Montag, 21. September 2020

Rezension zu Adventszeit in der Valerie Lane von Manuela Inusa


Allgemein:
Format: Broschiert
Seiten: 144
Erschienen am 14. September 2020
im Südwest Verlag
Rezensionsexemplar vom Bloggerportal 

Worum geht es:
Vorweihnachtliche Rezepte, Gedanken und DIY
Die Valerie Lane ist die romantischste Straße Oxfords und Heimat der wunderbaren kleinen Läden von Laurie, Keira, Ruby, Susan und Orchid, den Heldinnen der erfolgreichen Romane von Manuela Inusa. Zu den liebevoll erzählten Geschichten gibt es endlich auch die Lieblingsrezepte, schöne Gedanken und zauberhafte DIY-Projekte der fünf Freundinnen. Passend zur kalten Jahreszeit verraten sie ihre Lieblingsteemischungen und wärmende Rezepte, die Anleitungen für hübsche Wanddekorationen, einfache Strickprojekte, entzückende Adventskalender und wunderbaren Baumschmuck oder bezaubernde Tischdeko. Jeder findet sein Lieblingsprojekt, viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen machen die Umsetzung gelingsicher und führen auch Anfänger zum Erfolg. Zahlreiche persönliche Tipps, Eintragseiten, Playlisten und warmherzige Gedanken laden ein zum Kreativwerden, Ausprobieren, Genießen oder einfach nur zum Schmökern.

Meine Meinung:
Als großer Fan der Valerie Lane Reihe von Manuela Inusa war dieses Buch ein Muss für mich.
Dieses Buch hält was es verspricht. Rezepte, schöne Bastelideen, schöne Strickanleitung und vieles mehr. Eine bunte Mischung aus Ideen um sich kreativ zu betätigen. Auch Adventskalender Anleitungen sind dabei, sowie Ideen wie man sich einfach einen schönen Abend gemeinsam mit Freunden und Familien machen kann.
Ich werde sicherlich einiges davon ausprobieren sobald die Adventszeit näher rückt. Dieses Buch ist bestimmt auch was für Leute die die Buchreihe nicht kennen aber sie könnte dann auf jeden Fall Lust darauf machen.

Ich vergebe 4 Sterne.

Rezension zu Normale Menschen von Sally Rooney

  

Allgemein:
Format: Taschenbuch
Seiten: 317
Erschienen am 17. August 2020
im Luchterhand Verlag
Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Worum geht es:
Die Geschichte einer intensiven Liebe: Connell und Marianne wachsen in derselben Kleinstadt im Westen Irlands auf, aber das ist auch schon alles, was sie gemein haben. In der Schule ist Connell beliebt, der Star der Fußballmannschaft, Marianne die komische Außenseiterin. Doch als die beiden miteinander reden, geschieht etwas mit ihnen, das ihr Leben verändert. Und auch später, an der Universität in Dublin, werden sie, obwohl sie versuchen, einander fern zu bleiben, immer wieder magnetisch, unwiderstehlich voneinander angezogen. Eine Geschichte über Faszination und Freundschaft, über Sex und Macht.

Die Autorin:
Sally Rooney wurde 1991 geboren, ist in Castlebar, County Mayo, aufgewachsen und lebt in Dublin. Ihre frühen Arbeiten sind erschienen in The New Yorker, Granta, The White Review, The Dublin Review, The Stinging Fly, Kevin Barrys Stonecutter und der Anthologie Winter Pages. Sie studierte am Trinity College Dublin, zunächst Politik, machte dann ihren Master in Literatur. Sie war dort 2013 die Nr. 1 bei den European University Debating Championships. Rooneys Debütroman »Gespräche mit Freunden« war Book of the Year in Sunday Times, Guardian, Observer, Daily Telegraph und Evening Standard. Der Roman kam auf die Shortlist des Sunday Independent Newcomer of the Year Award 2017, des International Dylan Thomas Prize und des Rathbones Folio Prize 2018. Rooney war die Gewinnerin des Sunday Times/Peters Fraser & Dunlop Young Writer of the Year Award 2017, den u.a. auch Zadie Smith und Sarah Waters gewannen. Rooney ist inzwischen Redakteurin des irischen Literaturmagazins The Stinging Fly. Ihr zweiter Roman »Normal People« wurde für den Man Booker Prize 2018 nominiert und gewann u.a. den Costa Novel Award, den An Post Irish Novel of the Year Award und den British Book Award (Novel of the Year und Book of the Year).

Meine Meinung:
Ich muss vorweg nehmen, dass ich bei fehlenden Triggerwarnungen leider Sternen abziehe. Dies ist auch bei diesem Buch der Fall. Der Content vor dem gewarnt werden MUSS ist folgender: häusliche Gewalt, Tod eines Familienmitglieds, Depression, Selbstmord, sexuelle Übergriffe, Angstzustände, Alkohol - und Drogenkonsum, schlechte Freundschaften und Beziehungen. 

Ich verstehe die Verlage nicht, warum man nicht einfach eine schlichte Content Warnung vorab einfügen kann. Sowas enttäuscht mich immer sehr.

Aufgrund des Klappentextes habe ich zwei Protagonisten erwartet die nicht wissen was sie wollen. Sie lieben sich, sie entlieben sich und sie verlieben sich wieder. Also ein schönes hin und her. Das steht groß und breit da, wer dafür Punkte abzieht, hat sich nicht richtig informiert.

Ich mag den Schreibstil von Sally Rooney sehr. Er ist gewiss anders. Für mich allerdings eine Perle der Literatur. Er ist extrem eindringlich und emotional. Zwar gradlinig aber auf keinen Fall trocken. Man kann der Geschichte sehr schön folgen.

Marianne und Connell sind faszinierend Figuren. Die sich einander anziehen wie das Licht die Motte und sich abstoßen wie ein Ball der gegen ein Netz prallt. Sie können erst nicht ohne einandern und dann nicht miteinander.

Sie hätte gewiss eine schönere Geschichte schreiben können, wenn sie erkennen würden, wer oder was sie füreinander sind. Aber ihre Leben lassen nichts anderes zu. Die Figuren handeln authentisch und man kann nicht anders als mit ihnen zu leiden.

Ich muss aber wie gesagt Sterne abziehen und aufgrund der Intensität der Inhalte vergebe ich nur 3 Sterne. Ansonsten wäre es klar ein 5 Sterne Buch für mich gewesen.

Rezension zu Northern Love: Hoch wie der Himmel von Julie Birkland

  

Allgemein:
Format: Taschenbuch
Seiten: 362
Erschienen am 1. September 2020
im Droemer Knaur Verlag
Rezensionsexemplar vom Verlag

Worum geht es:
Als Ärztin nach Norwegen ans Meer – dieser Traum ist alles, was Annik nach dem Unfalltod ihres Mannes von ihrer großen Liebe geblieben ist. In dem beschaulichen Städtchen Lillehamn wagt sie mit ihrem kleinen Sohn Theo einen Neuanfang. Zwischen tiefen Wäldern, der rauen See und einem endlos wirkenden Himmel wird Anniks Schmerz mit jedem Tag ein wenig erträglicher. Wäre da nur nicht Krister Solberg, ihr wortkarger Boss. Annik ist sich sicher, dass der attraktive Chirurg sie nicht leiden kann. Doch unberührt lässt er sie nicht. Krister allerdings hat seine ganz eigenen Gründe, der neuen Ärztin in seiner Praxis zunächst aus dem Weg zu gehen. Nur langsam finden die beiden zueinander. Aber was ist mit Kristers gefährlichem Geheimnis? Und kann Annik ihr Herz noch einmal einem Mann öffnen?

Die Autorin:
Julie Birkland hat aus Versehen nicht Theaterwissenschaften, sondern Architektur studiert, bevor sie zu schreiben anfing. Sie war schon Vieles – Zimmermann, Architektin, Journalistin – und ist nun endlich angekommen, wo sie immer hinwollte: bei spannenden und romantischen Geschichten über Menschen, die Schwierigkeiten überwinden. Mit vier Kolleginnen gründete Julie das Autorenlabel Ink Rebels. Wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, lässt sie sich in der Natur den Wind um die Nase wehen, sei es in Kanada, Norwegen oder an der Ostsee. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg am Deich.

Meine Meinung:
Auf einer Kreuzfahrt habe ich mich ein bisschen in Norwegen verliebt, deswegen war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Schlussendlich hat mich dann die Leseprobe überzeugt. Diese allein hat mich schon tief im Herzen getroffen.
Julia Birkland hat einen wundervollen emotionalen Schreibstil. Ihre Beschreibung von dem Land haben mich fühlen lassen ich wäre vor Ort.
Die Figuren sind glaubhaft und schön gezeichnet. Ich hatte viel Freude mit Annik und ihrem Sohn und ganz besonders mit Anniks Schwester Mara. Sie war ein bisschen mein heimlicher Star dieser Geschichte. Ebenson sind Kristers Geschwister Espen und Alva sehr spannende Figuren.
Die Geschichte hat viel tiefe und hält einige Überraschungen bereit. Wendungen die einem beim lesen die Eingeweide durchschüttelt, das Herz rausreist und es vorsichtig streichelt, um es erfühlt von Liebe wieder einzusetzen.
Wirklich ein großartiges Buch.

5 Sterne.

Buchvorstellung: Auf die andere Art von Phoebe Ann Miller

 

Allgemein:
Format: Taschenbuch
Seiten: 361
Erschienen am 27. Juli 2015
im Amrûn Verlag
Selbstgekauft

Worum geht es:
Kann man zwei Männer lieben und auch mit beiden zusammen sein? Charlotte ist glücklich mit Jason verheiratet, steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als ihr Chef in den Ruhestand geht, freundet sie sich mit seinem Nachfolger an, dem charmanten Dominic Webster. Doch aus Freundschaft wird mehr und plötzlich muss sie sich entscheiden. Soll sie ihr Leben weiterführen, einen Neuanfang wagen - oder gibt es eine andere Möglichkeit, glücklich zu werden?

Die Autorin:
Phoebe Ann Miller ist, auch wenn sie es nicht gerne zugibt, eine hoffnungslose Romantikerin, was sicher auch daran liegt, dass sie seit Jahren eine glückliche Beziehung mit jemanden führt, der all ihre Macken erträgt. Sie ist vielseitig und nicht realitätsscheu, sieht trotz ihrer romantischen Ader nicht alles durch die rosarote Brille. Dennoch genießt sie es, sich ihren Tagträumereien hinzugeben, woraus einige ihrer Geschichten entstanden. 

Ihre Homepage: www.pm-writes.com 

Ihre Facebookseite: www.facebook.com/phoebeannmiller 

Lesestatus:
Seite 200 von 361
Kapitel 25 von 42

In Auf die andere Art von Phoebe Ann Miller aus dem Amrûn Verlag geht es um Charlott. Charlott ist verheiratet und arbeitet in einer Anwaltskanzlei. Sie ist mit Jason verheiratet. Die beiden kennen sich schon gefühlt ihr ganzes lebenlang und sind gefühlt auch schon genau so lange verheiratet. Jason ist Autor, ein sehr erfolgreicher Autor. Sein Verleger und sein Verlag sitzen in New York.
Als Charlotts Boss in den Ruhestand gehen will, beginnt der Anwalt Dominic in der Kanzlei. Zuerst verdreht der Mann Charlotts bester Freundin den Kopf, aber er hat kein Interesse an ihr. Er ist in eine andere Frau verliebt.
Als es zwischen Charlott und Jason krieselt und er nach New York muss, kommt heraus wer diese Frau ist und auch Charlott, wird von ihren plötzlichen Gefühlen übermannt.
Sie versucht sich dagegen zu wehren aber dieser Kampf macht sie wortwörtlich körperlich krank.

Kann man zwei Menschen wirklich so sehr lieben, dass es wirklich unmöglich ist, sich zu entscheiden? Und ist diese Art von Liebe einvernehmlich möglich?

Das echt Leben beweist es.

Mal sehen wie diese Verbindung zwischen Charlott, Jason und Dominic ausgehen wird. Ich bin sehr gespannt.

Sonntag, 30. August 2020

Rezension zu Flügelschwingen: Lebensangst und Todesmut von Drada Grimm und Trici Grimm

 Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 588
Erschienen am 29. November 2019
Rezensionsexemplar von den Autorinnen

Worum geht es:
Flügelschwingen: Lebensangst und Todesmut ist der Auftakt einer New Adult-Reihe, die sich deutlich von dem vorherrschenden Mainstream abhebt. Sie besticht durch ihre lebendigen Charaktere und entführt den Leser in eine Mischung aus Thriller, Zwischenmenschlichkeit und Tiefsinn.

Sie kannte keine Freiheit. Nach nichts sehnt sich Katiya mehr, als das Feuer des Lebens zu spüren. Geboren in die Elite von Aschenburg erfüllt sie ihre Rolle als Vorzeigetochter. Ihr Verstand findet einen Sinn dahinter, den Erben der einstigen Grafen von Malvenstein zu heiraten, obwohl ihr Herz diesen Mann nicht will. Ein tragischer Todesfall weckt Katiyas Lebensgeister. Bei Nacht und Nebel flieht sie aus dem Herrenhaus ihrer Familie in eine Welt, die ihr bislang bloß als die des Gesindels bekannt gewesen war.

Sie glaubte, ihre Freiheit zu leben. Auf keinen Fall möchte Sachi ein Rädchen im Getriebe ihrer privilegierten Familie sein. Mit Leib und Seele hat sie sich der heruntergekommenen Werkstatt ihres Onkels verschrieben. Die Werkstatt jedoch steht vor dem Ruin. Sachis heiß geliebte Band, ist auseinandergebrochen. Ihre Mutter liegt im Koma. Ihretwegen. Auf der Flucht vor den Konflikten in ihrem Leben, stürzt Sachi sich in Party, Action und Verantwortungslosigkeit. Dumpf dämmert Sachi, dass sie auf der Suche nach der Erfüllung ihres Lebens vor allem eines aus den Augen verloren hat: Sich selbst.

Er hatte seine Freiheit verloren. Yuriy lechzt nach der Macht über sein Leben und nach Rache für den Tod seines Vaters. Unfreiwillig hat er seine Heimat und alles, was ihm heilig ist, verloren. Enttäuscht von der Welt, ist er zum Zyniker geworden, der bloß noch lebt, weil er nicht sterben kann. Eben aus dem Gefängnis entlassen ist er noch immer kein freier Mann. Schon früh war er in die Fänge des organisierten Verbrechens der Aschenburger Elite gekommen. 

Als Katiya von zu Hause ausreißt, treffen sich die Wege der drei auf dem Spielfeld der mächtigen Familien Aschenburgs. Was sich zunächst wie der langersehnte Flug in die Freiheit anfühlt, endet verhängnisvoll.

Die Autorinnen: 
Dradra Grimm: Dradra ist die Ältere des Schwestern-Duos Dradra und Trici und heißt eigentlich Alexandra. Die beiden Schwestern denken sich seit ihrer Kindheit gemeinsam die wildesten Geschichten aus, die sie damals gekonnt mit Barbiepuppen nachgespielt haben, bevor sie irgendwann begonnen haben, sie zu Stift und Papier zu bringen. Das jedoch wollte ihnen nicht reichen. Den Comics folgten digitale Bilder, Amateurfilme und sie erwecken ihre Charaktere mit 3D-Figuren zum Leben. 

Trici ist die Jüngere des Schwestern-Duos Dradra und Trici und heißt eigentlich Patricia. Die beiden Schwestern denken sich seit ihrer Kindheit gemeinsam die wildesten Geschichten aus, die sie damals gekonnt mit Barbiepuppen nachgespielt haben, bevor sie irgendwann begonnen haben, sie zu Stift und Papier zu bringen. Das jedoch wollte ihnen nicht reichen. Den Comics folgten digitale Bilder, Amateurfilme und sie erwecken ihre Charaktere mit 3D-Figuren zum Leben.

Ihr Debutroman Flügelschwingen ist der Auftakt ihrer mehrbändigen Reihe, in der sie sich mit Themen wie Identitätsfindung, emotionalen Missbrauch, Freiheit, Angst, Liebe, Hass, Freundschaft, Schuld und Verbrechen auseinandersetzen. 

Sie selbst haben ihre Charaktere sehr ins Herz geschlossen und freuen sich darauf, sie über mehrere Bände zu begleiten. 

Website: www.dradra-trici.de
Instagram: dradra_trici
Facebook: Dradra & Trici
YouTube: Dradra-Trici

Meine Meinung:
Ich habe das Buch gestern beendet und ich ringe etwas mit mir und meiner Bewertung. Ich bin mit der Art diese Geschichte zu erzählen leider bis zum Schluss nicht richtig warm geworden. Was wohl leider bedeutet, dass der Schreibstil der Autorinnen bei mir nicht richtig angekommen ist. Vor allem empfehle ich bei diesem Buch wirklich immer zur aktuellsten Auflage zu greifen. Ich selbst habe drei vorliegen und kann sagen, da bestehen mitunter sehr große Unterschiede.
Leider leider habe ich mich sogar durch das 1/4 ziemlich durchkämpfen müssen. Für mich hatte gerade diese Passage ziemliche Länge und auch mit den Figuren bin ich nicht sehr schnell warm geworden. Ich konnte keine Bindung aufbauen und fand sie auch nicht nett. Die Figuren haben ihre Ecken und Kanten und das ist gut aber trotzdem brauche ich als Leserin irgendwas nettes und positives an das ich mich festhalten kann und das hat mir zunächst gefehlt.
Weiterhin hatte ich meine Probleme mit den vielen Perspektivwechseln in den Kapiteln und dann auch mit den starken Wechseln der Schauplätze innerhalb eines Kapitels. Manchmal wusste ich nicht in welchem Kopf ich gerade bin oder wo ich gerade mit dem Kopf bin. Leider ist für mich auch die Schreibweise der Perspektive nicht immer sauber genug. Das hat es mir schwer gemacht schnell und flüssig durch die Geschichte durchzukommen. Es war mitunter sehr anstrengend der Erzählung zu folgen.
Ab Kapitel 6 hatte ich mich aber eingefunden und dann ging es auch flüssiger voran. Und auch die Figuren entblößten so langsam ihre weichen Seiten und je mehr ich sie kennen lernte umso spannender und interessanter wurde auch die Geschichte und das Leben zwischen den Seiten.
Leider wurde mein Lesefluss aber immer wieder durch sehr lange kursiv geschriebenen Rückblenden unterbrochen. Die mich oft völlig rausgerissen haben.

Flügelschwingen ist wirklich etwas ganz anderes und nicht nur ein Roman. Die komplette Schreibweise hat eher einen Serien Charakter. Da muss man sich drauf einlassen können, da muss man drauf vorbereitet sein und das muss man mögen. Meines war es leider nicht so ganz. Das ist eigentlich sehr schade. Denn die ganze Story ist sehr spannend. Viele Irrungen und Wirrungen. Viele Verzweigungen und neue Wege. Viele interessante Figuren und spannende Schauplätze. Sehr gut gemacht Verknüpfungen und Unvorhersehbare Handlungen. Eigentlich wirklich gut. Aber leider leider wurde ich mit dem Story Aufbau und dem Schreibstil echt nicht richtig warm. So das ich nur 3 Sterne vergeben kann.

Samstag, 15. August 2020

Rezension zu Distant Love: Immer wenn wir uns sehen von Nicole Knoblauch

 

 
 Allgemeines:
Format: eBook
Seiten: 348
Erscheint am 31. August 2020
Rezensionsexemplar von der Autorin
 
Worum geht es: 
Sie will nur ihren Spaß, er will vergessen, dass er vor dem Traualtar sitzengelassen wurde: Zwischen Miri und Win sprühen die Funken, doch die Distanz lässt sich nicht leicht überbrücken. Es sollte ein Neuanfang werden. Ein neues Leben, ohne flüchtige Bekanntschaften. Nur ich und mein Studium. Dann stand er da, Win, und ich konnte nicht wegsehen. Nur für eine Nacht, habe ich gedacht. Doch alles kam anders und am Ende stand ich mit gebrochenem Herzen da. Drei Jahre ist das jetzt her und ich dachte eigentlich, ich sei glücklich. Bis zu dem Moment, an dem der Zufall uns erneut zusammenführt. Und er mir wieder viel zu nahe kommt. Miri. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich ihr Lächeln und ihre Grübchen. Immer wieder. Auch wenn es drei Jahre her ist und sie mir das Herz aus der Brust gerissen hat. Seitdem lebe ich nicht mehr, ich existiere nur noch. Doch dann betritt sie mein Büro und die Welt beginnt sich wieder zu drehen. Auch wenn ich weiß, dass ich mir an ihr die Finger verbrennen werde, renne ich sehenden Auges ins Verderben. Ich lerne es wohl nie. Aber dieser Frau kann ich einfach nicht widerstehen.
 
Die Autorin:
Nicole Knoblauch ist fasziniert von romantischen Geschichten und starken Frauenfiguren. Das spiegelt sich oft in ihren Büchern wider. Sie ist Mitglied bei DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autor*innen und Jurymitglied beim DELIA-Literaturpreis 2020. Wenn sie nicht schreibt, entwirft und näht die studierte Germanistin und Historikerin historische Kostüme. Zusammen mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie ihr persönliches Happy End im Rhein-Main Gebiet.
 
Meine Meinung:
Die Begegnung von Miri und Win ist schicksalhaft. Es entsteht eine Anziehungskraft der sich die beiden Protagonisten kaum entziehen können. Wie Magneten werden sie von einander angezogen. Und wie Puzzelteile passen sie ineinander. Aber auch die Gegensätze und die Hindernisse fließen in diese Verbindung ein und lässt sie sich immer wieder voneinander entfernen.

Miri ist eine ganz andere Protagonistin, als man sie sonst erlebt. Sie ist völlig frei von jeden weiblichen Klischee. Sie weiß was sie will und was sie nicht will. Dabei geht sie selten mal einen Kompromiss ein. Sie ist geprägt von Bindungsängsten und sucht ihren Spaß.

Win ist ebenso nicht der typische männliche Protagonist. Es wünscht sich Festigkeit. Eine Verbindung. Liebe. Er ist nicht der Typ, der sich nun mit dutzenden Frauen trösten will. Auch seine Darstellung ist völlig klischeefrei.

Dieses Buch ist für mich ein großes Highlight. Da die Autorin wirklich mal etwas neues versucht hat. Sie wechselt die Charaktere der Protagonisten aus. Und zeigt das eine Frau und ein Mann die Rollen tauschen können und schon hat man eine gefühlvolle und sehr spannende Geschichte ohne das der Gedanke aufkommt, dass man das schon dutzende Mal gelesen hat.

Wir begleiten Miri und Win einige Jahre und sind dabei während sie immer wieder aufeinander treffen. Und jedes Mal ist da diese Anziehungskraft. Diese magische und gefühlvolle Verbindung.

Geheimnisse, Missverständnisse, Bindungsängste und falsche Entscheidung machen eine Verbindung zwischen Miri und Win schwierig. Sie brauchen Zeit und müssen wachsen.

Die Figuren durchlaufen eine nachvollziehbar Entwicklung. Die Spaß macht. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und flüssig. Die Geschichte ist kurzweilig und lässt sich angenehm und sehr schnell lesen. Ich wollte einfach wissen wie es ausgeht und welche falschen und richtigen Entscheidungen Miri und Win noch treffen.

Das Ende ist überraschend  und hat mir kurz das Herz still stehen lassen.

Eine uneingschränkte Leseempfehlung von mir.

5 Sterne

Rezension zu Der Teufel im Grabe: Ein Highland-Hexen-Krimi (Highland-Hexen-Krimis 7) von Felicity Green

 

 Allgemeines:
Format: eBook
Seiten: 241
Erscheint am 18. August 2020
Rezensionsexemplar von der Autorin
 
Worum geht es: 
DER TEUFEL IM GRABE: Ein Paranormal Mystery-Roman aus der erfolgreichen HIGHLAND-HEXEN-KRIMI-Reihe – mit viktorianischem Flair.
 
Wenn Grabsteine reden könnten, dann würden sie Violet Grave ihre Geschichten zuflüstern. Gräber sind Violets Berufung. Die Friedhofskünstlerin wird bei ihrer nächtlichen Arbeit auf dem Ballyhennan Cemetery in Tarbet von der Einheimischen Fionna unterbrochen. Fionna gehört dem örtlichen Heimatverein an, der Violet prompt Steine ganz anderer Art in den Weg legt: Ein altes Grab mit keltischen Symbolen aus dem 16. Jahrhundert darf sie nicht weiter untersuchen. Dafür hilft ihr der mysteriöse Verein bei den Ermittlungen in einem Todesfall, der sich einst im viktorianischen Tarbet ereignete. Hat die Frau des Inhabers vom illustren Tarbet Hotel tatsächlich ihre Kinder und dann sich selbst umgebracht? Oder war sie Opfer schwarzer Magie geworden? Die Vorfahrin der Kräuterfrau Penny Reid scheint die Finger im Spiel gehabt zu haben. Vergangenheit und Gegenwart verflechten sich immer mehr miteinander, als Violet den Cold Case aufklärt. Kann ein mehr als hundert Jahre zurückliegender Mord auch Violet zur Gefahr werden? 
 
DER TEUFEL IM GRABE ist ein in sich abgeschlossener Roman und kann unabhängig von den anderen HIGHLAND-HEXEN-KRIMIS gelesen werden. Die Geschichte spielt zwischen Band 2 und Band 3 der Reihe. 
 
Die Autorin:
Felicity Green schreibt Urban Fantasy und Paranormal Mystery-Serien für Leserinnen, die Mythen und Magie, unerwartete Wendungen, Gänsehaut und große Gefühle lieben. Felicity wurde in der Nähe von Hannover geboren und zog nach dem Abitur nach England. In Canterbury studierte sie Literatur und Schauspiel. Später tingelte Felicity mit diversen Theatergruppen durch England, Irland und Schottland – eine Inspiration für die Schauplätze ihrer Romane. An der University of Sussex schloss sie einen MA in Kreativem Schreiben ab. Mit ihrem Mann Yannic, Tochter Taya und Kater Rocks lebt sie jetzt an der Schweizer Grenze und arbeitet als freie Autorin und Bloggerin. 
 
Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein unerwarteter Leckerbissen. Wie alle der Bücher der Highland Hexe Krimi Reihe besticht auch dieser Teil durch seine wundervollen Protagonistinnen. Violet Grave hat eine Gabe und tiefe Innere Sehnsucht zu Friedhöfen. Diese Anziehungskraft führt sie nach Tarbet und dorf trifft sie unweigerlich auf die Hexen dieser schottischen Region.
Das sie dabei auf eines der best gehüteten Geheimnisse des Hexenbundes trifft, ist vielleicht Zufall oder Schicksal aber daraus ergibt sich eine unglaublich spannende Geschichte. Ein Jagd nach Fakten und es tun sich immer wieder neue Rätsel auf und immer wieder werden Steine zwischen Violets Beine geworfen. Aber ihre Gabe gibt ihr eine Mission und sie kann nicht ruhen bevor, sie ihre Aufgabe erfüllt.
Dabei trifft sie auf neue Freundinnen und es war mir ein Fest, wieder meine Zeit mit den Hexenschwestern im Bunde verbringen zu dürfen.
Der Autorin gelingt es mal wieder wunderbar ganz nebenbei dem Leser hier und da etwas beizubringen und die Mythen und Legenden Schottlands näherzubringen.

Du kannst dieses Buch auf jeden Fall unabhänging von den anderen lesen. Aber um nicht gespoilert zu werden, solltest Teil 1 und 2 auf jeden Fall gelesen haben. Hast du Band 1 bis 6 bereits gelesen, hast du zwar ein gewisses Vorwissen aber das ist nicht so schlimm.

Meine wärmste Empfehlung für dieses Buch.
Viel Spaß damit.

5 Sterne.

Rezension zu Und vor uns liegt das Glück von Federica Bosco

 

 Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 416
Erschienen am 9. Dezember 2019
Rezensionsexemplar vom Bloggerportal
 
Worum geht es:
Ein geteiltes Pausenbrot macht sie zu Freundinnen fürs Leben. Doch das Schicksal hat andere Pläne … Ludo und Cate sind beste Freundinnen, seit sie damals auf dem Schulhof ihre Pausenbrote getauscht haben. Dabei könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein: Ludo ist still und zurückhaltend, Cate laut und voller Energie. Als Cate nach einem Jahr in Australien schwanger und ohne den Vater ihres ungeborenen Kindes zurückkehrt, ist Ludo da, um ihr zu helfen. Doch dann erkrankt Cate an Leukämie und bittet Ludo, in Australien den Vater ihres Kindes zu suchen. Ludo findet Matt, und obwohl sie sich dagegen wehrt, verliebt sie sich in ihn. Was Ludo jedoch nicht weiß: Cate hat gehofft, dass genau das passieren wird ...
 
Die Autorin:
Federica Bosco hat bereits zahlreiche Bestseller veröffentlicht und ist als Drehbuchautorin tätig. Ihre Bücher wurden unter anderem ins Englische und Deutsche übersetzt. Die in Mailand lebende Autorin ist zudem zertifizierte Yoga-Lehrerin. 

Meine Meinung:
Ich muss leider sagen, dass dieses Buch kaum etwas von dem hatte, was ich aufgrund des Klappentextes erwartet hatte. Der Anfang der Geschichte zieht sich unglaublich in die Länge und ist an einigen Stellen soagr so schlimm, dass ich eine Trigger Warnung mehr als nur etwas vermisst habe.
Was auf dem Klappentext völlig fehlt, ist, dass eine toxische Beziehung von Ludo zu einem Arbeitskollegen mehr als ein drittel dieses Buches einnimmt. Es sind keine schönen Szenen die man auf diesen Seiten zu lesen bekommt.
Die Reise von Ludo nach Australien nimmt gerade mal das letzte Viertel des Buches ein. Die Leukemie Erkrankung ist ebenso nur ein Beiwerk in diesem Roman.
Das dass ganze kein gutes Ende nehmen kann, ist quasi vorprogramiert. Dieses Buch ist kein wohlfühl Buch. Eigentlich habe ich mich die ganze Zeit nur schlecht gefühlt, konnte mich kaum entspannen und fand es sehr anstrengend zu Ende zu lesen.
Die Autorin hat einen sehr emotionalen und aufwühlenden Schreibstil. Die Entwicklung der Figuren ist gut dargestellt. Aber sehr langsam und nicht immer nachvollziehbar.
Ich kann leider wirklich nicht viel positves über dieses Buch sagen.
Der Klappentext hat so viel versprochen und konnte rein gar nichts halten. Über die Freundschaft habe ich auch nicht viel erfahren. Die Geschichte wird die meisten Zeit von einer Figur getragen die an selbstzweifeln vergeht und nichts mit ihrem Leben anzufangen weiß, bis sie ganz am Ende in Australien landet. Leider wirklich einfach sehr enttäuschend.

2 Sterne, da ist nicht mehr drin.

Montag, 27. Juli 2020

Rezension zu Der kleine Strickladen in den Highlands von Susanne Oswald

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 332
Erschienen am 8. November 2019
Rezensionsexemplar vom Verlag
MIRA Taschenbuch Verlag
 
Worum geht es:
Schottland im Herbst, ein altes Fotoalbum, Familiengeheimnisse und die große Liebe 

Eisige Winde fegen über den Loch Lomond, und die Hügel der Highlands glühen in den Farben des Herbstes. Erst seit Kurzem weiß Maighread, dass in dieser zauberhaften Landschaft ihre Wurzeln liegen, denn hier lebt ihre Großmutter. Vielleicht ist ein Ausflug in die Vergangenheit ihrer Familie genau die Ablenkung, die sie nach der Trennung von ihrem Freund braucht. Allerdings ist Maighreads Großmutter vorerst alles andere als begeistert vom Auftauchen ihrer Enkelin. Aber Maighread hat genug zu tun, schließlich hat der gemütliche Wollladen in dem kleinen Ort am Loch Lomond ihren heimlichen Traum von solch einem Strickparadies geweckt. Vielleicht ist es genau diese Leidenschaft für das Handarbeiten, die Maighread und ihre Großmutter näher zusammenbringt.

Die Autorin: 
Susanne Oswald, Jahrgang 1964, lebt mit Mann und Mops in Neuried, zwischen Elsass und Schwarzwald. Hier schreibt sie und erlebt in ihrer Fantasie so manches Abenteuer. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie eine Senfmanufaktur, die Senferia. Sie liebt ihre Strolchrunden mit Mops Töps und entdeckt dabei immer wieder das Glück am Wegesrand. Sanne Aswald ist ihr Pseudonym für Krimis. Als Sanne Boll veröffentlicht sie Kinderbücher.
 
Meine Meinung:
Mir hat dieses Buch wirklich außerordentlich gut gefallen. Ich finde es sehr gefühlvoll geschrieben. Ich konnte mit den Personen mitfühlen und mir haben die verschiedenen Figuren sehr gut gefallen, ich fand es schön wie sehr man sie kennenlernen konnte. Es hat mir sehr gut gefallen das die Familiengeschichte, die Entwicklung von Freundschaften und die Weiterentwicklung der Protagonisten im Vordergrund stand und das die Liebesgeschichte zwar eine Rolle spielte aber nur eine weniger wichtige.
Manche Wendungen waren einwenig vorhersehbar, aber das fand ich nicht negativ. Da ich mir mitunter einen gewissen Verlauf auch erhofft hatte. Bis fast zum Schluss zog sich das auch so durch aber zum Schluss gab es noch einen Knaller.
Mich hat dieses Buch einige Tränen gekostet. Ich hatte wunderbare Lesestunden und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

5 Sterne.
 

Dienstag, 14. Juli 2020

#currentlyreading Der kleine Strickladen in den Highlands von Susanne Oswald


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 332
Erschienen am 8. November 2019
Rezensionsexemplar vom Verlag
MIRA Taschenbuch Verlag

Lesestatus:
Seite 53 von 332

Leseeindruck:
Ein toller wohlfühl Roman in einer traumhaften schottischen Kulissen

Worum geht es:
Schottland im Herbst, ein altes Fotoalbum, Familiengeheimnisse und die große Liebe 

Eisige Winde fegen über den Loch Lomond, und die Hügel der Highlands glühen in den Farben des Herbstes. Erst seit Kurzem weiß Maighread, dass in dieser zauberhaften Landschaft ihre Wurzeln liegen, denn hier lebt ihre Großmutter. Vielleicht ist ein Ausflug in die Vergangenheit ihrer Familie genau die Ablenkung, die sie nach der Trennung von ihrem Freund braucht. Allerdings ist Maighreads Großmutter vorerst alles andere als begeistert vom Auftauchen ihrer Enkelin. Aber Maighread hat genug zu tun, schließlich hat der gemütliche Wollladen in dem kleinen Ort am Loch Lomond ihren heimlichen Traum von solch einem Strickparadies geweckt. Vielleicht ist es genau diese Leidenschaft für das Handarbeiten, die Maighread und ihre Großmutter näher zusammenbringt.

Die Autorin: 
Susanne Oswald, Jahrgang 1964, lebt mit Mann und Mops in Neuried, zwischen Elsass und Schwarzwald. Hier schreibt sie und erlebt in ihrer Fantasie so manches Abenteuer. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie eine Senfmanufaktur, die Senferia. Sie liebt ihre Strolchrunden mit Mops Töps und entdeckt dabei immer wieder das Glück am Wegesrand. Sanne Aswald ist ihr Pseudonym für Krimis. Als Sanne Boll veröffentlicht sie Kinderbücher.

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