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Sonntag, 21. Juni 2015

Irland Mai 2014 / Letzter Teil der eigentlich der 1. Teil ist

Vor einigen Monaten, hatte ich angefangen von unserem Urlaub in Irland zu berichten, der aus dem Mai 2014. Das ist nun schon mehr als 13 Monaten her und beendet habe ich meinen Bericht bis heute nicht. Denn es fehlt noch der eigentlich Grund für unseren Besuch. In meinem letzten Teil hatte ich ja geschrieben warum ich bisher nicht davon berichtet habe. Ich hatte versprochen zu warten bis meine Freundin davon auf ihren Blog berichtet. Inzwischen hat sie mich von diesem Versprechen entbunden. Die kleine Mensch in ihrem Leben, um den es auch geht, läßt ihr wenig Zeit für das bloggen und geschweige denn von der meist schlechten Internetverbindung.
So nun kommt also der letzte Teil meines Irlands-Reise-Bericht aus dem Mai 2014. Dann kann es ja nun mal los gehen, mit dem Bericht aus dem August 2014. ;-)

Im Mai 2014 waren wir für ein paar Tage im wunderschönen Irland. Es war ein sehr schöner Urlaub. Das Wetter spielte auch einigermassen mit, so das wirklich eine sehr schöne Zeit hatten.

Der Hauptgrund für unseren Aufenthalt war allerdings nicht der Urlaub, sondern die Taufe meines Patenkinds, die am 1. Mai stattfand.
Die Taufe war jedoch keine traditonelle Taufen wie die meisten sie wohl kennen werden. Das ganze fand nicht in einer Kirche statt. Sondern im freien an einer Quelle direkt am Wasser. Das Wetter spielte pünktlich zur Taufe jedoch nicht mit, es hat viel geregnet aber das war eigentlich nicht weiter schlimm. Es wurde ein Willkommens Ritual abgehalten, welches die kleine Morlin in der Welt und in der Gemeinschaft willkommen geheißen hat und natürlich die Namensgebung beinhaltete.
Es war wunderschön und sehr rührend, so dass sogar mir zum Schluss die Tränen etwas herunterliefen.
Man hatte von dem Ort aus einen wirklich schönen Blick auf´s Wasser hinaus.






Es gab einen geschmückten Altar. Und das Ritual wurde sowohl in Irisch wie auch in Englisch gesprochen. Etwas Deutsch floss auch mit ein. Es wurde auch gesungen und ich lass einen Brief an mein Patenkind vor.




Und noch ein paar Bilder.





Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz am Parke Castle an, welches direkt am Lough Gill gelegen ist.













Nach der Taufe gab es noch ein schönes kleines Fest mit vielen Leuten und vielem Essen.
Ein sehr schöner und gelungener Tag, der mir sicherlicher für immer in Erinnerung bleiben wird.

Inzwischen ist die Kleine schon zwei. Es ist echt wahnsinn wie die Zeit vergeht...

Sonntag, 30. November 2014

Unser irischer Adventskranz

Der traditonelle Adventskranz auf meiner geliebten grünen Insel Irland besteht nicht aus vier Kerzen so wie wir es hier in Deutschland kennen, sondern aus fünf Kerzen. Alle fünf Kerzen haben eine besondere Bedeutung und auch die Farbwahl ist nicht zufällig sondern speziell gewählt.

Drei violette Kerzen, eine in rose und eine in weiß.
An den ersten beiden Adventssonntagen werden die ersten beiden violetten Kerzen angezündet. Als Zeichen für Besonnenheit und Buße.
Am dritten Adventssonntag wird dann die rosane Kerzen entzündet. Diese Kerze symbolisiert die Vorfreude. Die Adventszeit endet dann mit der dritten violetten Kerzen, diese steht für das Ende.


Am Heiligen Abend wird die fünfte Kerze entzündet, die weiße Kerze. Viele Iren feiern während der Mitternachtsmesse Christis Geburt mit dem entzünden einer weißen Kerze. Und hierfür steht die fünfte und letzte Kerze.

Auf diese Weise erzählt der Adventskranz in Irland eine ganz eigene Geschichte und gibt freundliche Hinweise, was in der Adventszeit im Vordergrund stehen sollte.

Unser tolles Exemplar hat mein Schatzi entwurfen und dekoriert, wie auch schon im letzten Jahr.
Und so brennt heute schon die erste lila Kerze. Auf dem letzten Bild, sieht man auch gleich den Adventskalender den ich dieses Jahr für meinen Schatz ausgesucht habe. Die erste Tür muss aber noch bis Morgen warten.

Na und was sagt Ihr zu unserem Adventskranz?

Ich wünsche Euch allen auf jeden Fall einen schönene 1. Advent!

Dienstag, 29. April 2014

Bealtaine - Hallo Sommer

In der Nacht vom 30.4. auf den 1.Mai wird Beltane gefeiert. Eines der vier großen irischen Feste, welche durch bestimmte Landarbeiten entstanden sind. Die drei weiteren sind Imbolc (1. Februar), Lughnasadh (1. August) und Samhain (1. November).

Beltane, Beltene, Beltaine, Bhealltainn oder Bealtaine (irisch ['bʼeltanʼe]), ist im irischen Kalender der Zeitpunkt des Sommeranfangs. Cétsamuinist unter anderem auch eine Bezeichnung dieses Festes und bedeutet soviel wie "der Sommerliche". Bealtaine bedeutet im heutigen irisch Mai.

Ursprünglich war Beltane auch der keltische Jahresbeginn. So ganz geklärt was Beltane übersetzt bedeuten könnte ist es wohl nicht aber es könnte zb. sowas wie helles Feuer bedeutet, wenn man Wikipedia glaubt. ;)
Für mich persönlich hat Beltane ganz viel mit Feuer zu tun. Für mich ist es das Feuer-Fest und das Element Feuer finde ich in dieser Nacht besonders wichtig. Für mich beginnt irgendwie wirklich das Jahr erst so richtig am 1. Mai. Der Mai ist mein Monat. Und ich feier gerne dessen beginn. Wenn auch nur meist tief und leise in mir drinnen. Aber ich könnte es mir auch gut vorstellen, lachend und schreiend um ein Feuer zu tanzen und zu rufen "Hallo Mai schön das Du da bist!".

Einige feiern Beltane nicht am ersten 1.Mai sondern an dem Tag des 5. Vollmondes nach Yule. Das sei der vollständigkeithalber mal erwähnt. ;)

Aber ich liebe den ersten Mai. :D

Ich habe mal gehört wenn ein Mann und eine Frau sich ein Kind wünschen, dann wäre die Nacht vom 30.4. auf den ersten Mai die perfekte Nacht dafür. Es sei die Nacht der Fruchtbarkeit. Also wenn ihr keine solche Wünsche habt, dann lieber enthaltsam sein diese Nacht, denn ich habe auch gehört, Verhütung bringt nichts. ;)

Vielleicht ist Beltane der Sommeranfang oder Frühlingsanfang oder der Beginn des Sommerhalbjahrs oder oder oder man findet und liest und hört vieles hier und da und überall. Aber wichtigsten ist doch die persönliche Bedeutung und das was man selbst feiern möchte und mit diesen Tag verbindet oder was man nicht feiern möchte und was man eben nicht damit verbindet. Der Freiheit seien keine Grenzen gesetzt. Und man sollte sich auf keinen Fall welche selbst auferlegen. In erster Linie geht es um das Gefühl und die Freude am feiern. Egal ob man das laut oder leise tut.

Ich wünsche Euch einen scönen Tag. Egal was ihr damit macht oder was er Euch bedeutet.
Ich werde feiern, auf irgendeine Art und Weise.