Montag, 18. Februar 2019

Rezension zu (Rache)Engel von Kristin Schöllkopf



Allgemeines:
Format: eBook
Seiten der Printausgabe: 300
Erschienen am 15. Februar 2019
Zur Verfügung gestellt: Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für die zur Verfügung Stellung des Vorablese-Exemplares :-)
 
Klappentext:
Am idyllischen Bodensee möchten Mona und Florian ein neues Leben beginnen. Doch so wunderschön die Umgebung um sie herum ist, so düster und beängstigend sieht es in Monas Innerem aus. Selbst Florian scheint ihr nicht mehr den benötigten Halt geben zu können. Mona wird von Albträumen geplagt. Immer wieder begegnet sie im Schlaf dem Mann der nicht nur ihre Schwester ermordet, sondern auch ihr einen wesentlichen Teil des Lebens genommen hat. Neben Trauer und Schmerz empfindet Mona nur noch eins: Rache. Ein unstillbares Verlangen, das sie an den Rande des Wahnsinns zu treiben scheint. Dorthin wo Moral keine Rolle mehr spielt.

Die Fortsetzung des Thrillers "GER(A)ECHT"

Die Autorin: Kristin Schöllkopf wurde 1997 geboren und wuchs unter vielen Büchern im Süden Deutschlands auf.

Kristin schreibt nicht nur Bücher, sondern übersetzt sie auch und hat mit ihrem Blog »Wurm sucht Buch« seit mehr als zwei Jahren Spaß daran, ihre Follower an der Buchwelt teilhaben zu lassen. Neben Deutsch ist auch Englisch ihre Muttersprache. Es zieht sie immer wieder nach England, denn sie liebt London und verbringt von Herzen gerne Zeit an der Küste. Auf Trab halten sie ihre vier Hunde. Hin und wieder findet man auch Familienmitglieder und Freunde in den Texten der Autorin, allerdings wissen sie meistens nichts davon. Kristins Blick geht häufig ins Leere, während der Fortgang ihrer Geschichte wie ein Film vor ihrem inneren Auge abläuft. Diese kreative Abwesenheit verwirrt so manchen Fahrgast in der Bahn schon einmal. Glücklicherweise lässt sie sich davon nicht beirren.

Bisher hat die Schriftstellerin nur für sich selbst geschrieben. Mitte 2017 entschied sie sich dazu, ihre Werke zu publizieren und hat im Rabenwald Verlag ein Zuhause gefunden. Meistens schreibt die Studentin im Zug, im Freien oder auch bei Starbucks. Musik gehört für sie zum Schreiben dazu. Mit dem passenden Song kann sie sich noch besser in die Gefühlslage ihrer Charaktere hineinversetzen und kein Country-Song ist vor ihr sicher.

Meine Meinung:
Das Buch ist kein klassischer Thriller und schon gar nicht eine klassische Fortsetzung eines Thrillers. Nachdem mir GER(A)ECHT als Thriller schon zu harmlos daher kam, muss ich sagen das (RACHE)ENGEL für mich wirklich kein Thriller mehr ist. Da erwarte ich schlicht einfach was anderes und finde das Genre schlecht ausgewählt. Für meine Bewertung möchte ich mal so tun, als wäre dieses Buch nicht, in das für mich falsche Genre, klassifiziert wurden. Denn das wäre ungerächt. (Irgendwie ein lustiges Wortspiel in dem Zusammenhang).

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und klar. Auch wenn mich ein paar Wortwiederholungen und dergleichen doch etwas gestört haben, liest sich der Text ohne große Stolperfalle und es ist möglich der Story leicht und schnell zu folgen.

Die Gefühlsebenen der Charaktere werden gut beschrieben und man leidet stark mit der Protagonistin Mona mit. Sie hat schweres durchlitten und das stellt die Autorin glaubwürdig dar. Ich glaube es ist nicht nötig nachvollziehen zu können wieso Mona handelt wie sie handelt, denn das konnte ich nicht immer. Aber ich bin mir sicher, dass ihr Inneres und das was sie durchleiden musste ihr einfach keine andere Wahl gelassen haben.

Das Ende hatte ich nicht anders erwartet. Monas Tat war nachvollziehbar auch wenn sie sicherlich zu verhindern gewesen wäre.

Ich muss leider sagen, dass mich das Buch wirklich nicht überzeugen konnte.
Der Schreibstil ist gut und die Charaktere interessant und gut gezeichnet aber die Geschichte war für mich einfach nicht spannend und nicht interessant genug. Einzig allein der Schreibstil hat mich bis zum Ende durchhalten lassen.

Ich kann nur drei Sterne vergeben.

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