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Mittwoch, 28. August 2019

#LebenSchreibenAtmen Eine Einladung zum Schreiben von Doris Dörrie aus dem Diogenes

Ein Gewinnspiel zum neuen Buch von Doris Dörrie. Anlässlich der Neuerscheinung aus dem Diogenes Verlag haben sich insgesamt acht Blogs zusammengetan. Sie wollen uns Lust auf das Buch und Lust aufs Schreiben machen.

Mit dabei:
Pinkfisch.net 
Stehlblüten
Readpackblog 
Fuxbooks 
Bleisatz 
Paper.and.Peotry 
Lesenlebenlachen 
Sinnundverstand 

Auf den Blogs stellen die Bloggerinnen das Buch vor und zeigen die Schreibimpulse die das Buch bei ihnen ausgelöst hat. Auch bei mir haben sich meine Schreibfüller ausgestreckt und die Windungen für Kreativität in meinem Kopf wurden geweckt. Und deswegen bin ich bei der Aktion dabei.

Bei der Aktion gibt es auch etwas zu gewinnen. Unter allen Teilnehmern werden zehn Exemplare des Buches verlost und dreimal je eine Karte (plus Buch) für die Live-Schreibwerkstatt am Messe Mittwoch in Frankfurt. Für genauerer Informationen und was ihr genau tun müsst findet ihr auf den oben verlinkten Blogs.

Nun möchte ich Euch an meinem Beitrag teilhaben lassen. Ich habe mich für folgenden Schreib-Impuls von Doris Dörrie entschieden:

Schreib über deinen Vater. Über die Zeit, die du mit ihm verbracht hast. Order gern verbracht hättest. Oder das Gegenteil. Wie hat er dich beeinflusst? Wer war er für dich?



Vater

Ich bin das was man umgangssprachlich als Papas-Liebling bezeichnet. Ein Papa-Kind. Meine kindliche Verbindung zu meinem Vater ist bis heute noch immer ausgeprägter als die zu meiner Mutter. Besonders nach ihrem Tot vor vier Jahre, hat sich das noch mehr bestätigt.
Ich erinnere mich an viel mehr Gelegenheiten die ich mit meinem Vater allein verbrachte, als an Momente mit meiner Mutter.
Besonders zwei immer wiederkehrende Unternehmungen mit meinem Vater sind mir besonders und sehr gern in Erinnerung geblieben. Und während ich das hier schreibe, falle mir noch mehr sehr schöne Kindheitserinnerungen ein. Ich möchte mich aber für diesen Beitrag auf die zwei erwähnten beschränken.
Früher gab es im Einzelhandel den langen Donnerstag. Ein Tag in der Woche an dem die Geschäfte besonders lange geöffnet waren. Heute undenkbar und unvorstellbar, ist man doch heutzutage an Öffnungszeiten bis zwanzig oder sogar zweiundzwanzig Uhr gewöhnt.
Diese seltenen Donnerstage verbrachte ich mit meinem Vater auf einer Shoppingtour. Wie liefen durch die Bergedorfer City und bummelten. Es ging dabei weniger um das Shopping Ergebnis und viel mehr um die gemeinsame Zeit. Aber ich weiß auch noch, dass mein Vater etwas überfordert war, als es darum ging das passende Konfirmationsoutfit zu finden. Das gelang mir dann doch erst mit meiner Mutter. Am Samstag vor meiner Konfirmation. Besser als jeder Krimi.
Überfordert war mein Vater mit meiner kindlichen Verliebtheit in so manchen Darsteller des Musicals Cats. Abend für Abend fuhr mein Vater mit mir auf die Hamburger Reeperbahn, um nach der Musical Show gemeinsam mit mir auszuharren, um auf die Tänzer und Sänger der Show zu warten. Damit ich dutzende Autogramme und Fotos sammeln konnte. Und das unglücklich verliebte kleine Mädchen vergoss so manche Träne, etwas was mein Vater nicht ganz nachvollziehen konnte. Aber trotzdem fuhr er Abend für Abend mit mir dorthin und passt auf mich auf, dass mir niemals etwas passierte. Und machte es mir somit möglich, dass mir diese wunderschönen Kindheitserinnerungen für immer bleiben konnten.
Ich bin kein Familienmensch. Kontakt zu halten fällt mir nicht leicht. Aber eine große gute Eigenschaft meines Vaters ist, dass er mir das nie übelnimmt. Aber wie schon so oft, nehme ich mir auch heute mal wieder vor. An meinen Kontaktaufnahmefähigkeiten zu arbeiten. Einsicht ist ja bekanntlich der erste Weg zu Besserung.

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Und nun möchte ich gerne wissen: Machst du auch mit? Dann schreib mir doch gerne einen Kommentar und verlink mir deinen Beitrag. Ich würde ihn gerne lesen.

Mittwoch, 8. Mai 2019

[Über mich] Mein Pseudonym

 
















Emily Tara Todd ist das Pseudonym, dass ich mir als Autoren Name ausgesucht habe. Es ist kein geschlossenes Pseudonym, wer will findet meinen richtigen Namen nach spätestens drei Klicks heraus. Ich möchte euch aber gerne erzählen, wieso ich diese drei Worte wählte bzw. was sie bedeuten oder eben mir bedeuten.


Emily:
Der Name begleitet mich schon viele Jahre. So zweiundzwanzig könnte es schon sein. Das spannende? Ich hab ihn mir nicht selbst ausgesucht. Die Geschichte? Mein gebürtiger Name hört sich häufig an wie ein Bundesstaat in Amerika, wenn ihn gebürtig englisch sprachige Menschen aussprechen. Das störte mich. Da ich damals ein wenig Kontakt zu den Tänzern und Tänzerinnen des Musicals Cats hatte. Ich tanzte damals ja selber und einige Mädels aus dieser Tanzgruppe hatten einen Künstlernamen. Und so wünschte ich mir auch einen und meine Trainerin „taufte“ mich Emily und ich hab diesen Namen beibehalten. Auch wenn ich nicht so lange in der Gruppe getanzt habe und auch keinen Kontakt mehr zu englisch sprachigen Musical Darstellern habe. Ich mag den Namen.


Tara:
Tara ist ein ziemlich bekannter Vorname, der in den unterschiedlichen Kulturkreisen unterschiedliche Bedeutungen hat. Auf Hindi zum Beispiel bedeutet der Name Stern. Tara ist auch der Name der Plantage in Vom Winde verweht. Tara ist zu dem auch eine weibliche Figur in der Fernsehserie True Blood.
Ich hab diesen Namen aber aus folgenden Grund gewählt: Tara ist ein Hügel im County Meath in Irland, auf dem sich zahlreiche vorzeitliche und frühgeschichtliche Monumente befinden. Dieser Hügel gehört zu den meist verehrten Punkten in Irland.
Tara hatte für mich schon eine Bedeutung lange bevor ich 2009 endlich auch mal persönlich dort war. Dieser satte grüne Hügel ist so ein ruhiger und schöner Ort, dass ich beschlossen habe ihn in mein Pseudonym zu verankern. Auf dem oberen Bild stehe ich genau auf diesem besagten Hügel im Jahr 2009.


Todd:
Todd habe ich als Nachnamen gewählt und das keineswegs wegen der Autorin der After Reihe. Ganz bestimmt nicht. (Ist das eigentlich auch ein Pseudonym?) Sondern wegen der Bedeutung des Namens.
Todd ist ein männlicher Vorname der sich bis zu den Kelten zurück verfolgen lässt und ist eigentlich nur zufällig ”mein” Nachname geworden.
Ich suchte nach einer Übersetzung für das Wort Fuchs. Denn nichts anderes bedeutet Todd auf deutsch.
Der Fuchs ist mein persönliches Krafttier und bedeutet mir sehr viel und so ist es dazu gekommen.

Dienstag, 7. Mai 2019

[Über mich] Ich bin . . .

Es wurde mal Zeit eine Ich bin . . . Seite zu erstellen. Dachte ich mir. ;-)


Niemand, der nicht schreibt, weiß, wie fein es ist.
Früher habe ich immer bedauert, nicht gut zeichnen zu können,
aber nun bin ich überglücklich,
daß ich wenigstens schreiben kann,
Und wenn ich nicht genug Talent habe, um Zeitungsartikel oder Bücher zu schreiben,
gut, dann kann ich es immer noch für mich selbst tun.
(Anne Frank)



Hallo und herzlich willkommen auf meinem kleinen Blog.


Ich bin 35 Jahre, geboren im Zeichen des Stiers am 07.05.1984 in Hamburg.
Ich bin Bloggerin aus Leidenschaft.
Ich bin "Hobby"-Autorin aus liebe zum geschriebenen Wort.
Ich bin Hunde-Mama.
Ich bin Irland-Verrückt und verliebt.


Auf meinem Blog findest Du Rezensionen zu Büchern die ich gelesen habe und Informationen zu meinen persönlichen Schreibprojekte.


Ende September wird im Carow Verlag in einer Märchen Anthologie meine erste Kurzgeschichte veröffentlicht. Darauf freue ich mich schon sehr.




Kurz Info:
- geboren 1984 in Hamburg
- Abschluss der Realschule
- Ausbildung zur Kaufmännischen Medienassistentin
- Ausbildung zur Steuerfachangestellten
- Umzug nach Bremen 2008
- Heirat in 2009
- Umzug zurück nach Hamburg 2015
- tätig als Steuerfachangestellte in einer kleinen Kanzlei in Hamburg


Schön, dass du hier bist. Viel Spaß!