Mittwoch, 31. Oktober 2018

Rezension zu Fremder Himmel von Dennis Frey


Allgemeines:
Format: Softcover
Seiten: 339
Preis: 14,90 €
Erschienen am 20. Oktober 2017
Zur Verfügung gestellt? Selbstgekauft :-)
Klappentext:
Mona, eine junge Autorin, hat gerade zum ersten Mal ein Manuskript beendet. Um das volle Potenzial ihrer Fantasy-Welt Kaemnor zu entfalten, trifft sie sich mit dem Lektor Bragi, der ihr helfen möchte und im Ausgleich nur ein Versprechen verlangt: Mona darf nicht aufgeben, bis er es ihr erlaubt. Sie stimmt zu und findet sich kurz darauf in Kaemnor wieder – der Welt, die sie selbst erschaffen hat. Doch während sie von da an bei jedem Einschlafen zwischen den Welten hin und her springt, muss sie sich eingestehen, dass sie längst keine so gute Autorin ist, wie sie gedacht hat …

Der Autor:
Dennis Frey lebt auf der grünen Insel, Irland, wo hinter jeder Ecke eine neue, magische Geschichte lauert. Hier findet er die Inspiration seine Geschichten zu schreiben, die davon erzählen, wie die Magie in den Alltag einbricht und ihn zu etwas Außergewöhnlichem macht. Er hat es sich zum Ziel gesetzt alle seine Kurzgeschichten und Bücher in einem zusammenhängenden Universum anzusiedeln, das unserem nicht ganz unähnlich ist, aber trotzdem allerhand zu entdecken bietet. Wenn er nicht schreibt, jagt er hinter seinen Hühnern her, scheucht fremde Kühe aus seinem Garten oder lässt sich von seinen beiden Söhnen in Fantasiewelten entführen, die selbst er nicht alleine entdeckt hätte.

Meine Meinung:
Der Schreibstil des Autors ist flüssig, stimmig und leicht zu lesen. Sprachlich gesehen nun nichts was man noch nicht geelesen hätte aber eben ein Schreibfluss der sich gut lesen lässt. Struktuiert und unkompliziert. Eigentlich eine gute Grundlage um leicht durch die Seite fliegen zu können. Leider war aber die Geschichte dabei, für mich zumindest, ein großes Hindernis.

Die Idee einer Autorin die in ihre eigenen geschaffene Welt verfrachtet wird um selbst zu erleben was sie sich ausgedacht hat und ihre Plotlücken nachträglich noch zu füllen fand ich sehr interessant, aber leider war die Umsetzung nicht mein Fall. Und ein paar mal hab ich auch gedacht, dass es dem Autor selbst auch ganz gut getan hätte bei seinem eigenen Buch. Gleich am Anfang begegnete ich kleinen Fehlern, die bei einem Lektorat einfach hätte auffallen müssen. (Und leider war dies schon mehrfach der Fall, bei Büchern des selben Verlags). Sehr schade, dass diese so in der Druchfassung gelandet sind.

Für mich zog sich die Geschichte ziemlich dahin. Und die Charakere blieben schwach und wenig interessant für mich. Es fehlte an Tiefe und Entwicklung. Und auch die Beziehungen zwischen den Figuren waren für mich nicht wirklich ergreifend. Die Gefühle kamen nicht rüber und es war alles so neutral und unscharf. Ich konnte nicht mitfiebern und es hat mich fast gar nicht interessiert was nun geschah. Sehr schade, ich hatte mehr erwartet.

Das Buch ist keine voll Katastrophe aber auch keine Lektüre die ich weiter empfehlen würde.

2 Sterne, leider nur.

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