Samstag, 11. Juni 2016

Rezension zu Leere Realität von Vanessa Heintz (Kurz-Psychothriller)


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 100
Verlag: tredition
Erschienen am 27. Mai 2016

Info: Quelle
"Etwas Bedrohliches war auf dem Weg zu ihr. Es war allgegenwärtig und dennoch nie greifbar. Sie konnte es nicht einmal beim Namen nennen, aber sie spürte seine Gegenwart seit geraumer Zeit."

Sie kann ihn nicht loslassen, aber sie würde jede loswerden, die sich ihr in den Weg stellt. Zwischen Daniel und Leonie gibt es keine Grenzen, zumindest nicht für Leonie.

Kurz-Thriller
Paperback: 7,99 EUR
Hardcover: 14,99 EUR
eBook: 2,99 EUR

Buchtrailer

 

Die Autorin:
Die aus dem Saarland stammende Autorin entdeckte bereits in ihrer Kindheit die Liebe zum geschriebenen Wort. Getrieben von Leidenschaft und fasziniert von den vielen Facetten der menschlichen Seele, entstanden neben Gedichten, Texten und Kurzgeschichten, auch die ersten umfangreichen Werke. Mit ihrem Erstling "Im Regen verbrannt" wagte sich die Autorin in die düstere Welt des Menschenhandels vor. Über menschliche Abgründe zu schreiben, ist eine Sache. In der Wirklichkeit aktiv zu werden, eine ganz andere. Mit ihren Büchern versucht die Autorin, die Menschen für die Probleme der modernen Gesellschaft zu sensibilisieren. Neben ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin und Schuldenberaterin engagiert sie sich ehrenamtlich für den Lichtweg - eine Anlaufstelle für Opfer von sexuellem Missbrauch in der Kindheit - und unterstützt Organisationen, die sich aktiv gegen Menschenhandel zur Wehr setzen.

Meine Meinung:
Mit diesem Buch haben Angst und Schrecken einen neuen Namen erhalten: Leonie.
In dem Moment in dem Leonie in das Leben von Julia und David getreten war, änderte sich plötzlich alles schlagartig für das frisch gebackene Ehepaar.
Alpträume und die schlimmsten Befürchtungen werden Wirklichkeit.
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber ich schüttel nun einmal öfter mein Kissen auf, allerdings viel vorsichtiger als vorher.
Das Buch läßt einen nicht gerade fröhlich zurück, aber das muss so ein, es ist schließlich ein Thriller und das durch und durch.
Zudem liest sich das Buch super flüssig in einem Rutsch durch, keine Stunde hat es gedauert. Der Schreibstil hat mir fast gar keine andere Chance gegeben als immer weiter zu lesen und natürlich musste ich einfach wissen wie das ganze ausgeht. Der Plot und das Ende sind einfach genial und absolut nicht vorhersehbar. Aber auch 300 Seite hätte ich wahrscheinlich einfach so verschlungen. Ich wäre gerne noch tiefer in diese Personen eingetaucht. Das ist aber auch die einzige Kritik die ich habe, das Buch war einfacj zu kurz.

Diese Buch ist allerdings nicht so harte Kost wie das was ich bisher von der Autorin gelesen habe und genau deswegen vielleicht auch das richtige Werke um Vanessa Heintz und ihren Schreibstil kennen zu lernen. Denn danach hat man garantiert Lust auf mehr.

Ich vergebe 4 Sterne von 5 möglichen Sternen.

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