Freitag, 15. März 2019

Rezension zu Schänderblut von Wrath James White


Allgemeines:
Format: Taschenbuch
Seiten: 332 Seiten
Preis: 13,95 €
Erschienen am 25. Juni 2013
Verlag: Festa Verlag
Zur Verfügung gestellt durch den Festa Verlag
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

Zum Inhalt:
Sind Serienmörder nur Opfer einer ansteckenden Krankheit?

Vor 15 Jahren wurde Joseph Miles von einem Kinderschänder verschleppt. Er ist das einzige Opfer des wahnsinnigen Mörders, das überlebte.

Nun fühlt Joseph ein brennendes Verlangen, einen irren Drang nach Blut und Gewalt. Er verwandelt sich langsam selbst in einen Mörder. Und es wird schwerer und schwerer, dieser Mordlust zu widerstehen.

Kann irgendetwas ihn stoppen oder heilen - bevor er die einzige Frau, die er jemals liebte, töten wird? Oder bevor er jemanden anderen ansteckt?

Der Autor:
Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedliche Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan. Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen. Zusammen mit dem »Meister des Extreme Horror« Edward Lee schrieb er Der Teratologe.

Meine Meinung:
Das Buch hat mehr Handlung als man auf den ersten Blick vermuten mag, so im nachhinein betrachtet. In erster Linie ist dieses Buch aber wirklich eklig, brutal und vollgepackt mit widerwertigen Szenen. Aber bitte nicht falsch verstehen, ich hatte nichts anderes erwartet und war somit auf eine höchst blutige und von gewaltgeprägte Story vorbereitet und wurde deswegen ins keinster Weise enttäuscht oder überrascht. Das Buch hielt genau das ein, was es versprochen hat.

Unser Protagonist ist höchst gestört und versucht eine körperliche Erklärung für seine Art von Leiden zu finden. Bei seiner Suche wird er aber mehr und mehr in seine eigene triebhafte Sucht hinein gezogen,  wo ich mich als Leserin gefragt habe, vielleicht wäre es gesünder für ihn gewesen nicht so sehr auf die Ursachen zu konzentrieren. Aber wer kann sich schon in so einen Menschen hineinversetzen? ich verzichte dann doch lieber drauf.

Im ersten Teil des Buches bzw. am Anfang fand ich die Geschichte eigentlich noch zu harmlos aber die Story und die Brutalität steigern sind fast ins unermessliche.

Wirklich eine krasse Story. Mit vielen kranken Gestalten aber noch mit Luft nach oben.

Ich vergebe vier Sterne.

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