Freitag, 7. September 2018

Rezension zu Verfall Band 1 von April Nierose


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 224
Preis: 7,99 €
Erschienen am 1. November 2017
Verlag: SP 
Selbstgekauft ;-)
Klappentext:
Hanna befindet sich in einer selbstzerstörerischen Abwärtsspirale, nachdem ihr Leben ein Jahr zuvor durch tragische Ereignisse eingerissen wurde.
Als ihr Freund David, der zuvor verschwunden ist, plötzlich in ihr Leben zurückkehrt, ohne ihr eine Erklärung für sein Verschwinden zu liefern, häufen sich die Fragen, auf die es keine angenehmen Antworten geben kann.
Wer ist ein Freund und wer seit Langem ein heimlicher Feind?
Am Rande des Kontrollverlustes und mit einer Spur von Leichen in der Vergangenheit beginnt die Suche nach Antworten, doch schnell wird klar, dass das erst der Anfang ist.

Die Autorin: 
April Nierose wurde in der Ukraine geboren und wuchs in Hessen auf.

Die ersten drei Bände ihrer Buchreihe „Verfall“ verfasste sie in einem Alter von 17 Jahren. Es sollten jedoch 10 Jahre vergehen, bis sie den Schritt zur Veröffentlichung des ersten Bandes wagte. Nach einigen Semestern des Jurastudiums entschied sich die Autorin für ein Psychologiestudium und arbeitet seit ihrem Abschluss in diesem Bereich. April Nierose legt großen Wert darauf, weder einen reinen Thriller noch einen reinen Roman zu verfassen und setzt mit ihrer Buchreihe an der Schnittstelle zwischen diesen beiden Genres an. Verfall handelt von Verlust, Schmerz, Angst, Hass, Rache, Neid und Tod, aber auch von Vertrauen und wahrer Freundschaft. Bei dem Pseudonym „April Nierose“ handelt es sich im ein Anagramm des Wortes „polarisieren“.

Meine Meinung:
Hinter mir liegt ein sehr anspruchsvolles Buch. Anspruchsvoll in den Punkten Inhalt, Wortwahl, Satzbau und Perspektive. Keine leichte Kost, die man mal so nebenbei verschlingen kann. Über das ganze Buch hinweg sind hier und da kleine und große Informationen versteckt, die man auf keinen Fall verpassen darf.
Besonders positiv ist mir der ungewöhnliche und für mich wirklich neue Schreibstil aufgefallen. Sowas hab ich echt noch nie gelesen.
Das Buch an sich und die Darstellung und Ausarbeitung der Charaktere hat mich an eine andere Autorin erinnert, die auch Bücher im Thriller Genre schreibt.
Es werden viele spannende Personen vorgestellt, wobei diese in diesem ersten Band nur umrissen werden und viel Stoff für die folge Bände bleibt.
Diese Reihe verspricht eine wirklich komplexe und spannende Geschichte zu werden aber in Band 1 wird noch nicht allzu viel verraten.
Es bleibt also spannend und das auch ganz besonders aufgrund des fiesen Cliffhangers (auch wenn er mich nicht sonderlich überrascht hat.)

Ein sehr zu empfehlender Auftakt einer Reihe für den ich gerne 5 Sterne vergeben möchte. :-)

Montag, 3. September 2018

Rezension zu Affections Band 2: Zwischen Meer und Sternen von Katie Kling


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 296
Preis: 12,90 €
Erschienen am 25. März 2018
Verlag: Amrûn Verlag

Klappentext:
"Wir hatten uns beide nicht rausgewagt aufs offene Meer. Wir hatten uns nicht getraut, einfach ins tiefe Blau zu springen, weil wir uns dabei beide schon verletzt hatten. Aber jetzt waren wir beide hier. Und ich wollte ihn ihm ertrinken."

Rachel hat ihre Entscheidung getroffen: Sie will nach vorne schauen und das Geschehene hinter sich lassen. Aber ein neues Kapitel zu beginnen ist nicht so einfach, wenn das alte noch nicht geschlossen ist. Riskiert Rachel den Blick zurück?

Die Autorin:
Katie Kling wurde 1989 in Nordhessen geboren und wuchs im beschaulichen Sauerland auf. Bereits in der Grundschule begann sie mit dem Schreiben und durfte ihre Geschichten im Klassenzimmer vortragen oder aushängen. Das Studium verschlug sie nach Trier und Bochum, bevor sie schließlich als Redakteurin in einer Marketingagentur in Berlin landete.
2017 erschien mit "Barfuß durch die Nacht" Katie Klings Debütroman und Auftakt der zweiteiligen Affections-Reihe. "Zwischen Meer und Sternen" vervollständigte die Dilogie im Frühjahr 2018. Beide Bücher sind im Amrûn Verlag erschienen.

Meine Meinung:
ACHTUNG diese Rezension kann Spoiler zu Band 1 enthalten.

Das Buch setzt circa sechs Monate nach Band 1 ein. Sechs Monate nach jener Silvesternacht, in der Rachels Herz brach. Rachel macht weiter. Sie hat einen neuen Job, ist zuhause ausgezogen und geht sogar mit einem neuen Mann aus.

Band 2 offenbart uns etwas von Connors Vergangenheit. War er in Band 1 mitunter ein Brief mit sieben Siegeln so ist er nun ein offenes Buch und ein veränderter Mensch. Aber das macht ihn nur noch interessanter.
Rachel ist ebenfalls an ihrem neuen Leben gewachsen. Sie wirkt selbstbewusster und gereifter.

Die Geschichte in Band 2 plätschert so ein bißchen vor sich hin. Rachels neues Liebesleben und ihr neuer Job sind interessant beschrieben und es macht Spaß Rachel zu begleiten aber es konnte mich nicht so mitreißen wie der erste Band.

Zwischen Meer und Sternen ist eine gelungene Fortsetzung. Sie ist toll geschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist unverändert flüssig und sehr angenehm zu lesen. Der Showdown des letzten Kapitels ist mitreißend und sehr aufwühlend und hat mich mehr als einmal zu Tränen gerührt.

Ein tolles Buch, auch wenn ich Band 1 etwas lieber mag.

4,5 Sterne vergebe ich gerne dafür.

Samstag, 1. September 2018

Rezension zu Frauen, die ihre Stimme erheben. Roar. von Cecelia Ahern


Allgemeines:
Format: Hardcover
Seiten: 352
Erschienen am 22. August 2018
Preis: 18,00€

Beschreibung:
»Dieses Buch ist für mich ein Herzensprojekt. Es geht um unsere eigene Stimme – um all die Momente, in denen Frauen sich erheben.« Cecelia Ahern

»Geistreich und anregend! Cecelia Ahern ist eine der besten Schriftstellerinnen, die wir haben.« John Boyne, Autor von »Der Junge im gestreiften Pyjama«

Dreißig Frauen, dreißig Storys: 350 Seiten voller Überraschungen, Gefühl und Aha-Erlebnisse.

Da ist die Frau, die im Boden versinkt und dort auf jede Menge anderer Frauen trifft. Oder die Frau, die auf ihrem Grundstück Zweifel sät. Eine andere Frau, deren Uhr so laut tickt, dass sie nicht schlafen kann, und eine, die aus ihrer Schublade herausklettert. Lauter Frauen, denen gerade dann Flügel wachsen, wenn sie es gar nicht erwarten. So wie es für uns alle in jedem Moment möglich ist, wenn wir nur auf uns selbst hören.

Die Autorin:
Cecelia Ahern ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt. Sie wurde 1981 in Irland geboren und studierte Journalistik und Medienkommunikation in Dublin. Mit 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte: ›P.S. Ich liebe Dich‹, verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere weltweit veröffentlichte Bücher in Millionenauflage. Die Autorin wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, schreibt auch Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie ›Samantha Who?‹ mit Christina Applegate sowie einen Zweiteiler für das ZDF. Auch ihr Roman ›Für immer vielleicht‹ wurde fürs Kino verfilmt. Cecelia Ahern lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Norden von Dublin.

Meine Meinung:
Ich hatte mich schon weit bevor das neue Buch erscheinen sollte darüber informieren können, was als nächstes für ein Buch von meiner Lieblingsautorin erscheinen soll. Ich war eigentlich sogar ziemlich überrascht wieviel schon im vorwege möglich war in Erfahrung zu bringen. Es war von Anfang an kein Geheimnis, woran Cecelia Ahern aktuell arbeitete und eben auch nicht, dass es sich nicht um einen klassischen Roman handeln wird. Deswegen verstehe ich nicht, dass man vor dem Kauf darüber nicht Bescheid wissen kann und es erst beim Leben merkt und das dann auch als Kritikpunkt auffasst.

Mich haben diesen 30 Geschichte wirklich verzaubert. Sie haben mich zum nachdenken angeregt, mich zum lachen gebracht und mich zum weinen gebracht. Diese 350 Seiten löste in mir ein Wechselbad der Gefühle aus, wie es eben nur Cecelia Ahern mit ihren Worten schafft. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch ihr ganz hervorragendes Potenzial zeigt. Durch diese vielen unterschiedlichen Geschichten, zeigt die Autorin, dass sie eben die Fähigkeit hat gekonnt und fantansievoll in jedes Genre einzusteigen.

Ein wirklich ganz wundervolles Buch.

5 Sterne.

Rezension zu Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden von Genki Kawamura


Allgemeines:
Format: Hardcover
Seiten: 190
Preis: 18,00 €
Erschienen am 23. April 2018
Verlag: C. Bertelsmann
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal
Beschreibung:
Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes ...

Der Autor: 
Genki Kawamura, 1979 in Yokohama geboren, ist ein japanischer Filmproduzent und hat mit seinen ersten Roman einen internationalen Bestseller vorgelegt, der auch erfolgreich verfilmt worden ist.

Meine Meinung:
Cover und Titel des Buches sprache mich an, auf den ersten Blick. Jedoch konnte mich der Klappentext nicht wirklich überzeugen. Die vielen positoven Stimmen habe mich aber dann schlussendlich doch davon überzeugt, dieses Buch als Rezensionsexemplar anzufragen.

Vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag und an das Bloggerportal für die zur Verfügungstellung des Buches aber ich hätte doch bei meinem ursprünglichen Bauchgefühl bleiben sollen, denn mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen.

Die knappen 190 Seiten zogen sich doch eher wie Kaugummi dahin und der ständige erhobene Zeigenfinger und dieses Gefühl das man mir ständig sagen möchte, wie verschwenderisch und schlecht ich mit meinem Leben umgehe, habe jedes Lesevergnügen zerstört. 

2 Sterne, mehr geht wirklich nicht.

Mittwoch, 15. August 2018

Rezension zu KHAOS - Touching Soul von Lin Rina


Allgemeines:

Format: Softcover
Seiten: 415
Preis: 14,90 €
Erschienen am 18. Juli 2018
Zur Verfügung gestellt? Selbstgekauft :-)

Buch-Info (Quelle der Verlag): 
Daya lebt auf einem vergessenen Gefängnisplaneten unter skrupellosen Verbrechern. Nur ihre Gabe, in den Seelen anderer zu lesen und ihre Gefühle zu erspüren, sichert ihr das Überleben.
Als eine Gruppe genetisch veränderter Menschen aus dem Kryoschlaf erwacht, gerät Daya plötzlich zwischen die Fronten von Macht und Gewalt.
Doch was ist richtig? Den Soldaten und ihrem Anführer Khaos zu helfen, den Planeten zu verlassen, oder das Leben ihrer Leute zu erhalten?
Denn Khaos ist nicht irgendein Soldat. Seine Seele ist für Daya unwiderstehlich. Aber sich in einen Mann zu verlieben, der nicht zum Lieben geschaffen wurde, ist ein gefährliches Spiel.

Die Autorin (Quelle der Verlag):
Ein Lächeln auf den Lippen, eine Tasse Tee in der Hand und den Kopf voller Geschichten. Wenn Lin Rina schreibt, träumt sie sich in andere Welten, Zeiten und Universen. Sie begeistert sich ebenfalls für das Zeichnen von Illustrationen und Handlettering und riskiert dabei auch mal farbverschmierte Finger. Im Alltag verbringt sie viel Zeit mit ihren zwei Töchtern zwischen Sandburgen und Papierschnipseln. Sie lebt mit den kleinen Fröschen und ihrem Mann in einem verträumten kleinen Ort umgeben von Wald.

Meine Meinung:
In einer Rezension habe ich gelesen, dass die/der Leser/in sich darüber gewundert hat, dass dieses Buch in der Jugendbuchabteilung in der Buchhandlung stand und ich muss sagen, dass hat auch mich wirklich stark gewundert.
Ich bin am Erscheinungstag direkt in die Science Fiction Abteilung gelaufen und dann weiter in die Fantasy Abteilung und habe ich sehr gewundert, da nicht fündig zu werden. Ein Verkäuferin schickte mich dann zu den Büchern für Jugendliche. Bevor ich das Buch gelesen hatte, hab ich mir auch echt nichts dabei gedacht aber der Inhalt dieses Buches ist meiner Meinung nach nicht wirklich was für Jugendliche oder gar Kinder.
ABER die Geschichte und die Autorin können meiner Meinung nach, wenig etwas dafür, wo eine Buchhandlung ein Buch hinstellt, deswegen würde ich dafür keine Sterne abziehen.

Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Die Autorin steigt wirklich sehr tief in die Gefühlswelt der Protagonistin ein. Man lernt Daya extrem gut kennen. Ihre Veränderungen sind schlüssig und ihre Weiterentwicklung wirklich enorm. Das hat mir auch alles gut gefallen.
Aber mit unter war es doch etwas langatmig und die Schwärmereien an der einen oder anderen Stelle für meinen Geschmack echt zu viel. Und auch ich finde, dass sich manches einfach zu oft wiederholt hat. Manchmal dachte ich wirklich, "Mensch Kind wie oft willst du da noch drüber nachdenken?" War leider etwas anstrengend zu lesen zwischendurch. Mir kam die Geschichte mit Absicht in die Länge gezogen vor.

Dabei ist die Story so genial! Und die Charaktere so mega spannend! Irgendwie schade.

Ich kann nur 3 Sterne vergeben, leider. Vielleichzt 50-80 Seiten weniger und die Geschichte wäre perfekt gewesen. Sorry. :-(

Dienstag, 24. Juli 2018

Rezension zu Der Pudel der mich liebte von Nicolas Robin


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 204
Preis: 13,00 €
Erschienen am 23. April 2018
Verlag: blanvalet
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal
Klappentext:
Was tun, wenn man über 40 und arbeitslos ist, eben von seiner Freundin verlassen wurde und sich plötzlich um einen fremden Pudel kümmern muss? Das fragt sich Rolands Nachbar. Roland ist nämlich tot. Und obwohl sie kaum ein Wort miteinander gesprochen haben, scheint Roland ihn geschätzt zu haben: Er hat seinem Nachbarn nicht nur seinen Hund anvertraut, sondern auch die Urne mit seiner Asche, die er nun in die Normandie bringen und ins Meer leeren soll. Es ist der Beginn einer todkomischen Odyssee, um Pudel und Asche unbemerkt loszuwerden. Vor allem ist es aber der Anfang eines neuen Lebens für einen Mann, der auf vielen Umwegen endlich das findet, was er nie gesucht hat: die Liebe und das Glück.

Der Autor:
Nicolas Robin, geboren 1976 in Les Landes im Südwesten Frankreichs, hat sehr früh entschieden, dass er Flugbegleiter werden wollte, um die Welt bereisen zu können. Der Pudel, der mich liebte ist sein erster Roman in deutscher Sprache.

Meine Meinung:
Das Buch interessierte mich in erster Linie aufgrund des Titels und des Covers. Und ich habe selten ein Buch gelesen, dass so wenig mit dem Cover und dem Titel zu tun hat wie dieses. Der Klappentext hatte sich auch ganz interessant gelesen aber auch davon habe ich nur wenig wieder gefunden. Eigentlich eine ziemliche Mogelpackung das ganze Buch.

Der französische Titel lautet im übrigen ins deutsche übersetzt Roland ist tot. Und das ist auch wirklich der einzige passende Titel für dieses Buch, denn um nichts anderes geht es.

Die besagte Reise in die Normandie habe ich auf den ersten 170 Seiten mehr als vergeblich gesucht. Ich hatte einen Roadtrip quer durch Frankreich erwartet, aber der namenlose Protagonist kommt nicht viel weiter als in die nächste Kneipe um sich voll laufen zu lassen. Aber eigentlich verlässt er die meiste Zeit gar nicht das Haus, sondern schaut Pornos und macht sich nicht gerade frauenfreundliche Gedanken. Frauenfeindlich möchte ich es nicht nennen aber er ist eben schon eher der Typ Mann, der nicht auf den ersten Blick (auch auf den zweiten bis zwanzigsten auch nicht) sympatisch erscheint. Er raucht, trinkt, isst schlecht und achtet nicht auf sich. Und die Verantwortung die ihm zu Teil wird durch Hund und Urne inkl. Asche tritt er mit Füsse.

Der Schreibstil des Autors ist stiril und emotionslos und auch langweilig. Die einzige Stelle die mich etwas packen konnte, war die, in der der arme Hund auch noch fast im Tierheim gelandet ist.

Leider hat mir das Buch wirklich überhaupt nicht gefallen.

Ich vergebe 2 Sterne, mehr geht wirklich nicht.

Samstag, 21. Juli 2018

Rezension zu Die Mitternachtsschwestern von Tracy Buchanan

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 448
Preis: 9,99 €
Erschienen am 19. Februar 2018
Verlag:blanvalet
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal
Klappentext:
Willows Kindheit war unbeschwert – bis zu dem Tag, an dem ihre geliebten Eltern bei einem Schiffsunglück starben. Als sie Jahre später eine Einladung zu einer Ausstellung erhält, auf der Fotografien von wunderschönen Unterwasserwäldern gezeigt werden, bekommt sie Zweifel an ihrer Version der Vergangenheit. Denn der Fotograf hat Willows Mutter Charity geliebt. War die Ehe ihrer Eltern nicht so perfekt wie gedacht? Und warum erfuhr sie nie von dem tragischen Verlust, der Charitys Leben vor Jahrzehnten zerriss? Um Antworten zu finden, muss Willow den Spuren ihrer Mutter folgen – und die führen sie um die ganze Welt und tief unter die Oberfläche des Wassers …

Die Autorin:
Tracy Buchanan lebt als Schriftstellerin in England. Wenn sie nicht gerade schreibt, liebt sie es, durch Wälder zu streifen, einsame Strände zu erkunden und mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem Hund Brontë auf Städtetrips zu gehen.

Meine Meinung:
Das Buch hat einen starken Anfang, eine wirklich schwache und mühsame Mitte und ein sehr trauriges aber schönes Ende.

Ich wollte es aufgrund des wunderschönen Covers lesen und der Klappentext klang auch sehr interessant. Aber ich hatte was anderes erwartet.

Die Geschichte spielt zu zwei Zeiten und wird aus der Sicht von zwei Frauen erzählt. Die beiden Frauen sind Mutter und Tochter. Die Tochter wandelt auf den Spuren ihrer Mutter. Was auf den ersten Blick interessant klingt, ist es leider nicht wirklich. Gerade im Mittelteil des Buches doppelt es sich. Da erst erzählt wird wie die Tochter an einem Ort ist und dann eben wie es war als die Mutter dort war.

Das Ende konnte mich dann doch noch überraschen und erschüttern, deswegen vergebe ich vier Sterne. Auch weil der Schreibstil der Autorin wirklich schön flüssig und inspierend ist.

Samstag, 30. Juni 2018

Rezension zu Die verlorene Hälfte meines Herzens von Ann O'Loughlin


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 350
Preis: 10,00 €
Erschienen am 16. April 2018
Verlag: Goldmann
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Klappentext:
Irland in den 1950er-Jahren. Gefangen in einer unglücklichen Ehe verliebt sich Grace in einen jungen Arzt aus Indien. Eine Scheidung kommt nicht infrage, und als Grace auch noch schwanger wird, sucht die Familie nach einer Lösung. Grace wird auf Betreiben ihrer eigenen Tante und mit Einverständnis ihres Mannes in eine Irrenanstalt eingewiesen. Dreißig Jahre später kommt Graces Tochter Emma der Wahrheit auf die Spur: Als Emma nach dem Tod des Vaters nach Dublin zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln, enthüllt sie die tragische Geschichte ihrer Mutter und macht sich auf die Suche nach ihr ...

Die Autorin:
Ann O'Loughlin hat fast dreißig Jahre als Journalistin gearbeitet, unter anderem für den Irish Independent, den Evening Herald und den Irish Examiner. Sie hat einige Zeit in Indien gelebt, stammt aber aus dem Westen Irlands und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern an der Ostküste der Insel.

Meine Meinung:
Wir finden zunächst drei Erzählebene in diesem Buch. Irland in den 50igern, in diesem Erzählstrang treffen wir auf Grance. Irland in den 80igern, in diesem Erzählstrang treffen auf Emma und Indien in den 80iger, in diesem Erzählstrang treffen wir auf Vikram.
Nach ca. 2/3 verlassen wir die 50iger Jahre und verbleiben in den 80igern.

Die drei Ebenen waren klar und verständlich und toll erzählt und schon geschrieben. Der Schreibstil hat mir allgemein gut gefallen.

Das Ende empfand ich etwas vorhersehbar, leider.
Zwischendurch konnte mich die Geschichte auch nicht so richtig fesseln und ich muss sagen, dass das Buch einige Tage unberührt auf dem Nachtisch lag weil ich keine große Lust verspürte weiter zu lesen. Ich war nicht wirklich ergriffen und war leider auch etwas gelangweilt. Die Geschichte zog sich ganz schön dahin irgendwie.

Aber zum Schluss hab ich die Geschichte gerne zu Ende gelesen.

Ich vergebe 3 Sterne.

Rezension zu Der zauberhafte Trödelladen von Manuela Inusa


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 335
Preis: 9,99 €
Erschienen am 18. Juni 2018
Verlag: blanvalet
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Klappentext:
Ruby verkauft in ihrem kleinen Antiquitätenladen Trödel aus aller Welt, den sie mit liebevoller Sorgfalt restauriert. Auch wenn sie insgeheim von einem Buchladen träumt, liebt sie die Arbeit in Ruby's Antiques, das sie von ihrer Mutter übernommen hat, und verliert sich oft in der Vergangenheit der Stücke. Und ein Leben ohne ihre Freundinnen aus der Valerie Lane kann sie sich sowieso nicht mehr vorstellen! Diese sind in diesem Frühling noch stärker für Ruby da, denn nicht nur das mit der Liebe gestaltet sich schwieriger als gedacht, sondern auch Rubys eigene Vergangenheit holt sie ein – und wird die eine oder andere Überraschung bereithalten ...

Die Autorin:
Manuela Inusa hat bereits Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien, Kinder- und Jugendbücher sowie Chick Lit- und Liebesromane - sowohl unter ihrem richtigen Namen wie auch unter Pseudonym - veröffentlicht. Mit acht im Selfpublishing erschienenen eBooks erreichte sie die Kindle-Top-100. Im November 2015 erschien ihr Roman "Jane Austen bleibt zum Frühstück" im Blanvalet-Verlag, im März 2017 folgte "Auch donnerstags geschehen Wunder". Im Oktober 2017 startet eine neue Reihe, die Valerie Lane, mit Band 1 "Der kleine Teeladen zum Glück". Die Autorin ist gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Hamburg. Zu ihren Hobbys gehören Lesen und Reisen.

Meine Meinung:
Der zauberhafte Trödelladen ist der dritte Band der Reihe die sich rund um die Mädels aus der Valerie Lane dreht. Im dritten Buch von Manuela Inusa lernen wir Ruby näher kennen, die in dritter Generation den Laden führt. Nachdem es ihre Großmutter und ihre Mutter es bereits getan haben. Und vorher hat niemand anderes als Valerie Bonham selbst diesen Laden besessen.

Bereits im ersten Band war ich gespannt darauf mehr von und über Ruby zu erfahren und deswegen freute mich sehr auf diesen dritten Teil. Und ich bin kein bißchen enttäuscht. Ich wollte dieses Buch gerne in einem Rutsch lesen aber es war mir nicht möglich. Ich habe zwischendurch immer wieder Rotz und Wasser geheult, so sehr hat mich diese Geschichte mitgenommen, dass ich Pause machen musste.
Es ist für mich bisher der emotionalste Band der Reihe und auch der schönste. Ich bin völlig hin und weg und total durcheinander mit meinen Gefühlen.
Wirklich einfach nur schön.

Das Buch ist flüssig geschrieben. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wirklich gut. Die Charaktere sind wunderschön gezeichnet. Die Umgebung ist wundervoll mit Worte gemalt. Man hat das Gefühl direkt in Oxford zu sein.

Wirklich toll.

5 Sterne.

Samstag, 16. Juni 2018

Rezension zu the woman in the window von A. J. Finn


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 541
Preis: 15,00 €
Erschienen am 19. März 2018
Verlag: blanvalet
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal
Klappentext:
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...
Der Autor:
A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die »Los Angeles Times«, »Washington Post« und das »Times Literary Supplement (UK)«. Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 38 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt.

Meine Meinung:
Zu erst etwas positives: Wirklich selten habe ich eine Protagonistin so gut kennengelernt wie ich Dr. Anna Fox kennenlernen durfte. Die Figur ist bis ins kleinste Detail detailiert ausgepfleilt und ausgearbeitet.
Aber das war es auch schon, was ich positives zu erwähnen habe.

Leider war die Story von Anfang bis Ende vorhersehbar.
Die ersten knappen 180 Seiten passiert nichts, außer das man Anna Fox kennenlernt und ihre Nachbarn und Internet Freunde.

Selbst der Plot hat mich einfach wenig begeistert. Den Thriller habe ich vergebens gesucht. Den Bestseller habe ich vergebens gesucht.

Das Ende war wenig überraschend und die Frage die mich am meisten interessiert hat wurde nicht aufgeklärt. Was ist mit dem verdammten Kater? Der Kater war mein persönlicher Höhepunkt in dem Buch.

Ich kann nur 2 Sterne vergeben und auch nur weil ich beide Augen zu drücke.
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