Samstag, 5. Juni 2021

Rezension zu Norther Love: Wild wie der WInd von Julie Birkland

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten 352  Erschienen am 3. Mai 2021 

Worum geht es:
Große Gefühle und die Magie von Wind und Wellen an Norwegens rauer Küste: Das Finale der »Northern Love«-Trilogie Alva kümmert sich gern um andere, ob als Kinderärztin oder in ihrer Freizeit in der Robbenstation von Lillehamn. Doch immer öfter fragt sie sich: Was will sie eigentlich selbst? Dann weht der Frühlingswind einen geheimnisvollen Fremden mit seiner Segeljacht in das beschauliche Städtchen am Fjord. Joakim hat die Kapuze stets tief ins Gesicht gezogen und weicht den Menschen aus. Niemand soll den früheren Handballstar erkennen, dessen Karriere so plötzlich zu Ende gegangen ist. Während Alva ihm die raue Natur der Umgebung zeigt, fühlt sie sich ihm immer näher - ganz gleich, was in seiner Vergangenheit verborgen liegt. Doch Joakim hat nicht vor zu bleiben. Die Ärztin Alva ist die Schwester von Krister und Espen Solberg. Gemeinsam betreiben die Geschwister die Arztpraxis im malerischen Küstenstädtchen Lillehamn. 

Die Autorin:
Julie Birkland hat aus Versehen nicht Theaterwissenschaften, sondern Architektur studiert, bevor sie zu schreiben anfing. Sie war schon Vieles – Zimmermann, Architektin, Journalistin – und ist nun endlich angekommen, wo sie immer hinwollte: bei spannenden und romantischen Geschichten über Menschen, die Schwierigkeiten überwinden. Mit vier Kolleginnen gründete Julie das Autorenlabel Ink Rebels. Wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, lässt sie sich in der Natur den Wind um die Nase wehen, sei es in Kanada, Norwegen oder an der Ostsee. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg am Deich.

Meine Meinung:
Ach ja, kennt ihr das Gefühl, ihr beendet ein Buch oder eine Reihe und seid dann einfach rund um zufrieden und glücklich? Genau so geht es mir mit der Northern Love Reihe von Julie Birkland. Es sind wohlfühl Geschichte zum dahin schmelzen und wegträumen. Wundervoll geschrieben. Mit der richtig Priese Romantik, Spannung und Liebesspiel. Es knistert und funkelt zwischen den Seiten und es macht Spaß die Figuren zu begleiten. Mit den Figuren zu fühlen, zu leiden und zu wachsen.

Auf die Geschichte von Alva habe ich mich besonders gefreut und sie hat genau das bekommen was sie verdient. Alles und das ist schön.

Ich empfehle die Reihe sehr gerne weiter.
Einfach schön und zum wegträumen.

Rezension zu Die Schuhe überwintern zu Hause: Und damit sind nicht die Sandalen gemeint; Lockdownlyrik von Jennifer Hilgert und Marina Berin


 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten 252
Erschienen am 25. April 2021 

Worum geht es:
Aus dem Fehlen wird das Fühlen. So entsteht die Sehnsucht. Aus dem Fühlen wird das Schreiben. So entsteht ein Gedicht. Die Welt steht still. Nicht ganz. Zwei Lyrikerinnen haben sich im Dezember 2020 bewusst dafür entschieden, das Beste aus der Anordnung des zweiten Lockdowns zu machen. Und was ist das Beste für eine Dichterin? Das Schreiben. Vom Flur über fünf Zimmer mit Küche und Bad bis hin zu globalen Räumen beleuchten Marina Berin und Jennifer Hilgert die weltweite Pandemie-Situation mit ihren eigenen Worten und Emotionen. Sie haben ein lyrisches Zuhause erschaffen. Sie verleihen dem eigenen “Heim” eine gewaltig neue Ausdruckskraft und sie haben sich sogar Gäste eingeladen. Marina Berin und Jennifer Hilgert spenden Hoffnungsschimmer im Schattendasein, spüren unbetretene Wege im allzu (un)menschlichen Alltagsleben innerhalb der vier Wände auf und schreiben gegen ihn an: Gegen den Lockdown im Herzen. Gegen die Einsamkeit. Gegen das Vergessen. Für einen besseren Umgang mit der Welt und mit sich selbst. Corona ist nicht nur ein Virus, sondern auch eine Chance. 

Die Autorinnen:
Marina Berin wurde an einem verschneiten Oktobertag im Jahr 1985 in Sibirien (Russland) geboren. 2003 kam sie nach Deutschland und verliebte sich in die deutsche Sprache. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Böblingen und schreibt Lyrik und Prosaminiaturen. Ihre Gedichte wurden bereits in vier Gedichtbänden sowie in mehreren Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Mehr Poesie und Bilder von Maina Berin gibt es in ihrem Instagram-Blog @wortabdruecke. 

An einem Winterabend im Januar wird im Jahre 1986 ein Mädchen geboren. Ihre Mutter will es Katrin nennen. Ihr Vater setzt sich durch: Aus Jennifer Rush wird Jennifer Hilgert. Das Landleben auf dem Hunsrück, Bücher von Lindgren und Kästner prägen sie. Mit sieben Jahren schreibt Jennifer ihren ersten Reim. Sie bleibt dabei, schreibt Gedichte und veröffentlicht Bücher unter ihrem Mädchennamen, damit er ihr nicht abhanden kommt. Seit 2013 werden immer wieder Gedichte und Erzählungen in Anthologien und Literaturzeitschriften abgedruckt. Ihre philosophisch poetische Novelle "Tage wie Türkis" macht sie auf Instagram als @frautuerkis_ bekannt. 2019 realisiert sie durch ein Crowdfunding das gleichnamige Hörbuch. Ab 2014 verbringt sie mit Mann und Tochter drei Jahre in San Francisco, Kalifornien. Seit Dezember 2017 lebt sie mit ihrer Familie in Mainz am Rhein. 

Meine Meinung:
Das Buch steckt voller gefühlvoller Gedichte die mich völlig in ihren Bann gezogen haben.
Zwischen den Buchseiten laden uns die Autorinnen in ihre Räume, in ihr Leben, ein und lassen uns teilhaben an ihrem Innersten.
Ein Raum schöner als der andere und damit meine ich auch wortwörtlich die schöne Innenausstattung des Buches. Dieses Buch ist mit ganz viel Liebe zum Detail gestaltet und geschrieben wurden. Ein wahres Kunstwerk.
Hat mir ganz wundervoll gefallen. Ich werde es bestimmt nochmal lesen.

Rezension zu How To Be Irish: Irland für Anfänger von David Slattery

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten 320
Erschienen am 9. Mai 2017 

Worum geht es:
Wie werde ich zum waschechten Iren – in 10 Kapiteln. Was macht einen wahren Iren aus? Wer wird zu einer irischen Beerdigung eingeladen und wenn ja, warum? Wie feiert man hier eine Hochzeit? Und warum sind dort immer mindestens 200 Gäste eingeladen? Was sind die wichtigsten Regeln in einem Irish Pub? Und was sorgt an Weihnachten für Konfliktstoff? David Slattery zeigt uns, welche Besonderheiten und Eigenheiten die Iren von ihren Nachbarn unterscheiden. Mit Fachkenntnis und einer ordentlichen Portion Humor führt uns der studierte Anthropologe durch die Regeln des irischen Miteinanders. Für seine Recherchen schleuste er sich in eine politische Partei ein, nahm an unzähligen Hochzeiten und Beerdigungen teil, arbeitete am Empfang einer Arztpraxis, trug Frauenkleidung und besuchte zahlreiche Pubs – alles im Dienste der Wissenschaft! 

Der Autor:
David Slattery ist Kulturanthropologe, unterrichtete an zahlreichen Universitäten, unter anderem auch in Frankfurt am Main, und arbeitet gegenwärtig als Berater im Bereich der Erwachsenenbildung. Sein Bestseller "How To Be Irish" erschien zunächst in einem Independent-Verlag und wurde zu einem Überraschungserfolg. David Slattery lebt in Dublin. 

Meine Meinung:
Dieses Buch hatte durchaus seine interessanten Momente und manche Passagen habe ich komplett übergesprungen. Es sollte wohl mitunter komisch sein aber den Homur und das Lustig machen über das irische Völkchen konnte und wollte ich wohl einfach auch nicht verstehen.

Für mich als Irland Liebhaberin kein erstrebenswertes Buch und ich kann es leider nicht weiterempfehlen.

Rezension zu Tag 78 von Vincent Voss


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten 120
Erschienen am 23. Oktober 2015

Worum geht es:
"Da draußen fressen sie sich gegenseitig auf." Abgeschnitten von der Außenwelt, isoliert, sich selbst überlassen. Es hatte ein TV-Spektakel sein sollen. Sieben Kandidaten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, jeder von ihnen mit einem Geheimnis, in einem Container. Dutzende Kameras, die jede ihrer Bewegungen verfolgen und selbst die intimsten Momente festhalten. Erotik, Leidenschaft, Hinterhältigkeit und Intrigen. Die Einschaltquoten waren hoch, das Publikum begeistert. 68 Tage ging es gut, Zuschauer und Kandidaten fieberten dem großen Finale entgegen ... Doch dann brach alles zusammen. "Hier drinnen auch." 

Der Autor:
Während seines kulturwissenschaftlichen Studiums war Vincent Voss in unterschiedlichen Berufsfeldern tätig. Von seinen zahlreichen Eindrücken als Pflegehelfer einer akutpsychiatrischen Einrichtung, Qualitätsmanager, Bodyguard, Call-Center-Agent, Tankwart, Fotografen-Assistent und Bestatter zehrt er beim Schreiben. Der Abschied als Frontmann einer Terrorjazzband im Jahr 2006 bedeutete das zwischenzeitliche Ende, meist düsteren Gedanken eine Stimme geben zu können. 2009 erfolgte die erste Teilnahme an einer Ausschreibung, die erfolgreich endete und somit den Start in eine neue künstlerische Gattung eröffnete. Heute arbeitet er als Geschäftsführer eines Reiseunternehmens und lebt als glücklicher Vater dreier Kinder im Norden Hamburgs auf dem Land. 

Meine Meinung:
Oh man diese Idee klang so unglaublich guuuut. Aber leider leider war die Umsetzung gar nicht meins. Nein. Nein. Nein. Und nochmal nein. Macht Euch selbst ein Bild. Dieser Beitrag dient eigentlich nur meiner Lesestatistik. Ignoriert ihn einfach. ;-)

Rezension zu Konstellationen: Die Sprache meines Körpers von Sinéad Gleeson

 


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten 289
Erschienen am 10. Mai 2021

Werbung: Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Worum geht es:
Wie kann man die Geschichte des eigenen Körpers erzählen, in Gesundheit, Krankheit, Mutterschaft? Wie kann man diese Geschichte als Frau erzählen, noch dazu als Frau in Irland? Mit diesen mutigen und starken Texten tut Sinéad Gleeson genau das. Das ganze Leben ist in diesem Buch: von der Geburt zur ersten Liebe, von Schwangerschaft zu Muttersein, bedrohlicher Krankheit, Alter und Tod. Sinéad Gleeson nimmt uns mit auf eine Reise, die zugleich sehr persönlich und zutiefst universell ist. 

Die Autorin: Sinéad Gleeson ist eine irische Schriftstellerin, Herausgeberin und Kritikerin. Daneben hat sie als Literaturredakteurin beim irischen Radiosender RTÉ gearbeitet. Sie zählt zu den wichtigsten jungen Stimmen Irlands. Ihr Essayband »Konstellationen« war ein Nummer-1-Bestseller in Irland und Irish Nonfiction Book of the Year 2019. Sie lebt in Dublin. 

Meine Meinung:
An diesem Buch hat mich besonders die ungeschönte Wahrheit fasziniert. Die Autorin lässt uns teilhaben an ihrem Leben. Besonders an den weniger schönen Momenten und wie sie aber daraus Kraft schöpft und dem Leser eben damit demonstriert das das Leben lebenswert ist. Ebenso spannend fand ich die Einblicke in die irische Geschichte. Und wie es eben ist, eine Frau in Irland zu sein. Wie sich das Land gewandelt hat und es immer noch tut. Und wie sich die Veränderung anfühlt wenn man hautnah betroffen ist.
Ein sehr eindringliches Buch. Hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Rezension zu Der Salzpfad von Raynor Winn

 

 
Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten 336
Erschienen am 25. August 2020

Worum geht es:
Alles, was Moth und Raynor noch besitzen, passt in einen Rucksack. Sie haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den South West Coast Path, Englands berühmten Küstenweg, zu wandern. Mit einem Mal ist ihr Zuhause immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie kämpfen mit Vorurteilen, Ablehnung und der Sorge, dass das Geld für den nächsten Tag nicht mehr reicht. Und zugleich entdecken sie auf ihrer großen Wanderung das Glück: herzliche Begegnungen, ihre neu erstarkte Liebe und die Fähigkeit, Kraft aus der Natur zu schöpfen. Allen Prophezeihungen zum Trotz führt sie der mehrmonatige Trip zurück ins Leben und öffnet die Tür zu einer neuen Zukunft.

Die Autorin:
Seitdem Raynor Winn den kompletten South West Coast Path gelaufen ist, unternimmt sie regelmäßig Fernwanderungen und schreibt über Natur und Wildcampen. Sie lebt derzeit mit Ehemann Moth und Hund Monty in Cornwall. „Der Salzpfad“ ist ihr erstes Buch und wurde in England in kürzester Zeit zum von Buchhändlern, Lesern und Kritikern gleichermaßen euphorisch gefeierten Sunday-Times-Bestseller.

Rezension:
Der Salzpfad war für mich ein sehr beeindruckendes Buch. Die Intensität wie Raynor ihren Verlust und die Angst um ihren Mann Moth und die Angst um ihre bloße Existenz beschreibt, haben mich sehr bewegt. Das Buch ist ein intensive Lebensgeschichte und keine Fiktion, das sollte man beim lesen immer im Hinterkopf behalten. Deswegen hat dieses Buch ein ganz anderes Tempo als ein Roman und eben auch eine ganz andere Erzählweise als fiktionalle Geschichte. Aber genau das hat mich zutiefst berührt und mich von dieser Geschichte vollends überzeugt.

Freitag, 30. April 2021

Rezension zu More than Love - Was dein Blick mir sagt von Nicole Knoblauch


Allgemeines:
Format: Taschenbuch / eBook
Seiten: 246
Erschienen am 30. April 2021
bei beHEARTBEAT

Worum geht es:
Josh und Mia waren unzertrennlich - bis zu jener verhängnisvollen Nacht, in der alles zerbrach, was sie sich aufgebaut hatten. Zehn Jahre später hat Josh nur einen Wunsch: die Hochzeit zwischen seiner großen Liebe Mia und seinem ehemals besten Freund Ben zu verhindern. Am Standesamt angekommen ist er sich seiner Sache jedoch nicht mehr so sicher. Als ihm dann plötzlich ausgerechnet Mia, im Brautkleid und völlig aufgelöst, direkt in die Arme läuft, sieht er seine Chance. Er weiß, dass sie eigentlich zusammengehören. Aber kann er ihr Vertrauen überhaupt noch zurückgewinnen?

Die Autorin:
Nicole Knoblauch schreibt auch unter dem Pseudonym Nicci Cole und ist fasziniert von romantischen Geschichten und starken Frauenfiguren. Das spiegelt sich oft in ihren Büchern wider. Sie ist Mitglied bei DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autor*innen und Jurymitglied beim DELIA-Literaturpreis 2020. Wenn sie nicht schreibt, entwirft und näht die studierte Germanistin und Historikerin historische Kostüme. Zusammen mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie ihr persönliches Happy End im Rhein-Main Gebiet.

Meine Meinung:
Wenn Josh und Mia keinen Verlag gefunden hätten, dann hätte ich selbst einen nur für sie gegründet! 

Die Geschichte von Josh und Mia gehört zu diesen Geschichten die viel zu gut sind um sie nicht zu erzählen. Josh ist ein Protagonist bei dem ich zwar auch mal die Fausthandschuhe rausholen und ihm die Leviten lesen wollte aber eben auch eine Figur die sich entwickelt. Eine Storyline die einfach Sinn ergibt und mich als Leser mit sehr viel Freude erfüllt hat.

Und dann ist da Mia. (Bitte stellt Euch hier mindestens 1.001 Herzen vor, denn diese möchte ich Mia schenken). Zwischendurch wollte ich sie einfach nur in den Arm nehmen und wiegen und halten. Ich hätte so gern die Möglichkeit gehabt ihre Hand zu nehmen. Auch sie meistert die Storyline die für sie gedacht ist auf eine besondere und herzerwärmende Art.

Ja ich bin ein bisschen verliebt. Verliebt in Josh und auch in Mia. Und natürlich in die besonderen Nebendarsteller auf vier Beinen mit den flauschigen Körpern. Denn ein paar Alpakas spielen dann auch noch eine Rolle in dieser Geschichte und sie sind ganz bezaubernd. Eine Bereicherung für das Buch aber keine Angst, sie nehmen genau den richtigen Platz ein und drängen sich nicht in den Vordergrund. Die Autorin hat da genau das richtige Maß der Dinge erkannt und umgesetzt.

Diese Geschichte lebt. Der Schreibstil von Nicole Knoblauch auch durch ihre natürlichen Dialoge der Story ein eigenes Leben ein. Dadurch ist die Geschichte immer im Fluss und verfliegt quasi im Fluge beim lesen. Man vergisst die Zeit und den Raum um einen herum und wird eins mit der Geschichte und den Figuren. Das gelingt nicht vielen Autoren und Nicole Knoblauch hat diese Art zu Erzählen perfektioniert.

More than Love erzählt gefühlvoll und voller Liebe die Geschichte von Josh und Mia. Manchmal bricht kurz das Herz des Lesers aber durch ihre Worte schafft es die Autorin genauso gut die Herzen der Leser und ihrer Figuren wieder zu heilen.

Nicole Knoblauch schenkt mir ihren Geschichten Licht und Zuversicht. Schafft eine Zuflucht und läßt einen kurz die Welt vergessen. DANKE!

Eine absolute Empfehlung, dieses Buch, jedes andere ebenso!

5(000) Sterne!

Donnerstag, 22. April 2021

Rezension Der Preis der Zeit von Tim Tigner

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 448
Erschienen am 30. März 2021
Rezensionsexemplar vom Festa Verlag

Worum geht es:
Würdest du ein besserer Mensch werden, wenn du für immer leben könntest? Als ein Team von Wissenschaftlern ein Jugendserum entwickelt, das mehr oder weniger Unsterblichkeit garantiert, glauben sie, damit würden alle Probleme der Menschen auf magische Weise verschwinden. Aber sie irren sich. Denn sie haben mit ihrer Erfindung Ereignisse mit unvorstellbaren und tödlichen Folgen in Gang gesetzt ... 

Der Autor:
Tim Tigner begann seine Karriere in der sowjetischen Spionageabwehr bei den US Army Special Forces, den Green Berets. Er studierte Psychologie in Frankreich, Radiologie in England und Philosophie in Griechenland. Heute lebt er mit seiner Frau Elena und ihren beiden gemeinsamen Töchtern als freier Schriftsteller in Nordkalifornien. Seine literarischen Vorbilder sind Robert Ludlum, Ken Follett, John Grisham, Lee Child und Vince Flynn.

Meine Meinung:
Ein Klappentext der zwar das wesentliche verrät aber doch gleichzeitig nichts verrät und einen zudem gekonnt mit seinen eigenen Gedanken auf ein komplett falsche Fährte bringen kann. Ist bei mir zu 100% geglückt. Ich hatte etwas anderes erwartet und wurde dadurch positiv überrascht.

Die Geschichte wird erzählt durch unterschiedliche Hauptfiguren, Erzählperspektiven und Zeitebenen. Dadurch verliert das Buch zu keiner Zeit seine Spannung und macht es einem quasi unmöglich es zur Seiten zu legen.

Bei diesem Buch kommt zudem das beste zum Schluss. Das Ende ist völlig unvorhersehbar. Es hat mich wirklich sehr überrascht und ich fand diesen Plot äußers gut gemacht.

Der Schreibstil des Autors ist spannend, flüssig und egal welche Perspektive er wählt, er schaffte es mich völlig mitzunehmen und seine Figuren glaubwürdig, interessant und spannend zu gestalten.

Ich wurde sehr gut unterhalten und empfehle dieses Buch gerne weiter.

4 Sterne.

Rezension zu Wie Salz auf der Zunge von Charlotte Runcie

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 400
Erschienen am 13. April 2021
Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

Klappentext:
Das Meer hat Charlotte Runcie schon immer magisch angezogen - die beruhigende, meditative Seite ebenso wie die wilde unbezähmbare. Als Charlotte ihre geliebte Großmutter verliert und zum ersten Mal schwanger ist, verspürt sie diesen Drang so stark wie noch nie. 

 In »Wie Salz auf der Zunge« geht die Autorin nicht nur ihrer ganz persönlichen Faszination auf den Grund. Sie schreibt zugleich eine Kulturgeschichte der See aus weiblicher Sicht: wir erfahren von Meerjungfrauen und Najaden, griechischer Mythologie und schottischen Legenden, Schiffbrüchigen und Sirenen. 

»Runcie wirft ihr Netz weit aus und kombiniert sehr einfühlsam persönliches Memoir mit profunder Kulturgeschichte.« (The Times)

Die Autorin:
Charlotte Runcie ist Kolumnistin und Kulturredakteurin des »Daily Telegraph«. Sie hat einige Jahre in Edinburgh gelebt und gearbeitet, wo sie u.a. auch einen Folk Music-Chor leitete. Heute lebt sie im schottischen Grenzland. Runcie hat außerdem eine geheime Vergangenheit als Lyrikerin: Sie war Foyle Young Poet of the Year. »Wie Salz auf der Zunge« ist ihr erstes Buch. 

Meine Meinung:
Ein Buch so wild und frei wie das Meer. Eine Geschichte so wahr und faszinierend wie der Atlantik. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise an Wasser, in ihre Gedanken, zu ihren Gefühlen und lässt uns teilhaben wie es ist zu spüren wenn neues Leben entsteht, heranwächst und geboren wird und das Leben alles verändert. Eine sehr persönliche und herzerwärmende Geschichte und zudem gepickt und erweitert durch Geschichte von, über und mit dem Meer.

Hat mir gut gefallen.

4 Sterne,

Rezension zu Die Form des Wasser von Andrea Camilleri

 

Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 249
Erschienen am 1. Januar 2002 

Worum geht es:
Commissario Salvo Montalbano aus Sizilien ist der neue Star unter den Mordkommissaren der internationalen Krimiliteratur: ein liebenswerter Eigenbrötler mit einer Vorliebe für schöne Frauen und gutes Essen. Aber auch jemand, der "seine" Sizilianer kennt und mit südlicher Nonchalance und nüchternem Realitätssinn die vertracktesten Fälle löst - und deshalb schon bald das raffiniert inszenierte Spiel um den Fall Luparello durchschaut ...
Commissario Montalbano löst seinen ersten Fall.

Der Autor:
Bekannt geworden ist Andrea Camilleri, einer der meistgelesenen Autoren Italiens, durch seine Bestsellerkrimis um den Commissario Montalbano. Doch sein Werk hat noch eine ganze Reihe anderer Facetten. In vielen weiteren Romanen und Erzählungen beeindruckt er seine Leser, erscheinen sie nun in historischem oder kriminalistischem Gewand. Außerdem hat Camilleri Gedichte und Essays verfasst sowie als Regisseur und Universitätsdozent gearbeitet. Fast immer präsent ist dabei ein verbindendes Element: Camilleris Heimat Sizilien, wo er 1925 zur Welt kam. Auch wenn er in Rom lebt, ist der dreifache Vater seinen sizilianischen Wurzeln immer treu geblieben und holt sich die Inspiration für seine Werke immer wieder auch bei Spaziergängen durch seinen Geburtsort und Zweitwohnsitz Porto Empedocle.

Meine Meinung:
Der Autor hat einen tollen Schreibstil. Sehr flüssig. Interessant und spannend erzählt. Die Figuren werden nach und nach vertraut. Ich habe sie schnell wie gute Freunde und Bekannte empfunden. Die Umgebung wird deutlich aber nicht blumig beschrieben. Alles hat genau die richtige Erzählstruktur. Ich habe das Buch zudem sehr schnell lesen können. Aber es war eher unaufgeregt und ruhig. Eine angenehme Geschichte, die zwar nicht den Puls schneller schlagen ließ aber doch neugierig auf die Auflösung machte. Ich wurde gut unterhalten und manchmal reicht eben genau das auch aus.