Sonntag, 21. Juni 2015

Rezension zu Der Holundergarten von Susanne Schomann

Allgemeines:
Format: eBook
Der Verlag: Mira Taschenbuch
Seiten: 304
Erscheinungsdatum: 1. März 2015
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Produktinformation vom Verlag:
Ein Mann mit einer dunklen Vergangenheit, ein Dorf voller Geheimnisse - eine neue großartige Lovestory von Susanne Schomann!
Niemals hätte Luisa damit gerechnet, dass Rafael Brix noch einmal in sein Heimatdorf in der Lüneburger Heide kommen würde. Zu schrecklich sind die Vorwürfe, die bis heute auf ihm lasten. Doch ein Todesfall hat ihn zurück nach Lunau geführt, zurück in Luisas Leben. Noch immer umgibt ihn eine dunkle, rebellische Aura. Und genau das lässt Luisas Herz wie damals schneller schlagen. Dabei weiß sie genau, dass sie ihn nicht begehren darf. Denn Rafael will ihr alles nehmen: ihr geliebtes Zuhause und ihre Arbeit. Luisa fühlt sich hin- und hergerissen zwischen Verzweiflung, Wut ... und einer noch immer brennenden Leidenschaft.

Die Autorin:
Susanne Schomann stammt aus Hamburg. Sobald sie lesen konnte, wurde sie zu einer sprichwörtlichen Leseratte. Inspiriert zu ihren romantisch-erotischen Romanen haben sie Nora Roberts, Julia Quinn - und die grenzenlose Weite von Ost- und Nordsee, wo sie regelmäßig ihre Urlaube verbringt. Die Autorin ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in ihrer Heimatstadt. 

Meine Meinung:
Mein erstes Fazit fällt zu diesem Buch ähnlich aus wie zu dem ersten dieser Reihe. Wenn mich jemand fragen würde, ob ich das Buch weiterempfehlen kann, würde ich antworten: wenn man auf einfache Kost ohne großen Anspruch steht, dann ja. Auch wenn ich hinzufügen muss, das man beim zweiten Teil ruhig noch weniger Anspruch mit bringen kann, als beim ersten. Das Feeling kam diesmal nicht ganz so gut rüber. Und eigentlich war es auch wieder die gleiche Grundstory:
Mann und Frau finden sich anziehend.
Mann und Frau wollen es sich aber nicht eingestehen.
Mann und Frau haben Sex.
Mann und Frau sagen, es ist aber nichts Ernstes.
Frau liebt man, in diesem Fall schon seit ihrer Kindheit (da hätten wir den feinen Unterschied zum ersten Teil).
Mann verliebt sich in Fra, ist aber der Meinung er ist überhaupt nicht gut für sie.
Mann und Frau sprechen nicht über ihre wahren Gefühle.
Um es mal salopp zusammen zu fassen.
Klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich langweilig und abgedroschen, war es aber gar nicht mal so.
Denn die Sprache die die Autorin benutzt und die Wortwahl der Autorin und einfach die ganze Art wie Susanne Schomann schreibt, macht die einfachste Story einfach interessant. Diese bildhafte Sprache ist gerade bei den leidenschaftlichen Stellen, der Grund dafür das man das Buch nicht wieder zur Seiten legen kann. Und Susanne Schomann versteht es einen gewissen Grad von Spannung auf zu bauen, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig. Man kann das Endergebnis zwar irgendwie erahnen und es ist leicht vorhersehbar aber der Weg dorthin ist das Spannende an diesem Buch.
Manchmal bin ich echt traurig wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, bei den Büchern von Susannen Schomann ist das irgendwie anders. Ihr gewähltes Ende und einfach Ihre Art zu schreiben, hinterlassen ein angenehmes Gefühl und eine schöne Ausgewogenheit in einem drin.
Das Setting von Lunau ist auch einfach fantastisch schön.
Ich würde am liebsten meine Koffer packen und mir dort sofort ein kleines Ferienhäuschen mieten und versuchen all die Lunauer zu treffen von denen ich schon soviel gelesen haben. Es klingt alles so einladend und wahr, dass es doch nur wahr sein kann. Oder?

Ich freue mich schon auf viele weitere Geschichten aus Lunau und ich hoffe Ihr auch.

4 von 5 Sternen.

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