Samstag, 15. August 2026

Meine Gedanken zu Die acht Leben der Frau Mook von Mirinae Lee

 

Format: Hardcover 
Erschienen am 10. Juli 2025
im Unionsverlag
Umfang: 336 Seiten

Worum geht es:
Sklavin, Fluchtkünstlerin, Mörderin, Terroristin, Spionin, Geliebte, Mutter, Hochstaplerin – wer ist diese Frau, die sich durch ein ganzes Jahrhundert mogelt?
Dass die Bewohner des Pflegeheims Golden Sunset Geschichten erfinden, ist nicht ungewöhnlich, doch was die geheimnisvolle Frau Mook über ihr Leben erzählt, kann kaum wahr sein: Geschichten von Gefangenschaft, Freundschaft, Mord und Spionage, die von Nordkorea über Südkorea bis nach Indonesien und China führen – Geschichten so bunt und vielfältig, dass unmöglich alle in das Leben einer einzigen Frau passen können. Oder etwa doch?
Im Spiegel eines Menschenlebens erzählt Mirinae Lee ein asiatisches Jahrhundert.

Die Autorin:
Mirinae Lee, geboren und aufgewachsen in Südkorea, studierte Englische Literatur in den USA. Mit ihrem Debütroman Die acht Leben der Frau Mook stand sie 2024 auf der Longlist des Women’s Prize for Fiction und erhielt den William Saroyan International Prize for Writing. Der Roman wurde in über zehn Sprachen übersetzt. Lee lebt als Autorin mit ihrer Familie in Hongkong.

Meine Gedanken:
Dieses Buch habe ich gelesen und vergessen. Deswegen kann ich tatsächlich zum Inhalt nicht mehr viel sagen. Leider war ich nur wenig begeistert von der Geschichte. Ich hatte zudem was anderes erwartet. Die Geschichte startet damit, dass eine Angestellte des Pflegeheims Interviews mit den Bewohner:innen führte über deren Leben und dabei trifft sie auf Frau Mook. Die Interaktion der beiden am Anfang und am Ende der Geschichte habe ich gerne gelesen.
Dann ist das Buch in acht Kapitel aufgeteilt, die die Titelgebenen Acht Leben erzählen. Diese werden aber nicht in der richtigen Reihenfolge erzählt sondern durcheinander und das machte es mir schwer die Geschichte verfolgen zu können. Es war mitunter sehr verwirrend. Ich wusste oft nicht wo und wann ich war. Die einzelnen Acht Leben schienen fast zusammenhanglos dahingestellt zu sein. Ich war mir nicht mal sicher, ob sie tatsächlich immer von der selben Frau erzählten.
Ich weiß nicht was ich erwartet hatte aber auf jeden Fall was ganz anderes. Leider eher eine Enttäuschung.

Dienstag, 11. August 2026

Meine Gedanken zu Lauter reizende alte Damen von Agatha Christie

 

Format: Taschenbuch 
Erschienen am 2. Februar 2021
im Atlantik Verlag
Umfang: 224 Seiten

Worum geht es:
Schreckliche Gerüchte stören die Beschaulichkeit des Altenheims, in dem Tommy Beresfords Tante Ada lebt. Spätestens als eine der alten Damen spurlos verschwindet, glauben Tommy und Tuppence nicht mehr an bloße „Schauermärchen“. Und tatsächlich sind die beiden bald einem lange gesuchten, eiskalten Mörder auf der Spur, was für Tuppence sehr gefährlich wird...  

Die Autorin:
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren. 

Meine Gedanken:
Die Geschichte fing gut an. Tuppence und Tommy besuchen Ada in dem Altenheim. Tuppence begegnet bei diesem Buch einer anderen alten reizenden Damen und unterhält sich kurz mit ihr. Dabei erzählt die Damen eine Geschichte die zunächst sehr wirr klingt. Als Tommy und Tuppence das nächste Mal zurückkehren ist diese Frau verschwunden. Tuppence lässt dies keine Ruhe. Und während Tommy zu einem Treffen reist macht Tuppence auf und ermittelt. Und das fand ich echt gut. Tuppence hab ich gern begleitet. Sie macht eigenständig auf den Weg und macht dabei einen sehr resuluten und selbstbewussten Eindruck. Zunächst. Aus Tommys Sicht ist Tuppence nicht mehr als eine schwache Frau die männliche Unterstützung braucht. Seine Sicht ging mir richtig auf den Keks. Zudem war der Fall zwar nicht vorhersehbar aber auch nicht sonderlich spannend. Und das beides macht das Buch doch eher zu einer Enttäuschund als zu einem großen Lesespaß. 

Donnerstag, 6. August 2026

Meine Gedanken zu Dem Sturm entgegen von Cecelia Ahern

 

Format: Hardcover 
Erschienen am 24. Oktober 2024
im Piper Verlag
Umfang: 448 Seiten

Worum geht es:
In einer verregneten Nacht im Dezember versucht die Ärztin Enya, einen Teenager wiederzubeleben, den sie auf einer Bergstraße in der Nähe von Dublin gefunden hat. Das Opfer einer Fahrerflucht. Der Junge überlebt, aber Enyas Leben zerbricht. Schon lange kämpft sie mit ihren inneren Dämonen, diese Nacht im Sturm treibt sie zum Handeln: Sie verlässt ihre Familie und flieht aufs Land. Doch selbst in ihrem abgelegenen Zufluchtsort wird Enya von der Regennacht heimgesucht. Kann sie unter den Zweigen eines uralten Baumes, der tausend Geschichten erzählt, den Mut finden, ihre eigene zu erzählen?

Die Autorin:
Cecelia Ahern erzählt Geschichten über Menschen, die gerade durch eine Phase der Veränderung gehen. Sie selbst beschreibt ihre Bücher mit den Worten: „Ich fange meine Figuren dort auf, wo sie gefallen sind, und begleite sie von ganz unten wieder zurück. Ich mische gern Dunkelheit und Licht, Trauer und Humor.“ 

Meine Gedanken:
Dass ich das mal sagen würde, aber meine Lieblingsautorin Cecelia Ahern hat mich enttäuscht. Und ich kann es noch immer nicht richtig glauben, dass mich dieses Buch so wenig überzeugt hat. Und dabei fing es so gut an. Das Kapitel war atmosphärisch und voller Naturgewalt und emotional überwältigend. Der Sturm, der Wind, der Regen, diese Nacht, ich konnte alles auf der Haut spüren. Fast schon überwältigend. Aber von Kapitel zu Kapitel wurde es weniger. Die Atmosphäre ging verloren und die Protagonistin wird von Seite zu Seite unsympathischer. Zudem haben wir es hier auch noch mit einer unzuverlässigen Erzählerin und das ist ja etwas was nicht gern lesen mag.
Das Buch ist nach den Jahreskreisfesten Irlands gegliedert und irgendwie hatte ich hier wohl einfach viel mehr erwartet, dass eben mehr daraus gemacht wird und mehr bezug darauf genommen wird. Aber für "normale" Leser ohne diesen ausgeprägten Irland-Bezug, wie bei mir, wäre das vielleicht zu viel gewesen. Aber so war das für mich fast überflüssig. Hätte man auch weglassen können.
Ja es war einfach schade.
Das Fass zum überlaufen brachte es dann noch dieses Ende. Dieses Ende - echt jedes Ende - aber bitte doch nicht dieses Ende. Damit kam ich irgendwie gar nicht klar und damit war es dann für mich auch gelaufen. Leider für mich eines der schwächsten Bücher meiner Lieblingsautorin.