Format: Hardcover
Erschienen am 10. Juli 2025
im Unionsverlag
Umfang: 336 Seiten
Worum geht es:
Sklavin, Fluchtkünstlerin, Mörderin, Terroristin, Spionin, Geliebte, Mutter, Hochstaplerin – wer ist diese Frau, die sich durch ein ganzes Jahrhundert mogelt?
Dass die Bewohner des Pflegeheims Golden Sunset Geschichten erfinden, ist nicht ungewöhnlich, doch was die geheimnisvolle Frau Mook über ihr Leben erzählt, kann kaum wahr sein: Geschichten von Gefangenschaft, Freundschaft, Mord und Spionage, die von Nordkorea über Südkorea bis nach Indonesien und China führen – Geschichten so bunt und vielfältig, dass unmöglich alle in das Leben einer einzigen Frau passen können. Oder etwa doch?
Im Spiegel eines Menschenlebens erzählt Mirinae Lee ein asiatisches Jahrhundert.
Die Autorin:
Mirinae Lee, geboren und aufgewachsen in Südkorea, studierte Englische Literatur in den USA. Mit ihrem Debütroman Die acht Leben der Frau Mook stand sie 2024 auf der Longlist des Women’s Prize for Fiction und erhielt den William Saroyan International Prize for Writing. Der Roman wurde in über zehn Sprachen übersetzt. Lee lebt als Autorin mit ihrer Familie in Hongkong.
Meine Gedanken:
Dieses Buch habe ich gelesen und vergessen. Deswegen kann ich tatsächlich zum Inhalt nicht mehr viel sagen. Leider war ich nur wenig begeistert von der Geschichte. Ich hatte zudem was anderes erwartet. Die Geschichte startet damit, dass eine Angestellte des Pflegeheims Interviews mit den Bewohner:innen führte über deren Leben und dabei trifft sie auf Frau Mook. Die Interaktion der beiden am Anfang und am Ende der Geschichte habe ich gerne gelesen.
Dann ist das Buch in acht Kapitel aufgeteilt, die die Titelgebenen Acht Leben erzählen. Diese werden aber nicht in der richtigen Reihenfolge erzählt sondern durcheinander und das machte es mir schwer die Geschichte verfolgen zu können. Es war mitunter sehr verwirrend. Ich wusste oft nicht wo und wann ich war. Die einzelnen Acht Leben schienen fast zusammenhanglos dahingestellt zu sein. Ich war mir nicht mal sicher, ob sie tatsächlich immer von der selben Frau erzählten.
Ich weiß nicht was ich erwartet hatte aber auf jeden Fall was ganz anderes. Leider eher eine Enttäuschung.


