Samstag, 15. April 2017

Rezension zu Vorübergehend tot von Charlaine Harris


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Verlag: Feder & Schwert
Seiten: 328
Erste Auflage erschienen im Jahr 2004

Die Reihe:
Vorübergehen tot ist der erste von insgesamt dreizehn Bänden der Sookie Stackhouse Reihe.

1. Vorübergehend tot
2. Untot in Dallas
3. Club Dead
4. Der Vampir, der mich liebte
5. Vampire bevorzugt
6. Ball der Vampire
7. Vampire schlafen fest
8. Ein Vampir für alle Fälle
9. Vampirgeflüster
10. Vor Vampiren wird gewarnt
11. Vampir mit Vergangenheit
12. Cocktail für einen Vampir
13. Vampirmelodie

Die Bücher von Charlaine Harris dienten als Vorlage für die TV - Serie True Blood.

Inhaltsangabe:
Sookie Stackhouse jobbt in einer Kleinstadt in Louisiana als Kellnerin. Sie ist still, introvertiert und geht selten aus. Nicht, daß sie nicht hübsch wäre. Im Gegenteil. Sookie hat nur, na ja, eben diese Behinderung. Sie kann Gedanken lesen. Das macht sie nicht gerade begehrenswert. Doch dann taucht Bill auf. Er ist groß, düster, gutaussehend - und Sookie hört kein Wort von dem, was er denkt. Er ist genau die Art Mann, auf die sie schon ihr ganzes Leben lang wartet ... 
Doch auch Bill hat eine Behinderung. Er ist ein Vampir. Außerdem hat er einen schlechten Ruf. Er hängt mit einer verdammt unheimlichen Clique herum, deren Mitglieder alle - Überraschung! - Mordverdächtige sind. Als dann noch eine Kollehin Sookies ermordet wird, befürchtet sie, sie könnte die nächste sein ...

Die Autorin:
Charlaine Harris wurde im Mississippi-Delta geboren und wuchs inmitten von Baumwollfeldern auf. Obwohl ihr Werk hauptsächlich Geistergeschichten umfasst, schrieb sie in ihrer Zeit im College auch Gedichte und Theaterstücke. Nach dem College folgten zunächst einige Jahre mit Gelegenheitsarbeiten, bis sie endlich vom Schreiben leben konnte. Mit der Zeit wurden ihre Geschichten immer dunkler, und damit wuchs auch ihr Erfolg. Mit dem Buch „Dead Until Dark“ (auf Deutsch: „Vorübergehend tot") fand diese Entwicklung in einer Vampirgeschichte ihren Höhepunkt und mündete in dem ganz persönlichen Stil der Autorin, einer Mischung aus Science-Fiction, Liebes- und Gruselgeschichte sowie Märchen. Charlaine Harris engagiert sich in der Kirche und im Berufsverband der Schriftsteller. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Süden von Arkansas.

Meine Meinung: 
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich die TV Serie True Blood von der ersten bis zur letzten Folge durchgesuchtet. Die Serie hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich muss jedoch gestehen, dass ich zu dem Zeipunkt nicht wusste, dass die Serie auf einer Romanvorlage basiert. Aber sobald ich das in Erfahrung gebracht hatte, war für mich klar, dass ich zumindest mal einen Blick in diese Bücher werfen möchte.
Nun habe ich also Band 1 der Sookie Stackhouse Reihe gelesen und bin genauso begeistert wie von der Serie.
Ich bin echt überrascht, wie nah die Serie an dem Buch ist. So geschahen für mich in Band 1 keine großen Überraschungen aber der Schreibstil hat mich echt mitgerissen. Das Buch zur Seite zu legen, viel mir von Seite zur Seite immer schwerer.

Was mich in der Serie manchmal genervt hat, hat mir im Buch richtig gut gefallen. Das Verhalten der Charaktere ist um einiges klarer und verständlicher. Und auch die Serie verstehe ich im nachhinein noch besser und sie gefällt mir auch im nachhinein durch das Buch noch besser.

Sookie ist jung, naiv und unerfahren. Aber mit einer Gabe gesegnet, die sie als Behinderung ansieht. Aus dem Grund, weil diese Gabe ihr Leben behindert. Aber nur weil sie das zu läßt. Bis zu dem Zeitpunkt in dem der gutaussehende und sehr geheimnisvolle Vampir Bill in ihr Leben tritt. Und Bill bleibt für Sookie ein Geheimnis, denn ihre Gabe funktioniert bei ihm nicht. Das zum einen sehr entspannend für Sookie, hat aber natürlich auch den Nachteil, dass sie ihn nicht mal eben so auskundschaften kann.

Mit Bill tritt aber auch tot und Gefahr in das Leben der jungen Kellnerin Sookie. Und die Menschen die ihr am Herzen liegen sind in Gefahr oder werden für diese Gefahr verantwortlich gemacht. Sie hat es wirklich nicht leicht ...

Besonder gut hat mir auch gefallen, dass dieser erste Teil in sich abgeschlossen ist und einen nicht mit einem bösen Cliffhänger zurück lässt.
Natürlich bin ich trotzdem gespannt, wie es mit Sookie weiter geht und mit ihrem sexy Vampir natürlich auch. Und ich freue mich darauf zu erfahren, wo die Bücher von der TV Serie abweichen werden.

Für den ersten Band gibt es 5 von 5 Sternen von mir.

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