Montag, 26. Januar 2026

Meine Gedanken zu Ich bin nicht Sam von Jack Ketchum & Lucky McKee

 

Format: Hardcover
Erschienen am 24. Oktober 2024
im Festa Verlag
Umfang: 123 Seiten

Worum geht es:
Patrick wird durch ein Weinen aus dem Schlaf gerissen. Seine Frau Sam liegt zusammengerollt auf dem Boden des Schlafzimmers und schluchzt. Als er versucht, Sam zu trösten, lässt sie sich nicht von ihm anfassen. Und dann dreht sie sich zu ihm um und sagt mit der unschuldigen Stimme eines kleinen Mädchens: »Ich bin nicht Sam«. In den folgenden Tagen muss Patrick zusehen, wie seine geliebte Frau eine völlig neue Persönlichkeit entwickelt. Die Frau, die einst Sam Burke war, ist jetzt die fünfjährige Lily ... 

Der Autor:
In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung – „Beutezeit“ – wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.

Meine Gedanken:
Ein gern genommener Plot und doch irgendwie ganz anders umgesetzt. Sehr interessant fand ich tatsächlich das Vorwort des Autors zu lesen, ich denke ohne, hätte ich einen ganz anderen Blick auf diese Geschichte gehabt.
Ich muss jedoch sagen, dass die Autoren es nicht geschafft haben, mir zu vermitteln warum Patrick so handelt und vorgeht wie er es macht.
Warum Sam nicht mehr Sam ist und Lily ist, ist klar. Als Lesende bekommen wir die Erklärung, ob diese wirklich genötigt gewesen ist, bleibt mal dahingestellt, wer sich damit auskennt braucht eigentlich keine Erklärung.
Die Geschichte ist gut geschrieben. Aber wie gesagt Patrick hab ich nicht verstanden. Zum Schluss passiert etwas, von dem ich in andere Rezensionen gelesen habe, ob das denn wirklich Not getan hat. Es ist ein weiterer Auslöser und deswegen nötig für die Geschichte so wie die Autoren es erzählen wollten. Keine Ahnung was ich davon halten soll. Patrick blieb für mich bis zum Schluss unverständlich, ebenso wie Sam und Lily.

Deswegen nur eine eingeschränkte Empfehlung von mir.
Ich habe jedoch 4 Sterne vergeben, weil es für mich eines der besten Bücher mit diesem Plot Element ist. 

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