Montag, 10. April 2017

Rezension zu Der Teufel im Leibe von Felicity Green

 
Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 328
Erschienen am 8. September 2016
Verlag: Books on Demand
Zur Verfügung gestellt?
Selbst gekauft :-D
 
Beschreibung:
Die hübsche, skrupellose Kräuterhexe Penny Reid hat einen schlechten Ruf in ihrem Heimatort Tarbet in den schottischen Highlands. Sie bedient sich schamlos ihrer eigenen Schönheits- und Liebeszauber, sodass ihr kein Mann widerstehen kann. Außerdem ist sie sich nicht zu schade, Geschäfte mit ihrem magischen Talent zu machen.
Bis eines Tages ein geheimnisumwobenes, schwangeres Mädchen in ihrem Rosengarten auftaucht. Es gibt nichts von sich preis, außer dass es vor irgendwem oder irgendwas eine Heidenangst hat. Penny nimmt das Mädchen, das sie Faye nennt, bei sich auf und beschließt, es vor dem Übel zu beschützen, das es zu verfolgen scheint.
Zum ersten Mal im Leben setzt Penny ihre Gabe für etwas Uneigennütziges ein und möchte Gutes tun – ohne zu wissen, dass sie damit das Böse in ihre Mitte eingeladen hat.

Die Autorin:
Felicity Green wurde in der Nähe von Hannover geboren und zog nach dem Abitur nach England. In Canterbury studierte sie Literatur und Schauspiel. Später tingelte Felicity mit diversen Theatergruppen durch England, Irland und Schottland, besuchte eine Schauspielschule in L. A. und trat in Indie-Filmen auf.
Nachdem sie ihre eigene One-Woman-Show für das Brighton Festival geschrieben hatte, packte sie die Schreibwut. An der University of Sussex schloss sie einen MA in Kreativem Schreiben ab.
Die Liebe holte sie nach Deutschland zurück. Mit ihrem Mann Yannic, Tochter Taya und Kater Rocks lebt sie an der Schweizer Grenze. Zwei Jahre lang arbeitete Felicity Green bei Kleinverlagen in Zürich, bevor sie sich als freie Übersetzerin und Autorin selbstständig machte.

Meine Meinung:
Der Teufel im Leibe ist der zweite Teil der Highland-Hexen-Krimi Reihe von Felicity Green. Auch wenn ich finde, das es nicht unbedingt nötig ist, um der Geschichte folgen zu können in der Teufel im Leibe, würde ich schon die klare Empfehlung aussprechen, zunächst Teil 1, der Teufel im Detail zu lesen. Ansonsten könnte es schon sein, dass man an manchen Stellen ins Grübeln kommt. Ich war auf jeden Fall sehr froh darüber, dass so manches nochmal kurz erklärt wurde, da es schon eine Weile her ist, dass ich Teil 1 gelesen habe.

Ich bin von diesem zweiten Teil sogar noch etwas mehr begeistert. Der Teufel Leibe ist wirklich sehr spannend und es wird an keiner Stelle langweilig. Was mir auch besonders gut gefallen hat, ist das man sofort mitten in der Geschichte drin ist. Die Autorin hält sich nicht lange auf, mit einer lange Einleitung oder dergleichen. Es geht sofort sehr rasant los und so bleibt es von der ersten bis zur letzten Seite.

Besonders gut hat mir zu dem die Entwicklung der Hexe Penny und ihres Sorgenkindes Faye gefallen. Die beiden manchen im Rahmen in der Geschichte viel mit und entwickeln sich aufgrund dessen und ihrer persönlichen Vergangenheiten zu ganz tollen und starken Menschen.

Im allgemeinen gelingt es Felicity Green wirklich schöne Figuren zu erschaffen, dass mir auch schon besonders positiv in ihren anderen Bücher aufgefallen.


Diese Figuren und die Geschichte spielen an wirklich schönen Orten und einer atemberaubenden Kulissen. Man bekommt das Gefühl mitten drin, dabei und vor Ort zu sein.

Diese Mischung aus Magie, tollen Protagonisten und einem tollen Hintergrund manche dieses Buch einfach zu einem Must-Read.

Ich vergebe 5 Sterne und eine 100%ige Leseempfehlung.
Einfach nur schön.

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