish Examiner. Sie hat einige Zeit in Indien gelebt, stammt aber aus dem Westen Irlands und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern an der Ostküste der Insel.

Meine Meinung:
Wir finden zunächst drei Erzählebene in diesem Buch. Irland in den 50igern, in diesem Erzählstrang treffen wir auf Grance. Irland in den 80igern, in diesem Erzählstrang treffen auf Emma und Indien in den 80iger, in diesem Erzählstrang treffen wir auf Vikram.
Nach ca. 2/3 verlassen wir die 50iger Jahre und verbleiben in den 80igern.

Die drei Ebenen waren klar und verständlich und toll erzählt und schon geschrieben. Der Schreibstil hat mir allgemein gut gefallen.

Das Ende empfand ich etwas vorhersehbar, leider.
Zwischendurch konnte mich die Geschichte auch nicht so richtig fesseln und ich muss sagen, dass das Buch einige Tage unberührt auf dem Nachtisch lag weil ich keine große Lust verspürte weiter zu lesen. Ich war nicht wirklich ergriffen und war leider auch etwas gelangweilt. Die Geschichte zog sich ganz schön dahin irgendwie.

Aber zum Schluss hab ich die Geschichte gerne zu Ende gelesen.

Ich vergebe 3 Sterne.

Rezension zu Der zauberhafte Trödelladen von Manuela Inusa


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 335
Preis: 9,99 €
Erschienen am 18. Juni 2018
Verlag: blanvalet
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Klappentext:
Ruby verkauft in ihrem kleinen Antiquitätenladen Trödel aus aller Welt, den sie mit liebevoller Sorgfalt restauriert. Auch wenn sie insgeheim von einem Buchladen träumt, liebt sie die Arbeit in Ruby's Antiques, das sie von ihrer Mutter übernommen hat, und verliert sich oft in der Vergangenheit der Stücke. Und ein Leben ohne ihre Freundinnen aus der Valerie Lane kann sie sich sowieso nicht mehr vorstellen! Diese sind in diesem Frühling noch stärker für Ruby da, denn nicht nur das mit der Liebe gestaltet sich schwieriger als gedacht, sondern auch Rubys eigene Vergangenheit holt sie ein – und wird die eine oder andere Überraschung bereithalten ...

Die Autorin:
Manuela Inusa hat bereits Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien, Kinder- und Jugendbücher sowie Chick Lit- und Liebesromane - sowohl unter ihrem richtigen Namen wie auch unter Pseudonym - veröffentlicht. Mit acht im Selfpublishing erschienenen eBooks erreichte sie die Kindle-Top-100. Im November 2015 erschien ihr Roman "Jane Austen bleibt zum Frühstück" im Blanvalet-Verlag, im März 2017 folgte "Auch donnerstags geschehen Wunder". Im Oktober 2017 startet eine neue Reihe, die Valerie Lane, mit Band 1 "Der kleine Teeladen zum Glück". Die Autorin ist gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Hamburg. Zu ihren Hobbys gehören Lesen und Reisen.

Meine Meinung:
Der zauberhafte Trödelladen ist der dritte Band der Reihe die sich rund um die Mädels aus der Valerie Lane dreht. Im dritten Buch von Manuela Inusa lernen wir Ruby näher kennen, die in dritter Generation den Laden führt. Nachdem es ihre Großmutter und ihre Mutter es bereits getan haben. Und vorher hat niemand anderes als Valerie Bonham selbst diesen Laden besessen.

Bereits im ersten Band war ich gespannt darauf mehr von und über Ruby zu erfahren und deswegen freute mich sehr auf diesen dritten Teil. Und ich bin kein bißchen enttäuscht. Ich wollte dieses Buch gerne in einem Rutsch lesen aber es war mir nicht möglich. Ich habe zwischendurch immer wieder Rotz und Wasser geheult, so sehr hat mich diese Geschichte mitgenommen, dass ich Pause machen musste.
Es ist für mich bisher der emotionalste Band der Reihe und auch der schönste. Ich bin völlig hin und weg und total durcheinander mit meinen Gefühlen.
Wirklich einfach nur schön.

Das Buch ist flüssig geschrieben. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wirklich gut. Die Charaktere sind wunderschön gezeichnet. Die Umgebung ist wundervoll mit Worte gemalt. Man hat das Gefühl direkt in Oxford zu sein.

Wirklich toll.

5 Sterne.

Samstag, 16. Juni 2018

Rezension zu the woman in the window von A. J. Finn


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 541
Preis: 15,00 €
Erschienen am 19. März 2018
Verlag: blanvalet
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal
Klappentext:
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...
Der Autor:
A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die »Los Angeles Times«, »Washington Post« und das »Times Literary Supplement (UK)«. Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 38 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt.

Meine Meinung:
Zu erst etwas positives: Wirklich selten habe ich eine Protagonistin so gut kennengelernt wie ich Dr. Anna Fox kennenlernen durfte. Die Figur ist bis ins kleinste Detail detailiert ausgepfleilt und ausgearbeitet.
Aber das war es auch schon, was ich positives zu erwähnen habe.

Leider war die Story von Anfang bis Ende vorhersehbar.
Die ersten knappen 180 Seiten passiert nichts, außer das man Anna Fox kennenlernt und ihre Nachbarn und Internet Freunde.

Selbst der Plot hat mich einfach wenig begeistert. Den Thriller habe ich vergebens gesucht. Den Bestseller habe ich vergebens gesucht.

Das Ende war wenig überraschend und die Frage die mich am meisten interessiert hat wurde nicht aufgeklärt. Was ist mit dem verdammten Kater? Der Kater war mein persönlicher Höhepunkt in dem Buch.

Ich kann nur 2 Sterne vergeben und auch nur weil ich beide Augen zu drücke.

Freitag, 8. Juni 2018

Rezension zu Der Teufel im Spiel von Felicity Green

Allgemeines: 
Format: eBook
Erschienen am 08. Juni 2918
Zur Verfügung gestellt?
Durch die Autorin

Kurzbeschreibung:
Wetterhexe Jemima Rivers hat seit Jahren einen gepackten Koffer unter ihrem Bett liegen. Aber eine psychisch labile Mutter, ein immer arbeitender Vater und drei Bald-Teenager-Hexen als Schwestern hielten sie bislang davon ab, sich ihren Traum vom Reisen in ferne Länder zu erfüllen. Bis Jem sich eines Nachts doch einfach auf den Besen schwingt, um die schottischen Highlands zu verlassen. Leider kommt sie nicht weit. Ein unerklärlicher Tsunami auf dem Loch Lomond und ein Mordfall, in den der attraktive, aber gefährlich wirkende Franzose Luc Devereux verwickelt ist, stellen sich ihr in den Weg. Die Ereignisse stürzen das Leben der Rivers-Familie ins Chaos. Schockierende Familiengeheimnisse kommen ans Tageslicht, als eine sektenartige Wetterhexenorganisation aus Frankreich, die Tempestarii, Jems Schwestern kidnappt. Während Jem verzweifelt versucht, ihre Schwestern zu retten, muss sie sich entscheiden, ob sie Luc trauen kann. Und sich zu allem Überfluss mit der absurden Tatsache auseinandersetzen, dass ein mysteriöses Feen- (oder gar Alien-?)Volk die Finger im magischen Spiel hat. 

Die Autorin:
Felicity Green wurde in der Nähe von Hannover geboren und zog nach dem Abitur nach England. In Canterbury studierte sie Literatur und Schauspiel. Später tingelte Felicity mit diversen Theatergruppen durch England, Irland und Schottland, besuchte eine Schauspielschule in L. A. und trat in Indie-Filmen auf.
Nachdem sie ihre eigene One-Woman-Show für das Brighton Festival geschrieben hatte, packte sie die Schreibwut. An der University of Sussex schloss sie einen MA in Kreativem Schreiben ab.
Die Liebe holte sie nach Deutschland zurück. Mit ihrem Mann Yannic, Tochter Taya und Kater Rocks lebt sie an der Schweizer Grenze. Zwei Jahre lang arbeitete Felicity Green bei Kleinverlagen in Zürich, bevor sie sich als freie Übersetzerin und Autorin selbstständig machte.

Die Reihe:
Der Teufel in der Küche ist der dritte Teil der Highland-Hexen-Krimi Reihe von Felicity Green.
1. Der Teufel im Detail (Rezension)
2. Der Teufel im Leibe (Rezension)
3. Der Teufel in der Küche (Rezension)
4. Der Teufel im Bunde (Rezension)
Der Highland Hexen Krimi Sammelband (Rezension)
5. Der Teufel im Spiel
6. Der Teufel im Eichhörnchen (soll Ende 2018 erscheinen)
 
Meine Meinung:
Ich bin Fan der Reihe, vom ersten Band an. Ich war wirklich gespannt, wie es nach DER TEUFEL IM BUNDE weiter gehen würde. Ich konnte mir Tarbet und den Bund der Hexen nur schwer vorstellen, nach den Vorkommnissen in Band 4 (ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel spoilern, nur so viel: Liest das. Die Geschichte war mege). Dementsprechen war ich gespannt aber wusste auch nicht wirklich was mich erwarten würde. 
Tja und was soll ich sagen? Die Geschichte um die Wetterhexe Jem war spannend, überraschend und wie auch schon seine Vorgänger toll geschrieben und erzählt.
Die Highland Hexen Krimis stecken voll von Geschichte, die sich auf Fakten beruht und ist andererseits Fiktion. Dieses beides gepaart mit der wundervolle Kulisse Schottland, ergibt eine Mischung, die es mir mal wieder kaum möglich machte die Geschichte aus der Hand zu legen, als ich erst mal richtig begonnen hatte zu lese.
Der Schreibstil der Autorin ist klar und flüssig. Sie malt mit ihren Worten Bilder, die ich ohne Probleme in meinen Geiste hervorrufen kann und das macht ihre Bücher noch zusätzlich besonders. Hinzu kommen die wirklich wundervoll und detailverliebten zum Leben erweckten Charaktere. Ich habe jeden einzeln in mein Herz geschlossen und bin unglaublich froh, dass ich mich nicht von ihnen verabschieden muss. Ich kann Band 6 dieser tollen Reihe jetzt schon kaum noch erwarten und hoffe einfach, dass die Zeit schnell vergeht.

Ich kann euch dieses Buch und seine Vorgänger einfach zu empfehlen.
Und ich vergebe alle dieser Sterne dieser Welt die es gibt.
Die höchste Wertung ist 5 von 5, aber reicht eigentlich bei weitem nicht aus.

Danke für dieses tolle Buch!

Samstag, 5. Mai 2018

Rezension zu Bleiben einzig und allein wir von Kim Leopold


Allgemeines:
Format: eBook
Seiten der Printausgabe: 354
Preis: 1,99 € 
Erschienen am 5. Mai 2018
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Zur Verfügung gestellt: Selbst gekauft

Inhalt:
Trouvaille nennt man es, wenn man zufällig auf etwas Wundervolles trifft. 

Manchmal ist es ein Schatz, manchmal eine Erzählung. Aber ab und zu – ganz selten – ist es ein Mensch. Einer mit Augen wie das Meer und einem Lachen, das in Erinnerung bleibt. Sein Name ist Faisal, und das ist unser Abenteuer. 

Lorraine ist eine Heldin – zumindest in den Büchern, die sie liest. Mal kämpft sie gegen unsichtbare Mächte, mal besucht sie eine Zauberschule und rettet die Welt. Nur im echten Leben traut sie sich nicht über die Grenzen Straßburgs hinweg. Mit ihrem achtzehnten Geburtstag ändert sich alles, denn ihr Opa schenkt ihr zwei Dinge: eine Citroën Ente, und eine Geschichte über die Liebe. Die neu entdeckte Freiheit lockt Lorraine an die Côte d’Azur, wo sie zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihre Ängste kämpft und sich Hals über Kopf verliebt …

Die Autorin:
Kim Leopold wurde 1992 geboren und lebt derzeit mit ihrem Mann im schönen Münsterland. Schreiben und Reisen gehören zu ihren Hobbies, die sie gerne verbindet, in dem sie ihre Handlungen an Orten spielen lässt, die sie schon besucht hat. Mit dem Schreiben von Liebesromanen fing sie an, als sie eine Pause von ihrer Fantasywelt brauchte, und war wenig später überrascht, wie furchtbar kompliziert auch Liebesgeschichten sein können. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, gestaltet sie Buchcover für www.ungecovert.de oder entwirft neue Produkte für ihre Online-Boutique - immer mit dabei: ein Früchtetee und ihr Kater Filou.

Meine Meinung:
In diesem Buch geht es um die erste Liebe. Es geht um die Leidenschaft zum Lesen und zum geschriebenen Wort. Es geht um die Liebe zum Tanz. Es geht um eine erste große Reise und das erste große Abenteuer. Es geht darum Mut zu haben. Mut dazu, zu sich selbst zu stehen. Mut dazu, sich selbst treu zu sein. Es geht darum, zu sich selbst zu finden und auch darum über seinen eigenen Schatten zu springen ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Bleiben einzig und allein wir erzählt die Geschichte von einem Roadtrip entlang der wunderschönen französischen Küste. Ich selbst bin letztes zu dieser Zeit kurz dort unterwegs gewesen und konnte die Empfindungen der beiden Protagonisten daher sehr nachvollziehen, als sie ihre Zeit dort am Strand verbrachten. Die Autorin hat für ihre Geschichte eine schöne Kulisse gewählt, die ich in ihren Worten genau wieder erkannte.

In der Protagonistin konnte ich mich das eine oder andere mal wieder erkennen. Ich würde meinem Auto wohl den selben Namen geben, wenn meines nicht schwarz wäre und deswegen ein männlicher Namer her musste. Auch lese ich gerne und führe ein Bullet Journal. Und mit 18 war ich auch noch nicht viel raus aus Hamburg gekommen und hatte vor vielem Angst. Aber es ist doch genau das Alter in dem man erst richtig anfängt die Welt zu entdecken.

Der Autorin ist es gelungen zwei wundervolle Persönlichkeiten in dieses Buch zu packen. Mit denen ich viel Freude hatte.

Vielleicht ist es nicht vom Nachteil wenn man Harry Potter gelesen hat oder die Filme gesehen hat, denn so manche Anekdote aus der Geschichte kommt vor. Auch aus anderen Büchern. Die leider nicht alle kannte und deswegen nicht alles direkt verstanden habe, aber das war im nach hinein nicht so schlimm.

Auf jeden Fall ein tolles Buch, dass ich gerne weiter empfehle.

5 Sterne.

Montag, 30. April 2018

Rezension zu How to be happy 2: Ascheblüte von Kim Leopold


Allgemeines:
Format: eBook
Seiten der Printausgabe: 470
Preis: 3,99 € 
Erschienen am 23. Mai 2017
Verlag: Amrûn Verlag
Zur Verfügung gestellt: Selbst gekauft
Inhalt:
Vor fast zwei Jahren hat Ash New York verlassen und ist nach Toronto gezogen, um dort sein Glück zu finden. Seine Geschichte hat er in einem Buch verarbeitet, das zum Bestseller geworden ist. Seitdem leidet er an einer Schreibblockade und bringt nichts Neues zustande. Als sein Verlag in Gestalt von Camille einen neuen Roman fordert, bucht er spontan ein Ticket nach Irland, um das zu tun, was er am besten kann: Davonlaufen. Camille bekommt die Chance ihres Lebens: Um sich einen Job im Lektorat zu sichern, soll sie Ash zu einem neuen Buch überreden. Als er ein Ticket nach Irland bucht, folgt sie ihm kurzerhand. Denn nur mit seiner Hilfe kann sie sich aus ihrer persönlichen Hölle befreien.

Die Autorin:
Kim Leopold wurde 1992 geboren und lebt derzeit mit ihrem Mann im schönen Münsterland. Schreiben und Reisen gehören zu ihren Hobbies, die sie gerne verbindet, in dem sie ihre Handlungen an Orten spielen lässt, die sie schon besucht hat. Mit dem Schreiben von Liebesromanen fing sie an, als sie eine Pause von ihrer Fantasywelt brauchte, und war wenig später überrascht, wie furchtbar kompliziert auch Liebesgeschichten sein können. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, gestaltet sie Buchcover für www.ungecovert.de oder entwirft neue Produkte für ihre Online-Boutique - immer mit dabei: ein Früchtetee und ihr Kater Filou. 

Meine Meinung:
Ich habe Liliennächte nur gelesen weil ich Ascheblüte unbedingt lesen wollte. Wer mich kennt weiß warum mich dieses Buch neugierig machte. Bücher deren Handlung in Irland spielen bekommen in meinem Bücherregal immer einen Platz. Also war ich nun nach Liliennächte sehr gespannt auf dieses Buch. Ich war null gespoilert und hatte auch den Klappentext nicht gelesen und deswegen war ich zu nächst etwas überrascht, als das Buch in Kanada startete und nicht in Irland, wie vermutet.
Aber die Geschichte fing sehr interessant an und ich war umso gespannter wie und auf welche Weise die Protagonisten wohl ihren Weg auf die grüne Insel finden würden.

Die Gründe sind für Ash und Cami unterschiedliche und doch verbindet die beiden etwas.
Ash mochte ich in Liliennächte schon sehr gerne und Cami wuchs mir auch schnell ans Herz.

Der Schreibstil der Autorin ist auch in Ascheblüte angenehm und leicht zu lesen.

Aber, es gab so ein oder zwei Sachen die mich einfach irgendwie gestört haben. Als Leserin die nicht so einen starken Inrland-Bezug hat wie ich, ist das bestimmt total unbedeutend und wäre es vielleicht gar nicht aufgefallen, aber mich hat es leider gestört. Das eine war das die Grafschaft Kerry als Stadt bezeichnet wurde und das andere war ein Gegenstand, den ich nun hier nicht erwähnen möchte, da er zu viel verraten würde. Aber das passte beides für mich zu Irland und machte es irgendwie nicht stimmig für mich. :-(

Die Geschichte trotzdem eine wirklich schöne und mir hat sie sonst gut gefallen.

4 Sterne, da mir Liliennächte aber besser gefallen hat.

Sonntag, 29. April 2018

#neuzugang the woman in the window von A. J. Finn


Ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal
Klappentext:
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...

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Montag, 23. April 2018

Rezension zu How to be happy 1: Liliennächte von Kim Leopold


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 319
Preis: 12,90 € 
Erschienen am 20. Mai 2017
Verlag: Amrûn Verlag
Zur Verfügung gestellt: Selbst gekauft
Klappentext:
Hast Du je darüber nachgedacht, einen Neuanfang zu wagen?

Nach dem Tod ihrer Mutter sieht sich die 19-jährige Lilian gezwungen, von Deutschland zu ihrem fremden Vater nach New York zu ziehen. In einer WG mit Jamie, dem Nerd mit Schokoladenaugen, und Ash, dem verletzlichen Draufgänger, merkt sie allerdings, dass sie genau das braucht: Ein neues Leben. Zwischen Sonnenaufgängen und Tänzen bei Kerzenschein findet sie ihre Freude wieder - und die große Liebe.

Jedoch ändert sich alles, als sie feststellt, dass nicht nur ihre Mitbewohner, sondern auch ihr Vater ein großes Geheimnis hüten.

Die Autorin:
Kim Leopold wurde 1992 geboren und lebt derzeit mit ihrem Mann im schönen Münsterland. Schreiben und Reisen gehören zu ihren Hobbies, die sie gerne verbindet, in dem sie ihre Handlungen an Orten spielen lässt, die sie schon besucht hat. Mit dem Schreiben von Liebesromanen fing sie an, als sie eine Pause von ihrer Fantasywelt brauchte, und war wenig später überrascht, wie furchtbar kompliziert auch Liebesgeschichten sein können. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, gestaltet sie Buchcover für www.ungecovert.de oder entwirft neue Produkte für ihre Online-Boutique - immer mit dabei: ein Früchtetee und ihr Kater Filou.

Meine Meinung:

Während ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich das Gefühl, ich bin in einer anderen Welt. An einem anderen Ort. Zu einer anderen Zeit. Ich sah in einem Moment aus dem Fenster und wunderte mich über das grün an den Bäumen und wo der Schnee denn hin ist. Es ist doch Winter.

Der Schreibstil von Kim Leopold hat es wirklich geschafft mich völlig einzunehmen. Ich konnte alles um mich herum vergessen und es war gar nicht anders möglich als völlig in dieser Geschichte zu versinken.

Einige Handlungsverläufe waren für mich zwar sehr vorhersehbar und das Buch hielt wenige Überraschungen für mich bereit, aber irgendwie hat mich das wenig gestört. Irgendwie ließ mich genau diese Tatsache dieses Buch so entspannt lesen. Die Geschichte floss einfach so dahin.

Ich mochte die Protagonisten sehr gerne. Und auch die Nebenfiguren erschienen mir schön und klar ausgearbeitet. Ich hatte große Freude dabei, sie näher kennen zu lernen.

Umso schöner, dass nun noch drei weitere Bände aus dieser Reihe auf mich warten.

Ich vergebe 4 Sterne.

Donnerstag, 19. April 2018

Rezension zu Famous 1: Herz über Kopf von Phoebe Ann Miller

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 419
Preis: 12,90 € 
Erschienen am 10. März 2016
Verlag: Amrûn Verlag
Zur Verfügung gestellt: Selbst gekauft

Klappentext:
Sara hat einen Job, Familie und Freunde und ist tief in ihrer Heimat Bamberg verwurzelt. Als rationaler Mensch folgt sie stets ihrem Kopf, bis sie Cooper trifft, der ihren Verstand lahmlegt. Doch nicht nur die Entfernung erschwert eine Beziehung zu dem berühmten Schauspieler, auch die oberflächliche Glitzerwelt Hollywoods und aufdringliche Paparazzi stellen ihre Liebe auf eine harte Probe. Wird Sara für Cooper ihr Leben ändern oder zerbricht sie im Scheinwerferlicht?

Die Autorin:
Phoebe Ann Miller ist, auch wenn sie es nicht gerne zugibt, eine hoffnungslose Romantikerin, was sicher auch daran liegt, dass sie seit Jahren eine glückliche Beziehung mit jemanden führt, der all ihre Macken erträgt. Sie ist vielseitig und nicht realitätsscheu, sieht trotz ihrer romantischen Ader nicht alles durch die rosarote Brille. Dennoch genießt sie es, sich ihren Tagträumereien hinzugeben, woraus einige ihrer Geschichten entstanden.
Ihre Homepage: www.pm-writes.com
Ihre Facebookseite: www.facebook.com/phoebeannmiller 

Meine Meinung:
Ich hatte so meine erheblichen start Schwierigkeiten mit diesem Buch, leider. Und im normal Fall hätte ich es auch nach ca. 150 Seite abgebrochen, da ich dieses Buch aber allerdings im Rahmen einer Challenge für mich gelesen habe, muss ich gestehen, dass ich mich erstmal weiter durch den ersten beiden Akte quälte. Für mich kam das Buch am Anfang einfach gar nicht in Fahrt. Ich wartete sehnsüchtig darauf, dass die Geschichte endlich los geht.

Der Schreibstil dabei war aber angenehm, flüssig und ließ sich gut und relativ schnell lesen ohne irgendwelche Stolpersteine aufzuweisen.

Nach über der Hälfte der über 400 Seiten geschah dann endlich auch mal richtig was und ich wollte auch gerne wissen wie es dann weiterging.

Die Protagonisten Sara und Cooper haben mir gut gefallen. Und ich habe ihre Story ab einem gewissen Punkt gerne verfolgt.

Die Nebenfiguren haben mir nicht sonderlich gefallen. Ich konnte einen großen Teil von dem was zwischen den Protagonisten und den Nebenfiguren geschah nicht sonderlich nachvollziehen und einige Personen war mir einfach unsympatisch. Zu dem waren mir die Nebenfiguren auch irgendwie zu blass. Ich konnte sie nicht nachempfinden und sie erschienen mir mitunter nicht wichtig und schnell ersetzbar.

Das Ende des Buch war vorhersehbar, leider. Mir war klar, wer da hinter steckt. Und ich hätte mir gewünscht, dass es doch anders kommen würde und die Autorin es schaffen würde mich doch noch zu überraschen. Dem war leider nicht.

Trotzdem ist das Buch schön geschrieben. Die Autorin hat ein tolles Talent mit Worten und der Sprache umzugehen, dass hat mir wirklich gut gefallen.

Daher vergebe ich gerne 3 Sterne.

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