Mittwoch, 26. September 2018

Rezension zu Madness von Maja Köllinger


Allgemeines:
Format: Softcover
Seiten: 303
Preis: 14,90 €
Erschienen am 12. Oktober 2017
Zur Verfügung gestellt? Selbstgekauft :-)
Klappentext:
„Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.

Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?

Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.

Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?“

Die Autorin:
Maja Köllinger, geboren 1997, ist der Welt der Buchstaben schon verfallen, seitdem sie denken kann. Das Rascheln von hauchdünnem Papier und das Versinken in anderen Welten und Zeiten zieht sie schon seit Langem in ihren Bann… Die Leidenschaft zum geschriebenen Wort spornt die junge Studentin dazu an, ihre eigenen Geschichten aufs Papier zu bringen und sie mit der Welt zu teilen. Sie will den Menschen, die im tristen Alltag gefangen sind, einen Blick auf das Magische und Ungreifbare dieser Wirklichkeit ermöglichen und sie für kurze Zeit in andere Realitäten entführen.

Meine Meinung:
Das Buch war ein Cover Kauf. Mal wieder und wie auch sehr häufig, zumindest bei mir, wenn es um Bücher aus dem Drachenmond Verlag geht.

Marie Graßhoff ist für mich eine der besten Cover Designerinnen und das Cover von Madness ist dazu auch wirklich eines ihrer besten.

Dementsprechend kümmerte mich zunächst der Inhalt dieses Buches wenig. Bis ich die erste Seite aufschlug wusste ich nicht worum es geht, ich hatte vorher nicht mal den Klappentext gelesen. Das es dann um das Wunderland und Alice ging, stimmte mich positiv und ließ mich auf eine tolle Geschichte hoffen. Denn ich liebe diese Klassiker der Literatur Geschichte. Was ich dann allerdings auf den 300 Seiten lesen bekam, war nicht ganz so meins. Ich fand es nicht schlecht aber auch nicht besonders toll. Ganz gut, trifft es wohl am ehesten.

Leider negativ fiel auch auf, dass manch ein Absatz einfach zwei Mal hintereinader geschrieben da stand, Klar ein Fehler vom Lektorat, leider.
Es gab viele Wiederholungen und was die einerseits kursiv dargestellten Gedanken der Protagonistin sollten, erschloss sich für mich bis zum Schluss nicht. Zu dem auch ziemlich vile Gefühlsduselei, die sich auch dauernd wiederholte. Und manche Wortwahl war für mich persönlich zu kompliziert ausgewählt, wo ich mir dachte, da hätte man auch einen folteren Stil wählen können. Für mich störend waren dann auch noch die in die Länge gezogenen Kapiteln.

Die Geschichte an sich war nett, konnte mich aber nicht wirklich fesseln. Die Charaktere waren auch nett aber keine die ich wirklich in mein Herz schließen konnte. Die Idee eine Steampunk Variante aus dem Wunderland zu machen, war interessant aber so wirklich Gefühl kam in mir nicht auf.

Leider leider, kann ich nur 3 Sterne geben.

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