Samstag, 14. Januar 2017

Rezension zu Das Dunkel in dir von Samantha Hayes


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten:379
Verlag: blanvalet
Veröffentlich am 18. Januar 2016
Zur Verfügung gestellt durch das Bloggerportal

Beschreibung:
Vor knapp zwei Jahren wurde das englische Dorf Radcote von einer Selbstmordserie heimgesucht. Gerade erst ist ein wenig Normalität in den Ort zurückgekehrt, da wird der Abschiedsbrief eines tödlich verunglückten jungen Mannes gefunden. Detective Inspector Lorraine Fisher wollte in Radcote eigentlich ein paar entspannte Wochen bei ihrer Schwester Jo verbringen. Doch als ein zweiter Junge sich das Leben nimmt und dann auch noch ihr Neffe Freddie verschwindet, weiß Lorraine, dass sie schnell herausfinden muss, ob es sich bei den Todesfällen womöglich doch um grausame Verbrechen handelt. Und sie muss Freddie finden, bevor es zu spät ist …

Die Autorin:  
Samantha Hayes wuchs in den englischen Midlands auf und wünschte sich schon mit zehn Jahren sehnlichst eine Schreibmaschine. Doch erst nach vielen Reisen und beruflichen Umwegen erfüllte sie sich ihren Traum und verfasste ihren ersten Roman. Während eines Australienaufenthalts lernte sie ihren Ehemann kennen. Mit ihm und ihren Kindern lebte Samantha Hayes für einige Zeit in den USA, bevor sie schließlich in ihre Heimat England zurückkehrte, wo sie, wenn sie nicht gerade schreibt, alte Häuser renoviert.

Meine Meinung:
Die Idee an sich ist wahrlich nicht neu. Eigentlich schon viel zu oft in unterschiedlichen Serien, Filmen und Büchern verarbeitet, ist es am Ende doch irgendwie immer fast das selbe. Aber ich mag diese Grundthematik und deswegen wollte ich auch dieses Buch gerne lesen. Weil ich es doch immer wieder interessant finde, wie die unterschiedlichen Geschichtenschreiber diese Szenerie verarbeiten und darum herum eine Geschichte und Charaktere entwickeln.

Ich kam schnell in die Geschichte rein und konnte mich mit dem Schreibstil sofort anfreunden. Das Buch liest sich flüssig und hat keine Längen. Ich habe mich zwischendurch nicht gelangweilt und fühlte mich gut unterhalten.

Jedoch muss ich sagen, dass für mich sehr schnell klar war, was hier Sachen ist. Die Geschichte war sehr vorhersehbar. Und deswegen für mich nicht sonderlich spannend, leider. Die Autorin schaffte es leider nicht mich zu überraschen.
Ich mochte die Charaktere, auch wenn sie für mich irgendwie fremd blieben. Und ich auch zu nächst am Anfang etwas Probleme hatte sie auseinander zu halten und mir zu merken, wer da jetzt mit wem wie in Kontakt steht. Es war etwas durcheinander am Anfang. Jedoch mit etwas Konzentration und nochmal nachlesen wurde es dann klarer.
So richtig ans Herz gewachsen ist mir aber niemand von den Figuren und das fand ich auch sehr schade. Für meinen Geschmackt waren die Personen nicht genügend ausgearbeitet und teilweise auch irgendwie zu gefühllos, ich habe ihnen ihre Angst, Trauer oder Wut nicht wirklich geglaubt, leider.

Das alles zusammen, veranlasst mich dazu, an dieser Stelle nur 3 Sternen geben zu können. Jedoch werde ich mir mal den anderen Bücher der Autorin ansehen.

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