Freitag, 9. Oktober 2015

Aufwiedersehen


Es ist meine Art auf diesem Wege damit umzugehen... Wer damit nicht einverstanden ist, soll einfach nichts dazu sagen und mich bitte in Ruhe lassen.

Gestern ist meine Mutter nach langer schwerer Krankheit von uns gegangen. Ich möchte nicht viel darüber sprechen und natürlich geht es mir nicht gut. Wer mich kenn weiß aber, dass ich nicht der Typ Mensch bin der seine Gefühle gerne offen herum trägt und eben auch kein Mensch der viel darüber sprechen kann und will. Und deswegen wähle ich auch diesen Weg. Ich kann und möchte es nicht sagen müssen. Bei einigen Menschen muss ich es und das kostet schon genug. Deswegen tue ich es hier auf diesem Weg. Es zu schreiben, macht es auch irgendwie wahrer und realer und das muss es auch sein. Danke, dass ihr mich so akzeptiert wie ich bin und auch meinen Weg so hin nimmt wie er nun mal ist.

Beerdigung  Die Seele ist schon lange gegangen und wohl schon längst auf dem Weg in ein neues Leben.
Jedoch der tote leere Körper liegt noch in dieser Welt.
Schon kalt geworden,
die Wärme ist entwichen
und das Innere ist entflogen,
dass worauf es ankam hat sich auf den weg gemacht.
Doch irgendetwas muss doch mit dieser leeren Hülle geschehen.
Die Hülle wird in einen Sarg gelegt,
schön zu recht gemacht natürlich,
gekleidet in das schönste Kleid.
Ein Loch wird ausgehoben.
Ein Loch wird geschaufelt,
ein Loch in die Erde wird ausgehoben.
Dort wird der Sarg hineingelegt und die Erde wird wieder drauf getan.
Umgegeben von Holz und Sand wird die leere Hülle zurückgegeben an Mutter-Erde.
Asche zu Asche,
Staub zu Staub.
Gekleidet in schwarz stehe die Verbliebenden nun um dieses zugeschaufelte Loch herum und sagen Tschüß.
Und ich sage,
vielleicht sehen wir uns ja wieder und wissen es nur nicht in diesem Moment,
also,
auf wiedersehen,
ich wünsche eine gute Reise...

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